Coronavirus - die Welt im Ausnahmezustand

Fleckchen

Aktives Mitglied
Und ich sitze hier schon 3 Tage und muss auf den Anruf vom Gesundheitsamt warten für den Test(vom Arzt angeordnet und im Moment unter Isolation), die sind aber komplett überfordert und schaffen das kaum :( ich arbeite im Pflegebereich und hoffe das es nicht mehr zu lange dauert, damit ich das Ergebnis habe und bei negativen Ausfall wieder meine Arbeit aufnehmen kann. Leider können wir nicht im Home Office arbeiten :(
 

Georgie

Sehr aktives Mitglied
Liebes Fleckchen,
Ich drücke dir persönlich und auch uns als Gesellschaft die Daumen, dass du gesund bleibst. Da kann man sehen, wie unterschiedlich schwer dieses Virus auf die Menschen in der Arbeitswelt trifft. Die einen können bei Kaffee am PC Home Office machen, während andere ihre eigene Gesundheit ständig aufs Spiel setzen, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Danke dafür.
LG
Georgie
 

LA -Lorenz

Sehr aktives Mitglied
tja so ist es, egal ob man in der Pflege arbeitet oder im Einzelhandel ohne ist das nicht, ich denke das bald die Ausgangssperre kommt, dann wird es richtig schwer, aber da müssen wir alle durch, nur in dieser Zeit kann ich nicht singen wie die Italiener ( ich kann nicht singen) da muss ich mir was anderes einfallen lassen :D
 

sardegnaorange

Sehr aktives Mitglied
@Fleckchen
wir drücken dir auch die daumen - wir sind seit heute mittag in quarantäne. zum glück nur bis freitag 21.00 uhr, wenn bis dahin kein anruf kommt, ist die quarantäne aufgehoben. das hoffe ich natürlich ganz sehr, denn es hängen viele leute in unserer kette (letzte woche beerdigung, es waren ca. 100 menschen da). also können auch wir ein paar daumendrücker gut gebrauchen.
unser sohn hat sich heute testen lassen, nachdem er gestern abend erfahren hat, dass eine kommolitonin in innsbruck positiv getestet worden war (mit mildem verlauf).
nun hoffen wir das beste und werkeln ein bisschen im garten rum bei dem schönen wetter.
lg, anke
 

JulianR

Sehr aktives Mitglied
Guten Abend ihr lieben,

ich muss mal etwas los werden zu dem ganzen Thema, welches mich seit Montag generell beschäftigt und mich mit einigen Fragezeichen zurücklässt, versteht mich keineswegs falsch ich greife hier niemanden persönlich an oder stelle verschiedene Wichtigkeiten in Frage.

Um zum Thema zu kommen:
Ich arbeite für eine Behörde in einem „Risikogebiet“ in NRW, ich verfolge mit großem Interesse verschiedenste Pressekonferenzen unserer Politiker und frage mich gleichzeitig ob die genannten wichtigen Vorkehrungen getroffen werden und kann das mit einem klaren „NEIN“ beantworten.
Wir haben unseren „Kundenverkehr“ seit Montag geschlossen, bis gestern durften einige Kunden noch Dinge im Gebäude erledigen, heute wurde der gesamte Kundenverkehr ausgeschlossen, bleibt die Frage ob das reicht ? Ich finde nicht. Weiterhin wird die anfallende Briefpost erledigt, die einmal vom Kunden selbst in einen Briefkasten gelegt werden kann oder den üblichen Weg über die deutsche Post zu uns findet, also können die Viren weiterhin auf diesem Wege ins Gebäude gelangen und die Kollegen sind der „Gefahr“ weiterhin ausgesetzt, da wir weder über Handschuhe, noch über Desinfektionsmittel oder Schutzmasken verfügen, da die Dringlichkeit dieser Dinge zu spät erkannt wurde.
Des Weiteren sind wir dazu „gezwungen“ die Außenstehenden Briefkästen zu leeren, was ein öffnen der eigentlich verschlossenen Türen bedeutet Kunden die nicht verstehen, dass diese kein Zutritt zum Gebäude haben warten aber genau an diesen Briefkästen und verstehen es nicht wie wichtig es aktuell ist genügend Abstand zu halten, der Sicherheitsdienst ist darum bemüht die Leute darauf aufmerksam zu machen, doch ist einer weiteren Gefahr schutzlos ausgeliefert, da sie von den Kunden bespuckt, beschimpft oder sogar angehustet werden.
Ich höre seit Tagen nichts anderes als „Ich appelliere an alle, bleiben sie zuhause“ das würden einige von uns gerne, einige ältere (Ü60), einige Eltern und auch einige Schwangere, die die Möglichkeit hätten von zuhause aus zu arbeiten, dies aber abgelehnt wird aufgrund von fehlender Möglichkeiten (keine dienstlichen Laptops, private aus Datenschutz Gründen nicht erlaubt).
Heisst sie sind dazu gezwungen, teilweise mit ihren Kindern zur Arbeit zu kommen und diese in ihren Büros zu bespaßen und damit eine weitere Gefahr mit ins Gebäude zu tragen.
Wenn wir alltägliche Einkäufe erledigen möchten, sind die Regale meistens schon so gut wie leer gefegt, alltägliche Bedarfsartikel längst vergriffen oder nicht mehr auf Lager, da die Menschen diese morgens bis 9:00 Uhr schon leer gekauft haben.
Wir arbeiten mit Hochdruck daran alle anfallenden Anträge ohne Prüfung zu bewilligen, so dass niemand auf etwas verzichten muss, bieten unseren Kunden an, alles online zu erledigen damit sie der Gefahr nicht ausgesetzt werden, bringen uns aber tagtäglich in Gefahr, die Zahl der infizierten weiterhin zu erhöhen.
Wir werden mit keiner Silbe irgendwo erwähnt das auch wir trotz dieser Lage aktuell jeden Tag dafür sorgen das in Deutschland weiterhin ein soziales Gleichgewicht herrscht, sofern man das so überhaupt nennen kann, das kein Mensch auf Geld verzichten muss oder dieser Situation hilflos ausgeliefert ist.
Ich ziehe meinen Hut vor allen Menschen, die sich dieser „Gefahr“ tagtäglich aussetzen müssen und habe höchsten Respekt vor ihnen.
Dem Rest lege ich ans Herz, dem Appel Zuhause zu bleiben auch zu folgen und gemeinsam für ein hoffentlich schnelles Ende dieser Lage zu sorgen.
Wünsche allen hier das beste und hoffe, dass auch die, die bereits auf ihre Ergebnisse warten nicht davon betroffen sind und bitte alle darum die älteren Menschen zum einen nicht alleine zu lassen, nicht zu besuchen und ihnen vielleicht, sofern ihr die Möglichkeit habt, die Einkäufe vor die Türe zu stellen, Dankeschön!
 

Kinofan

Mitglied
Mal was Positives:

 

Maren

Sehr aktives Mitglied
Nach über 5 Wochen strenger Quarantäne (oder ist es eine andere Dauer?)
In D und der CH läuft noch jeder nach Belieben auf den Strassen rum, es ist unfassbar.
 
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Kinofan

Mitglied
Nach dem Appell an die Eigenverantwortung kommt nun die Drohung für Bayern!

 

Frank

Sehr aktives Mitglied
Ja , ok , glaubt aber nicht die Italiener sind von heute auf morgen alle brave Soldaten geworden.
Wir sind hier zwar alle in eine Art „Hausarrest“ , und dürfen nur mit dem neuesten Formular der Selbsterklärung des letzten Dekret vom 17.03. raus . Aber nur um Einzukaufen, dringende Arztbesuche, zur Apotheke , oder andere Gründe die im letzten Dekret aufgelistet sind .
Strafen von 3 Monaten Knast oder 206,-€ Bußgelder halten immer noch zu viele nicht davon ab zuhause zu bleiben . Die Anzahl der Verstöße wächst von Tag zu Tag.
Sodass man noch härtere Maßnahmen in Betracht ziehen muss. Denn in Teilen Norditaliens gibt es Gegenden wo jeden Tag zw. 300-475 Menschen sterben.
Auch wenn die Situation hier In Sardinien im Moment ( noch !!!!!!!!!!!!) nicht so schlimm ist wie in den meisten anderen Bundesländern ( Regionen) Italiens . Aber der Tag der Wahrheit wird wohl Anfang /Mitte nächste Woche sein , um zu sehen ob die bisherigen limitierten Ausgangssperren gewirkt haben.
Bis dahin , bleibt zu Hause wo immer möglich.
#iostoacasa #iorestoacasa
 

Heph

Aktives Mitglied
Also ich kann diese Veralgemeinerung das sich in Deutschland viele nicht an die Regeln halten nicht bestätigen.
Ich würde sagen 98% sind vernünftig. Das in großen Städten zb. immer mal einige unbelehrbare dabei sind, ist wohl unanausweichlich. Da werden im TV Aufnahmen gezeigt wo auf einer großen Fläche im Park verteilt vielleicht 150Leute sitzen und dann wird gemeldet das sich niemand an die Regelungen hält...naja!!
 

Maren

Sehr aktives Mitglied
Hi @Heph

Ich bin auch nicht der Ansicht, dass sich die Leute in D oder der CH nicht an die Regeln halten.
Ich bin jedoch der Ansicht, dass die aktuellen Regeln in diesen und weiteren Ländern bei weitem nicht genügen. Aber hoffen wir das Beste!

#iostoacasa (das kann ich glücklicherweise, es ist leider nicht allen möglich und gerade diese Leute, die für uns arbeiten und zB die Versorgung am Laufen halten, sich um Kranke pflegen, können sich nicht wirklich immer gut schützen, also tun wir es soweit möglich)
 
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Frank

Sehr aktives Mitglied
wie wärs mit einem Flashmob am Wochenende / Samstag Abend 19 Uhr auf Balkonen, aus dem Fenster unter Abspielen oder Singen von Toto Cutugno L' italiano vielleicht mit einem selbstgefertgten Plakat mit dem Text : Tutto andra bene -
tut mir leid , Arancia... ich persönlich finde ehrlich gesagt diese Massnahmen wie Flashmob oder musikalischen Balkon–Theater etwas affig und total unnütz.Bin da eher der selben Meinung wie einige namhafte Persönlichkeiten Italiens , die lieber einen 3 tägigen nationalen Trauertag vorschlagen und zum Nachdenken anzuregen um es auch den letzten Italienern klarzumachen um was es geht.Zumal sich die Zahl der Opfer in Italien auch heute wieder um 427 (!!!) erhöht hat . Das heißt ITALIEN hat nun mehr Opfer als CHINA !!!
Wer singen will kann warten....
 

LA -Lorenz

Sehr aktives Mitglied
wenn sich jeder nur den gedanken einprägt "ich will den Virus nicht" sollte man wissen was zu tun ist um in nicht zu bekommen .
Für mich und meiner Frau ist ab heute die Wohnung und der Garten für die nächsten Wochen unser Bereich den wir nur verlassen werden wenn es wirklich nötig ist. Arbeit haben wir ja genug, werden wir halt die Fenster öfters putzen, oder die Schränke und den Keller ausräumen oder oder ....
Gasflaschen habe ich jetzt auch genug, somit ist das grillen für die nächsten Wochen gesichert :p
Für mich wäre es schön zu erfahren wie ihr die Zeit verbringt, ich weiß das die Situation sehr schlimm ist, aber vieleicht gibt es auch schöne anekdoten bei den einen oder anderen die ein bissal zur Aufmunterung beitragen, Schreckensmeldungen bekommen wir ja genug.
 

Howie

Sehr aktives Mitglied
Wenn ich mein Grundstück verlasse, dann nur um zur Arbeit zu gehen,
einzukaufen oder mit meinen Hunden durch die Weinberge zu laufen.

Gegrillt habe ich diese Woche schon zweimal.
Allerdings auf die althergebrachte Weise mit Holz und Holzkohle.

Bei mir im Geschäft haben sie übrigens eine ganze Menge an Anweisungen zur Abschottung erlassen
um zu verhindern das Infizierter alle Abteilungen lahmlegt.
 

Feuerpferd

Sehr aktives Mitglied
Ich erzähle dann mal meine Anekdote von heute: Ich habe zusammen mit einer Kollegin und einem Kollegen probeweise versucht eine Konferenz per skype abzuhalten, jeder aus dem homeoffice. Die Kollegin und ich konnten ihn zwar sehen, aber nicht hören. Sie und ich konnten uns hören, aber nicht sehen. Neben ganz vielen Hallo-Hallo-Rufen, die von ihm nicht erwidert wurden, fingen die Kollegin und ich an, uns über die Dinge zu unterhalten, die bei ihm im Hintergrund zu sehen waren: "Was ist denn das für ein grünes Figürchen? Soll das ein Osterhsse sein? Nee, ein Oooosterhase,? In grüüüüün! usw. Plötzlich kam eine WhatsApp von ihm: "Ich kann Euch die ganze Zeit hören!!!"
 

sardegnaorange

Sehr aktives Mitglied
ja, wir haben es uns auch "gemütlich" gemacht heute im garten. wenn schlechtes wetter kommt, wird innen aufgeräumt. aber ganz viele menschen haben diesen luxus leider nicht - zu dritt in einer 2-zimmer-wohnung ohne balkon zu sitzen ist sicherlich ein problem - über mehrere wochen betrachtet. glaube, da kommt auch viel aggressivität auf uns zu und eben die ignoranz von vielen, die zu jung, zu unreif, zu uneinsichtig sind, nicht an andere menschen denken und keine gesellschaftliche verantwortung mehr fühlen (und vielleicht auch nicht möchten)

unser sohn ist ja hier gestrandet, zur zeit kommt er auch nicht an seinen studienort innsbruck zurück ohne öffentliche verkehrsmittel. wir überlegen gemeinsam, ob es sinn macht, dass er sich als psychologiestudent (gerade ein semester) was sucht beim psychiatrischen notdienst oder ähnliches, um zu helfen. denn menschen mit psychologischen/psychiatrischen störungen dürften inzwischen auch sehr hilfebedürftig sein (z.b. angststörungen dürften sich akut verschärfen, wie wir von freunden auch schon mitbekommen haben).

sonst überlege ich gerade, wie es weitergeht: meine schwester und ich miüssen einen ziemlich große, ziemlich vollgestopfte wohnung auflösen - 2 leben und 50 jahre nichts weggeschmissen, das ist hart für die erben. wenn wir ausgangssperre haben, weiß ich nicht, ob wir das noch weitermachen dürfen. mal abgesehen davon, dass wir gar nicht zum trauern kommen in diesen zeiten.

die gedanken an sardinien helfen ein bisschen im kopfkino, sie geben etwas kraft, aber doch anders, als wenn man die aussicht hätte, wieder vor ort zu sein und diese unglaublich positive energie einzufangen, mental und körperlich.

aber morgen endet erstmal unsere quarantäne - zumindest rechnen wir damit. froh stimmt mich: viele freunde haben gefragt, ob wir was brauchen, unser hausarzt hat sich in verbindung mit uns gesetzt ob wir was brauchen. es gibt sie also noch, die freiwillige solitdarität, und das finde ich sehr schön.

kommt gut durch die zeit - lg anke

nachtrag: was ich damit auch sagen wollte: jeder hat seine persönliche lage, seine momentanen herausforderungen und private sorgen. und jeder muss überlegen, wie er dies bestmöglich bewältigen kann unter den gegebenen umständen. und vor allem in dem bewusstsein, den fokus auf möglichst viele offen halten zu können, sich nicht nur abzuschotten, sondern auch zu sehen, wie man hilft und nützlich sein kann in der gesamtsituation.

schlaft gut! :)
 
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Georgie

Sehr aktives Mitglied
Ein großer Fehler war, dass man anfänglich der Meinung war, dass das Virus nur für die Risikogruppe Ältere und Vorerkrankte gefährlich sei und man das auch so kommuniziert hat. Das hat eine gewisse Sorglosigkeit der jungen Menschen zur Folge, die meinen Coronaparties feiern zu können. Inzwischen kann man schon von medizinischer Seite hören und lesen, dass es Lungenschädigungen gibt und man gar nicht weiß, ob und wann sich die Lunge komplett regeneriert. Jede Coronainfizierung ist für jeden gefährlich, es ist und bleibt eine Lungenkrankheit, deren Spätfolgen noch gar nicht erforscht sind. Das hätte Frau Merkel in ihrer Ansprache drastisch klar machen sollen. Auch die Chance ist vertan.
Wenn man Johnson in England über Herdenimmunität faseln gehört hat und die jüngere Bevölkerung nun infolgedessen denkt, besser sich jetzt sofort infizieren, es würden sich sowieso alle infizieren, kommt mir das Grausen. Johnson hat längst umgeschwenkt, aber aus den Köpfen ist das wahrscheinlich nicht mehr raus zu kriegen.
Angesichts der vielen Toten in Italien Kultaktivitäten wie Flashmobs organisieren zu wollen, ist dem Ernst der Lage nicht angepasst, da bin ich ganz der Meinung von @Frank. Vielleicht wäre es wirkungsvoller, heute an diesem sonnigen Frühlingstag mit Lautsprechern an den voll besetzten Straßencafés in den Städten vorbei zu fahren und die Leute auseinander zu treiben, und zwar drastisch.
 

LA -Lorenz

Sehr aktives Mitglied
.... ich hätte eigentlich von unseren Studenten und Jugend a bissal mehr Hirn erwartet, aber naja ich geh davon aus das ab morgen die Ausgangssperre, wenn nicht in ganz Deutschland so aber in Bayern kommen wird.
Schade, da die meisten eigentlich sehr vernünftig sind, egal wo ich bin keiner kommt einen zu nahe auch an den Kassen wird Abstand gehalten alles ist sehr ruhig und diszipliniert so ist mein Eindruck hier.
 

Heph

Aktives Mitglied
Gibt es eigentlich Erklärungen dafür warum die Todesrate im Vergleich zu den Infizierten in Italien so extrem viel höher ist als zb in Deutschland? Ich vermute mal es wird an vielen Gründen legen? Die Testquote ist in Deutschland sicher sehr hoch, aber ob das eine Erklärung ist? Das Gesundheitswesen ist ebenfalls in Italien nicht zu vergleichen mit Deutschland (Ausstattung). Bekannte aus Rom haben mir schon öfter berichtet das es schon ohne irgendeinen Ausnahmezustand normalität ist das Betten in Krankenhäusern auf den Gängen stehen etc.
Gibt es eigentlich irgendwo Informationen ob es tatsächlich fast ausschließlich ältere, vorerkrankte Menschen trifft? In Deutschland scheint das bisher wohl bei allen verstorbenen so zu sein.
 

Su Gustu

Sehr aktives Mitglied
Es sind tatsächlich haupsächlich ältere Menschen, inwieweit manche an Lungenentzündung auch ohne Corona gestorben sind ist sicherlich unbekannt. Ich weiss vom Vaters einer guten Freundin meiner Frau der vorgestern an Lungenentzündung gestorben ist, er war 88.
 

amichetto

Sehr aktives Mitglied
In Italien sterben auch 30 - 45 jährige!
Die medizinische Versorgung in Norditalien ist vergleichbar mit der in Deutschland. Ich habe in Stuttgart auch schon eine Nacht auf dem Flur im Krankenhaus verbracht, weil das Zimmer noch belegt war.
 

Georgie

Sehr aktives Mitglied
Ein Aspekt zur Statistik: Lt. RKI werden in D nur die Todesopfer, die an Lungenentzündung mit nachgewiesenem Coronavirus verstorben sind, als Coronatote in der Statistik geführt. Vielleicht ist das in Italien anders.?
 
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Sbodeschuh

Sehr aktives Mitglied
Gibt es eigentlich Erklärungen dafür warum die Todesrate im Vergleich zu den Infizierten in Italien so extrem viel höher ist als zb in Deutschland?

Es wird vermutet, dass
1. in Italien die Dunkelziffer der Infizierten und dabei nur leicht bis still erkrankten viel höher ist. Die Todesrate also zum einen deshalb erheblich höher erscheint. Ein anderer Grund ist sicher aber auch,
2. dass sie nicht mehr alle schwer Erkrankten beatmen können.

Das erklärt aber nicht, wieso es offensichtlich in Italien prozentual viel mehr schwer erkrankte gibt. Das kann wiederum fast nur durch Punkt 1 erklärt werden.
 

LA -Lorenz

Sehr aktives Mitglied
Bei mir im Geschäft haben sie übrigens eine ganze Menge an Anweisungen zur Abschottung erlassen
um zu verhindern das Infizierter alle Abteilungen lahmlegt
ja das war bei uns auch so, sogar die Stühle hat man aus der Kantine genommen, Abstand halten war schon normal im Unternehmen, aber jetzt wird die Arbeit eingestellt bis auf weiteres ( Force Majeure)
 

Su Gustu

Sehr aktives Mitglied
In Italien sterben auch 30 - 45 jährige!
Die medizinische Versorgung in Norditalien ist vergleichbar mit der in Deutschland. Ich habe in Stuttgart auch schon eine Nacht auf dem Flur im Krankenhaus verbracht, weil das Zimmer noch belegt war.
Deswegen habe ich "Hauptsächlich" geschrieben, das hier und da auch jüngere sterben ist bekannt.
 
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