Schwere Brände Sommer

rocky

Sehr aktives Mitglied
Korkeichen und Olivenbäume können Vieles ab.
Aber auch nicht immer.
Das sind auch eher offene Landschaften.
Ähnlich unseren Streuobstwiesen.
Pinien & Co. überleben einen richtigen Brand leider nur selten.
Bis ein Wald wieder den gleichen Nutzen hat, vergehen Jahrzehnte und noch mehr.
 

MariaJ.

Sehr aktives Mitglied
klar ist die Natur stärker als wir, die sie leider immer wieder und mehr beschädigen.
Trotzdem, warum Menschen so einen Brand sogar bewusst auslösen, werde ich nie verstehen!
 

ralo

Aktives Mitglied
Hoi Ralo
zum Heulen! Warst Du denn dort?
Wenn ja, darf ich fragen, hast Du schon winzige Triebe an den Bäumen gesehen? Scheinbar sollen die schon bald kommen und so die Bäume retten.........sicher bin ich aber gar nicht!
LG MariaJ.
Zu dem Zeitpunkt der Aufnahme war noch nichts zu sehen, nur auf dem aschehaltigen Boden kamen wieder grüne Gräser zum Vorschein.
 

Bisso

Sehr aktives Mitglied
Auch 2022 brennt es ziemlich oft, hier eine ganz neue Meldung:

Brände: Flammen auf der SS 131, Sardinien erneut in zwei Teile gespalten
Erneute Straßensperrung in weniger als 12 Stunden, 3 Hubschrauber in der Luft
© ANSA

Nach der stundenlangen Sperrung wegen eines Brandes in Macomer (Nuoro) in der vergangenen Nacht wurde die Staatsstraße 131 'Carlo Felice' wegen eines Brandes, der in der Landschaft von Codrongianos, im Gebiet von Sassarese, in der Ortschaft Riu Murrone ausgebrochen war, erneut gesperrt.

Die Flammen sprangen auch auf die Fahrbahnen über, die von der einen auf die andere Seite der Straße führten, so dass die Insel praktisch in zwei Hälften geteilt wurde: Der Verkehr wurde umgeleitet.


Die Forstverwaltung ist mit drei Hubschraubern von den Einsatzbasen Bosa und Anela und dem Superpuma aus Oristano im Einsatz. Neben den Löschteams sind auch die Polizei, die Feuerwehr und die Techniker von Anas vor Ort.

Der Verkehr in Richtung Cagliari wird derzeit bei Kilometer 201 über die Nebenstraße umgeleitet. Auf der Fahrbahn in Richtung Sassari wird der Verkehr nur noch auf der Überholspur geführt.
 

ellen

Aktives Mitglied
Tragisch.
nach dem Weingut Sella Mosca in der Nähe hat ein Haus gebrannt 60 Hektar.
weiss nicht warum und ob es Verletzte etc. gab. Hoffe nicht.
 

Bisso

Sehr aktives Mitglied
Brände: Flammen in der Gegend von Nuoro, State Highway 129 gesperrt
Zwei Hubschrauber und ein Superpuma im Einsatz in Orotelli
© ANSA
Gegen 12.30 Uhr brach auf der Staatsstraße 129 Nuoro-Macomer "Transversale sarda" an der Abzweigung Orotelli ein Großbrand aus.


Die ANAS und die Ordnungskräfte sperrten die Straße in beide Richtungen und leiteten den Verkehr bei Kilometer 62 in Richtung der Staatsstraße 537 für die Reisenden in Richtung Nuoro und bei Kilometer 57 auf der Staatsstraße 128 für die Reisenden in Richtung Macomer um.


Zwei Hubschrauber der regionalen Flotte des Corpo Forestale aus Farcana und Anela sowie der Superpuma, der von der Basis Fenosu aus gestartet ist, sind vor Ort.
Zwei kanadische Hubschrauber aus Olbia sind ebenfalls am Brandherd eingetroffen.
 

qwpoeriu

Sehr aktives Mitglied
Die NASA hat eine europäische Waldbrandkarte veröffentlicht. Die roten Punkte dürften selbsterklärend sein. Well ... f*ck. Wobei Sardinien ja, wenn man etwa nach Apulien oder aktuell in die Gegend um Lucca schaut, noch ganz gut wegkommt.
1658524826454.png
 

Bisso

Sehr aktives Mitglied
Sardinien brennt: Boden- und Lufttrupps des Forstkorps im Einsatz
Vier Notfälle in der Region

Heute gab es auf Sardinien vier Brände, bei denen die Forstverwaltung nicht nur mit Bodenteams, sondern auch aus der Luft eingreifen musste. Insgesamt kam es in der Region zu 24 Bränden.

In Gergei, im Industriegebiet, wurde der Löscheinsatz von den Mitarbeitern der Station des Forstkorps in Isili mit dem Hubschrauber der CFVA-Basis in Villasalto koordiniert. Zwei Teams der Agentur Forestas aus den Standorten Isili und Villanovatulo, ein Team der Feuerwehr Mandas und ein Team von Freiwilligen der Vereinigung Guasila kamen zum Einsatz. Die Flammen bedeckten eine Fläche von etwa vier Hektar Stoppeln.

In Sini, im Gebiet "M.za Saloda", wurden die Einsätze vom Forstkorps Ales koordiniert, wobei der Hubschrauber vom Stützpunkt Fenosu aus eingesetzt wurde. Ein Team der Agentur Forestas von den Standorten in Pau und eines von der Feuerwehr in Ales waren vor Ort. Durch das Feuer wurden etwa 2 Hektar Anbaufläche in Schutt und Asche gelegt.

In Luras, in der Ortschaft "M. Ladas", wurden die Löscharbeiten von den Mitarbeitern der Forststation Calangianus mit dem Hubschrauber der CFVA-Basis Limbara koordiniert. Zwei Teams der Agentur Forestas aus den Standorten Luras und Tempio, ein Team der Feuerwehr von Tempio und Freiwillige aus den Vereinen von Tempio nahmen daran teil. Das Feuer erstreckte sich über eine Fläche von etwa 1.900 Quadratmetern unbewirtschafteten Landes.

In Siliqua schließlich, im Gebiet "Mizziteddas", wurden die Operationen von den Männern des Forstkorps Siliqua mit Hilfe von Hubschraubern der CFVA-Basen in Marganai und Pula koordiniert. Ein Team der Feuerwehr von Iglesias und Freiwillige der Vereine Siliqua und Villamassargia waren anwesend.
 

Georgie

Sehr aktives Mitglied
Den Titel kann nur der Threadersteller, in diesem Fall @Bisso ändern. Wenn der Thread zu alt ist, dann nur das Admin Team
 
Zuletzt geändert:

Sardinista

Moderator
@
Nur Bisso kann´s.
Am besten einfach die Jahreszahlen weglassen.
Das kommt ja jedes Jahr hoch,
@ Bisso
Eigentlich müsstest du das über "Thema bearbeiten " auch ändern können
Ich habe jetzt die Jahreszahl rausgenommen und hoffe sehr , dass dieser thread nicht allzu häufig genutzt werden muss.....!
 

Howie

Sehr aktives Mitglied
Interesannter Link.
Es kommt da zwar teilweise zu "Fehlmeldungen",
weil auch spiegelnde Flächen wie zum Beispiel von Solaranlagen als "Brand" markiert werden,
aber es ist auf jeden Fall eine gute Übersicht.
 

Bisso

Sehr aktives Mitglied
Grillen im Pinienwald von Porto Ferro, Camper mit Strafe belegt: "Hohe Brandgefahr".
Für sie sofortige Räumung und 500 Euro Geldstrafe

Kontrollen der Ortspolizei von Sassari im Pinienwald von Porto Ferro: ein Dutzend nicht genehmigter Camper wird bestraft. Für sie sofortige Räumung und eine Geldstrafe von 500 Euro.

In dem ökologisch besonders wertvollen Gebiet hatten Touristen, vor allem von der Halbinsel, Zelte mit Grills und behelfsmäßigen Feuerstellen aufgeschlagen, so dass eine sehr hohe Brandgefahr bestand.

Die örtliche Polizei arbeitete zunächst mit ferngesteuerten Flugzeugen, die von Spezialkräften geführt wurden, dann kamen Beamte vor Ort und räumten das Gebiet.

"Illegales Zelten", so die örtliche Polizei, "ist verboten, und die Verwendung von Kochern, Grills und das Anzünden von Feuern in nicht dafür vorgesehenen Bereichen stellt ein ernsthaftes Risiko für die Sicherheit derjenigen dar, die gegen die Regeln verstoßen, für die Anwohner und für das gesamte Ökosystem. Ein Feuer in einem Kiefernwald würde die gesamte Flora und Fauna vernichten.

Die Beamten verhängten außerdem zwanzig Bußgelder gegen Autofahrer, die in dem Kiefernwald geparkt hatten. Für sie beträgt das Bußgeld 200 Euro.
 
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