Ach, wie romantisch ist doch das Leben auf Sardinien : jetzt ist der Strom auch weg.
Also funktioniert auch die Pumpe nicht, die das Wasser aus unserer Zisterne zB in den Klo-Spülkasten bringt. Über einen Mangel an Amusement können wir uns wirklich nicht beklagen.
 
Seltsamerweise kommt der Saharastaub aus Nordwest:

Eine riesige Saharastaubwolke am Himmel über Sardinien
Überwachung durch Experten des europäischen Copernicus-Programms

Eine riesige Staubwolke aus der Sahara ist im Begriff, den Himmel über Sardinien zu überqueren.

Diese Vorhersage stammt vom Atmosphärenüberwachungsdienst von Copernicus, der Umweltagentur der Europäischen Kommission, die sich mit der Umweltverschmutzung befasst.

Die enorme Masse von Pm 2.5 wird sich in südöstlicher Richtung bewegen, schreiben die Experten, und zunächst die Insel überqueren, wobei die Intensität des Phänomens zwischen heute und morgen besonders hoch sein wird, und dann in Richtung Sizilien ziehen.

Saharastaub, so erklärt das Cdc (Centre for Disease Control and Prevention), "kann gesundheitsschädlich sein. Die Partikel können eingeatmet werden und in die Lunge und den Blutkreislauf gelangen, was bei Asthmatikern Asthmaanfälle auslösen und andere Atemwegserkrankungen verschlimmern kann. Saharastaub verschlechtert die Luftqualität und erhöht die Feinstaubkonzentration in der Luft".

Hier ist das Video dazu:

 
@peko

für solche Zwecke sollte der Leiderprobte auf Sardinien auf jeden Fall immer einen Generator zur Verfügung haben!
für solche Zwecke hat der Leiderprobte auf Sardinien auf jeden Fall immer ein großes Grundstück mit vielen Büschen zur Verfügung.
Abgesehen davon, kam der Strom nach rund einer Stunde wieder. Die Wasserversorgung nicht ...
Aber mittlerweile - zurück zum Thema - hat's etwas abgekühlt, nur mehr 28°. Wir holen die Pullover raus ...
 
Die große Hitze ist seit gestern vorbei im Südwesten. Angenehme dreißig Grad und ein teilweise kräftiger Mistral Wind machen den Sommer zum Genuss.
 
Heute weht ein frischer Mistralwind im Südwesten und die Temperaturen sind ein wenig zurückgegangen auf gut unter dreißig Grad.

Da kann man gut die zahlreichen Feste besuchen und für den Abend eventuell sogar eine leichte Jacke mit einpacken ;)
 
Italien im Griff der afrikanischen Hitze: evtl. sogar bis zu 47°C (!) auf Sardinien

Erst Regen und Gewitter und dann die Hitzewelle. Die Vorhersage für die nächsten Tage:
Laut Vorhersagen wurden in den letzten Tagen und Wochen in Mittel- und Norditalien häufiger Gewitter registriert. Ausdruck einer instabilen Phase, die über den nördlichen Regionen Italiens noch bis Donnerstag andauern wird:

"Ab Freitag, dem 7. Juli, sehen wir uns einem 'gigantischen Vorstoß' von sehr heißen Luftmassen aus Algerien gegenüber".

Morgen werden in den Alpen Schauer erwartet, während am Donnerstag erneut Gewitter in die Poebene drängen und den 6. Juli kühler machen: Normalerweise ist die erste Juliwoche eine der heißesten des Jahres; dieses Jahr jedoch haben wir eine größere Verzögerung beim Zuzug der Hitzewelle(n) nach Italien.

Ab Freitag werden die Temperaturen jedoch überall - vom Norden bis zum Süden - drastisch ansteigen, übrigens beginnend in Sardinien.

Quelle:
 
Zuletzt geändert:
Hohe Temperaturen bis Montag, den 10.7. von mehr als 40° C
Ab morgen (Freitag) zusätzlich "hoher Alarm" für Brandgefahr für mehr als die Hälfte Sardiniens


Jedenfalls erwartet man Temperatur-Spitzenwerte von über 42° C zumindest bis Montag. Diese sehr hohen Temperaturen implizieren auch eine "akute Brandgefahr". Insofern gleich doppelter Alarm ab morgen für Sardinien: Hohe Temperaturen und Hohe Brandgefahr !

Für Freitag, den 7. Juli gilt für mehr als die Hälfte der Insel (im Westen und im Landesinneren) sogar eine "hohe" (orangefarbene Brandwarnung): Die warnenden Anmerkungen des Zivilschutzes, "dass ein Brandereignis, wenn es einmal begonnen hat und nicht sofort bekämpft wird, extreme Ausmaße annehmen kann und dieses mit normalen Einsatzkräften (auch wenn sie verstärkt werden) kaum zu bekämpfen ist und dann nur der massive Einsatz weiterer staatlicher Einsatz- und Löschkräfte unbedingt erforderlich sein kann."
Für den östlichen Teil Sardiniens gilt immerhin dann auch bereits die Alarmstufe: GELB.

Wie bereits erwähnt, werden von morgen bis Montag, den 10. Juli, extrem hohe Temperaturen erwartet.
Zunächst im Westen Sardiniens und ab Samstag auch im gesamten Inselinneren. Den Prognosen zufolge werden die Temperaturen alle über 37 Grad liegen, mit Spitzenwerten von auch über 42 Grad und vor 2 Tagen prognostizierten die Wettervorhersagen sogar Temperaturen von bis zu 47°C.

Quelle:
 
Zuletzt geändert:
Nachdem es heute gegen morgen im Südwesten ziemlich gewittert und auch geregnet hat, weht der auffrischende Ostwind die Feuerquallen an die nach Osten ausgerichteten Strände. Temperaturen bisher unter dreißig Grad und teilweise sehr bewölkt IMG20230707074938.jpg
 
Tja.........vielleicht gut, wenn man es ernst nimmt?
In der CH nun auch Warnung orange...... Dabei Seenachtsfeste, was vielleicht zu hohem Pegel führt..

Ich wünsch Euch ein kühles Lüftchen, mir auch :D
 
Nachdem es gestern in der Früh schon gut über dreißig Grad hatte im Südwesten, kam gestern Abend ein netter kühlender Wind auf, der die Häuser auch beim durchlüften unterstützte. Heute morgen waren wir bei 27 Grad, bisher angenehm und nimmer so drückend ;)
 
Das problem ist weniger die extreme hitze sondern die kombination mit sehr hoher luftfeuchtigkeit. Wer nicht arbeiten muss hat es gut, wer muss nicht, jede bewegung ist einfach nur schweisstreibend. Heute ists allerdings besser als die letzen tage diesbezüglich.
 
Cerberus (der Höllenhund) - der so genannte augenblickliche Antizyklon.
Und es soll die heißeste Woche der Geschichte werden: 48° C werden evtl. in Decimomannu erwartet

Den Prognosen zufolge wird das Thermometer am Mittwoch Rekordwerte erreichen. Die Hitze wird sich auch den ganzen Juli über fortsetzen, mit großer Schwüle, selbst in der Nacht. Wenn die Prognosen stimmen, wird Decimomannu der heißeste Ort Italiens sein, denn das Thermometer soll am Mittwoch dort Rekordwerte erreichen: Es sind sogar von bis zu 48° C in Rede. Schuld daran ist das afrikanische Hochdrucksystem Cerbero.

Von der Sahara kommend landete er vor 2 Tagen auf dem italienischen Festlandsockel und heizte hierbei zunächst kräftig die südlichen Regionen auf. Dann breitete er sich auch auf die zentralen Regionen aus und gestern hat er das gesamte Italien erfasst. In vielen Orten Sardiniens wurde die 35° C-Marke überschritten und auch in Sassari zeigte das Thermometer um die Mittagszeit 36° C an.

Für viele Meteorologen wird das, was uns bevorsteht, wohl die stärkste Hitzewelle, die Italien seit Jahrzehnten trifft. Die Vorhersagen beschreiben jedenfalls ein superheißes Szenario, bei dem die Temperaturen stetig ansteigen. Die heißesten Tage werden morgen und vor allem am Mittwoch sein. In ganz Italien werden beständige Höchstwerte von über 33° C erwartet (außer an den Küsten).

Auf Sardinien sind die Hitzewarnungen besonders hoch. Glücklicherweise, so die Wetterexperten, soll es am 13. und 14. Juli eine kurze Atempause geben, in der die Temperaturen leicht um 2 bis 3 Grad sinken. Aber dann wird die große Hitze wieder die Oberhand gewinnen, vor allem in den zentralen und südlichen Gebieten, erneut in Sardinien und der Emilia-Romagna. Nach Ansicht der Experten dauert diese Phase den ganzen Juli über an. Entscheidend für das Szenario ist letztlich die Stabilität dieses Antizyklons.

Die Luftmassen, die aus der Sahara kommen, werden sich nämlich vornehmlich stationär über dem Mittelmeer aufhalten. Zusätzlich zu den 48° C, die um Cagliari erwartet werden, wird es auch im restlichen Italien sehr heiß werden: 40° C in der Toskana und Kampanien (im Landesinneren) sowie Apulien; 37°-38° C im Piemont und in der Lombardei (im Westen), in der Emilia, in Latium (in einigen Gebieten im Landesinneren) und 35°-36° C im Hinterland von Sizilien und Kalabrien (Cosenza).

Ein wesentliches Problem wird sein, dass die Temperaturen auch nachts hoch bleiben werden: Mit Tiefstwerten von immer über 23° C sowie recht großer Schwüle.

Quelle:
 
Zuletzt geändert:
Ich wünsch Euch auf der Insel und allen Anderen auch, kühles Windli und viel kühle Orte!

Es ist im Moment wirklich überall heiss und schwül.....
 
Im Südwesten heute morgen um acht Uhr schon dreißig Grad, sonnig und windstill. Ein Tag, um sich dauerhaft im Wasser oder im Schatten oder im Haus aufzuhalten. Oder unter der Erde Katakomben und ähnliches zu besichtigen ;)
 
Peko seid ihr davon betroffen?

Wassernotstand
Wassermangel, in Castelsardo servieren die Bars keinen Kaffee und die Restaurants begnügen sich mit Mülltonnen Wassermangel, in Castelsardo servieren die Bars keinen Kaffee und die Restaurants begnügen sich mit Mülltonnen
Große Unannehmlichkeiten für die Touristen. Die Gemeinde: "Ein zweiter Anschluss ist notwendig".
12. Juli 2023
2 MINUTEN LESEN
Castelsardo Einige Leute haben sich im Supermarkt mit Wasser in Flaschen eingedeckt und sich damit gewaschen. Diejenigen, die geduldig in der Schlange vor den Tankwagen von Abbanoa standen, die am Nachmittag ankamen. Es gibt Bars, die keinen Kaffee und keine Getränke mehr ausschenken, und Restaurants, die auf eigene Kosten Abfalleimer und Behälter gefüllt haben, um weiterarbeiten zu können. Die vielen Touristen, die das Dorf Doria bevölkern, sind erstaunt, dass man einen ganzen Tag trocken bleiben kann. Und viele Einwohner, die in den Ferien nach Hause zurückgekehrt sind, sich aber leider an Wasserhähne gewöhnt haben, aus denen kein einziger Tropfen fällt. Jedes Mal, wenn der Coghinas II ausfällt, sind die Einwohner von Castelsardo die ersten, die dafür bezahlen müssen, denn für sie war es bisher nicht möglich, einen Bypass oder eine alternative Verbindung zu aktivieren, die die Unannehmlichkeiten im restlichen Sassarese-Gebiet in den letzten Jahren abgemildert haben. Wir verstehen, dass in solchen Fällen eine Vorankündigung nicht möglich ist, aber wenn die Sperrung nachts erfolgt, wie am Montag, ist es wirklich unmöglich, das zu organisieren", so der stellvertretende Bürgermeister Roberto Fiori. Die Unannehmlichkeiten sind wirklich beträchtlich, vor allem für die ohnehin schon zahlreichen Touristen, die es nicht akzeptieren, während ihres Urlaubs einen ganzen Tag ohne Wasser zu sein, aber auch für die Anwohner und Unternehmen. Während wir auf die versprochenen und von der Pnrr finanzierten Arbeiten zur Lösung der Probleme warten, können wir nur mit Nachdruck fordern, dass die Arbeiten für den Anschluss an die Trinkwasseraufbereitungsanlage von Preda Maiore so schnell wie möglich abgeschlossen werden, damit auch wir eine Alternative haben, um den nächsten, sicheren Notfall zu bewältigen.

 
@Bisso
Wir sind betroffen, aber nicht direkt von dem Castelsardo-Problem, weil wir einen anderen Wasserversorger haben. Nach Castelsardo bringt die Abbanoa das Wasser, die ja dafür bekannt ist, mehr Chlor als Wasser durch die Leitungen zu jagen und alles andere als stabile Trinkwasserversorgung bietet.
Unser Wasserversorger ist das Consorzio di Bonifica, eine Genossenschaft, die die Landwirtschaft mit Nutzwasser (nicht Trinkwasser) beliefert. Für die Wasserhygiene müssen wir selbst mit Filtern und Desinfektionsanlage sorgen, unser Trinkwasser kaufen wir in Flaschen wie alle hier. Das Leitungsnetz, an dem wir hängen, ist rund 50 Jahre alt, hält offenbar den Druckwechsel von nachts ca 21° auf 40°+ tagsüber (1000 Liter nachts werden zu ca 1050 Litern tags) nicht aus und platzt an den zahlreichen Schwachstellen.
Jedenfalls ist sowohl in Casteddu als auch bei uns kein klimawechselbedingter Wassermangel schuld, sondern die topmoderne Infrastruktur samt blitzartig reagierender Verwaltung.
 
Anzeige

Themen mit ähnl. Begriffen

Top