Wetterwarnungen wurden für Sardinien herabgestuft - nun sind die Kontroversen riesig
Die angekündigten Gewitter sowie der Regen entlud sich aber hauptsächlich überm Meer.
Der Katastrophenschutz: „Sowohl die jeweilige/rechtzeitige Warnungsstufe als auch Warnausgabe rettet Leben“.
Die Wetterverhältnisse und auch der Regen über Sardinien sind nach wie vor heftig, aber die Wetterwarnungen, die bis heute orange waren, wurden auf gelb herabgestuft und zwar für die Gebiete: Iglesiente, Campidano, Montevecchio Pischinappiu, Flumendosa Flumineddu und Tirso gilt bis Freitag um 9 Uhr morgens. Weiterhin gilt allerdings noch ("Code Giallo"), d.h., bedingtes Gefährdungsrisiko aufgrund hydrogeologischer Risiken.
Von den frühen Morgenstunden des 12. Dezember bis mindestens zum späten Abend waren im Süden und Osten Sardiniens vereinzelte bis auch großflächige Niederschläge mit überwiegend mäßigen Regenmengen erwartet worden. Es bestand allerdings auch die Möglichkeit von Schauern und/oder Gewittern, die in denselben Gebieten örtlich auch von starker Intensität sein konnten und zwar mit hohen bis sehr hohen Regenmengen. Dagegen waren diese Wetterphänome mit starker Intensität für den nordöstlichen Sektor weitaus weniger wahrscheinlich.
Die starke Unwetterfront, die auf der Insel erwartet wurde, entlud sich aber (
glücklicherweise!) letztendlich ins Meer. Der Charakter und die Ausdehnung des/der Phänomene“, so der regionale Katastrophenschutz, “waren schwer vorhersehbar, gerade eben weil neben Regen und Schauern auch starke Gewitter vorhergesagt waren, die allemal große Unsicherheit mit sich bringen. Glücklicherweise haben die berühmten 50 Kilometer, die für das Wetter insgesamt zwar keinen Unterschied machen, wohl aber für das tatsächlich betroffene Gebiet dazu geführt, daß die Gewitter sich hauptsächlich draußen über dem Meer abspielten“.
Nunmehr gibt es in der sardischen Presse heftige Kontroversen wie z.B. über die Schließung von Schulen in Cagliari angesichts einer noch nicht mal "roten", sondern nur "orangenen" Alarmstufe. Die Bewertung des Risikoszenarios auf der Grundlage der eintreffenden meteorologischen Informationen ist immer geprägt auch von dem Willen: größtmöglicher Schutz sowie frühestmögliche Schadensabwehr und -verhinderung.
Die Wahl des jeweils richtigen Szenarios sowie von frühzeitigen Warnungen und Maßnahmen, dienen immer dem Schutz von Leben von Mensch & Tier sowie von Gütern und Besitz.
Für einige Kontroversekünstler, Lästermäuler und Querulanten scheint das alles aber irgendwie Neuland zu sein.
siehe hierzu auch:
La Protezione civile ha emesso un avviso con codice giallo e arancione per rischio idrogeologico. Scuole chiuse a Cagliari e altri centri dell’area metropolitana, sospese anche le attività universitarie
www.lanuovasardegna.it
Il sindaco di Quartu Milia: «Gioco allo scaricabarile sui sindaci, ma una società che chiude le scuole per due gocce d’acqua è malata»
www.unionesarda.it