Seit 10 Tagen schönes, sonniges Radlwetter, bei 23/24 Grad, nachts sinken die Temperaturen auf 16-18 Grad, bisher wird also nicht geheizt.
Ausnahme: vorgestern Nacht ein Gewitter mit starkem Regen.
Südostküste!
 
Zuletzt geändert:
Im Südwesten gibt es zur Zeit sehr viele Gewitter mit bemerkenswert vielen Blitzen, aber wenig Regen.
Auch eine Windhose war zu sehen.
Die Vorhersagen von windy, die immer sehr genau waren, sind inzwischen nimmer zuverlässig.
 
Bei den 30 l/m2 fehlt die Angabe, in welcher Zeit diese 30 l/m2 runter gekommen sind, innerhalb einer Stunde oder pro Tag. Über den Tag verteilt sind 30 l/qm viel, aber segensreich für die an Dürre leidende Region.
30 l/qm/h, also pro Stunde ist allerdings ein starkes Unwetter.
Wie war es heute in Posada?
Segensreich oder heftiges Unwetter? Hoffentlich sind keine Menschen zu Schaden gekommen oder sonst Schäden entstanden.

Ich finde die Maßeinheiten für Niederschlag in den Wetterdiensten verwirrend - l/m² innerhalb einer Stunde oder mm oft tagesbezogen, speziell bei Wettervorhersagen (in meiner Wetter App). Die Maßeinheit in mm ist ohne Flächenangabe, weil die Tiefe gemessen wird, wobei 1l 1mm entspricht.
 
Zuletzt geändert:
Wir sind nicht vor Ort. Die Daten stammen von unserer Wetterstation. Am Morgen zeigte sie 6 l, mittags in etwa 16 l + am Abend 30 l an.

Uns würde auch interessieren, wie so die Situation in der Gegend ist?
 
Die 30 Liter können nur für den ganzen Tag sein, es gab keine Schäden hier, der ganz starke Regen ist ausgeblieben, es gab keine überfluteten Straßen oder Ähnliches. In Ovoddo und Olzai bei autunno in Barbagia waren die Straße voll und es gab
Sonnenschein. Ich kontrolliere auch immer das Wetter in Bitti und Ala dei Sardi denn ein Teil des Regens landet auch in unserer Diga, da hat es zwar auch geregnet aber weniger als bei uns an der Küste.
 
Wetter Sardinien:
Am Wochenende ein erster Wintervorgeschmack - Temperaturen nur um die 10° C


Eine Strömung 'kalter Luft' wird auch die Insel an diesem Wochenende erreichen. Einen ersten Wintervorgeschmack könnte es bereits an diesem Wochenende in Sardinien geben, mit sinkenden Temperaturen am Sonntag, dem 8. Dezember und was ebenfalls auch bereits schon den ersten Schnee der Saison zumindest auf die Berge Sardiniens bringen könnte.

Kalte Luftmassen polaren Ursprungs ziehen über Europa und werden auch die Insel erreichen. Die Folge ist ein starker Rückgang der Temperaturen zwischen Samstag und Sonntag, wo voraussichtlich innerhalb von nur 24 Stunden diese um mehr als ca. 10° C fallen werden. Diese werden auch bis Mitte nächster Woche durchschnittlich niedriger bleiben. Zum Wochenende hin, werden jedenfalls die kalten Luftmassen auch den zentral-westlichen Mittelmeerraum erreichen.

Insbesondere zwischen Samstag und Sonntag wird es auf Sardinien zu einem starken Temperaturrückgang kommen und im Laufe des Sonntags könnte auf den Bergen Sardiniens sogar schon der erste Schnee der Saison fallen.

Stärkere Winde mit bis zu ca. 90 km/h (WS 9-10) werden ebenfalls vorausgesagt!
 
Zuletzt geändert:
Wie sieht's denn mit Regen aus? Soweit ich das Wetter für die mittlere Ostküste und Hinterland (Baronia) verfolgt habe, hat es immer noch nicht nennenswert geregnet. Das ist ja wirklich eine Katastrophe.
 
@Georgie

sieht z.Zt. sehr verhalten aus mit Regen. Die "Wasserkrise" bleibt sehr akut.
Vorgestern schrieb auch die Nuova Sardegna dazu:
Wasserkrise: Talsperren zunehmend leerer - Alle Ampeln stehen auf Rot am Maccheronis-Stausee
siehe:
 
bei uns in Posada hat es 8,3 m2 in der letzten Nacht geregnet. heute soll wieder, wie in der ganzen letzten woche, die sonne scheinen. es ist ziemlich windig. wo bleibt der feuchte herbst?
 
@tineminchen

Leicht bis stark: Regenmengen verstehen

siehe hierzu auch:

oder auch:

im übrigen:
Das kann man letztlich nur mit einer Zeitangabe, in denen der Regen gefallen ist, bewerten!
8,3 Liter auf den Quadratmeter wie z.B innerhalb von 10 Wochen ist dagegen ganz klar arid und wäre quasi wie in einer Halbwüste oder Steppe und extrem wenig.
8,3 Liter innerhalb eines Tages wäre mäßiger Regen und
8,3 Liter innerhalb weniger Minuten ist dagegen sogar Starkregen.
 
Heute auch nochmals in der Unione Sarda:

Regen und Wind mit bis zu 100 km/h und 15 Zentimeter Schnee auf dem Gennargentu:
Luftmassen polaren Ursprungs stehen kurz vor Ankunft auf der Insel; stark fallende Temperaturen & Schnee, sowie heftige Winde.

In der Nacht zwischen Samstag und Sonntag dringt sehr kalte Luft polaren Ursprungs ein mit reichlich Regenfällen und Temperaturen unter Null Grad über 1.000 Meter ü.d.M.

Im Gennargentu könnte man evtl. sogar unter einer 15 Zentimeter hohen Schneedecke aufwachen. Die Schneeflocken dürften auch Berggemeinden wie Desulo und Fonni erreichen:
Schnee könnte bereits auch ab 800 M.ü.d.M. fallen, aber reichlich ab über 1000 M.ü.d.M.

Auf der ganzen Insel wird es eisig: Die Höchstwerte am Sonntag, werden gerade mal nur nahe an die aktuellen Tiefsttemperaturen heranreichen, die zwischen 8 und 10°C liegen. Der einsetzende Mistral wird sich bereits am Samstagabend verstärken. Am Sonntag könnte dieser in den Bergen auch bis zu 100 km/h erreichen und in den exponierteren Gebieten im Norden und Westen der Insel bis zu 90 km/h.

Und danach ist noch lange nicht Schluß. Die Kälte wird auch noch nächste Woche anhalten.
Und damit auch die Regen- und Schneefälle, die sogar niedrigere Höhen erreichen können.

Quelle:
 
Zuletzt geändert:
Im Südwesten scheint die Sonne bei siebzehn Grad heute und kräftigem Mistral Wind.
Beppe wenn du seit vierzig Jahren hier wohnst, wo denn und wie ist das Wetter da ohne Zeitungsmeldung?
 
Wetterwarnungen wurden für Sardinien herabgestuft - nun sind die Kontroversen riesig

Die angekündigten Gewitter sowie der Regen entlud sich aber hauptsächlich überm Meer.
Der Katastrophenschutz: „Sowohl die jeweilige/rechtzeitige Warnungsstufe als auch Warnausgabe rettet Leben“.

Die Wetterverhältnisse und auch der Regen über Sardinien sind nach wie vor heftig, aber die Wetterwarnungen, die bis heute orange waren, wurden auf gelb herabgestuft und zwar für die Gebiete: Iglesiente, Campidano, Montevecchio Pischinappiu, Flumendosa Flumineddu und Tirso gilt bis Freitag um 9 Uhr morgens. Weiterhin gilt allerdings noch ("Code Giallo"), d.h., bedingtes Gefährdungsrisiko aufgrund hydrogeologischer Risiken.

Von den frühen Morgenstunden des 12. Dezember bis mindestens zum späten Abend waren im Süden und Osten Sardiniens vereinzelte bis auch großflächige Niederschläge mit überwiegend mäßigen Regenmengen erwartet worden. Es bestand allerdings auch die Möglichkeit von Schauern und/oder Gewittern, die in denselben Gebieten örtlich auch von starker Intensität sein konnten und zwar mit hohen bis sehr hohen Regenmengen. Dagegen waren diese Wetterphänome mit starker Intensität für den nordöstlichen Sektor weitaus weniger wahrscheinlich.

Die starke Unwetterfront, die auf der Insel erwartet wurde, entlud sich aber (glücklicherweise!) letztendlich ins Meer. Der Charakter und die Ausdehnung des/der Phänomene“, so der regionale Katastrophenschutz, “waren schwer vorhersehbar, gerade eben weil neben Regen und Schauern auch starke Gewitter vorhergesagt waren, die allemal große Unsicherheit mit sich bringen. Glücklicherweise haben die berühmten 50 Kilometer, die für das Wetter insgesamt zwar keinen Unterschied machen, wohl aber für das tatsächlich betroffene Gebiet dazu geführt, daß die Gewitter sich hauptsächlich draußen über dem Meer abspielten“.

Nunmehr gibt es in der sardischen Presse heftige Kontroversen wie z.B. über die Schließung von Schulen in Cagliari angesichts einer noch nicht mal "roten", sondern nur "orangenen" Alarmstufe. Die Bewertung des Risikoszenarios auf der Grundlage der eintreffenden meteorologischen Informationen ist immer geprägt auch von dem Willen: größtmöglicher Schutz sowie frühestmögliche Schadensabwehr und -verhinderung.

Die Wahl des jeweils richtigen Szenarios sowie von frühzeitigen Warnungen und Maßnahmen, dienen immer dem Schutz von Leben von Mensch & Tier sowie von Gütern und Besitz.

Für einige Kontroversekünstler, Lästermäuler und Querulanten scheint das alles aber irgendwie Neuland zu sein.

siehe hierzu auch:

 
Zuletzt geändert:
Die Wetterphänomene der Gegenwart lehren uns, die Warnungen ernst zu nehmen und nicht als übertriebene Unkenrufe abzutun, besonders hinterher, wenn nichts passiert ist. Deshalb danke @Beppe für dein unermüdliches Engagement, die Wetterwarnungen auch hier für uns zu verbreiten, auch wenn du damit oft nervst;).
Gibt es in Italien/Sardinien eigentlich auch das IT-Warnsystem wie bei uns in D und anderen Ländern in Europa? Ist das schon erprobt? Und wenn ja, würde eine IT-Warnung überhaupt auf unsere Handys mit ausländischen Rufnummern gesendet, wenn wir uns auf Sardinien aufhalten?
 
@Georgie

zum IT-Warnsystem in Italien siehe auch:


Inwieweit auf dem IT-Allerta System in Italien vorgesehen ist, Warnmeldungen nur auf italienische Telefone (oder auch nur regionale ) oder bereits sich auf alle verfügbaren Telefone im italienischen (oder regionalen) Netz ausgedehnt ist, entzieht sich z.Zt. meiner Kenntnis.
 
Zuletzt geändert:
Warnungen sind gut und wer sie beachtet, kann viel Unangenehmes vermeiden. Trifft es dann nicht so arg zu, umso besser.
Auch hier CH, DE usw. wird immer kritisiert, wegen Vorhersagen......wie bitte sollen all die Wetterfrösche inkl. IT-Berechnungen immer genau sein, wenn Wind dies verändert?
 
In Großbritannien wurde letzten Samstag zum ersten Mal wegen Sturm Darragh die IT-Warnung auf die Mobiles gesendet. Zum Glück traf es dann "nur" Wales richtig heftig. Gelbe/rote Wetterwarnungen werden in UK selten raus gegeben, da ist man an Stürme gewöhnt. Vielleicht sollte man auch in Italien mit den orangen/roten Warnungen restriktiver umgehen, jetzt wo die Stürme häufiger und heftiger sind. Diese Warnungen kommen doch recht häufig, vielleicht zu häufig. Schauen wir die Beiträge von Beppe an, wie oft es da gelbe und manchmal sogar rote Warnungen für Sardinien gab. Das führt dazu, dass man die Warnungen evtl. nicht mehr so ernst nimmt, leider manchmal mit schlimmen Folgen.
 
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Ich bekam schon mal eine Test-Warnung auf´s Handy und erschrak damals.
Das müsste dann ja bei echtem Wetter-Notstand auch funktionieren.

Wie aber schon einmal angemerkt:
bisher ist es nirgends perfekt und gerade in Sardinien fällt eine genaue Wettervorhersage schwerer aus, als in mancher anderer Region.
Die Art und Weise wie aber teilweise streng vorgewarnt wird, ist hier aber leider übertrieben.
Und das kann sich schon irgendwann mal wieder rächen.
Lieber noch ein paar Minuten warten und die Gebiete kleiner halten und die Begrifflichkeiten deutlicher.
Dann nehmen es auch Mehr ernst.
 
Starker Mistral im Anmarsch: Winde mit bis zu 120 km/h sowie Temperatursturz

Desweiteren Regen; dieser auch übergehend in Schnee in den höheren Lagen, sowie aufgewühlte See. Zum Wochenende hin und danach klart es wieder auf. Ein heftiger „Mistral" (mit WS 9 - 11) ist im Anmarsch, begleitet von Seestürmen und kaltem Wetter mit sinkenden Temperaturen. Insoweit wird sich das Wetter in den nächsten Stunden mit Ankunft des Mistrals deutlich verschlechtern, der mit ca. 80 km/h wehen wird. An der Westküste der Insel können hierbei jedoch auch Winde mit einem Spitzenwert von bis zu 120 km/h erreicht werden. An den exponierten Küsten an der Westseite der Insel werden insoweit auch heftige Seestürme (mit Wellenhöhen von bis zu 6-8 Metern) und auch Regenschauer erwartet und ab oberhalb 800 M.ü.d.M. auch Schnee.

Die Temperaturen werden stark sinken. Höchstwerte nicht über 12°C, Tiefstwerte zwischen 2°-3°C vor allem im Inselinneren. Der kurze Kälteeinbruch dauert aber nicht allzu lange. Zum Wochenende hin sollen die Temperaturen bereits wieder auf ein jahreszeitlich durchschnittliches Niveau ansteigen und die Wetteraussichten sich insgesamt wieder bessern.

Quellen:

 
Zuletzt geändert:
Die 120 kmh kommen maximal im Westen an. Hier im Südosten heisst es 38 kmh. Wird schon nicht so schlimm sein.
 
@Piri, Deine Hunde scheinen weitsichtig und klug zu sein.

Der Mistral hob lt. bisherigen Meldungen u.a ein Eternitdach in Porto Torres ab und ließ dieses einstürzen; desweiteren bricht wegen Wellen und Wind ein Boots-Anlegesteg im Hafen zusammen.

Die 115-Einsatzkräfte der Feuerwehr sind im Dauereinsatz, so auch im Stadtviertel Villaggio Verde wegen des Einsturzes eines Gesims/Dachvorsprungs. Ebenso gibt's auch mehrere Behinderungs- und Schadensmeldungen aus Macomer und von der SS 129 Nuoro-Macomer und der SP 49 aber ebenso auch Schadensmeldungen aus San Nicolò d’Arcidano, Riola Sardo, San Vero Milis und Arborea.

In Cagliari sind zumindest die Parks und Friedhöfe alle geschlossen, dto. in Alghero und Olbia.

Jedenfalls wurden aufgrund des Sturms weit über 400 Einsätze der Feuerwehr gemeldet.

 
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