Wie wird/ist das Wetter heute?
@MariaJ.

eine wie von Dir vorgeschlagene Vorgehensweise - definitiv NEIN!
z.B. eine 3/8 oder 1/4 Zoll Außenleitung (und dann leicht tröpfelnd bei beständig unter 0°C ,
friert dann die Leitung - kurz über lang - definitiv zu und platzt (Anomalie des Wassers!).

Die Vorgehensweise von @Georgie ist da absolut optimal!
 
Zuletzt geändert:
@Quo Vadis

um nicht unnötig hohe Investitions- und/oder auch Betriebskosten zu haben, einfach wie folgt verfahren:

Außenleitungen sollten immer (!) auch einen separaten innenliegenden Außenabsperrhahn haben.
Im Winter dann innenliegeden Außenabsperrhahn absperren / zudrehen.
Außenwasserhahn öffnen und das Restwasser aus der außen liegenden Wasserleitung ablassen.
Außenwasserhahn hierbei einfach geöffnet lassen.

Am Ende der Winterperiode:
Außenwasserhahn schließen.
Separaten innenliegenden Außenabsperrhahn wieder öffnen.
Jetzt sollte bei Öffnen des Wasserhahns außen auch direkt wieder Wasser fließen.
Habe fertig!
 
Zuletzt geändert:
Die Lösung Rohrbegleitheizung geht schon deshalb nicht, weil sie strombetrieben ist. Den Strom stellt man natürlich ab, wenn man über Winter das Haus verlässt. Also keine Lösung.
Mein sardischer Hauskümmerer hat gelacht über meine Sorge wegen eingefrorener Wasserleitungen in unserer Lage. Also, Entspannung angesagt:)
Davon abgesehen, @Beppe ich habe schon immer bedauert, dass es bei mir im Haus keine getrennten Absperrhähne gibt, gerade wegen der längeren Abwesenheit.
 
@Georgie

für den Einbau eines entsprechenden separaten Absperrventils, dürfte ein Idraulico irgendwas zwischen € 80,-- und 100,-- berechnen (incl. Material).
 
Danke @Beppe
Ich werde das sofort in Angriff nehmen. Aber bestell mal einen idraulico! :rolleyes: Das kann sicher auch von einem allround Handwerker gemacht werden, oder muss das zwingend ein idraulico machen?
 
Kälte, Schnee und Eis: auf Sardinien ist der Winter angekommen!

Heute steigen die Temperaturen leicht, aber zum Wochenende kommt auf der Insel die Kälte zurück.
Kalter Wind, Regen und Schnee bereits in niedrigeren Höhen, wie z.B. der Ogliastra, der Barbagia, am Limbara, Tempio Pausania, Osilo, im Gennargentu, Tonara, Fonni, Desulo, um Macomer, Campeda, Pattada, sowie in einigen Gebieten von Sassari.

Die Sorge bezieht sich insbesondere auf glatte und vereiste Bergstraßen. Das schlechte Wetter wird voraussichtlich bis morgen eine kleine Ruhepause einlegen, wobei die Temperaturen leicht steigen.

Aber zum Wochenende hin wird auf Sardinien ein erneuter Wintereinbruch erwartet!
 
Zuletzt geändert:
Heute soll der Mistral noch ordentlich blasen (mit WS 8-10) und hierbei insbesonders an der West- und Nordküste auch zu Wellenhöhen von 4-6 Metern führen.
.
 
damit man mal wieder ein Gefühl für Wind, Wetter, Kraft und Meer bekommt, hier
2 filmische Eindrücke vom derzeitigen Meer, Wind + Wellen Geschehen

Il mare in tempesta travolge la magnifica Pelosa a Stintino
und
La danza delle maestose onde nel mare in tempesta a S'Archittu
 
......hauptsache es beruhigt sich wieder bis nächsten Sonntag, bin zwar erst in Deutschland angekommen, muss aber am Montag schon wieder auf der Insel sein.
 
@LA -Lorenz

so wie ich das z.Zt. sehe, beruhigen sich Wind, Wetter und Wellen bereits ab morgen deutlich und es wird voraussichtlich dann auch die ganze Woche 'ruhig' bleiben.
 
Schlechtes Wetter: neuer Alarm für Sardinien
Erwartet: heftiger Scirocco und Regen. Die Meteorologen: „Wellen bis zu 10 Metern"


und "«Wir stehen vor einem gewaltigen Sturmsystem, nämlich einem der intensivsten, welches in den letzten Jahrzehnten an den Küsten der Insel beobachtet wurde».

In den kommenden Tagen wird das Wetter auf Sardinien durch Instabilität, weit verbreitete Wolken und vereinzelte Niederschläge mit saisontypischen Wintertemperaturen gekennzeichnet sein. Heute, am 16. Januar, bleiben die Höchsttemperaturen bei 6–11 °C. An Orten wie (z.B. Cagliari, Sassari, Nuoro und Oristano), können die Mindestwerte sogar etwas höher sein als in den vergangenen Tagen.
Die Verschlechterung wird zwischen Sonntag und Montag eintreten, wenn der heftige Scirocco eintreffen wird mit starken Windböen und auch mit intensiven Regenfällen.

Samstag und Sonntag: bewölkt, vereinzelt auch Aufklarungen und milde Temperaturen
Zwischen Samstag, dem 17. Januar, und Sonntag, dem 18. Januar, bleibt das Wetter auf Sardinien wechselhaft, mit tiefhängenden Wolken und kurzen Aufheiterungen vor allem am Samstagvormittag. Die Höchsttemperaturen werden weiterhin zwischen 11 und 14 °C in den Küstengebieten schwanken, mit Tiefsttemperaturen in der Nacht zwischen 6 und 8 °C, während vor allem im Landesinneren und im Norden der Insel vereinzelt kurze Regenschauer möglich sind. Insgesamt wird das Wochenende für die Jahreszeit relativ mild, aber mit häufig bedecktem Himmel, vereinzelten Regenschauern und geringer Wahrscheinlichkeit für einen sonnigen Tag.

Ab Montag (!)
Die Vorhersage für Anfang nächster Woche deutet auf eine weitere Verschlechterung des Wetters hin: Zwischen Sonntag und Montag werden weit verbreitete und anhaltende Regenfälle über weiten Teilen Sardiniens erwartet, mit Temperaturen, die vor allem nachts leicht sinken werden.

Wind und Meer (!!!)
Der Wind wird in den nächsten Tagen eine wichtige Rolle spielen: Vor allem aus östlicher und südöstlicher Richtung, mit starker Intensität und Böen entlang der Küsten. Diese Windverhältnisse werden zu sehr unruhiger See und starken Sturmfluten führen. Lt. Vorhersagen „Aufgrund der aktuellen Informationen stehen wir vor einer der stärksten Sturmfluten, die in den letzten Jahrzehnten im Mittelmeer und an den Küsten Sardiniens beobachtet wurde, mit extremen Spitzenwerten und einzelne Wellen können auch die 10 Meter Marke überschreiten“ (!)., d.h. es wird insofern auch andauernder Sturm mit WS 9-10 erwartet (!)

Erst ab Mittwoch wird sich das Wetter wieder etwas beruhigen.


Quelle:
 
Zuletzt geändert:
Sturm in Richtung Sardinien - die Warnungen steigen in den Gemeinden:
«Auswirkungen wesentlich schlimmer als erwartet»


Wellen von 9 Metern, Scirocco-Sturm und heftige Regenfälle.
Capoterra bereitet sich vor: mögliche Sperrungen von Straßen und Schulen:
Starke Auswirkungen auf die östlichen Sektoren der Insel.

Windböen mit >100 km/h
Wellen höher > 9 Meter
reichlich Regen mit ca. 200 bis 300 mm Niederschlägen

Quelle:
 
Zuletzt geändert:
Wetter:
der "ROTE CODE" beginnt heute abend ab 21.00h: Winde bis 110 km/h und höchste Alarmbereitschaft(!)
Der Zivilschutz hat ein neues Bulletin herausgegeben mit einer hohen Gefährdung in verschiedenen Gebieten der Insel.

Sardinien tritt offiziell in die kritischste Phase der in den letzten Stunden angekündigten Schlechtwetterwelle ein. Kurz nach 13.00 h heute, Sonntag, dem 18. Januar, hat das Dezentrale Funktionelle Zentrum des Zivilschutzes Sardiniens eine Wetterwarnung herausgegeben, die heute Abend um 21.00 h beginnt und auch ganztägig morgen, Montag, den 19. Januar, bis 23.59 Uhr in Kraft bleibt.

Die Alarmstufe ist auf Maximum. Tatsächlich wurde für die Alarmgebiete Iglesiente, Campidano, Flumendosa Flumineddu und Gallura wegen hoher hydrogeologischer Risiken die Alarmstufe Rot ausgerufen, während für dieselben Gebiete wegen Hochwassergefahr auch die Alarmstufe Gelb aktiviert wurde.

Auch für Montevecchio Pischinappiu und Logudoro wurde wegen hydrogeologischer Risiken die Alarmstufe Gelb ausgerufen, während für das Gebiet um Tirso die Alarmstufe Orange wegen hydrogeologischer Risiken und zusätzlich die Alarmstufe Gelb wegen Hochwassergefahr ausgegeben wurde.

Die Warnung bestätigt ein Szenario, das bereits durch Wettermodelle skizziert wurde: Die Insel bereitet sich auf Tage mit extremen Bedingungen vor, mit Scirocco-Winden bis zu Sturmstärke und Geschwindigkeiten um 70 km/h sowie Böen, die 100-110 km/h überschreiten können, insbesondere entlang der Südostküste und auf weiten Teilen der Ostseite.

Zu den Sturmböen kommen sehr starke Sturmfluten hinzu, mit schnell ansteigendem Wellengang und einem deutlichen Anstieg des Meeresspiegels entlang der Küsten, die den Ost-Südost-Winden ausgesetzt sind. Verschärft wird die Lage durch anhaltende Regenfälle und Gewitter, die bereits für den heutigen Abend erwartet werden und mehrere Tage anhalten sollen, mit besonders starken Niederschlägen im Landesinneren der Ostküste.

Die Wettersimulationen zeigen eine schnelle und heftige Entwicklung: Warme, feuchte Luftströmungen aus Afrika schließen nach und nach Sardinien ein und verstärken ein Sturmsystem, das zu weitreichenden Problemen, Überschwemmungen und Erdrutschen führen kann. Der Zivilschutz empfiehlt äußerste Vorsicht, unnötige Reisen zu vermeiden und in hydrogeologisch bereits gefährdeten Gebieten besonders aufmerksam zu sein.

Quelle:

 
Aeronautica Militare (meteoam.it) sieht das weniger dramatisch, ich bin gespannt, wer treffsicherer ist.
@CarloK,

seit vielen, vielen Jahren verfolge ich die Wettervorhersagen in Italien (insbesondere auch im TV). Hierbei werden die Wettervorhersagen von Wetterfröschen in voller und geballter Militäruniform vorgetragen und angekündigt, Gerade so, als ob letztendlich das italienische Militär darüber auch die völlige Oberhoheit und auch massive Gewaltenkontrolle hätte.

Insofern wundert es mich nicht wirklich, daß Aeronautica Militare all das weniger dramatisch bewertet, als die vielen anderen fach- und sachverständigen, die das völlig anders sehen und bewerten.

Wir sprechen uns gerne übermorgen wieder, dann können wir das Ganze nochmals Revue passieren lassen.
 
Zuletzt geändert:
Die Insel wartet auf das Wettergeschehen, wie Regen, stürmische Winde und Sturmfluten.
Vielerorts Alarmstufe Rot. Schulen in der Hälfte von Sardinien geschlossen
Hohe Gefährdungswarnung ab Montagmorgen.
Hiervon betroffen besonders die östlichen und südlichen Bereiche Sardiniens.

Die Schulen schließen in:-
Cagliari, Sinnai, Settimo San Pietro, San Vito, Burcei, Quartu, Quartucciu, Selargius, Capoterra, Maracalagonis, Villaputzu, Muravera, Castiadas, Villasimius, Senorbì, Guasila, Mandas, Selegas, Suelli, Calangianus, Tempio Pausania. In Capoterra sind neben den Schulen auch die Küstenstraßen geschlossen.

siehe hierzu und auch weitere Warnmeldungen ===>::
 
Zuletzt geändert:
Meldung vom: 19 Januar 2026 um 07:16 - Aktualisiert Januar 19, 2026 um 08:06 AM

Scirocco über 100 km pro Stunde, 200 mm Regen und 6 Meter hohe Wellen: der Sturm kommt, Sardinien zittert Die östlichen und südlichen Sektoren der Insel kämpfen mit einem „extremen“ Phänomen:
Dutzende von Verordnungen in den Gemeinden erlassen.

Der Regen, der normalerweise in 2 Monaten fällt, könnte innerhalb von nur 24 Stunden in der Ogliastra fallen, etwa 200 Millimeter. Nur etwas weniger, nämlich über 100-150 mm in Sulcis, im Sarrabus, in der Gallura und in der Baronia. Und abermals: Scirocco Böen mit über 100 km/h und Sturmfluten mit Wellen bis zu 6 Meter Höhe.

Dies ist das Bild, das die Wetterabteilung von Arpas bei der gestrigen Sitzung des Zivilschutzes gezeichnet hat. Oberst Carlo Spanu vom Wetteramt der Luftwaffe in Decimomannu spricht ohne Umschweife von einem „extremen” Phänomen, von „außergewöhnlichen Bedingungen, die nicht jeden Monat bzw. nicht alle paar Monate oder auch nicht jedes Jahr auftreten”.

Für 2 Tage werden die östlichen und südlichen Sektoren der Insel überwacht, mit Dutzenden von Verordnungen (auch in Cagliari), mit Schließung von Schulen, Universitäten, öffentlichen Büros + Einrichtungen, Parks, Friedhöfen, und Sportanlagen. In der Hauptstadt werden die CTM-Busse, die durch Pirri fahren, umgeleitet,

Die Überwachung des Katastrophenschutzes ist seit gestern Abend um 21 -Uhr aktiv, als der gelbe Alarm offiziell ausgelöst wurde. Der Alarm wechselt ab 9 Uhr auf orange und ab 12 Uhr auf rot für die östlichen und südlichen Sektoren Sardiniens. Im Herzen der Insel, im Tirso-Gebiet, auf orange. Die Warnmeldungen bleiben vorerst überall weiterhin gültig bis 23.59 Uhr heute, Montag, 19. Januar. Aber die Welle des schlechten Wetters soll auch noch den Dienstag überdauern:

Besonderes Augenmerk wurde auf die gleichzeitigen Regenfälle und Sturmfluten gelegt, in Bezug auf das Küstenstraßennetz: Das Anas-Personal arbeitet bereits an der SS 195, der "Sulcitana" Staatsstraße, um die Situation zu überwachen. Mögliche Sperrungen von Straßenabschnitten zwischen Cagliari und Capoterra bei hohen Wellen sind möglich.

Als Vorsichtsmaßnahme ist die Provinziale 26 bis geschlossen, auf der Strecke zwischen Cala Gonone und Fuili. Im gesamten Gebiet von Nuoro werden die Straßen im Auge gehalten, weil man Angst vor Erdrutschen hat.

In Villaputzu schickte das Consorzio Bonifica di Sardegna einen Bautrupp zum Flumendosa, wo der Flussabfluss weiter geöfffnet wird; ähnliches wird ebenso in Orosei an der Cedrino Mündung durchgeführt.

Quelle:
 
Zuletzt geändert:
.....bei uns in Alghero is noch nix, alles ruhig bis dato, schau ma moi was kommt.
 
Ich habe gerade diese Nachricht von der Ostküste Sardiniens, am Cedrino bei Orosei bekommen:
"Si aspettiamo, ancora non piove tanto, ma siamo tutti a casa, non c'è scuola ...
Ja, wir warten, noch regnet es nicht viel, aber wir sind alle zu Hause, Schulen geschlossen ...."
 
Im Südwesten regnet es seit heute morgen stetig, aber Wind gibt es noch keinen. Und auch hier sind Schulen und Kindergärten geschlossen.
 
Fleckenteppich z.Zt. (noch?) bei Regenfällen: 123 Millimeter in Gairo und Null am Cuga

Die unterschiedliche Verteilung der heutigen Niederschläge wird durch die Werte
von 123 mm in Gairo und
Null Millimetern am Cuga (Uri),
von 12,60 Millimetern am Coghinas-Viddalba und
77,60 Millimetern am Maccheronis-Staudamm in Torpè bestätigt.

In den letzten Stunden wurde für 4 auf die Farbe Rot gewechselt:
Gairo Punta Tricoli mit 123,40 Millimeter gefallenem Regen,
Bau Mandara in Villagrande mit 115,00 mm
am Flumendosa hat die Station von Armungia 107,40 mm und
Villasalto 100.60 mm gemessen.

auf den beiden kleineren Inseln verzeichnete
La Maddalena Guardiavecchia 50,60 Millimeter und
Carloforte Osservatorio 17.mm

Quelle:
 
Zuletzt geändert:
Kurzberichte zu Schäden/Behinderungen u.ä. aufgrund des Schlechtwetters

Schlechtes Wetter: 3 Kiefern werden vom Sturm gefällt und fallen auf die SS 17: in Capitana - Straße gesperrt

Zyklone Harry: in Olbia fällt aufgrund des starken Sciroccos ein Baum auf der Viale Aldo Moro

Schlechtes Wetter: Starkregen in Sulcis und überflutete Keller:
die ersten Eingriffe der Feuerwehr, um einigen Menschen in Not zu helfen.

SS 195 geschlossen ab 12.00h wegen Hochwasserrisiko,

Erdrutsch auf der SS 198 in Gairo (Starkregen!) - gesperrt!

Torpè: Dutzende Familien evakuiert aus den Häusern entlang des Ufers am Rio Posada. In insgesamt 18 Orten entlang des Rio Posada, wurden diese geräumt. Hierbei mußten Hunderte von Menschen ihre Häuser verlassen.

Villaputzu: Furt über den Flumendosa wegen Überflutung gesperrt

Mehrere Straßen wurden wegen des Schlechtwetters gesperrt, sagte die Arst. Gesperrt wurde der Transit im Weiler Santa Lucia di Siniscola, der von der Passage der Linie 514 betroffen ist. Gestopt auch der Verkehr entlang der Provinzstraße 3, auf der Strecke zwischen Sa Petra Ruja und der Stadt La Caletta, wo die Linie 521 vorbeiführt. Probleme mit der Straße auch von und nach der Parteolla, wo es Schwierigkeiten beim Transit zur Staatsstraße 387 gibt, an der Kreuzung nach Soleminis.

Unbehagen und Angst auch entlang der Provinzstraße 114, auf der Strecke zwischen Esterzili und Escalaplano, wo die Überschwemmungen mehrerer Bäche schwerwiegende Schäden am Straßennetz verursacht haben. Die besorgniserregendste Situation ist auf Kilometer 10, in dem Ort „Funtana und Passai“, wo das Wasser die Fahrbahn unterspült hat, was einen Transit extrem gefährlich macht.

Der Schiffsverkehr von/nach Cagliari und von/nach Olbia ist für den ganzen Tag erst mal komplett eingestellt. Auch der Schiffsverkehr nach Korsika ist aufgrund von Windstärke 8 (mit zunehmend auf WS 9), erst mal eingestellt.

Sinnai
- die Zufahrt zur Pineta ist verboten/abgesperrt.
Auch die Zufahrt zur Straße nach Solanas und zum Meer wurde geschlossen, da dort der gesamte Parkplatz überschwemmt wurde.

Unwetter Nuoro: gefährliches, einsturzgefährdetes Dach am Ciusa und ein vom Wind umgestürzter Baum vor der Kathedrale. Interventionen von Feuerwehr und Polizei, Freiwilligen und des Zivilschutzes gehen weiter.

Der Zugang zur Insel Capera wurde von der Gemeinde La Maddalena vorübergehend (aus Sicherheitsgründen) verboten.

Bis zu 100 Interventionen, die von der Feuerwehr der gesamten Region in den letzten Stunden aufgrund des schlechten Wetters, das auf der Insel tobt, durchgeführt wurden. Die meisten kritischen Probleme wurden durch umgestürzte Bäume, gefährliche Masten, statische Ausfälle von Konstruktionselementen wie Gesimse, Fliesen und Werbetafeln verursacht. Die Einsatzräume der Feuerwehrkommandos von Cagliari, Sassari, Nuoro und Oristano entsenden die Einsatzteams entsprechend den Prioritäten der eingegangenen Rettungsanrufe. Im Moment sind keine Menschen beteiligt.

Teulada - ordnete die Provinz die Sperrung der Provinzstraße 71 mit sofortiger Wirkung aufgrund der widrigen Wetterbedingungen und vieler kritischer Punkte entlang der Route an.

Cagliari - Baum auf der Piazza Padre wird vom Wind umgemäht.

Burcei - die Brücke auf der Straße von/nach "Sa Scova" wurde gesperrt.
Die Gemeinde Burcei hat aufgrund des Pegelanstiegs des Flusses vorsorglich die Schließung
der Brücke in Richtung „Sa Scova“ angeordnet.

Cagliari - der Poetto Strand "verschwindet“ quasi ganz, d.h. aufgrund von Regen, Wind und gestiegenem Wasserstand überspült mittlerweile das Meer völlig den Strand und das Wasser reicht bereits bis zu den Kiosken.

von Villasimius bis Cala Gonone
Die Brandungswellen zwischen beiden Orten betragen mittlerweile zwischen 6-7 Metern und laufen zeitweise bis zu 50 Metern weit an den Stränden auf.

Capoterra - Anwohner, die von der Sturmflut eingeschlossen sind, retten sich mit Tretbooten.
Darüberhinaus mehrere überflutete Keller: „Die Situation ist wirklich besorgniserregend“

Quartu - insbesondere kamen Freiwillige mit Lösch- und Bergefahrzeugen in die Marina Residence, in der Via Lago di Varese, in der Via delle Speronelle, im Gebiet Santa Maria degli Angeli und in der Via Fresie zum Einsatz. Das Seniorenheim Anni d'Oro war vom Wasser umgeben, aber dank des Einsatzes eines Werkstatfahrzeuges mit Wasserpumpen konnte eine mögliche Evakuierung verhindert werden.

auf der Provinzstraße 17, zwischen Rio Murtaucci und via Mercurio, wurden Steine aufgrund eines Erdrutsches entfernt.

auf der SS 125 wurde eine umgestürzte Kiefer gemeldet, die von den Teams umgehend entfernt wurde.

Cagliari - ein Baum wird in der Via Mandrolisai: vom Wind gefällt.

Tortolì - Baum stürzt auf ein Auto; beinahe Tragödie in der Viale Arbatax in Tortolì.
Ein Baum stürzte auf ein vorbeifahrendes Auto und zerstörte dessen Frontpartie. Es gab keine Verletzten.

Aufgrund der widrigen Wetterbedingungen der letzten Stunden, die zu Überschwemmungen der Fahrbahn geführt haben, ist die SS 195 „Sulcitana” in beiden Fahrtrichtungen von der Brücke von Scafa bis km 10,600 in Cagliari vorübergehend gesperrt. Ebenfalls ist die SS 195 von km 63,000 bis km 65,000 in Teulada gesperrt.

Derzeit ist auch die SS 389 „Di Budduso’ e del Correboi” aufgrund von Überschwemmungen in beiden Fahrtrichtungen von km 27,500 bis km 34,900 in Alà dei Sardi in der Provinz Sassari gesperrt.

Cala Gonone - beindruckende Wellen treffen auf Cala Gonone: das Meer sucht sich so einen Weg auch zwischen den Häusern hindurch. Einige Felsbrocken landeten auf dem Asphalt und das Wasser drang in den gesamten unteren Teil der Stadt ein. Schäden am Hafen und Überschwemmungen auch auf den Straßen von La Caletta und Siniscola.

Dorgali
- Sturmflut am Hafen, umgestürzte Bäume und gesperrte Straßen.
Auf dem Gemeindegebiet sind Dutzende von Bäumen aufgrund des intensiven Windes umgefallen.

Oliena - aufgrund des Unwetters stürzte ein altes Gebäude ein, desweiteren wurden Masten unterspült und herausgerissen; sowie weitere Überschwemmungen und gesperrte Straßen.
Besonders heikel ist die Lage an der Quelle von Su Gologone, die vollständig vom Hochwasser überflutet
wurde. Die Via Provinciale 22 Oliena-Orgosolo und die Provinzstraße „Badu und Orane“ bleiben
geschlossen.

Maximale Alarmstufe in Cagliari - im Stadtteil Sant’Elia, wo einige der Hauptstraßen vom Wasser überflutet wurden. Die Kreuzung Schiavazzi über Utzeri ist für den Verkehr gesperrt. Problematisch bleibt das nahegelegene Wohnviertel von Poetto, dessen Zugang geschlossen wurde, nachdem der Sturm heute Morgen die Promenade überflutet hat, einschließlich Rad- und Fußgängerwege.

Sarroch-Küste auf den Knien wegen der Sturmflut: Boote zerstört, ein Haus evakuiert
Erhebliche Schäden im Yachthafen, eine Familie, wurde aus einem Haus neben dem Restaurant entfernt
In der Gegend von Sarroch befindet sich der Hafenanleger von Foxi in einem kritischen Zustand. Die Stärke der Wellen hat zahlreiche Boote beschädigt. Einige wurden vom Sturm losgerissen, andere wurden auf die Felsen getrieben. Schwere Schäden wurden gemeldet. Nur wenige Besitzer, die rechtzeitig eingriffen, schafften es, ihre Boote zu retten, während viele wegen der Heftigkeit und Gewalt von Wasser, Wind und Wellen nichts tun konnten.

Sinnai - Sos in Tasonis: Der Fluss schwillt übermäßig an und 4 Familien müsen ihre Häuser verlassen.

Einstürze und Trümmer: SS 195 in Stücken unter der Gewalt der Sturmflut
Erhebliche Schäden auf der SS 195, der Sulcitana, Straße zwischen Cagliari und Capoterra:
Es gibt erhebliche Schäden an der SS 195, der Sulcitana, die Cagliari mit der westlichen Seite des Golfes di Angeli verbindet, aufgrund der heftigen Sturmflut, die vom Zyklon Harry ausgelöst wurde. Die Straße gab an einigen Stellen unter der Gewalt des Wassers nach, was den Strand von Giorgino unter Wasser setzte. Dieser sowie einige Schutzbarrieren wurden durch die Wucht des Meeres einfach weggespült.
Wo die Straße dem Meeresangriff standgehalten hat, wird sie von einer Schicht ozeanischer Posidonia bedeckt. Aber deren Reinigung wird lediglich das wesentlich kleinere Problem sein.

Cagliari: Poetto, Bars und Strandbäder vom Wasser überflutet.
„Es ist eine Katastrophe und nur mit großem finanziellen Aufwand sowie Einbußen zu bewerkstelligen!"

Burcei - Gemeindestraße von Asidi wurde durch die heftigen Regenfälle sowie Sturzbäche komplett zerstört und weggeschwemmt. Gesperrt!

Sinnai - in Sinnai mußten einige Häuser mit 4 Familien in der Nähe des Flusses Tasonis evakuiert werden.

In den 3 Tagen, in denen der Sturm Harry wütete, gab es lt. Unione Sarda über 700 Einsätze der Feuerwehr(en). Auch erhebliche Schäden im archäologischen Gebiet von Nora und. und.. und...
 
Zuletzt geändert:
Schlechtes Wetter auf Sardinien:
Die Alarmstufe Rot von gestern wurde um 24 Stunden verlängert: «Es wird ein schwieriger Dienstag»
Das Alarmniveau lässt nicht nach und eine weitere Wetterverschlechterung steht tatsächlich noch aus.
 
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