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Sardinien-Reportagen im TV - Aktuelle List ab 2-3-2012

narbolese

Sehr aktives Mitglied
Hab mal wieder was.:


HR FR 15.11.00:00 Ins Land der geraubten Menschen
Italiens Entführungsindustrie
Details
700 Entführungen in 30 Jahren - die Entführungsindustrie hat zwischen 1970 und 2000 Italien in Atem gehalten. Es traf Familien, Kleinunternehmer, Reiche, Industrielle - Männer, Frauen, Kinder. Einige von ihnen blieben bis über zwei Jahre gefangen, sie kamen als gebrochene Menschen zurück. Manche Familien sind an der Last des Schicksals zerbrochen, Unternehmen wurden von den Lösegeldzahlungen in den Ruin getrieben.


Von 100 Entführten fehlt jede Spur. Es wurde viel Geld erpresst, der Staat wirkte machtlos, wenige Täter wurden gefangen. Die ‘Ndrangheta hat mit den Entführungsmillionen den Grundstein für ihr Drogenimperium gelegt. Die Filmautorin Antonella Berta kennt die TV-Meldungen über Entführungen aus ihrer Kindheit in den italienischen Alpen. Das Thema war damals allgegenwärtig. Als 1980 drei deutsche Kinder entführt wurden, kam mit dem Schicksal der Familie Kronzucker, die in der Toskana Urlaub machte, das Thema auch in die deutschen Nachrichten. Das ganze Ausmaß der Entführungsindustrie blieb aber verborgen. Wie konnte die italienische Entführungsindustrie so lange Zeit existieren? Was ist aus den Opfern geworden? Und wer sind die Täter? Um Antworten auf ihre Fragen zu finden, begibt sich die Filmautorin auf eine Reise durch ihr Geburtsland - von den Alpen in die Toskana, von Sardinien nach Kalabrien. Sie begegnet ehemaligen Opfern, die monatelang im Wald, in Karsthöhlen oder in Löchern unter der Erde gefangen gehalten wurden. Sie fährt auch an die Orte, an denen die Entführerbanden ihre Opfer einsperrten, in die Barbagia auf Sardinien und den Aspromonte in Kalabrien.
 

Nobbi

Sehr aktives Mitglied
Da werden uns die Augen,geöffnet. Doch haben wir danach Alpträume ?.
Kronzucker ist mir im Gedächnis geblieben. Mal sehn ob Ich das sehen will ?
 

Nobbi

Sehr aktives Mitglied
Herrliche Aufnahmen von Landchaften, Küstenstraße.Immer wieder das Ja ,da bin Ich auch schon hergefahren. Toll !
 

Frank

Sehr aktives Mitglied
INSEL DER FEEN UND HIRTEN : https://www.3sat.de/dokumentation/reise/sardinien-insel-der-feen-und-hirten-100.html
… leider schon ein sehr alter Dokufilm (von 2009 , paar Monate vorher kam gerade das erste iPhone raus :D).....und was einige Infos zu Cagliari/Castello betrifft, sind somit veraltet (die Häuser-Fassaden in via cannelles -Gasse des Castello ( die man bei Minute 30:23 ff sieht ) sind heute schön renoviert.Falsch ist, der Triumph-Bogen der Bastion von San Remy ist kein Überbleibsel der Spanier , sondern wurde erst Anfang letzten Jahrhundert gebaut , also während der Zeit der Savoyer, usw...
Da auch die antike Hafenstadt NORA ( berühmte Ausgrabungsstätte u.a. mit Mosaiken ) am Strand von Pula kurz gezeigt wird, und ca. 800 nach Christ aufgegeben wurde , konnte sie also die Spanier und Franzosen nicht nutzen.
Klar ....Die paar Landschaftsaufnahmen kann man lassen ...
 

marai

Sehr aktives Mitglied
Arte, 19.12. um 15,45h

Trauminseln, Doku 2019

Mit dem Rad auf Sardinien

Mal was Neues,

Viel Spaß beim Schauen.
 

Beppe

Sehr aktives Mitglied
Sardinien - ARTE 19.12.2019 - 16.45 (mit dem Fahrrad - sehenswert)
auch über die Mediathek abrufbar.

Gute Unterhaltung!
 

narbolese

Sehr aktives Mitglied
Bevor die Sehnsucht zu groß wird.:
Welt der Tiere



Die Insel der weißen Esel (Deutschland, 2009)

SA 4.4., 09:30 Uhr, BR


Auf Asinara, einer kleinen Insel vor Sardinien, leben weiße Esel. Niemand weiß, wo sie ursprünglich hergekommen sind.


Details
Keiner weiß, wo sie herkommen, die weißen Esel von Asinara. Der Marchese di Mores Duca dell‘ Asinara soll sie sich im 18. Jahrhundert aus Ägypten geholt haben, erzählen die einen. Die anderen glauben lieber an die Geschichte von ein paar weißen Eseln, die sich nach einem Schiffbruch auf die Insel retten konnten. Vielleicht haben sie ihr schönes weißes Fell ja auch einer Pigmentvariante der grauen sardischen Esel zu verdanken. Jedenfalls sind die weißen Esel seit ihrem Erscheinen das Wahrzeichen der kleinen Insel Asinara im Nordwesten von Sardinien, die eine bewegte Vergangenheit hat. Vor über zweihundert Jahren wurde die Insel vom italienischen König zum Alcatraz Italiens erklärt und die ansässigen Hirten und Fischer nach Sardinien umgesiedelt. Zurück blieben viele Haustiere und die legendären weißen Esel mit den blauen Augen. Den empfindlichen Tieren kam es gerade recht, dass die italienische Regierung das Insel-Gefängnis vor zehn Jahren schließen ließ. So konnten sie die leer stehenden Gebäude für sich in Beschlag nehmen - das hat ihre Überlebenschancen deutlich verbessert.

und

Wenn die Natur aufhorchen lässt



Das Rätsel des Phantom-Fisches

FR 3.4., 09:35 Uhr, arte


Übersicht
Tiere kommunizieren auf unendlich viele Arten miteinander. Doch die akustische Kommunikation ist der sicherste und schnellste Weg der Verständigung im Tierreich. Wissenschaftler aus aller Welt erforschen die Kommunikation der Tiere. Daraus entstand eine neue, eigenständige Disziplin: die Bioakustik oder Tierstimmenforschung.


Von den Meerestiefen vor der Südspitze Afrikas bis zu den Weiten der kanadischen Prärie - in der dreiteiligen Reihe gewähren Tierstimmenforscher auf fünf Kontinenten Zutritt zu ihren Freilichtlaboren: Sie geben faszinierende Einblicke in ein unbekanntes und kurioses Reich der Töne. Die Kamera begleitet sie auf ihren vielfältigen Klangreisen - unter Wasser, zu Lande und in der Luft.Die erste Folge widmet sich den Meeresbewohnern: Auf Korsika und Sardinien konnten die Forscher Eric Parmentier und Lucia Di Iorio nachweisen, dass Fische unter Wasser hören und gehört werden. In Südafrika stellten Bioakustiker unter Beweis, dass Delfine eine eigene Sprache entwickelt haben, die es ihnen ermöglicht, hochkomplexe Beziehungen untereinander aufzubauen. In Norwegen fand Charlotte Curé mit Hilfe von Unterwassermikrofonen heraus, dass Schwertwale und andere Meeressäuger miteinander kommunizieren.



Details
Das Leben auf der Erde nahm seinen Anfang in den Tiefen der Ozeane. Dort tauchten auch die ersten Lebewesen auf, die Töne produzierten, um sich zu verständigen. Die Meeresbewohner bewegen sich unter Wasser, wo die Sicht oft nicht über einen Meter hinausreicht. Dank der akustischen Kommunikation ist es ihnen möglich, einen Partner oder Beute auszumachen und sogar soziale Bindungen einzugehen. Wasser ist ein hervorragender Vektor für Schallwellen: Töne werden hier schneller und weiter übertragen als in der Luft, manchmal über Tausende von Kilometern. Doch was erzählen die Meeresbewohner? Auf Korsika und Sardinien konnten die Forscher Eric Parmentier und Lucia Di Iorio nachweisen, dass Fische unter Wasser hören und gehört werden. Sie verständigen sich mit zahlreichen Lauten, unter anderem mit Klick- oder Grunzlauten. Die verbreitete Vorstellung vom stummen Fisch sollte demnach schnell über Bord geworfen werden. Auch bei der Untersuchung der Sprache der Seelöwen oder Krokodile eröffnet sich eine ungeahnte Vielfalt an Tönen. In Südafrika stellten Bioakustiker unter Beweis, dass Delfine eine eigene Sprache entwickelt haben, die es ihnen ermöglicht, hochkomplexe Beziehungen untereinander aufzubauen. In Norwegen fand Charlotte Curé mit Hilfe von Unterwassermikrofonen heraus, dass Schwertwale und andere Meeressäuger miteinander kommunizieren. Die Unterwasserklangwelt fängt gerade erst an, ihre Geheimnisse preiszugeben, denn ihre Erforschung ist extrem schwierig. Zahlreiche Wissenschaftler arbeiten daran, dieses Geheimnis der Meere endlich zu lüften.


LG und bX Klaus
 

bo-ju

Sehr aktives Mitglied
Danke, Narbolese, dass du die Eselchen reingesetzt hast. Hatte den Film zwar dmals schon gesehen, aber in der Erinnerung war er genau so schön. Habe mich dabei ertappt, wie ich genau wie die Esel mit den Augen auf dem Boden rumgesucht habe, was da wohl wuchs. Und zuletzt gabs sooooo viele "Hasenschwänzchen " zu sehen. Und hab mich geärgert, dass ich nie welche mitgenommen habe.
LG Ju (die momentan den Lagerkoller hat bei striktem Ausgehverbot)
 

narbolese

Sehr aktives Mitglied
für die Sehnsucht.:
Wunderschön!
SA 4.4., 20:15 Uhr, HR
Details
Einmal Kofferpacken und jeden Morgen in einem anderen Hafen aufwachen, aufregende Landausflüge und zwischendurch entspannte Tage an Bord - dies ist der Traum von Kreuzfahrtpassagieren. Aber wie ist die Reise mit einem schwimmenden Hotel zusammen mit 2.000 anderen Urlaubern wirklich? Andrea Grießmann geht auf Tour: Auf Mallorca startet die Kreuzfahrt. Es folgen die Highlights des westlichen Mittelmeeres: Sardinien, Sizilien, an der italienischen Riviera entlang mit Stopps bei Neapel, Rom und Livorno, dann nach Korsika und wieder zurück. An den See-Tagen probiert Andrea Grießmann aus, was man an Bord alles machen kann. Die Landgänge bucht sie mal bei der Kreuzfahrtgesellschaft, mal geht sie allein vom Schiff und schaut sich um. Geführte Landausflüge oder Erkundungen auf eigene Faust? Was sind die Vor- und Nachteile? Andrea Grießmann probiert beides aus: Auf Sardinien macht sie eine organisierte Gruppenfahrt mit dem Kanu und ein Picknick bei einheimischen Schäfern. In Palermo besichtigt sie auf eigene Faust die größte Mumiensammlung der Welt und lernt die alte Tradition des sizilianischen Marionettentheaters kennen. In Rom erobert sie zusammen mit anderen Kreuzfahrern auf dem Fahrrad die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Allein in Neapel: Andrea Grießmann staunt über das künstlerische Design der nagelneuen neapolitanischen U-Bahn, wandert durch die berühmte Krippenstraße in der Altstadt und lernt im Musikkonservatorium die einzige Stradivari-Harfe der Welt kennen. Vom Stadtteil Posillipo aus wirft sie einen Postkarten-Blick auf den Golf von Neapel. An den Tagen auf See nutzt Andrea Grießmann das reichhaltige Sport- und Unterhaltungsprogramm: Yoga und Wellnessmassage, Segway-Kurs, Tischtennis und Basketball. Am Abend dann die Qual der Wahl zwischen Cocktailpartys und wechselnden Musikshows. Sie blickt aber auch hinter die Kulissen, besichtigt die Brücke, die riesige Bordküche, den Maschinenraum und schaut sich an, wie die Mannschaft untergebracht ist.

zwar nur eun kleiner teil,aber vieleicht hilfts.

glg und bx

klaus



 
Zuletzt geändert:

Sabina

Sehr aktives Mitglied
..sicher sehr schön, was die besuchten Orte angeht, aber Kreuzfahrten und die Berichte darüber sind im Moment auch irgendwie 'merkwürdig', also geben mir ein komisches Gefühl;

wie wäre es mal wieder mehr Segeltouren - auf KLEINEN Booten - in den Vordergrund zu stellen?!

Das hilft auch mehr den Anbietern vor Ort!!
 

Sabina

Sehr aktives Mitglied
Lieber Klaus,
war so nicht gemeint, ist mir nur spontan durch den Kopf, was ich da oben geschrieben habe!

Danke auf jeden Fall für die aktuellen TV-Infos!

:)
salve
Sabine
 

narbolese

Sehr aktives Mitglied
Hier wieder was neues,gegen das Mal di Sardinia Virus.:


BRSA 18.4.09:30 Welt der Tiere
Im Land des Widders
Deutschland, 2009


Um 1890 wurden die ersten Mufflons von Sardinien aus in das Bergland Italiens gebracht. Doch dort, wo die letzten Wölfe Italiens überlebt haben, hatten die Wildschafe so gut wie keine Chance. Auch in ihrer Heimat, der Mittelmeerinsel Sardinien, steht es mittlerweile nicht gut um sie. Eine filmische Reise vom toskanischen Bergland zu den Inseln Sardinien und Asinara.

Themen

Details

Etwa 6.000 vor Christus wurde das Mufflon bereits in Sardinien eingeführt. Jungsteinzeitmenschen sollen die scheuen kleinen Wildschafe von Kleinasien aus auf ihre weite Wanderung bis hin zur Iberischen Halbinsel mitgenommen haben. Die letzte Urpopulation Europas lebt in der zentralen Bergregion des Nationalparks Gennargentu, wo der Forscher Simone Ciuti sich vorgenommen hat, das weitgehend unbekannte Verhalten der Mufflons zu erforschen. Jede neue Erkenntnis zählt, wenn die scheuen Urschafe auf Sardinien überleben sollen. Eine filmische Reise vom toskanischen Bergland zu den Inseln Sardinien und Asinara kombiniert einzigartige Landschaftsformen mit den Bemühungen von Forschern um den Erhalt der letzten Urpopulation der Mufflons.

lg & bx

Klaus
 

3sardi

Aktives Mitglied
ORF 2DIE, 21.04.20:15
Universum
Pferde im Sturm - Dar wilde Herz Sardiniens

Ein magischer Tafelberg im Herzen Sardiniens, eine paradiesische Wildnis, ein Ort wie kein anderer: Die Giara di Gésturi ist eine der weltweit letzten Landschaften, in der Hunderte verwilderte Pferde frei galoppieren.
Sturmgebeugte Korkeichen bieten dürftig Schutz vor Winden mit vielen Namen: Schirokko, Tramontana, Mistral, Levante. Keines der Pferde, die hier seit Generationen sich selbst überlassen sind, hat jemals ein Dach gesehen. So wie die Giara-Pferde ist auch der Hirte und Einsiedler Porfirio hier oben geboren. Wie sein Vater, sein Großvater, wie alle seine Vorväter hütet er Schafe und Ziegen. Seine kleine Herde beweidet das dornig-steinige Vulkanplateau gemeinsam mit Dutzenden verstreuter Pferdefamilien.

Für die neue „Universum“-Dokumentation „Pferde im Sturm – Das wilde Herz Sardiniens“ hat sich der italienische Regisseur und Kameramann Rolando Menardi dem menschenscheuen Hirten mit dem Rauschebart und dessen Nachbarn mit den wilden Mähnen über Jahre hinweg einfühlsam genähert und sie begleitet. Porfirio über die Schulter blickend, zeigt Menardi in seinem Film – eine Produktion von pre tv in Koproduktion mit ORF und ARTE, gefördert von Fernsehfonds Austria, MIBACT und VAM in Zusammenarbeit mit ORF-Enterprise – in ebenso poetischen wie dramatischen Bildern das Leben einer ausgewählten Pferdefamilie. Dem jungen Hengst Nero, wie Porfirio ihn ruft, haben sich drei Stuten angeschlossen. Nero ist der Vater zweier Fohlen – zu Beginn der Geschichte erst einige Wochen alt – und der Sohn eines legendären dominanten Hengsts, den Porfirio den Alten König nennt.
(c)ORF/pre tv/Reinhard Lehninger


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