Für den Moment sind die Tage mit extremer Hitze gezählt:
In der Folge werden jedenfalls Gewitter und Hagel nach diesem afrikanischen Hoch erwartet. Ab Mittwoch, dem 1. Juli, könnte gerade die Zufuhr kühlerer Luft aus Nordeuropa heftigere Unwetter auslösen.
Die große Hitzewelle, die Europa in den letzten Junitagen fest im Griff hatte, läßt allerdings bereits leicht nach. Trotzdem ist in Italien die intensive Hitze noch nicht ganz vorbei. Laut Meteorologen wird auch heute, am Montag, dem 29. Juni, und morgen, am Dienstag, dem 30., ein Großteil des Landes mit hohen Temperaturen und weit verbreiteter Schwüle zu kämpfen haben, vor allem in Mittel- und Norditalien, wo die Werte 36° - 37° C überschreiten können.
Die ersten Anzeichen einer Wetteränderung werden bereits heute Nachmittag in den Alpen zu spüren sein, wo häufiger Gewitter auftreten und sich lokal bis in die nahegelegenen Ebenen hin ausbreiten können, insbesondere zwischen dem Piemont und der Lombardei.
Die deutlichste Wende wird jedoch ab Mittwoch, dem 1. Juli, erwartet. Eine aus Nordeuropa heranziehende Störungsfront wird Italien erreichen und auf die sehr heiße und feuchte Luft treffen, die sich in den letzten Tagen über dem Mittelmeer angesammelt hat. Gerade diese Gegensätze können die Entstehung heftiger Gewitter begünstigen, mit der Gefahr von teilweise heftigem Hagel und schweren Fallböen, die durch die Gewitter erzeugt werden.
Zunächst werden die nördlichen Regionen von der Wetterverschlechterung betroffen sein, doch anschließend könnte die instabile Wetterlage auch Teile Mittel- und Süditaliens erfassen. Der Durchzug der Störung dürfte die Temperaturen allerdings wieder auf Werte näher an den saisonalen Durchschnitt heranführen. Die Abkühlung wird möglicherweise nur von kurzer Dauer sein: Nach der Gewitterphase wird erwartet, dass ein weiteres subtropisches Hochdruckgebiet aus Afrika wiederum an Stärke gewinnt und in weiten Teilen Italiens abermals für Sonne und Hitze sorgt.
Unterdessen wird in Frankreich, einem der am stärksten von der europäischen Hitzewelle betroffenen Länder, die Lage weiterhin beobachtet. In Paris begann der Tag mit deutlich niedrigeren Temperaturen als den Höchstwerten der vergangenen Tage: 14° C am Morgen und eine erwartete Höchsttemperatur von rund 27° C – weit entfernt von den Werten nahe 40° C, die während der schlimmsten Phase der Hitzewelle dort gemessen wurden.
Quelle:
Da mercoledì 1° luglio l’arrivo di aria più fresca dal Nord Europa potrà innescare fenomeni violenti. In Francia il bilancio sanitario dell’ondata di calore resta provvisorio
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