Ach ja, hier auch noch ein Artikel:
Der Planet kocht, extreme Hitze und Stromausfälle: was in der Welt vor sich geht
von Francesco Zizi
Ein Arbeiter im Koma in Vicenza, Bergamo und Florenz Stromausfälle. In Frankreich ist der Eiffelturm geschlossen
01. Juli 2025 21:14
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Das Hochdruckgebiet Pluto lässt Italien nicht los, und die letzten Stunden haben es bestätigt: Zwei Arbeiter, die bei Arbeiten in einem Loch in Tezze sul Brenta in der Provinz Vicenza erkrankt sind, sind das deutlichste Zeichen dieser Notlage. Einer von ihnen liegt im Koma und wurde nach einem Wiederbelebungsversuch mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus von San Bassiano gebracht. Man geht davon aus, dass die Ursache für den Zusammenbruch die Hitze oder die Abgase waren, die unter grenzwertigen Bedingungen eingeatmet wurden, und das mitten am Nachmittag bei gefühlten Temperaturen von über 40 Grad.
Als Reaktion darauf werden von Nord- bis Süditalien Verordnungen erlassen, die Arbeiten im Freien - auf Feldern, Baustellen, aber auch in einigen Fabriken - während der heißesten Stunden des Tages verbieten. Diejenigen, die den höchsten Preis zahlen, sind wie immer die am meisten gefährdeten: Bauern, Arbeiter, Logistiker. In vielen Gebieten des Südens und der Inseln wird die Arbeit zwischen 11 und 17 Uhr eingestellt, aber die Gewerkschaften fordern, dass das Verbot überall ausgedehnt und strukturell verankert wird.
Unterdessen hat der Ansturm auf die Klimaanlagen die Stromnetze ins Trudeln gebracht. In Bergamo führte ein Stromausfall am frühen Nachmittag dazu, dass ganze Stadtteile ohne Strom dastanden:
Ampeln ausgefallen, Aufzüge blockiert, Geschäfte im Dunkeln. Enel erklärte, dass sich die Kabel überhitzten und ausdehnten, was zu automatischen Überlastabschaltungen führte. Ähnliche Vorfälle wurden auch in Florenz gemeldet, wo der Stromausfall das Stadtzentrum betraf und Büros, Hotels und Wohnungen lahmlegte. Dies ist ein greifbares Zeichen für eine Infrastruktur, die den Temperaturspitzen und dem Energieverbrauch nicht mehr standhalten kann.
Auch im Meer steigt das Thermometer: Das Mittelmeer hat 26 Grad erreicht, ein Wert, der Wissenschaftler und Meteorologen wegen seiner ökologischen und klimatischen Auswirkungen beunruhigt. Eine so heiße Meeresoberfläche begünstigt extreme Phänomene wie plötzliche Wolkenbrüche und heftige Windböen und beschleunigt die Zerstörung der Ökosysteme an den Küsten.
Im täglichen Bulletin des Gesundheitsministeriums wird Campobasso heute zu den 17 Städten gezählt, die bereits als „glühend heiß“ eingestuft sind, womit sich die Zahl auf 18 erhöht. Dies ist die höchste Alarmstufe für Hitzewellen, die eine echte Gefahr für die Gesundheit von älteren Menschen, Kindern und gebrechlichen Personen darstellt.
Der Notstand betrifft nicht nur Italien. Auch Paris ergreift Vorsichtsmaßnahmen: Der Eiffelturm wurde heute um 16 Uhr wegen „extremer Temperaturen“ vorzeitig geschlossen. Der höchste Punkt des Monuments - 330 Meter - war bereits seit gestern gesperrt. Nur die ersten beiden Stockwerke blieben zugänglich, aber die Unannehmlichkeiten waren offensichtlich: Hunderte von Touristen, die in der Schlange standen, viele von ihnen ahnungslos, wurden trotz Reservierung abgewiesen.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Un operaio in coma nel Vicentino, a Bergamo e Firenze salta la corrente. In Francia chiusa la Torre Eiffel
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Allen, die sich ein kleines bisschen mit der Situation auseinandersetzen, dürfte klar sein, dass das nur der Anfang der Klimakatastrophe ist, die uns schon sehr lange angekündigt wurde.