Tourismus auf Sardinien im Zeichen des Klimawandels

Kurt

Sehr aktives Mitglied
Zum Glück haben die Thunbergs nicht so gedacht wie der Maik Decker. Dann wäre Greta jetzt nicht da um die Welt zu retten!
 

Sbodeschuh

Sehr aktives Mitglied
tja, wenn keiner sich mehr fortpflanzt, können wir eh rumasen, wie wir wollen. Für wen sollen wir die Welt denn erhalten? Die Natur überlebt sowieso, sie passt sich an die Bedingungen an und Menschen gibts ja keine mehr.
 

Martinus

Aktives Mitglied
Im Zeichen des Klimawandels haben wir auf unsere jährliche klimaschädliche Reise nach Sardinien verzichtet. Außerdem wurden so die sardischen Sandvorräte geschont. Stattdessen hat sich in meiner Badehose, obwohl ordentlich ausgeschüttelt, etwas Nordseesand gesammelt.
 

Maik Decker

Sehr aktives Mitglied
Zum Glück haben die Thunbergs nicht so gedacht wie der Maik Decker. Dann wäre Greta jetzt nicht da um die Welt zu retten!
Finde ich etwas unverantwortlich der armen Kleinen eine derartige Verantwortung aufzuladen... Mal so eben ganz allein die Welt retten? Also wirklich...

Andererseits wäre es sicher interessant mal auszurechnen, wie sich die gegenwärtige Weltsituation darstellen würde, wenn die gesamte Menschheit sich mit dem Jahr meiner Geburt - 1960 - konsequent der "Ein Kind Familie" verschrieben hätte. Der Logik nach würde dann ja die Weltbevölkerung nicht wachsen, sondern schrumpfen, was erheblich dazu beitragen würde die diversen Probleme zu lösen... denn wie Sbodeschuh so schön schreibt:

tja, wenn keiner sich mehr fortpflanzt, können wir eh rumasen, wie wir wollen. Für wen sollen wir die Welt denn erhalten? Die Natur überlebt sowieso, sie passt sich an die Bedingungen an und Menschen gibts ja keine mehr.
...was natürlich nur ein Idealziel sein kann. Auch kann es die Natur sicher verkraften, wenn im Amazonas und anderen abgeschiedenen Gebieten ein paar steinzeitlich lebende Menschengrüppchen leben würden. Die Probleme machen ja nur die zivilisierten Menschen.
 

Maik Decker

Sehr aktives Mitglied
Hm, vielleicht wären Deine Nachfahren aber auch total genial geworden, die jetzt etwas Tilles erfunden hätten, um dem Klimawandel sinnvoll gegensteuern zu können. Außerdem kann man doch nicht sagen, nur weil ich mir später keinen Hund mehr zulegen werde, kann mein jetziger immer auf den Bürgersteig kacken. Oder hinkt mein Vergleich? Muss ich mal drüber schlafen.
Also anhand meiner Familienhistorie kann ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließen, daß eventuelle Nachkömmlinge meinerseits eine Begabung für irgendetwas außergewöhnliches hätten haben können.

Und ja, der Hundevergleich hinkt... das müßte eher so aussehen: weil ich darauf verzichtet habe, mir jemals einen Hund zuzulegen, darf dafür ich auf den Bürgersteig kacken. Ich muß dann aber auch Schäufelchen und biologisch abbaubares Tütchen dabei haben, um das Häufchen anschließend umweltgerecht zu entsorgen, so wie ich es als potentieller Hundehalter auch hätte tun müssen.

Zudem wird meines Erachtens keine plötzliche tolle Erfindung gefunden werden können, welche die Probleme der Welt mal eben so nebenher löst... denn das größte Problem ist der enorme Vermehrungsdrang der Menschheit... Solange die Weltbevölkerung derart rasant weiterwächst ist eine Problemlösung auf anderem Wege leider unmöglich. Irgendwann kommt die gegenwärtige und auch zukünftige Technologie nicht mehr gegen den Bevölkerungszuwachs an... Ob das nun in 50 oder erst in 200 Jahren der Fall sein wird ist dabei egal...
 

Arancia

Mitglied
Verehrter Herr Decker, ich nehme an Sie essen kein Fleisch, heizen entweder nur über Solarthermie oder Windkraft oder Wärmpumpe Luft/Wasser. Wahrscheinlich tragen Sie auch nur aus eigenproduzierter Wolle Kleidung (wobei das dazugehörige Tier ja wieder umweltschädlich wäre) usw. Wahrscheinlich wandern Sie auch zu Fuss in den Urlaub.....etc. Es ist doch immer wieder eine Freude, solch elaborierte Äusserungen zu lesen;);)
 

peko

Sehr aktives Mitglied
@Maik Decker : da gibt's so eine nette kleine Wühlmausart, über die wikipedia schreibt Sie sind für die massenhaften Wanderungen bekannt, die sie aufgrund des periodisch auftretenden Populationsdrucks unternehmen. Diese Wanderungen und die ebenfalls beobachteten heftigen Schwankungen in der Populationsdichte führten in Skandinavien zu einer Theorie des „Massenselbstmords“ .
Der Unterschied zwischen Lemming und Mensch ist, dass die Lemminge weder Atom- oder hochinfektiöse Viruswaffen noch ein "funktionierendes, immer wachsendes Wirtschaftssystem" entwickelt haben, womit sie ihre Bestandszahl auf ein umweltverträgliches Maß reduzieren könnten. Sie fressen einfach ihren Lebensraum restlos leer, bis nur mehr die Wahl zwischen Verhungern und Abwandern (auch über die Klippen, wenn's der Zufall will) bleibt.

Was haben wir doch für ein Glück, dass wir keine Lemminge, sondern vernunftbegabte Wesen sind ...
 

Maik Decker

Sehr aktives Mitglied
Was haben wir doch für ein Glück, dass wir keine Lemminge, sondern vernunftbegabte Wesen sind ...
Ich habe den Verdacht, die in diesem Beitrag enthaltene Ironie sollte besser zum Allgemeinen Verständnis als solche deklariert werden. ;)

Verehrter Herr Decker, ich nehme an Sie essen kein Fleisch, heizen entweder nur über Solarthermie oder Windkraft oder Wärmpumpe Luft/Wasser. Wahrscheinlich tragen Sie auch nur aus eigenproduzierter Wolle Kleidung (wobei das dazugehörige Tier ja wieder umweltschädlich wäre) usw. Wahrscheinlich wandern Sie auch zu Fuss in den Urlaub.....etc. Es ist doch immer wieder eine Freude, solch elaborierte Äusserungen zu lesen;);)
Vielleicht sollten Sie meine Posts ein weiteres mal lesen. ;)

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Und als Anregung: im Stern #40 vom 26.09.19 sind zwei sehr interessante Beiträge enthalten
  • ein Interview mit Monika Griefahn, Ex-Greenpeace Chefin und Ex-Umweltministerin von Niedersachsen. Erstaunlicherweise hat sie wohl - im Gegensatz zu mir - die Hoffnung in die Menschheit noch nicht verloren. Zitat: "Ich betrachte den Menschen als potentiellen Nützling."
  • und ein Bericht über wilde Abfallentsorgung im ach so Umweltbewußten Deutschland. Zitat: "..seit zehn Jahren erfahre Deutschland eine 'Mediterranisierung' heißt es" - womit der durch höhere Temperaturen angeregte Drang ins Freie, mit dazu gehörender Entsorgung des dabei anfallenden Mülls ins nächste Gebüsch gemeint ist. Sardinien läßt grüßen?!?
 
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