Olivenernte in der Costa Smeralda
Autor: Sandokan
Datum: 08.12.11 16:28

Hallo Bo-Ju,

ich soll Euch schön von Massimiliano grüßen und Euch noch ein

gran-di-o-so
I-rri-pe-tibile

und vor allem auch ein

sen-sa-zio-nale

hinterherwerfen.

Übrigens Jutta, der Ausdruck "Depperte" ist eine liebevolle Umschreibung von Indira. Ich finde übrigens, daß auch "Fetzenschädel" gut zu ihr passt.

Zur Zeit fegt gerade ein heftiger Mistral mit Spitzen bis zu 7 bft über die Gegend und einer Windtemperatur die zwischen 4-6 Grad gemessen wurde.

Verständlicherweise sitze ich im Haus in Winterstarre und lasse die wunderschöne Zeit Revue passieren.

In Gedanken an Euch.

Marco
 
Autor: Sandokan
Datum: 08.12.11 16:56

Hallo Bianca,

ja, das seid ihr. Zertifiziert, überprüft und für gut befunden. Ihr seid uns eine große Hilfe gewesen und die ersten Kunden standen die letzten Tage bereits an.

Leider muss ich insofern alle enttäuschen, die gerne auf einen Schlag 50 Liter haben möchten. Wir haben insgesamt nach fast 3 Wochen Arbeit 240 Liter hergestellt, gesammelt, geerntet, transportiert, abgefüllt und etikettiert, so daß sich jeder von Euch ein Bild gemacht hat, wie zäh und langwierig die gesamte Produktionskette für echtes, reines Olivenöl "extra vergine" ist und warum der Säuregrad von 0,1% so niedrig gehalten werden kann - weil alles unmittelbar und gleich verarbeitet wird.

Das geerntete Öl ist schlichtweg zu schade zum Braten oder Fritieren, wird zum Verfeinern von Saucen, für Kochgerichte, als Gewürz, zum Salat oder für einfache, rohe Gemüse- oder Fischgerichte verwendet. Der Verkauf großer Mengen ist daher unrealistisch, gerne werden aber kleinere Mengen abgegeben.

Anders als andere Anbieter gibt es das Olivenöl als: "100% Olivenöl" der Qualität Bosana aus Nordsardinien und das etikettiere ich auch so auf den Flaschen. Es riecht und schmeckt nach Olive und auch nach verdammt viel Arbeit.

Im Februar werden wie jedes Jahr mit dem Baumschnitt beginnen und im Mai/Juni kommenden Jahres habe ich "tempo permettendo" auch wieder einen ungefähren Überblick wie die Ernte werden wird. Zur Erleichterung des Hofes werden im Frühjahr auch 3-4 Bienenvölker die Bestäubung der Plantagen übernehmen und ich bin ganz zuversichtlich.

A presto.

Marco
 
Autor: bo-ju
Datum: 11.12.11 21:08

Hi Marco,

Lach mich nicht aus, aber irgendwie hab ich das Gefühl noch ein Stück Seele bei euch zurrückgelassen zu haben. Immer wieder mal gehen mir Gsprächsfetzen durch den Sinn. Heute: Wir waren uns nicht einig woher der Name "Lago Omodeo" rührt. Beim Nachblättern stellte ich fest, dass mein Buch von "Salvatore Dedola" Toponomastica Sarda sich nur auf i nomi di luogo prelatini e i toponimi di età nurgica di tutti i comuni della Sardegna bezieht. Also keine Gewässer benennt u. erklärt.

Weiss es vielleicht jemand von euch anderen? LG Ju
 
Autor: frei
Datum: 11.12.11 21:22

Hallo, liebe Ju!

Da kann ich dir helfen - dank Wikipedia. Der Staudamm wurde von Ing. Angelo Omodeo entworfen.

LG
Heidrun
 
Autor: beBee
Datum: 12.12.11 12:00

Liebe Ju,

heute noch einmal ganz lieben Dank für deine "Transportdienste" zu Marco.

Sei mir herzlich umarmt
Barbara
 
Autor: Zita
Datum: 12.12.11 14:02

Schön, der Reporter der Costa Smeralda ist wieder zurück.
Ich wäre doch auch so gerne da gewesen, habe schon mit Mary im
September darüber geredet, und vom Essen geschwärmt.
Mary sagte dann: Ach du denkst nur an Essen, nicht an die Arbeit! Nein, mir hat die Vorstellung gefallen, Pflücken in frischer Luft, sardische Küche kennenzulernen und in geselliger Runde den Tag ausklingen zu lassen.
Aber leider kam dann ein bisschen Krankheit dazwischen.
Deshalb war es schön in Facebook doch ein wenig daran teilhaben zu können.
Olivenernte in der Costa Smeralda hat rekordverdächtige Postings in so kurzer Zeit......
@Sandokan
Wie ist das mit der Orangenernte, brauchst du noch Helfer ;-) ?
LG
Beate



Nachricht bearbeitet (12.12.11 14:08)
 
Autor: Sandokan
Datum: 13.12.11 11:15

Hallo Zita,

ja das wäre wirklich was :)

Orangenernter sind immer gern willkommen. Dabei gibt es ja noch eine ganze Reihe an Möglichkeit was man aus Orangen machen kann: Orangenmarmelade- , Konfitüre, Campari-Orange.

Ciao

Marco
 
Autor: Bella_B
Datum: 20.12.11 21:01

Hallo Marco

wann ist die Orangenernte... und jegliche andere Ernten? ;o)

Schonmal "Lemon-Curd" gegessen... und vorallem... selbstgemacht? mmmmhhhh sooo lecker ;o)

Saluti
Bianca
 
Autor: Sandokan
Datum: 21.12.11 13:26

Hallo Bianca,

so langsam beginnen die Orangen und Mandarinen zu reifen und sind in ein paar Tagen pünktlich zu Weihnachten erntereif. Wie schon letztes Jahr beschrieben, kommen schon die ersten und pflücken sie sich selbst ab und tauschen sie gegen Wildschwein, Gemüse, Kuchen, Süßigkeiten, Grappa, Limoncello und sonstigem.

Einige Forianer die es wissen sind schon vorbeigekommen und haben das Auto vollgeladen - allerdings bitte ich all diejenigen die Orangen/Mandarinen benötigen die Kisten selbst mitzubringen, da ich keine mehr hab :)

Womit ich gerne tauschen würde wäre:

Meerrettich oder Apfelkren
Kalbsleberwurst
Forellen
Rehrücken oder vom Hirsch
und ganz besonders scharf bin ich auf "Corbezzolo"-Honig.

in Öl, Mandarinen, Orangen und Zitronen.

Lemon - Curd kenne ich nicht, schickst Du mir bitte das Rezept ?

Buon Natale

Marco



Nachricht bearbeitet (21.12.11 13:35)
 
Autor: Sandokan
Datum: 21.12.11 16:26

Baja Sardinia, 21.12.2011
Hallo Christian,

nach getaner Arbeit wie organisieren, ernten, sammeln, verpacken, verschicken, verarbeiten, pressen, abfüllen, Rücktransport, analysen und abfüllen kann ich Dir endlich ein Angebot zusenden. Alles in allem hatte ich ein unverschämtes Glück.

Die Ernte verlief für die meisten Ölbauern heuer katastrophal, da es trotz der reichlichen Blüte ab Mai bis Ende Oktober kaum noch geregnet hat und die meisten Blüten und Oliven vertrocknet sind. Da ich eigentlich das "Ruhejahr" mit geringer Ausbeute erwartet hatte, habe ich mich im Januar/Februar für den "großen" Baumschnitt entschieden und die Oliven mächtig dezimiert, geschnitten und gehäckselt und sie unter die Oliven als Dünger und Kompost verteilt.

Zu unserer und anderer großen Überraschung hingen alle Bäume aber wieder voll. Zuerst wollten und konnten wir es nicht glauben, dann sahen wir die Oliven und waren skeptisch, dann haben wir sie wachsen sehen und uns daran gemacht, die Ernte zu sichern. Zu meinem großen Glück zählt vielleicht, daß ich die Wasserbrunnen voll hatte und vorher noch alle Leitungen überprüft, ersetzt, die Pumpen instandhielt und während der trockenen Monate immer wieder mit Tropfbewässerung die Bäume giessen konnte. Im späten Frühjahr sah ich die "Katastrophe" schon kommen sehen, so daß ich über das Sardinienforum einen Erntehelferaufruf gestartet habe dem stellenweise bis zu 14 Leute am Stück gefolgt sind, so daß wir dank der Arbeit aller innert kürzester Zeit die Oliven ernten und pressen konnten.

Und damit noch nicht genug:

Da ich ja nie wirklich weiß wie die Ausbeute prozentual gelingt und mit 10-12% gerechnet habe, habe ich entsprechend Kanister der Menge bereitgestellt und mit der durchschnittlichen Menge der letzten Jahre gerechnet. Die erzeugte Menge an Öl lag jedoch weit über meiner Erwartung bei 20% so daß ich den Betreiber der Mühle gefragt habe, ob das alles mit rechten Dingen zugeht und ob nicht doch versehentlich das Öl eines anderen Erzeugers versehentlich dazukalkuliert wurde. Es wurde mir versichert daß das technisch nicht möglich isei und ich habe mich nocheinmal selbst persönlich davon überzeugt, daß ich, Mitarbeiter und Freunde während der Verarbeitung in der Ölmühle allein unsere Oliven verarbeiten.

Ich erinnere mich noch an unserem langanhaltenden Streit über Olivenöl und Deiner Aussage, Du würdest Olivenöl aus Tunesien für deine Firma für weitaus weniger einkaufen und unser "AHA"-Erlebnis, als wir in Berchidda frühmorgens ankamen und der Chef der Olivenöhlmühle ankam und beim Anblick der von uns geernteten Oliven vor allen Anwesenden sagte: "Seht her, so sollen Oliven aussehen und nehmt Euch alle ein Beispiel an diesem Betrieb. So haben wir es auch dieses Jahr gehalten und keine faulen, unreifen, verschimmelte, auf dem Boden liegende Oliven geerntet - No way.

Bo-Ju und ich haben 3 Tage lang in einem schmalen, dunklen Keller auf einem Schemel sitzend sofort die Flaschen abgefüllt und etikettiert. Dummerweise habe ich seinerzeit die in Österreich hergestellten Etiketten größer gedruckt als die Flaschen, so daß Bo-Ju jede einzelne Etikette der 500 Flaschen per Hand auf Flaschengröße zuschneiden musste. Was eine Mühe !

Das alles wäre ohne "Forianer" und ihrer Geduld und Strapazierfähigkeit überhaupt nicht möglich gewesen. Silvia, unsere Dorfphotographin hat mich erst darauf aufmerksam gemacht, daß die Sarden uns in der Olivenmühle anschauen als seien wir "extraterrestrisch" und unsere Freude an den Oliven kopfschüttelnd so gar nicht verstehen können was wir tun.

Zweierlei sei dennoch gesagt:

1. Ich verkaufe 100% Olivenöl und das etikettiere ich auch so auf den Flaschen (100% Olio d'Oliva) - alle Teilnehmer haben sich davon überzeugen können, daß ausschließlich Olio d'Oliva auf den Tisch kommt. Die Plantagen liegen am Meer und wir kämpfen hier ständig gegen dem gängigen Mistralwind, so daß das Öl ohne unser Zutun leicht salzig schmeckt und den Geschmack des Cisto, des Mirto, der Ginestra, des Corbezzolo, des Eucalitto annimmt.

2. Ich kann keine Großmengen verkaufen und will es auch nicht. Jeder Baum trägt alle 2 Jahre zwischen 0.5 - 0.75 Liter Öl und wird wie viele von Euch erfahren haben mühevoll per Hand abgeerntet und auch als solches verkauft. Bei 1000 Olivenbäumen und 750 - 1000 Liter, 6 Wochen Ernte bei Wind, Wetter, Regen, Sammeln, Leitern, Treppen, Umfüllen, Verarbeiten und sonstigem Generve nur in Kleinstmengen abgegeben.

Die meisten gastronomischen Betriebe nehmen das Öl in dieser Gegend lediglich zum Würzen von Fisch- und Fleischgerichten, Saucen und Gewürze, Salate und dem üblichen "Bottarga e Sedano" und sicherlich nicht zum Braten oder Fritieren.

Aus den von uns gekauften insgesamt 28 Hektar Grundstücken, die von Ziegen und Schafen bis 1962 kahlgefessen wurden, haben wir einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Beregnungs- und Kompostieranlagen hergestellt und die vorgefundene Wüste mit viel Mühe rückgewandelt - dies findet sich auch auf unseren Etiketten mit dem Satz der Großeltern wider "Abbiamo cambiato la faccia del deserto" - "wir haben das Gesicht der Wüste verändert", denn das war sie - eine schöne aber karge Wüstenei.

Ich könnte scheinbar weitaus mehr Öl verkaufen als ich herstelle, bevorzuge es aber in kleinen Mengen abzugeben und danke Dir für das Verständnis im voraus, da ich ein Kleinbauer bin, der keine CE-Verordnung, keinen Barcode, keine Fiskalnummer, keine Zulassung und ordentlicher Prüfung standhält.

Bin irgendwie komplett illegal und es ist mir von höchster Wurschtigkeit.

Marco
Marco-Daniele Maragnani
Dipl. Betriebswirt (FH)

Li Mucchi Bianchi 1
I - 07021 Baja Sardinia (SS)

Italia/Sardegna

Tel.: 0039-348-9024760

http://www.casegallura.com/
skype: marco.daniele.maragnani
 
Autor: Bella_B
Datum: 21.12.11 21:58

Rezept für Lemon Curd:

Ergibt etwa 2 Gläser Marmelade

Zutaten

180 g Butter
180 g Kristallzucker
3 große Eier
3-4 Zitronen

Anleitung

1. Die Butter und den Zucker in einen Topf geben und langsam und unter ständigem umrühren schmelzen.

2. Reibe von den Zitronen die Schale ab.

3. Löse das Fruchtfleisch aus der Zitrone, entferne die Kerne und schneide das Zitronenfleisch in kleine Stücke

4. Füge die abgeriebene Schale sowie das Fruchtfleisch in die Butter-Zucker-Mischung in den Topf. Weiterrühren bis der Zucker vollständig aufgelöst ist.

5. Schlage die Eier auf und gib diese mit in den Topf. Gut umrühren.

6. Langsam weiterkochen, bis die Mischung dick wird.

7. Gieße Sie in saubere Marmeladengläser und schließe sie sofort.

Die Verdickungsphase dauert etwa 10 bis 15 Minuten.
Wenn die Mischung nicht dicker wird, erhöhe die Temperatur ein wenig.


Das Lemon Curd ist im Kühlschrank aufzubewahren.

Habe ich schon mit Mario gemacht und es schmeckt super lecker auf frischen Brötchen, Toast usw....

Funktioniert auch mit Orangen ;o)

Buon Appetito :eek:))



Nachricht bearbeitet (21.12.11 22:01)
 
Autor: Bella_B
Datum: 21.12.11 22:03

@Sandokan

Och schade - wenn die Leutchen die Orangen und Zitronen selbst ernten, dann brauchst Du ja keine Pflückerunterstützung ;o)

Gäbe ja da noch "günstig" Flüge in den kommenden Tagen ;o)



Nachricht bearbeitet (21.12.11 22:44)
 
Autor: lippi
Datum: 22.12.11 09:42

@Sandokan:

Welch wundervolle, leidenschaftliche "Rede"! Dankeschön, denn ohne Deinen Aufruf hätte es all diese tollen Berichte und Bilder nicht gegeben, die einem das Gefühl gaben, dabei gewesen zu sein. Irgendwann, wenn mein Kind größer ist, will ich auch mal....
Mach das genau so, verzichte am besten weiterhin auf die Abgabe in großen Mengen und bewahre diese Herzblut, das aus Deinen letzten Zeilen raussprach.

Ich habe fest vor, meine Familie im nächsten Sommer zu einem Abstecher zu Deinen Ländereien zu entführen - ich will es mal "in echt" sehen ;-), wenn es Dir nichts ausmacht, selbstverständlich. Aber bis dahin ist leider noch lange hin und es liegen noch einige schmuddlige, kalte und dunkle Wochen vor uns...bäääh!

LG aus Hessen,
bettina
 
hatte nicht zu hoffen gewagt, dass wir nicht zum schuften angereisten daheimgebliebenen in den genuss eurer hände arbeit kommen könnten!
aber was heißt "... in Deutschland erhältlich" genau?

vorschlag: du kommst zum forumstreffen in bensheim und bringst ein paar kartons mit


 
magd im arktischen norden in erwartung eines irdenen kruges erbittet rauchzeichen bzgl. ankunft etwaiger altgesellen
 
Lieber Sandokan,
bei uns im Dorf machen alle aus einem Teil des Öles,Seife.
Den anderen Zeil nehmen sie zum braten.
Möchtest du,dass ich mich informiere,wie Seife hergestellt wird?
Bea2 aus Magomadas
 
Hallo allerseits.

Nach einigen Wochen der Ruhe und des unerwartet schönen Winterwetters, haben wir uns heute entschlossen mit der Düngung von 1000 Bäumen zu beginnen. In allen Lehrbüchern steht zwar drin, daß man damit ab ab Mitte Februar beginnen sollte, aber bei so vielen Bäumen wird sich das sicherlich bis Ende April hinziehen und wir jetzt besser damit beginnen sollten, damit wir bis Ende April fertig sind.

Sicher, es ist wesentlich einfacher 150 Gramm "Nitrophoska" pro Baum der Firma "Bayer" unter die Bäume zu streuen, aber ich habe mich vor Jahren schon dazu entschieden darauf zu verzichten, auch wenn das ungleich mehr Mühe macht als bisher. Vor Jahren noch wäre gehäckselter Baum- und Heckenschnitt via Benzinkanister angezündet worden und Rauchschwaden voll verbranntem Dünger hätten unsere Gegend erfüllt. Damit ist jetzt nun qua Gesetz und der Forestale endlich Schluß und ich biete mich jedem nur Erdenklichen an, mir doch bitte seinen Baumschnitt zu überlassen, damit ich die Landschaft mit Bioabfall düngen kann. Es ist mir durchaus bewußt, daß das dem einen oder anderen seltsam vorkommen mag, aber hier ist eine völlige Neuheit :) De, facto eiere ich mit Traktor und Anhänger von Pontius zu Pilatus und hole Abfall kostenlos ab, schneide hie- und da Bäume und werde die nächsten Jahre die Bude damit einheizen können und mit der verbliebenen Asche die karge Landschaft düngen. Und wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, ist's mir bei diesen Aktionen aber auch arschkalt.

Wie die kommende Olivenernte aussehen mag, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht, dazu ist es wohl zu früh. Dennoch habe ich von Peter Josef das Angebot bekommen, Olivenöl für einen Euro/Liter transportieren zu können - die italienisch/sardische Post ist ungleich höher, auch TNT oder GPS sind unbezahlbar.

Von einigen Einjaufsleitern diverser Unternehmen bekomme ich Schreiben mit der Mitteilung, daß man anhand der jetzt in der Presse erschienen Artikel verstanden habe, daß man Olivenöl kaum für 3 Euro den Liter bekommen könne, da er zu 90% mit Trester und anderen Ölen vermischt sei. Man entschuldigt sich natürlich, bittet um Verständnis, hofft auf "gute künftige Beziehungen" und doch klingelt mir immer noch in den Ohren der Satz ebenjener arroganter Einkaufsleiter ins Ohr, daß ich ein Halsabschneider und völlig überteuert sei und mich an "Marktgegebenheiten" anpassen müsse. So, jetzt erklär mal einem dieser Dampfplauderer mal, daß es sich mit dem "Aceto balsamico" genauso verhält und 99% der in Deutschland vertriebenen Essigs eine chemische Brühe ist, die mit Balsamico-Essig Null zu tun hat und in Labors der Großkonzerne genauso wie deren blöder Analogkäse hergestellt wird.

just my 2 cents.

Marco
 
Grüß dich Marco,

Hast du kein Schaffell auf dem Traktorsitz gegen arg-kalt? Kein Wunder dass du frierst. Hund hat warme Decke, Herrchen nicht? Ts,ts,ts. Ju
 
Hallo aus Münster,
habe erst heute diese Meldungen gesehen.
Wie kann an dieses Olivenöl kommen. Bin sehr daran interessiert.
Würde auch sehr gerne Honig ((Corbezzo kaufen).
Freue mich auf Antwort.

Grüße

Peter deeken
 
Guten Tag Marco

Sehr gerne würden wir bei der Ernte helfen, meine Freundin Dani und ich, Peter. Zeitlich sind wir flexibel, in diesem Zeitraum stünden wir zur Verfügung, Ich bin zwar schon Rentner (66) aber recht fit, dani ist viel jünger und ebenfalls fit. Meine Mailadresse: hpkeul@gmail.com, Wir würden uns freuen, eine positive Nachricht von Euch zu erhalten.

Peter und Dani
 
Hallo Peter und Dani,

Ihr habt gesehen, dass der Beitrag schon älter ist? Kann sein, dass das schon überholt ist und Ihr keine schnelle Antwort erhalten, denn Marco schaut im Winter nicht so oft ins Forum.
 
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