Ja richtig, das war damals die Moby Otta. Ursprünglich hätte es die Freedom oder Wonder sein sollen. Aus irgendeinem Grund kam aber die Otta zum Einsatz.
Unsere Erfahrung mit der Moby Otta:
Zuvor habe ich noch nie erlebt wie eng die Autos geparkt werden können. Einweiser waren extrem (!) unfreundlich. Das war eine Katastrophe. Man kam kaum noch durch. Ich musste mit der Fernbedienung die Fenster öffnen, um die Kinder durch das Fenster abschnallen und auch herausheben zu können.
Die erste Kabine war inakzeptabel (offene Schalter, Dusche ohne Duschkopf, eng weil ganz vorn im Schiff, winziges rundes Fenster). Also Kabine getauscht. Die zweite Kabine ging einigermaßen, hätte aber sauberer sein können (meine "Sauberkeitsansprüche" auf solchen Fähren sind nicht besonders hoch, man darf natürlich keine "Hotelmaßstäbe" ansetzen).
Das Schiff neigt zum Seitwärts-Schaukeln! Da helfen auch die nachträglich angebrachten Schwimmkörper rechts und links nicht viel. Das Schiff ist in der Vergangenheit wohl schon einmal auf die Seite gekippt!?
Tja ... und dann die Ankunft in Genua. Plötzlich gibt´s einen kleinen Ruck und nichts geht mehr. Gerade 12 Autos sind heruntergefahren ... das 13.Auto fiel in´s Hafenbecken. Die eingeklemmte Frau konnten die Taucher auch nach 4h nicht bergen. Zeitgleich versuchte man den Mann 2-3h zu reanimieren ... ohne Sichtschutz, konnten alle Passagiere von Deck aus alles mit ansehen! :-(
4 Stunden nach diesem Unfall hat man uns erst vom Schiff gelassen. Viele Kinder wurden unruhig und haben geheult. Nach 2h wurde Obst und Gebäck "kostenlos" herausgegeben, aber viel war´s nicht. Der Apetit ist einem nach diesem Vorfall sowieso vergangen.
Man kann also sagen, dass ich seither eine Abneigung ggü. MobyLines und besonders ggü. diesem Schiff habe.
Hier der "Lebenslauf" der MobyOtta:
http://www.schiffe-in-hamburg.de/de/tor_scandinavia_1976.htm