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Wohnmobil / Van Überwinterungsplätze im Süden

Discovery

Mitglied
Hallo zusammen, wir sind eigentlich recht gut vernetzt in Südsardinien und auch regelmäßig mit Wohnmobil dort unterwegs. WIR tragen uns seit längerem mit dem Gedanken in der Nähne von Cagliari zu übewintern aber es gibt einfach kein Angebot. Wenn wir das mit Spaninen/Portugal vergleichen - da brummt das Überwintern regelrecht aber hier ist tote Hose. Wir haben es so oft angesprochen soger bei Leute mit Platz, besten Voraussetzungen und guiter Lage. und sogar Beispiele aus den vorgenannten Ländern verlinkt, offenbar trifft es aber nicht die Anima Sarda hier ein Business aufzuziehen.

Ich unterstelle mal, ein Platz mit mindestens 80-100 Plätzen, ausreichend große Piazoole für ein bisschen Privatsphäre und nicht eng an eng und wenig ansprechend wie auf dem Stadtstellplatz Camperpark würde sich ruckzuck rumsprechen und laufen.

Wichtige Kriterien wären jedenfalls :
-Stadtnah bzw. auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt
- zeitgemäßes Sanitär und Ver/Entsorgung (nur für Gäste)
- Strom + W-lan
.- Arrondiert - überwacht

Es gibt doch so viele Brachflächen bzw. stillgelegte (Industrie-) Flächen die sich geradezu anbieten würden.
gerade Cagliari und der Süden haben soviel zu bieten, so abwechslungsreich - das wäre eine echte Konkurrenz für mache Betonwüste in Spanien.
wenn ich jünger wäre...

Saluti

Discovery
 
Finde ich absolut o.k., wenn die Sarden nicht auf jeden Zug aufspringen wollen :).
Müssen sie auch nicht.
Auch, wenn jemand ausgefeilte und ambitionierte Pläne hat, für ihre Insel.
Es scheint doch genügend Alternativen in Spanien/Portugal zu geben?!
Es muss nicht alles überall geben.
Da gab es vor kurzem eine sehr interessante Diskussion hier im Forum, was man doch alles hier auf der Insel vernachlässigt hat (alternativ Energieversorgung, Müllentsorgung, bis hin zu Kirchenglocken nicht mehr alle 15 Minuten gongen lassen, damit der Tourist in seinem Ruhebedarf nicht gestört wird).
Mit tw. sehr konkreten Ideen, wie man etwas ändern kann.
Aber auch, dass "wir hier" (in D) nicht unbedingt so anmaßend sein sollten, alles besser zu wissen und sich über bockige Sarden zu beschweren.
 
Nö nicht anmaßend, ich glaube durch eine mehrjährige Vergangenheit und Lebenszeit auf der Insel die Anima Sarda recht gut zu kennen. Mit ging es nicht darum Big Business und Tourismus wie im Norden zu installieren sondern jemandem für eine Idee für eine Existenz zu finden.. Bin selbst Vorsitzender eines Förderverein für einen Partnerschaft mit einer Gemeinde im Landesinneren im Süden und kenne deren Probleme nur zu gut. Warum haut die Jugend ab und die Dörfer verwaisen? Wenn das jemand gut findet, so far, aber mir wären 100 Wohnmobilpaare in Cagliari und Umgebung, die dort längere Zeit verbringen und land und Leute schätzen, lieber als jede Woche 2000 Kreuzfahrtgäste für je 1-2 Tage., die nicht über die Via Roma oder den Largo Carlo Felice rauskommen.
 
Zuletzt geändert:
@Discovery ich denke andersrum wird ein Schuh draus. Solange gerade jetzt im Herbst massenhaft Deutsche mit ihren teuren Womos sich frech neben noch geöffnete Campingplätze oder sonstige hauptsache kostenlose Stellplätze stellen und lieber das Meer und die Dünen vollka..en als die Sanitäranlagen und sonstige Vorteile von Campingplätzen zu nutzen sehe ich keine Chance für deine Ideen.
Mir ist das Verhalten meiner ehemaligen Landsleute ziemlich peinlich muss ich gestehen. Und die Sarden denken sich ihren Teil.
 
Da bin ich voll dabei: Eben deshalb betreibe ich u.a. die Facebookgruppe "Sardinien mit dem Wohnmobil" auf welcher genau dieses verboteten Wildcampnes angeprangert wird. In anderen Communitys oder Gruppen schreibe ich immer wieder über Verbot bzw. übersetze und kopiere Berichte über durchgeführte Räumungen. Ich kenne diese Mißstände sehr gut. Teils stehen neben der eigentlichen Einrichtung Mobile und wollen am liebsten nur Ver-/entsorgen oder ihren Müll da lassen. Teils sind Einrichtungen aber auch einfach geschlossen. Leider sind die zuständigen Behörden wie bspw. Corpo Forestale oder die kommunalen Behörden noch nicht so konsequent da richtig dazwischen zu hauen. An manchen Stränden wird schon konsequent durchgesetzt und auch teils drastische Bußgelder verhängt, woanders aber nicht. Solange das nicht mit eklatanten Strafen und vor allem konsequent passiert wird sich da nichts ändern. Andererseits gibt's ein echtes Defizit an ganzjährigen Stellplätzen. Durch ignirieren und einfach so weitermachen wird sich nichts ändern.
 
Es gibt ja auch Parkplätze wo das Stehen mit Womo erlaubt ist und jetzt im Winter nichts kosten. Da werden dann halt die Grasnarben kaputtgefahren weil man gar keinen Sinn für die Gegebenheiten hier hat. Das Problem mit den Kontrollen ist eher, dass die Kommunen nicht endlos Personal für die Kontrollen abstellen können, die sind finanziell angespannt und nach dem kontrollreichen Sommer sind halt noch viele andere Aufgaben zu bewältigen, gerade jetzt nach dem starken Regen sind auch viele Straßen und Wege beschädigt und müssen repariert werden. Und da wohnen Menschen, die diese Wege wirklich benutzen müssen.
Ich finde es auch schade, dass es diese Menschen mit dem Womo es drauf anlegen, ob sie kontrolliert werden oder nicht und es geradezu zum Sport machen, sich nicht erwischen zu lassen. Es ist diese Einstellung, die sehr viel kaputt macht und das Internet tut das seinige dazu.
 
Das ist so nicht korrekt; stehen bzw. Parken ist nicht übernachten, besonders wenn campingähnliches Verhalten erkannt wird, also bspw. Stuhl/Tisch, Antenne raus ist. Oft ist auch ein Übernachtungsverbot deklariert, bzw. parken bei Nachtzeit untersagt. Viele Kommunen haben noch nicht realisiert was das an Einnahmen zusätzlich möglich wäre, sonst würde sicher hier auch mehr Priorität darauf gesetzt. In Pula, auf dem wirklich riesigen Parkplatz für die Ausgrabungen von Nora, welcher in dieser Jahreszeit quasi leer ist, und zudem sogar Übernachten mit dem Wohnmobil gegen Gebühr duldet, fährt täglich ein Mitarbeiter der Kommune vorbei und schreibt Protokolle für Fahrzeuge ohne Parkschein (Tageshöchstgebühr max. 4€) ODER querparkende Wohnmobile, die mehr als eine Box belegen. das kostet dann ibei Zahlung innerhalb von 7 Tagen 23 € ansonsten 42 €. Bei Wohnmobilen die illegal an Stränden oder der Natur campen gehen die Bußen auf mehrer 100 € hoch. Und das soll sich nicht rechenEN?
 
In Italien, inklusive Sardinien, darf in einem Fahrzeug, das auf einem legalen Parkplatz steht - also einem Parkplatz, auf dem man über Nacht parkieren darf - übernachtet werden. Campieren (campeggiare) darf man da allerdings nicht, was damit genau gemeint ist, steht en Detail in der Codice stradale. Die auf Sardinien gültige Ordinanza schreibt/verbietet campeggiare, was für ganz Italien gilt.

Zurück zum Thema: Es gibt auf Sardinen stets mehr Stellplätze, die ganzjährig geöffnet sind, ob auch im Grossraum Cagliari ist mir allerdings nicht bekannt. Ich vermute, dass dieses Angebot noch zunehmen wird, da die Nachfrage ja auch zunimmt. Die Anima Sarda – sofern es sowas gibt – ist da also nicht per se abgeneigt.
 
So ist es und wird auch gerne von Wohnmobilisten zitiert, allerdings reicht nach diversen feedvack schon ein Stuhl, Hocker oder die Antenne draussen aus, um campeggiare zu unterstellen. davon abgesehen muss man schon ein besonderer Mensch sein um diese Art Urlaub - auf Parkplätzen - zu genießen. Ähnliches fiindet man in Norwegen/Skandinavien, wer reklamiert das Jedermanns- oder Allemannsrecht? Hauptsächlich deutsche Wohnmobilisten. Dabei war es nie für Wohnmobile gedacht sondern für Wanderer und mttlerweile wird selbst in Norwegen über eine Änderung nachgedacht. Nirgendwo anders habe ich so viele Schilder: "Kein Camping"- - Auf Deutsch!- gesehen wie in den letzten Jahren in Norwegen.
 
Na ja, es geht nicht darum, das irgendwem irgendwas unterstellt wird, sondern um juristische Paragraphen, die jeder nachlesen kann.
 
Zur Begeisterung über überwinternde Wohnmobilisten fragt mal die Portugiesen an der Algarve. Ich hoffe, dass Sardinien Mittel und Wege findet und nutzt, um eine vergleichbare Entwicklung zu verhindern.
 
Zur Begeisterung über überwinternde Wohnmobilisten fragt mal die Portugiesen an der Algarve. Ich hoffe, dass Sardinien Mittel und Wege findet und nutzt, um eine vergleichbare Entwicklung zu verhindern.
Die Portugiesen haben vermutlich nichts gegen überwinternde Wohnmobilisten, die auf einem Camping-/Wohnmobilstellplatz stehen. Wäre mir jedenfalls neu.
 
In Portugal wird an den illegalen Plätzen speziell am Meer in den letzten Jahren sehr konsequent kontrolliert, geräumt und ordentliche Strafen verhängt. Verhältnisse wie davor will keiner, obwohl es in Ecken wie Scivu, Piscinas, überhaupt Costa Verde oder generell an der Westküste mittlerweile Ausmaße annimmt die bedenklich sind. Aber man kann durchaus etwas tun, legales stehen fördern und Plätze schaffen und illegales drastisch bestrafen.
 
Wenn man sich nicht mal um die WoMo-Massen, die in den Herbstferien aus DACH eintreffen kümmert, warum soll es dann im Winter Anbieter geben?

Alleine an den Stränden zwischen S. Theodoro und Capo Comino standen nun wahrscheinlich 1000 WoMos herum (bis zu 50 nebeneinander!) - WEIL die allermeisten CP´s Ende September zu gemacht haben...
Mülleimer, u.s.w. sind natürlich auch weg.
 
Zuletzt geändert:
Ich verstehe eh nicht, warum auf einmal alle in den Wohnmobilen überwintern müssen. Haben die kein Zuhause? Da ist es doch eng und im Winter früh dunkel. Freiwillig auf den Komfort einer Wohnung zu verzichten ist wohl das neue Hobby der DACH Menschen.

Gestern hat mir eine sehr betagte Dame ein sardisches Sprichwort anvertraut:
Mit Besuch ist es wie mit dem Fisch, nach drei Tagen wird er schlecht ;)

Und es sind ja alles Gäste auf unserer Insel alle die da übers Meer und durch die Luft kommen.
 
Zuletzt geändert:
@Bisso ,den Spruch kenne ich auch aus Westfalen :) Stimmt fast immer und hier von den sarden heute !noch gesagt,dass alles böse und schlechte übers Meer kommt :)ist aber kein Diskussionsthema bitte ;)
 
@ beate-maria, ja den kenne ich auch, nur dass heute die Flucht ins Landesinnere nicht mehr den erhofften Erfolg bringt wie damals. ;)

Aber ich finde die Einstellung schon bemerkenswert, dass die hiesigen Behörden mehr kontrollieren sollen, damit weniger Womos hier stehen. Das heißt übersetzt doch : haut mir auf die Finger damit ich es bleiben lasse. Sind das erwachsene Menschen?
 
Seit wann sind Menschen erwachsen? Wäre dann nicht die Menschheit sämtliche Probleme los? ich denke ehr , zusammenleben funktioniert nur dann wenn es keiner überzieht und sich die Menschen an für alle geltende Regeln halten. Warum gibt es Geschwindigkeits, Alkohol- und was weiß ich alles für Kontrollen? weil die Menschen er3wchsen sind?
 
Wenn man sich nicht mal um die WoMo-Massen, die in den Herbstferien aus DACH eintreffen kümmert, warum soll es dann im Winter Anbieter geben?

Alleine an den Stränden zwischen S. Theodoro und Capo Comino standen nun wahrscheinlich 1000 WoMos herum (bis zu 50 nebeneinander!) - WEIL die allermeisten CP´s Ende September zu gemacht haben...
Mülleimer, u.s.. sind natürlich auch weg.

Das sind falsche Aussagen. Ich bin seit Anfang auf der Insel und habe bis auf 1 Nacht auf Camping- oder Wohnmobilstellplätzen gestanden. Es gab überall genug freie Plätze. Stehe auch jetzt noch auf einem Campingplatz, übrigens neben einem Sarden.

Ich bin auch viel mit dem Fahrrad unterwegs, zum Müll habe ich da eine eigene Meinung entwickelt. Den leeren Pflanzenschutzmittel-Kanister, den ich kürzlich gesehen habe, hat jedenfalls kein Tourist in die Natur geschmissen.
 
Um hier Zuhause zu sein muss man weder Sarde noch Sardin sein.
Genauso wenig wie jeder Sarde hier Zuhause ist.
Zum Thema
Es gibt wohl genügend Stellplätze und auch geöffnete Campingplätze im Winter, dass diese wenig genutzt werden liegt wohl an der Mentalität der Wohnmobilisten
 
Um hier Zuhause zu sein muss man weder Sarde noch Sardin sein.
Genauso wenig wie jeder Sarde hier Zuhause ist.
Zum Thema
Es gibt wohl genügend Stellplätze und auch geöffnete Campingplätze im Winter, dass diese wenig genutzt werden liegt wohl an der Mentalität der Wohnmobilisten
Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil: Es ging konkret um einen entsprechenden Stellplatz in der Nähe von Cagliari um bei läng3ren Aufenthalten dort in die Stadt zu kommen.
 
Das sind falsche Aussagen. Ich bin seit Anfang auf der Insel und habe bis auf 1 Nacht auf Camping- oder Wohnmobilstellplätzen gestanden. Es gab überall genug freie Plätze. Stehe auch jetzt noch auf einem Campingplatz, übrigens neben einem Sarden.

Ich bin auch viel mit dem Fahrrad unterwegs, zum Müll habe ich da eine eigene Meinung entwickelt. Den leeren Pflanzenschutzmittel-Kanister, den ich kürzlich gesehen habe, hat jedenfalls kein Tourist in die Natur geschmissen.


Wer bist Du denn, Dass Du mir hier Falschaussagen unterstellst?
Ich bin mit der ersten, riesigen Masse angereist (ab 3.10.) und sah sie in den letzten 4 Wochen jeden Tag stehen, an Stellen, wo bisher NIE ein WoMo hinkam (Matta e Peru). In Baja St. Anna waren es z.B. mind. 50 - auf einmal!
Sie wurden von der vorbei fahrenden Polizei nicht angegangen, weil eben die nahe gelegene CP´s schon seit 30.9. geschlossen sind. Nicht selten wurde (wird) richtiges Campen praktiziert - mit Stuhl. Tisch, Markise, u.s.w.
In La Caletta dürfen sie mittlerweile stehen, weil bis 15.10. Parkgebühr (18 Euro) bezahlt werden musste. Nun ist es egal. Das machten dann auch zig Fahrzeuge. Täglich neu.

Ich verstehe eh nicht, warum auf einmal alle in den Wohnmobilen überwintern müssen. Haben die kein Zuhause? Da ist es doch eng und im Winter früh dunkel. Freiwillig auf den Komfort einer Wohnung zu verzichten ist wohl das neue Hobby der DACH Menschen.

Nun - wer etwas nicht kennt, kann sich darüber kein Urteil bilden/erlauben...

Ich habe, neben meinem Haus hier, auch ein WoMo, mit dem ich die Insel, seit über 20 Jahren bereise und dadurch sehr viel besser kennen lerne, als Andere das können.
Das Pedelec ergänzt das Ganze dann noch perfekt. Die Füße sorgen für den Einblick.
So dass ich leider den Müll, der von den Einheimischen fabriziert wird, an den entlegensten, einsamsten und schönsten Stellen entdecke.

Ich habe überhaupt nichts gegen das Reisen und Überwintern mit dem WoMo.
Nur gegen manche Besatzung und deren Verhalten.

Wir waren nun z.B. in Aritzo, Bosa, Orosei,... und parkten dort nur über Nacht, wie jedes andere Fahrzeug auch. Wir aßen im Ristorante, störten oder behinderten Niemanden und hinterließen - nichts...

In Capo Comino fuhr gestern ein Mainzer Kastenwagen auf der Wohnstraße bis an den Strand (außerhalb der Markierungen) und dann kochte und aß man vor der Tür, 1 Meter vor dem nächsten, bewohnten Haus und spülte dann sein Geschirr im Meer - vor den nicht wenigen Leuten...
 
Zuletzt geändert:
@Bisso
Natürlich darf und soll man sich zu Hause fühlen, trotzdem bleibt man immer Gast auf der Insel.
gestern hat mir eine sehr betagte Dame ein sardisches Sprichwort anvertraut:
Mit Besuch ist es wie mit dem Fisch, nach drei Tagen wird er schlecht ;)

Und es sind ja alles Gäste auf unserer Insel alle die da übers Meer und durch die Luft kommen.
Wir sind ja alles Gäste... meinst du wohl.

Da hat dir diese sehr betagte Dame ja einen tollen Spruch anvertraut:rolleyes:
Für eine sehr betagte Frau mag dieser Spruch ja noch angehen, aber in der heutigen Zeit nenne ich solche Sprüche Fremdenfeindlichkeit.
 
Wer bist Du denn, Dass Du mir hier Falschaussagen unterstellst?

Na ja, es ist einfach falsch, daß man sich nicht um die Wohnmobilisten kümmert. Ich bin ebenfalls seit einigen Wochen auf der Insel und bisher gab es reichlich offene Camping-/Wohnmobilstellplätze. Will sagen, es gibt überhaupt keine Notwendigkeit irgendwo am Strand zu campieren.
 
Ich kenne das besagte Sprichwort etwas anders, und zwar eher im Zusammenhang mit Besuchern/ Gästen zuhause: gli ospiti sono come pesci - dopo 3 giorni puzzano.
 
@Bisso, @Georgie: Auch ich kenne den Spruch als "Besuch ist wie Fisch, nach drei Tagen stinkt er" schon seit zig Jahren hier aus D von meiner Tante und glaube, dass eure Unstimmigkeit daran liegt, dass der Gebrauch des Wortes "Besuch" sich im Laufe der Zeit beliebig gedehnt hat.
Früher sagte man, ich "gehe" in ein Konzert, in ein Museum, in ein Restaurant etc. und ich "fahre" in ein anderes Land. Heute kann man - sprachlich - alles genauso gut "besuchen". Früher dagegen bezog sich "Besuch" primär auf Gäste in den eigenen Räumlichkeiten. Und wenn es halt Übernachtungsgäste waren, entstanden automatisch nach ein paar Tagen die ersten Reibereien, weil auf beiden Seiten nicht genug Raum für die eigene Privatsphäre vorhanden war. Wer hatte damals schon ein Gästezimmer, in das sich der Besuch auch mal zurückziehen konnte?
Mit der Ausweitung des Gebrauchs von "Besuch" lässt sich m. M. n. deshalb der o. g. Spruch nicht ebenso beliebig auf andere heutige Besuchsarten übertragen.
 
Ja, stimmt das Zitat war aus dem Zusammenhang gerissen und ich hatte überraschend Übernachtungsbesuch bekommen, welcher wirklich nach drei Tagen weitergereist ist. ;)
Und @Discovery, wenn du fleißig im Forum stöberst findest du mindestens zwei Mal die tolle Beschreibung des Womo Stellplatzes in Cagliari von @beate-maria .
 
Letztendlich geht es ja nicht um den Spruch, sondern darum, dass man bedenken soll, dass hier Menschen leben und man Rücksicht nehmen sollte.
 
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