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Wohnmobil / Van Überwinterungsplätze im Süden
...indem man die Insel nur kurz besucht und gefälligst wieder mit seinem WoMo von der winterlich dunklen Insel verschwindet, um im heimischen, komfortablen Ambiente zu überwintern;)
 
Letztendlich geht es ja nicht um den Spruch, sondern darum, dass man bedenken soll, dass hier Menschen leben und man Rücksicht nehmen sollte.
Da stimme ich dir durchaus zu. Leider schadet es einer guten Sache an sich generell mehr, als dass es hilft, wenn die Argumente oder Sprüche dazu - auch aus Versehen - nicht passen. ;)
 
Na ja, es ist einfach falsch, daß man sich nicht um die Wohnmobilisten kümmert. Ich bin ebenfalls seit einigen Wochen auf der Insel und bisher gab es reichlich offene Camping-/Wohnmobilstellplätze. Will sagen, es gibt überhaupt keine Notwendigkeit irgendwo am Strand zu campieren.

Ach, nach ein paar Wochen kennst Du die Insel?


90% der WoMos kommen über Olbia an. Die Allermeisten fahren dann nicht mehr sehr weit, sondern bleiben erst mal in der Baronia. Und die alleine war, mangels offener CP´s, vor allem am Wochenende immer dicht.
Im Innern gibt es meist gar keine. Wer nur 2 Wochen Zeit hat, bleibt auch eher "oben".

Wenn irgendwo anders ein paar Plätze noch auf haben, dann ist das doch schön. Die Meisten aber nicht, bzw. reichen nicht für diese Massen. Und sind die Mülleimer schon am 1.10. weggeräumt, dann ist das auch nicht "gekümmert". Das tun höchsten die Supermärkte, die mittlerweile 7-Tage-Wochen haben.

Hier gab es schon Verweise auf ganzjährig geöffnete CP´s.
Das Ergebnis: nicht nur recht Wenige, sondern auch noch falsche Angaben = einige waren schon zu oder gar nicht mehr existent.




Bzgl. der Ablehnungen:
auch mit dem Auto oder Flieger können rücksichtslose Urlauber anreisen. Es gibt immer (mehr) solche und solche.

Bei Kurzzeit-Tourern mag es sein, dass das Fahrzeug manchmal vollgepackt ist mit heimischen Lebensmitteln und auf der Insel bleibt statt Geld, nur Müll, zurück.

Aber die Meisten sind heutzutage solvent und gönnen sich nicht nur häufiger mal Essen gehen, Campingplatz, u.s.w., sondern kaufen auch, nicht nur nach Ankunft, großzügig ein - genauso wie Mieter von Ferienhäusern. Wer überwintern will, sicherlich noch viel mehr.
Gestern kauften junge Schweizer bei unserem Metzger für 72 Euro ein. Anschließend sahen wir sie beim Eurospin wieder. Die wenigen Strand-Lokale, die hier noch offen waren, hatten ihren Haupt-Umsatz mit den WoMo-Leuten.

Ich persönlich würde aber, nach meinen langjährigen, unterwältigenden Erfahrungen, trotz angenehm warmen Haus, zum Überwintern eher nach Spanien/Portugal fahren, bzw. habe das nun auch mal in Erwägung gezogen.
 
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Ach, nach ein paar Wochen kennst Du die Insel?

Inzwischen habe ich die Insel so oft besucht, daß ich zumindest einiges kenne.
Ich möchte mich hier aber auch nicht streiten, denke nur, daß die Ursache für die vielen Wildcamper nicht die fehlenden Campingplätze sind. Ursache ist aus meiner Sicht ein Hype, der von der Wohnmobil Industrie und Youtubern angefeuert wird. Auf den Messen werden autarke Allradmobile angepriesen und bei Youtube übertrumpfen sich die Influencer mit dem angeblich einsamen Stellplatz im Paradies. Die Leute wollen also irgendwo in der Pampas stehen, weil sie es aus irgendwelchen Gründen cool finden. Man redet sich dabei schön, daß sowas in diesen Massen einfach nicht mehr funktioniert.
 
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@Olaf , mit nicht kümmert war da doch gemeint, dass man nichts tut um illegales campieren zu unterbinden.
@rocky , In früheren jahren wurden in der gemeinde siniscola bei der einfahrt zu strandparkplätzen jeweils so eine art tore aus holz aufgestellt, da haben camper nicht durchgepasst, problem mit einfachsten mitteln gelöst.
 
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