Wassermangel auf der Insel - März 2015
Der viel zu trockene Winter hat dazu geführt, dass in vielen Gegenden das Wasser rationiert werden musste. Durch die starken Regenfälle in der letzten Zeit hat sich die Lage etwas entspannt. In unserer Gegend ist der Stausee bei Torpè (Lago di Posada/Diga Maccheronis) wieder zu einem Drittel gefüllt, so dass auch die Landwirtschaft wieder mit Wasser versorgt werden kann (La Nuova, 28.2.15).
Allerdings sind diese ca. 8 Mio. m³ nicht ausreichend für den kommenden Sommer. Der Stausee versorgt die gesamte Gegend von Siniscola über Posada, Torpè u. Budoni bis S. Teodoro mit Trinkwasser, also eine Touristenregion, deren Einwohnerzahl sich in der Saison vervielfacht.
Günther
Allerdings sind diese ca. 8 Mio. m³ nicht ausreichend für den kommenden Sommer. Der Stausee versorgt die gesamte Gegend von Siniscola über Posada, Torpè u. Budoni bis S. Teodoro mit Trinkwasser, also eine Touristenregion, deren Einwohnerzahl sich in der Saison vervielfacht.
Günther
Zuletzt geändert:

Mir verblutet fast das Herz (und nicht nur mir) beim zuschauen, wie das kostbare Gut regelmäßig die Straße runter läuft, weil wieder eine Wasserleitung zerrissen hat, weil diese den wechselndem Wasserdruck nicht standgehalten hat (alles verrottet)
Ich kann nur über Posada reden - da gibt es einen wesentlichen Unterschied im Punkto Wasserqualität zwischen " Flachland" und Centro Storico, wohin das Wasser nicht direkt gepumpt wird, sondern zuerst im kleinen Wasseraufbereitungs-Werk in der Campagna extra nochmal zwischengespeichert und erst dann Berg hochgepumpt wird. Das Wasser in restlichen Posada (unten) hat, meiner Ansicht nach, viel bessere Qualität, da es direkt von Siniscola kommt. Ob die Wasserquellen/ Wasserversorgung privatisiert wurden, ist mir nicht bekannt. Die Erhaltung/Reparatur (ggf. auch Wasseraufbereitung?) der Wasserleitungen ist meines Wissens die Sache der Kommunen, und darüber haben wir uns mal mit den Mitarbeiter von Comune di Siniscola und Comune di Posada unterhaltet.
Und so waren wir bei der ersten erlebten Wasserabschaltung (im Oktober!!) gnadenlos überfordert. Drei Tage ohne Wasser - mit einem 14-Monate altem Kind..
Es geht mir hier, wie gesagt, nicht ums Geld, sondern um das kostbare Gut - das Wasser.., was vielen Festland Gästen nicht so ganz bewusst ist.