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Auf jeden Fall gehört Pane Carasau dazu, mit Olivenöl (sardischem natürlich) beträufeln, dann Meersalz darüber und Rosmarinnadeln - meine kleine Juni-Gruppe liebt das mittlerweile, und ich muss immer Pane Carasau mitbringen, wenn ich leider zurück nach D muss;
Ich habe mich mal im Bd. 1 "Ricette di Sardegna . Pane e Antipasti di terra" der auf 18 Bde. angelegten sardischen Rezeptbuchreihe (Editrice L'Unione Sarda) schlau gemacht. Interessant: In der traditionellen familiären sardischen Küche gab es eigentlich keine Antipasti, höchstens Schinken, Käse u. Pane Carasau. Die heutige Vielfalt der kalten u. warmen Antipasti fand in die Inselküche Eingang durch die Restaurants und Agriturismi. Für eine "Brotzeit" würde ich Schinken, Salsiccia, Pecorino u. Oliven nehmen, und natürlich Pane carasau, welches es in angeblich bis zu 500 örtlichen Varianten geben soll, mit unterschiedlichsten sardischen Namen.
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