Ogliastra, zwei Wochen im Juli. Eine Art Reisebericht.

MichaelTE

Aktives Mitglied
So allmählich wird es Zeit, den versprochenen Reisebericht auch mal anzugehen.
Wobei ja jeder, der Lust dazu verspürt hat, die täglichen Erlebnisse live in meinem Blog (https://lundmurlaubsblog.wordpress.com) nachlesen konnte und immer noch kann.
Die Fotos habe ich auch schon in ein Album (https://www.sardinienforum.de/media/albums/sardinien-ostküste-sommer-2018.38) gepackt.

Hier nun also, etwas zusammengefasst, unser Urlaub vom 14.-31.07.2018:

Der Flug:
Wir sind mit Eurowings von *öln nach Olbia geflogen.
Der Hinflug verdammt früh, dafür fast pünktlich.
Der Rückflug im Endeffekt 2 Stunden verspätet, auch (oder vor allem) weil die Orga in Olbia unterirdisch war. Das "Boarding" im Untergeschoss manuell mit Pass-Kontrolle, dann einreihen in zwei Schlangen vor der Tür, bis alle "geboarded" waren (Wartezeit: fast 1 Stunde), dann 3 volle Busse gleichzeitig zum Flieger, nach 20 weiteren Minuten alle auf den Plätzen, dann war der Slot weg und wir mussten weitere 20 Minuten warten und hatten noch Glück, dass es keine Stunde wurde.

Der Mietwagen:
Ich hatte über Holidayautos.com relativ günstig einen Kleinstwagen bekommen, Kategorie Fiat 500 o.ä., bei AVIS für 347 EUR für die 17 Tage inkl. einer Vollversicherung über den Vermittler.
Die Schlange am Schalter war kurz, allerdings haben drei junge Italiener die Geduld aller Wartenden arg strapaziert. Kein Versuch, mir etwas aufzuschwatzen, nur dezente Hinweise auf die geblockte Kaution. Der Wagen, ein Peugeot 108 mit 4 Türen stand auf dem Parkplatz und war italientypisch ein wenig, aber nur leicht, angetitscht und etwas verkratzt. Ein paar Fotos zur Sicherheit, und ab ging es.
2154 km später haben wir den Fiat wieder abgestellt, mit einem Durchschnittsverbrauch von 5,7 l/100km und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h.
Die Rückgabe ging sehr schnell vonstatten, der Wagen wurde anscheinend direkt in die Wäsche gefahren. Eine Woche später kam die Rechnung, alles ok.
Für zwei jedenfalls ausreichend, mit drei Personen wird es eng, wenn Gepäck dabei ist.

Die Ferienwohnung:
Über WIMDU hatte ich eine Wohnung am östlichen Rand von Bari Sardo (oder Barisardo?) gefunden, der Preis inklusive aller Nebenkosten lag bei ca. 87 EUR/Tag.
Groß genug für 4 Leute, aber wir haben eh fast nur die Terrasse in Ostausrichtung genutzt.
Die Kommunikation vorab war problemlos, der Schlüsselhalter hat an der Tanke schon auf uns gewartet, und hat langsam genug geredet, um sich verständlich machen zu können. Wir können beide kein italienisch..
Auch die Rückgabe war problemlos, unser uns besuchender Sohn, der italiensich spricht, hat es da noch etwas einfacher gemacht.

Unsere Tageseinteilung:
Wir hatten von Anfang an vor, morgens und vormittags durch die nähere und fernere Gegend zu laufen und ab dem frühen Nachmittag am Strand zu liegen.
Das haben wir von wenigen Ausnahmen abgesehen auch dann so gehalten.
Zu den Zielen später mehr.

Das Wetter:
Wie zu erwarten, warm bis heiß, immer über 28 Grad. Aber auch teilweise feuchter, als wir gedacht haben. Einmal ein kräftiger Regen mit Gewitter, in der zweiten Woche ein Gewitter und generell mehr Wolken als in der ersten Woche. In Deutschland war es jedenfalls teilweise heißer als in der Ogliastra.
Das Wasser war wohl so 25 Grad warm, mal ruhig, mal stark wellig, sehr selten spiegelglatt ;)

Unsere "Wanderungen":
Monte Perda é Liana - kleine, kurze Tour ab einem Parkplatz mitten in der Bergwelt nordwestlich von Lanusei. Der Weg direkt zum Felsblock ist nicht wirklich "gespurt" und macht den einfachen Spazierweg zu einer kleinen Anstrengung. Lohnt sich aber.
Foresta di Montes/Monte Novo San Giovanni - einfache, relativ gut ausgeschilderte Tour im Steineichenwald nahe der SS389var zwischen Nuoro und Lanusei. Ein Abstecher auf den Novo San Giovanni, komfortabel per Treppe, sorgt für einen schönen Überblick. Der Wald hat gegen Ende den dann starken Regen etwas abgehalten.
Is Seddas/Monte Ferru - eine schöne, zwischendurch auch steilere und etwas steinige Wanderung über ca. 8 km durch einsame "Bergwelt" (360 Meter) südlich von Cardedu, in der Nähe der aufgegebenen Hotelanlage Su Sirboni. Auf einem etwas abseits des Weges liegenden Steinhaufen hat man einen phantastischen Blick über die Küste bis Arbatax.
Su Golgo - eine wunderbare Anfahrt bis an das "hintere" Ende der Ebene. Wir haben an den Tümpeln, vor der bekannten Strecke zur Goloritze, geparkt, und sind Richtung Cooperative und Wallfahrtskirche gelaufen. Wenig los da, das Reitzentrum ausgestorben, das Rifugio eher etwas abweisend. Nach der kleinen Wanderung dort zurück über das Karstloch Su Sterru, und dann auf der Rückfahrt die wunderbare Aussicht auf die Ebene.
Monte Pittaine/SMN - Ziel war das Kreuz auf dem Gipfel oberhalb von Santa Maria Navarrese. Der Start an einer Wallfahrtsstelle ist gut zu finden, der Weg auch. Ein Künstler hat dort einen Kreuzweg angelegt mit kleinen Bronzeplastiken, die wir aber nicht alle gefunden haben. Als Pilgerweg taugt er jedenfalls nicht, dazu ist er zu steinig, zu steil und zu eng. Aber ein unglaublich schöner Blick von oben auf SMN und die Bucht von Arbatax.
Castello di Quirra - relativ einfacher Weg über rund 290 Höhenmeter bis zu den Ruinen einer kastilischen Burg im Salto di Quirra. Schöner Rundblick über Land und Meer, einzig die ganzen Abhorchanlagen irritieren. Die einzige Backsteinkirche Sardiniens, San Nicolo, ist auch in der Nähe.
Monte Tuttavista - eigentlich keine Wanderung, eher ein kurzer Spaziergang, denn man konnte bist fast nach oben fahren. Gut, ein kleiner Abstecher zum Felsentor kam noch dazu. Aber die Fahrt über die SS125 aber einzigartig..
Pedra Longa - die knapp 9 km retour ab Ostello Bella Vista sind fast eben und gut zu gehen. Aber bei sehr schwüler Wärme schon am Morgen eine schweißtreibende Angelegenheit, trotz teilweise schattiger Teile. Aber schön ist es trotzdem, und am Ziel Pedra Longa wartet ja auch eine Bar.
Su Taccu und Nuraghe Serbissi - unser eigentliches Ziel bei Ullasai war gesperrt, also sind wir paar Kilometer über Osini und die Scala di San Giorgio auf die Hochebene Su Taccu. Am Ende der Teerstraße Richtung Nuraghe Serbissi kann man parken und die rund 3 km bis zur Nuraghe völlig problemlos laufen. Die Nuraghe kostet übrigens mittlerweile Eintritt. Der Rückweg über einen anderen Weg, ein kleiner Abstecher zum P. Su Scrau mit Brandbeobachtungshütte und Ausblick über die Ogliastra, und die 8,5 km waren um.
Gardino Botanico di Maidopos - die letzte Tour mal weiter im Süden, hinter Muravera. Auch hier eine schöne Anfahrt, inklusive rund 5 km Naturstraße bis zum Botanischen Garten. Eine zwischendurch kurz etwas steilere, aber recht einfache Wanderung mit schöner Aussicht auf die Sieben Brüder.



Teil 2 des Berichtes mit Stränden, Ausflügen und was sonst noch so bemerkenswert war, kommt in den nächsten Tagen!
 

MichaelTE

Aktives Mitglied
So, nun Teil 2, und noch ein kleiner Nachtrag: die Wanderstrecken stammen aus dem Kompass Wanderführer Sardinien.

Die Strände:
Torre di Bari - der für uns naheliegendste Strand im Norden von Torre di Bari. Grobsandig, nicht so voll, lang, breit, gut per PKW zu erreichen. Die Piste führt entlang der Pineta, in Höhe Sard Rock Cafe kein Parkplatzproblem. Kleiner Mangel: Die relativ schnell ansteigende Wassertiefe.
Lido di Cea - ein paar Kilometer nördlich von Torre di Bari, auch von der SS125 (Marina die Cea) zu erreichen. Zwei Parkplatzbereiche, der nördliche an den Campingplätzen kostet allerdings, wir nahmen den südlichen.. Gut besucht, aber auch am Wochenende nicht überfüllt. Feiner Sand, sanft abfallend und ziemlich flach. Für manche vermutlich ein kleiner Nachteil: an wechselnden Flächen sammelt sich abgestorbenes Seegras im Wasser. Für uns kein Problem, und weil es nur 10 Minuten Fahrt waren, wurde das unser Lieblingsstrand.
Museddu - ein paar Kilometer südlich von Bari Sardo und Cardedu gelegen, Parkplatz an der parallel verlaufenden Straße. Sehr leer, daher ist es egal, dass er nicht so breit ist. Auch hier eher grober Sand bis kleine Kiesel und tiefes Wasser.
Cala Sisine - eine der zahlreichen Buchten in der Bucht von Orosei. Mit teilweise eher groben Kies, aber trotzdem gut besucht. Meistens per Boot, aber es geht auch per Straße (12,5 km Naturpiste und Flußbett, 1 Stunde Fahrt) und rund 40minütigen Fußweg.
Foxi Lioni/Le Piscinette - etwas südlich des bekannten Lido Orri liegt ein recht großer Parkplatz, über den man zu dem feinsandigen Strand kommt. Der ist, vor allem am Wochenende gut gefüllt, aber nicht überfüllt. Sehr familienfreundlich, da es ziemlich weit flach rausgeht.
Sa Foxi Manna - von Tertenia aus geht die Straße über den Pass auf schöner Strecke durch die Berge und nach unten an den Strand. Kaum besucht, lang, breit und seeehr flach liegt der Strand in der Bucht. Ein lohnenswerter Abstecher.
Cala Gonone, südlicher Stadtstrand - der war nicht so schön. Dicke Seegras-Polster am schmalen Strand unterhalb der Klippe, relativ große Kiesel auch im Wasser. Aber die Cala Fuili war so was von überlaufen, dass man hunderte Meter vorher schon nicht mehr parken konnte.
Santa Maria Navarrese, Stadtstrand - kleine Kiesel, ausreichend groß für die Besucheranzahl, nicht ganz flach
Torre Salinas - südlich von Muravera hinter den Salinen gelegen, ist das ein Traumstrand. Feinsandig, ewig lang, ewig breit, unglaublich flach (deutlich über 50 Meter und nur 1,70 Meter Tiefe), und vor allem: fast leer. Dürfte daran liegen, dass wenig in der Nähe ist.
Spiaggia dei Gabbiani, Cala Mariolu, Cala Biriola - Strände, die wir auf unserer Bootstour besucht haben. Teilweise (Mariolu) extrem voll, alle "nur" mit kieseligem Strand. Zwar schön, aber auch ziemlich voll, und daher, auch wenn es ein "must" ist, nicht wirklich unsere Favoriten.

Touren und Veranstaltungen:
Trenino Verde mit Exkursion Gairo/Su Taccu -
der Zug fährt von Arbatax bis Gairo Taquisara mit Zwischenhalt in Lanusei und Arzana und braucht als Diesellok mit zwei Hängern für die rund 60 km lange Strecke rund 3 1/2 Stunden. Die Fahrtstrecke ist sehr schön, aber man sollte wirklich überlegen, ob man die auch zurück nehmen möchte. Keiner der Mitfahrer hat das getan, alle haben beim STS im Bahnhof Arbatax statt der Rückfahrt eine Exkursion, entweder ab Arzana oder ab Gairo, gebucht.
Ab Gairo Taquisara sind wir mit vier kleinen Bussen nach Gairo vecchio und auf die Hochebene Su Taccu (Funtana de Sa Brecca, Nuraghen, Scala di San Giorgio) gefahren, danach zurück nach Arbatax.
Helios Quinto, Mini-Kreuzfahrt mit Sergio - eine absolut zu empfehlende Tagesfahrt zu mehreren Buchten auf einer Motoryacht mit nur knapp über 20 Fahrgästen. Sehr entspannend und lustig, mit zwei langen und drei kurzen Badestopps, Häppchen und Menu an Bord, Grottenbesichtigung. Die erste Bucht war noch leer, das waren wir die ersten Ankömmlinge, Cala Mariolu aber war extrem voll. Klar, wenn da dann um 16 Uhr ein Boot anlegt und bis zu 330 Leute an Bord nimmt, dann ist es wieder leer..
Sagra del Maioletto, Baunei - am letzten Samstag im Juli findet in Baunei die Spanferkel-Party statt. Auf dem örtlichen Park- und Dorfplatz werden auf rund 140 Spießen Spanferkel gegrillt. Ab 18.30 Uhr stehen die Leute an, um sich ihre Portion vom Grill zusammen mit Käse, Brot und einem Becher Rotwein abzuholen und auf einen Sitzplatz zu hoffen. Es war ganz schön voll, und es waren nicht nur Touristen da. Die musikalische Unterhaltung bestand leider nur aus einem DJ mit Laptop und iPad..

Einkaufen:
Simply Market, Bari Sardo
- nicht sehr groß, aber alles da, was man braucht. Es werden auch einige Artikel aus der örtlichen Käserei und der Paneficio verkauft.
Iper Nonna Isa, Tortoli - groß und gut sortiert, nur leider etwas schwierig zu finden. Hat auch einiges an "Bio"-Erzeugnissen und regionale Ware.
diverse Obststände - oder auch manche kleinere ("Garagen"-) Läden, nirgends war das Angebot schlecht.
Societa Agricola Caseificio Chiai, Bari Sardo - die örtliche Käserei mit leckerem Käse. Italienischkenntnisse nötig, sonst kauft man doch den salzigen Kochkäse..
Su Pintau, Bari Sardo - die mit Abstand beste Pasticceria in Bari Sardo, sagt unser Sohn. Die machen neben Gebäck auch Culurgionis, Gnocchi, "richtiges" Brot und Pizze al Taglio. Letztere war Stunden nach dem Kauf noch herrlich lecker.
das alte Paar in einer Garage gegenüber vom Simply - tja, da saß dann ein Paar in einer Garagenhalle und bot mit einem kleinen Schild Rotwein aus eigener Herstellung an. Und nicht nur das, sondern neben Obst auch einen extrem leckeren Limonenlikör und Olivenöl. Der Cannonau in 2-Liter-Flaschen mit verschiedensten Etiketten hat mir geschmeckt, das später in die Flasche gefüllte Olivenöl schmeckt uns immer noch. Und der Likor ist jetzt leider alle..
Der Signore sagte nichts, Signora erzählte drauf los und wurde dann etwas langsamer, als ich ihr vermitteln konnte, dass ich Deutscher bin und eigentlich kein Italienisch spreche. Aber es hat auch so funktioniert, ging aber noch viel besser, als unser Sohn kurz vor der Rückfahrt dabei war.
Übrigens der einzige "Laden", in dem es keine Rechnung bzw. Kassenzettel gab. Geht irgendwie doch..

sonstiges Erwähnenswertes:
Die Fahrt zur Cala Sisine
- kurz vor der Wallfahrtskirche auf Su Golgo zweigt eine befestigte Piste rechts ab. Sie führt an zwei Parkplätzen vorbei, von denen man lt. großem Schild jeweils zu einer Bucht (ich glaube u.a. Mariolu) wandern kann, windet sich abenteuerlich über Berg und Tal und folgt auf den letzten Kilometern links und rechts wechselnd dem ausgetrockneten Flußbett bis zu einem Parkplatz. Rund 12,5 km mit einer Fahrzeit von einer Stunde, und dann noch 40 Minuten Fußweg bis zum Strand. Man sollte aber ein routinierter Autofahrer sein und gut abschätzen können, welcher Spurrinne man besser nicht folgt.
Die SS125 zwischen Baunei und Dorgali - eine phantastische Strecke, die mir einen Riesenspaß gemacht hat, auch fahrerisch. Tolle Gegenden, tolle Aussichten, tolle Kurven.
Agriturismo Chiai Francesco, Bari Sardo - Anmeldung per Telefon oder WhatsApp am Vormittag, recht unkompliziert. Seeehr leckeres Abendessen auf der Terrasse, mit vielen Kleinigkeiten und inklusive Allem. Secondo war Spanferkel, und zwar inklusive Nachschlag bis zum Abwinken. Freundliches Personal, dass auch auf Englisch erklärt hat, was auf dem Teller liegt.


Und nun, nächstes Jahr wieder, der Insel verfallen?
Nun, es war wunderschön und sehr abwechslungsreich.
Und wir werden bestimmt irgendwann auch mal an die Westküste fahren.
Aber nicht nächstes oder übernächstes Jahr.
Das liegt nicht an Sardinien, sondern an uns. Wir mögen die Unterschiede von Jahr zu Jahr in unseren Zielen.
Nächsten Sommer geht es wahrscheinlich nach Cornwall, danach ist per Wohnmobil durch Kalifornien geplant.
Island, Kroatien, Nordkapp, steht alles noch auf der Liste.
Und ja, Sardinien ganz sicher auch noch mal.

Ich werde hier im Forum auch noch weiterhin teilnehmen, mich aber so allmählich rausschleichen und seltener etwas beitragen.
Vielen Dank jedenfalls für alles, was hier so zu lesen war.
 

Sardinista

Moderator
@ MichaelTE : DANKE!
in diesem forum wird oft viel gegeben und vergleichsweise wenig positive Rückmeldung gegeben. Du hast das echt toll gemacht ! - Infos erhalten und nach der Reise alle an euren Erfahrungen teilhaben lassen. Und dann auch noch das Angebot der Nachfrage ..... super!
Gute Reiseerfahrungen bei all den Zielen, die vor euch stehen und irgendwann sicher auch wieder Sardinien . Ich freue mich auf deinen Bericht :)

lG Andrea
 

casa sardegna

Sehr aktives Mitglied
Respekt. Da habt ihr mehr gesehen, als andere in drei Urlauben.

Das ganze Programm in 14 Tagen ist schon mehr als umfangreich, wenn man auch mal faulenzen und später aufstehen will.

Vielen Dank, dass ihr die Ogliastra durch Euren Bericht so positiv darstellt, wie sie nun Mal ist. Das kommt hier manchmal im Forum zu selten durch.

Und kommt gerne nochmal wieder.
 

MichaelTE

Aktives Mitglied
Respekt. Da habt ihr mehr gesehen, als andere in drei Urlauben.
Das ganze Programm in 14 Tagen ist schon mehr als umfangreich, wenn man auch mal faulenzen und später aufstehen will.
17 Tage.. ;)
Wir waren irgendwie immer zwischen 6.30 Uhr und 7 Uhr wach, weil dann allmählich auch die Sonne in's Schlafzimmer kam.
Und faulenzen, dafür war ja der Strandnachmittag da..
Ganz ehrlich, einen ganzen Tag nur am Strand liegen kann ich mir echt nicht mehr vorstellen.
Vielen Dank, dass ihr die Ogliastra durch Euren Bericht so positiv darstellt, wie sie nun Mal ist. Das kommt hier manchmal im Forum zu selten durch.
Für uns die ideale Verbindung von "mal was sehen und laufen" und "faul am Strand liegen"...
 

mare

Sehr aktives Mitglied
Vielen Dank. Das sind schöne Fotos und ein sehr informativer und dabei übersichtlicher Bericht,
der sicher auch für andere noch hilfreich und aufschlussreich sein kann.
Da habt ihr wirklich viel unternommen. Dazu beigetragen hat sicherlich auch deine intensive Vorbereitung, unter anderem durch dein Mitlesen vorab und deine Beteiligung hier im Forum. Klar, es ist ja verständlich, die Welt ist groß und noch vieles andere sehenswert, aber vielleicht schaust du ja dennoch gerne hin und wieder mal hier ins Forum rein... .
 
Zuletzt geändert:

DocPille

Mitglied
Hallo MichaelTE,

vielen Dank für Deine Infos über den Trenino Verde mit anschließender Exkursion. Genau diese Kombination haben wir am 28.09.2018 gebucht und am 29.09.2018 wahrgenommen. War ein klasse Erlebnis, welches wir jedem hier im Forum wärmstens weiterempfehlen können.

Nur eines sollte man sich nicht „aufschwatzen“ lassen, was wir leider mitgebucht hatten: Ein 4 –Gänge-Menü inkl. Getränke für 30 € pro Person.

Als Getränke gab es für 2 Personen einen ½ Liter roten Hauswein + 0,7 l stilles Wasser.

1.Gang:
Kalte Platte mit Schinken, Käse, Oliven und Brot - war lecker

2.Gang:
Culurgiones de patata – Teigtaschen (Ravioli ) mit Beilage – ging so

3. Gang:
Nicht definierbares, sehr intensiv riechendes und sehr streng schmeckendes Fleisch am Knochen mit viel Fett und Sehnen. Woher das Fleisch war, keine Ahnung, es wirkte und schmeckte aber alles andere als hochwertig – absolut nicht empfehlenswert! Die meisten Frauen in unserer Runde haben das Fleisch komplett verschmäht.

4.Gang:
Wassermelone


Alles in Allem ist es schon eine Frechheit gewesen, für solch ein Essen pro Person 30 € zu verlangen. Die für das Essen angesetzte Zeit betrug 2 Stunden, in welcher man alternativ wunderbar selbst mitgebrachtes Essen in herrlicher Natur verspeisen kann.
 
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