Rezepte Kochen beim Camping ein Rezept...

Forumarchiv

(Beitrag aus dem alten Forum übernommen)
Autor: P1
Datum: 18.01.09 18:05

Steinbutt vom Gasgrill
Ich möchte heute für die neue Urlaubssaison ein Rezept ins Forum stellen.
Entstanden in der Normandie.
Wir brauchen:
1 Gasgrill Cramer oder so
1 Bratreine passend für den Grill

1Steinbutt oder einen anderen dickeren Plattfisch
ca. 1Kg kann auch größer sein kommt auf die Ausstattung und Menge der Esser an.
kleine Kartoffeln ca. 10 St oder mehr je nach Platz in der Bratreine und Hunger
Butter, am besten Salzbutter aus der Normandie, auf jeden Fall Salzbutter.

Die Kartoffeln schälen und kochen.
Der Fisch muß ausgenommen sein, ist schließlich ein Fisch mit Galle.
Den Fisch mit der Butter einstreichen ( mit einem Messer und nicht sparen)
wenn das nicht funktioniert, wegen des Fischschleims, dann die Butter weich machen und über den kalten Fisch gießen, hart werden lassen umdrehen und die andere Seite genau so behandeln.
Der Fisch sollte 1 Std oder länger mit der Butter ruhen da braucht man fast einen Kühlschrank/ Kühlbox, könnte wegen der Größe ein Problem geben, lasst Euch was einfallen. Bei dieser Prozedur nimmt der Fisch das Salz der Butter auf, den Buttergeschmack auch etwas.
Jetzt die Bratreine mit dem Fisch auf die Platten des vorgeheizten Grills.
Bitte aufpassen, daß die Butter nicht dunkel wird, dann unter den Grill vorher die gekochten Kartoffeln in der flüssigen Butter wenden und mitbraten und so weiter oben/ unten im Wechsel. Der Vorteil, man muß den Fisch nicht wenden und wenn er unten festklebt, macht nix, sollte halt nicht anbrennen. Der Garzeitpunk ist ein wenig Gefühlssache aber keine Angst ein ganzer Fisch wird nicht so schnell trocken. Ich würde sagen bei 1Kg zwischen 20 und 30 Minuten, zwischendurch immer mit der flüssigen Butter übergießen und wenn Ihr meint er könnte gar sein dann versucht mit der Gabel das Fleisch an der dicksten Stelle von der Gräte zu schieben wenn das nicht geht, braucht der Fisch noch etwas. In der Bratreine servieren, das ist dann richtig Camping.
Dazu, ich würde sagen ein kräftiger Weißwein oder Brause (Sekt oder so)
An alle in der Ferienwohnung, das funktioniert auch im Backofen, halt mit der Temperatur etwas vorsichtig sein.

Ich wünsche guten Apetit und sagt mir wie es war, sowohl als auch.

Hans
 
Autor: Feuerpferd
Datum: 18.01.09 21:48

Hallo Hans,

die in der Ferienwohnung können den Grill auch auf der Terrasse aufstellen ;-)

Gruß,
Michaela
 
Autor: Mathias
Datum: 19.01.09 09:06

Hallo Hans,

Steinbutt wird auf Sardinien nicht funktionieren und große Mengen Butter gehen genau so ins Geld ( die kostet dort nämlich viel mehr ) wie der Edelfisch. In der Normandie gibt es halt diese traumhafte Butter aus Isigny ( wenn es richtig geschrieben ist ) und natürlich diesen Superfisch. In Sardinien sollte man auf Wolfsbarsch etc und Olivenöl umsteigen.
Generell habe ich große Bedenken, dass jemand in diesem Stil auf dem Camingplatz kochen wird, nicht mal in einer Ferienwohnung.
Die Deutschen sind doch eher ein Volk der einfachen, billigen Küche. Daran ändert auch das Deutsche Küchenwunder nichts und die täglichen Kochshows. Letztere beruhigen wahrscheinlich nur das Gewissen der Massen.
Ausnahmen gibt es wie immer auch :))

LG
Mathias
 
Autor: P1
Datum: 20.01.09 10:36

Nimm mir nicht den Glauben an das Gute im Menschen, oh Mathias.
Du hast natürlich recht Steinbutt geht nicht und Butter auf Sardinien auch eher nicht. Aber manche Leser kommen ja auch mal woanders hin.
Außerdem läßt das Rezept ja auch Improvisation zu, so wie Du gerade gezeigt hast. Ich habe letztes Jahr auf Korsika einen Plattfisch gefunden, es war wahrscheinlich ein Butt, stammte vielleicht von Paris, war aber frisch und seinen Preis wert. Sowas kann man genauso nehmen. Isigny ist die größte Molkerei in der Normandie. Ich glaube so ca. 80% aller normannischen Milchprodukte in Deutschland kommen von dort. Die bekommen ohne Probleme das Bio Sigel, es gibt außer Weide und Kühe nicht viel um Isigny sur mer.
Der Kochstil ist meiner Meinung nach sehr einfach, nur ein Topf, nur eine Garstelle, alles sehr übersichtlich. Aber liebe Leute brobiert es zu Hause mal mit Forellen und selber gesalzener Butter und wenn es dann in die Hose geht, dann war es wenigsten nicht so teuer wie Steinbutt.
Noch eine Frage zum Schluß für Mathias, kennst Du den Unterschied zwischen bar und loup de mer, beides wird mit Wolfsbarsch übersetzt.
Also bar ist in diesem Fall keine Getränketankstelle.
Ich hab dann noch ein Rezept mit Hummer oder Languste.
Auch ganz einfach und für den Campingplatz geeignet.
Diesmal mit Knoblauch, Tomaten, Olivenöl und so; paßt das besser Mathias?
Wenn ihr das lesen wollt, dann sagt es mir.

Grüße vom Hans

Nachricht bearbeitet (20.01.09 16:41)
 
Autor: Mathias
Datum: 21.01.09 08:10

her mit dem Rezept, aber diese niedlichen Tierchen sind auf der Insel fast unbezahlbar, trozdem, stell es rein.
Kocht bestimmt keiner!
LG
Mathias
P.S. bar habe ich noch nie in dem Zusammenhang gehört
 
Autor: P1
Datum: 21.01.09 16:53

Zuerst die Auflösung.
Bar sagt man an der Atlantikküste zum Wolfsbarsch. Es sei die gleiche Rasse aber der im Mittelmeer ist eher das Weichei unter den Wolfsbarschen, weil es keine Gezeiten gibt muß der nicht so viel arbeiten. Die Franzosen, speziel Bretonen und Normannen bevorzugen den Bar. Ich fand auch, daß der Bar festeres Fleisch hat, würde mich aber im Moment auf keine Blindverkostung einlassen, da müßte ich die zwei wohl mal nebeneinander probieren.

Hans

Nachricht bearbeitet (21.01.09 17:00)
 
Autor: P1
Datum: 21.01.09 19:10

Hummer gegrillt, entstanden in der Normandie.

Wir brauchen einen Grill Gas, Holzkohle, egal. zum Gasgrill zusätzlich die Bratreine.

1 Hummer Preise Hummer ca. 35€ pro Kilo Languste 70€ pro Kilo
Gewicht ca. 800g für 2 Personen bei mehreren Gängen
auch 4 Personen.
500g Tomaten aus der Dose oder Tetrapack
1 Zwiebel
Knoblauch je nach Geschmack
Thymian, Petersilie und was ihr wollt
Zuerst eine Tomatensauce kochen. Zwiebeln in Olivenöl anschwitzen, nicht bräunen, dann Knoblauch, kleinhacken oder mit dem Messer zerdrücken, nicht die Knoblauchpresse nehmen!!!!gleich wegwerfen das Ding und die gehackte Petersilie dazugeben, jetzt kommt ein unglaublich guter Duft aus dem Topf, dann ablöschen mit etwas was noch da ist, vom Vorabend, Wein rot, weiß egal.
Tomaten zugeben und würzen mit Kräutern, die ihr habt oder wild findet, Salz, Pfeffer alles köcheln lassen, bis es etwas reduziert ist, halb Stunde ungefähr. Besser ist natürlich den Pfeffer frisch gestoßen in die abgekühlte Sauce geben, aber wir wollen nicht übertreiben.
Ihr könnt die Sauce auch in größerer Menge machen und vorher zu Nudeln reichen, das ist eine meiner Grundsaucen im Urlaub mal mit Karotten mal mit . Kann man auch Fischstücke drin ziehen lassen oder Sepia, keine Grenzen.
Zurück zum Hummer, der ja noch lebendig ist. Franzosen, legen das Tier auf ein Schneidbrett und zerteilen ihn mit dem großen Kochmesser der Länge nach. Ist nach dem Tierschutzgesetz nicht ganz ok. Also offiziel, Wasser im großen Topf heißmachen (kochen), den Hummer kurz eintauchen ca 1/2 Minute wenn der sich nicht mehr bewegt reicht es. Der Hummer soll roh bleiben. Jetzt auch diesen Hummer der Länge nach teilen, dazu setzen wir die Spitze des Kochmessers, son Teil braucht Ihr, hinter dem Kopf an, Schneide nach vorne, jetzt kräftig von oben auf den Griff schlagen mit einem Ruck soll die Messerspitze durch den Hummer das Brett berühren, nach vorne schneiden Messer umdrehen und nach hinten schneiden. Alles rausnehmen was nicht Fleisch heißt auch den Darmkanal, ist etwas dunkler und führt nach hinten also nur das lose Zeugs. Als nächstes sollte der Grill heiß sein, also kein Würstleswärmer sonder ein Grill. Bei Holzkohle legen wir die Fleischseite aufs Feuer den Panzer nach oben heiß anbraten damit er schnell Farbe bekommt. Beim Gasgrill halt umgekehrt, kommt ja auch die Hitze von oben. Anschließend alle durch Ausnehmen entstandenden Hohlräume mit der Tomatensauce füllen, vorher etwas salzen. Jetzt muß das Tier nur noch garziehen also entweder in der Bratreine unter dem Gasgrill mit Abstand oder mit dem Panzer nach unten auf dem Holzkohlegrill auch mit mehr Abstand. Je nach Wärme und Größe der Tiere so 20-30 Minuten, ist immer schlecht zu schätzen, was meinst Du Mathias, ich würde dann mal probieren ob sich das Fleisch schon löst und nicht mehr glasig ist.
Languste geht genauso.
Dazu esse ich am Liebsten rustikales Weißbrot. Diese Zubereitung verträgt schon einen Rotwein muß ja nicht so ein schwerer sein.
Hummerbesteck? hat nicht jeder an Bord, das geht schon irgendwie, 17ner Gabelschlüssel, Nußknacker, Stricknadel habe ich alles schon verwendet.
Außerdem ißt man im Freien, da kann man so richtig die S... rauslassen.
Verzehrgeräusche, also schlürfen und saugen, darf man auch im Nobelladen von sich geben, beim Hummeressen meine ich.
Davor Antipasti, Pasta, oder was euch sonst noch einfällt.
Nach dem Hummer einen Salat, etwas saurer angemacht.
Dann tät ich sagen Käse, durchaus kräftig und dann Dolce oder Likör oder beides.
Die Weine sucht euch jetzt noch der Mathias aus, das macht bei uns meine liebe Gattin.
Und dann brauchen wir noch ein paar Freiwillige, die dies Kaos wieder beseitigen.
So oder so ähnlich schauen manchmal unsere Campingmenüs aus, nicht jeden Tag aber kann schon mal passieren. Es klinken sich dann durchaus Nachbarn ein und wir haben eine lange internationale Tafel. Jeder kocht natürlich was, ist doch klar.
Jetzt macht mir die Freude und sagt ihr wollt das mal ausprobieren, bitte, bitte, wenigsten einige wenige, ist nicht so kompliziert wie ne gescheite Pizza.
Und das nächste Mal, Lammschulter mit Bohnen und Kartoffeln.

Jetzt hab ich Hunger, der Hans grüßt euch alle.
 
Autor: Mathias
Datum: 22.01.09 08:55

Hallo Hans,

wenn Du die Show in Deinem nächsten Urlaub beim Campen abgezogen hast, dann schreib doch bitte mal einen kleinen Bericht, so vom Kauf des edlen Tieres bis zum letzten Bissen. Sehr interessant wären die Reaktionen Deiner unmittelbaren Nachbarn.
Zu so einem schönen, edlen Essen empfehle ich den sardischen Superweißen von Capichera. Da hätte ich eine hiesige Adresse, um diesen Wein schon mal hier zu kosten: www.suvinusardu.de
Da gibt es einiges zu entdecken, natürlich auch Rote, dann zur Lammschulter.
Persönlich würde ich nach dem Hummer erst einmal nichts mehr essen, damit der Geschmack noch einige Zeit bleibt. Ob Du so ein Tier für 35€ auf Sardinien bekommst, möchte ich bezweifeln, vielleicht kann da Peter etwas zu sagen. Hummer habe ich dort nie gesehen, aber auch nicht speziell nach gesucht. Ein paar Scampi, das sind im Prinzip kleine Hummer, oder auch "nur" einige Garnelen (Gambas) reichen mir im Urlaub schon.
Gruß,
Mathias
 
Autor: P1
Datum: 22.01.09 12:41

Das was Du meinst nennt man bei uns Kaisergranat und in Frankreich Langustini, aber Du hast recht auf Sardinien wird es eher Langusten geben, die sind aber auch sehr gut.
Die Show ist nicht so wie Du denkst, zuerst bekommen es die Kinder mit und dann fragen die Eltern ob sie zuschauen dürfen. Camping ist anders, irgendwie eine große Familie und es macht heute kaum jemand Camping weil es billiger ist. Kannst ja auf der CMT mal schauen was so ein WoMo kostet, da spielen die 70€ für die Languste auch keine Rolle mehr.

Danke für die Weinemphehlung, Hans.
 
Autor: P1
Datum: 22.01.09 18:02

Noch ein schneller Salat.

Geeignet für alle etwas, sagen wir mal bittere Salate
Radiccio, Chicoree, Endivien
Salatblätter, hop in die Schüssel
Pampelmuse filetieren auch drüber
ein paar Wallnüsse und was ihr sonst noch findet.

Einen Becher Joghurt, 1/2 Feta oder ähnlich am besten Schaf
1 Esslöffel Wallnußöl, Knoblauch, wenig Salz (Feta hat Salz)
alles in den Mixbecher und dann gib ihm, mit dem Mixstab schön glattmixen drüber über das Grünzeug, unterheben, fertig.

Wenn es kalorienarm sein soll, fettarmen Käse nehmen, den Rest lassen.

Der Hans wünscht guten Appetit, aber jetzt machen und melden ob gut oder nicht.
 
Autor: sardinista
Datum: 23.01.09 00:52

das Hummer-Rezept hat mich vollster Freude daran erinnert, wie wir "so'n Ding" mal vor vielen Jahren auf einem CP am Atlantik ( gibts hier zufällig auch 'Gurp-Fans'????) zelebriert haben, war echt klasse. Mangels Werkzeug haben wir auch den Werkzeugkasten und die Stricknadeln beigeschleift.
Damals habe ich fürs Leben gelernt, dass auch unter einfachsten CP Bedingungen mega supergute Menues bereitet werden können ( leckerste Gerichte unter einfachsten Bedingungen - eines nach dem anderen, da wir nur einen Kocher hatten..... ). Die CP- Küche ist eine Besondere.....!!!!!
 
Autor: P1
Datum: 24.01.09 06:07

Hallo Sardinista,
bist Du etwa dem Camping untreu geworden?
Wir haben mit Zelt angefangen, weist schon, jung und verliebt und kein Geld. Dann probiert, Hotel, geht garnicht. Ferienwohnung naja geht so. Hausboot supergeil, aber sehr teuer. Wohnwagen mit Kindern angefangen und dabei geblieben, nicht ausschließlich, aber am liebsten.
Schreib mir doch auch mal ein Rezept von Dir. Vieleicht probier ich es im Urlaub aus, wenn es nicht zu kompliziert.

Hans
 
Autor: P1
Datum: 24.01.09 23:55

Bevor ich zum Wintercamping aufbreche nochn Rezept.
Entstanden 2008 in Corte. Wie immer gaaanz einfach und mit Gasgrill und Bratreine, sorry hab im Urlaub nicht viel mehr dabei.

Man nehme eine Lammschulter mit Knochen, Kartoffeln, weiße Bohnen aus der Dose, Zwiebeln, Knoblauch, Olivenöl, Kräuter, Salz und so.
Sehr schön wäre ein Lamm, daß die Macchiakräuter schon gefressen hat.
Das müßte dann nur noch mit Salz und Knoblauch gewürzt werden.
Andernfalls eine Marinade aus Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin, Pfeffer, Salz, ....... machen. Schulter dick einreiben und mit Klarsichtfolie umwickeln.
24 Std. marinieren.
Etwas Öl in die Bratreine geben, die Lammschulter hineinlegen, Kartoffeln in Spalten schneiden, auch in die Bratreine.
ca. 1 Stunde unter den Grill, Kartoffeln 2-3 mal wenden, die Schulter mit dem Bratenfett übergießen, dazu das Eine oder Andere Glas Rotwein trinken.
Nebenbei in einer Pfanne oder ähnlich, Zwiebeln in Ölivenöl anbraten, die Bohnen dazugeben, mit Flüssigkeit bitte und etwas einkochen. Die Bohnen brauchen ca. 15 Minuten also aufs Timing achten.
Je nach größe der Kartoffeln auch diese etwas später dazugeben. Idealerweise sollte die Lamschulter zum Ende noch 10 Minuten in Alufolie ruhen.

Bei einer Lammkeule die Kartoffeln extra garen.
Lammkeule 1Stunde intensiev grillen und dann 1Stunde in Alufolie warmhalten/nachgaren lassen dann wird das Fleisch durch und durch rose, zart und saftig. Das erfordert etwas Erfahrung auf dem Campingplatz im Backofen hingegen relativ einfach 1Stunde bei 200° dann in Alufolie 1Stunde bei 80°-100°
Den Wein sucht der Mathias aus, hoffe ich.
Also bis in 10 Tagen, bis dahin wünsche ich mir Komentare. Meine Rezepte sind nie aufgeschrieben worden, es könnte also sein, daß die Zeitangaben nicht ganz stimmen. Ich habe auch kein Problem mit Kritik.

Viele Grüße Hans

Nachricht bearbeitet (24.01.09 23:57)
 
Autor: a_d_x
Datum: 04.02.09 10:11

Hut ab für Euren kulinarischen Anspruch auch beim Camping,

wir lieben es eher EINFACH (sozusagen dem einfachen, reduzierten Campingleben entsprechend):

Mein Tipp - besonders wenn es richtig heiß ist ...:

"aglio - olio" - Basis (senza peperoncino!) mit frischem Zitronensaft:

- Knoblauch (Menge nach Geschmack) vorsichtig in gutem Olivenöl anschwitzen;
- reichlich Petersilie ganz kurz dazugeben;
- frisch gepressten Zitronensaft (Menge nach Geschmack) hinzu;
- mit peperoncino (eigentlich klassisch zu aglio - olio) habe ich das noch nicht ausprobiert (die Kinder sollen es ja auch essen ...!) Dies käme also auf einen Versuch an.

- sofort mit der Pasta (Vorschlag: Penne) vermengen und eher lauwarm als heiß essen !!!

Das ist super erfrischend, schnell, einfach und man hat danach wenig abzuwaschen ...!

buon appetito,

a_D_x

p.s.: wenn es mal üppiger sein soll kann man sich doch auch im agriturismo verwöhnen lassen ...!

p.p.s.: man kann die Zitrone z.B. auch durch geriebene "bottarga" ersetzen, die es ja auf Sardinien reichlich gibt ... ist aber eher auch nichts für die "Kleenen" ...!
 
Autor: P1
Datum: 04.02.09 10:52

Hallo a D x,

wie schon gesagt diese Menüs können passieren, sicher nicht jeden Tag.

Spagetti mit Bottarga ist für mich neu und somit Anspruchsvoll.

Im übrigen lieben wir einfache Dinge. Einfach im Sinne von wenigen aber guten Zutaten, also nicht Dosenöffnerakrobatik. Aber aglio - olio (jetzt weiß ich endlich wie das geschrieben gehört) ist immer wieder gut in allen Variationen.

Du darfst uns dazu einladen und dann schaun wir mal was wir noch daraus machen. Aus dem Menü, nicht aus den Nudeln das wäre Dein Gang.

Grüße Hans

Nachricht bearbeitet (04.02.09 20:34)
 
Autor: a_d_x
Datum: 04.02.09 21:09

Wann bist du denn auf Sardinien?

Wir sind Mitte Juli bis Anfang August da (Schulferien!!!) danach noch ein wenig im Piemont (nein nicht (nur) Essen ... sondern Wandern in den Seealpen ... Kalorien verbrennen ...!)

Wenige aber gute Zutaten ... das ist für eine so minimalistische Küche wie die italienische absolut wichtig ... so sehe ich das auch ... bin gerade auf dem Weg in den Harz ... noch auf ein wenig Schnee hoffend ... aber wenn ich nächste Woche wieder Langeweile im Büro habe und so gar nicht arbeiten will, schreibe ich noch ein, zwei Camping - Rezepte ...

Gruß,

a_d_x
 
Autor: P1
Datum: 05.02.09 06:58

Da kommer leider net zsam.
Wie man bei uns so sagt, wir sind vom 20.4. bis 21.5 auf Sardinien und das Piemont lassen wir diesmal aus. So richtig stressig diesmal, weil am Dienstag keine Nachtfähre fährt und am Sonntag der große Tag für meinen Enkel ist (Erstkommunion) fahren wir am Montag früh los und müssen um 19 00 Uhr in Genua sein. Aber zum Piemont fällt mir einiges ein, Mann haben die eine gute Küche, gut ein paar Berge auch.

Viel Spaß im Harz

Hans
 
Autor: a_d_x
Datum: 11.02.09 12:29

Wie versprochen noch ein sehr einfaches Camping - Rezept:

"Tagliatelle mit Feldsalat und Pinienkernen an edlem Trüffelöl"

- frische Tagliatelle (ggf. grüne) al dente kochen,
- inzwischen Pinienkerne ohne Öl leicht anrösten,
- pinoli vom Herd nehmen, dann Trüffelöl dazu und sofort mit den Nudeln und dem gut gewaschenen Feldsalat (der Salat bleibt kalt !) vermischen,
- etwas Salz & Pfeffer dazu und ggf. etwas parmigiano darüberreiben ...!

Schmeckt frisch - edel - leicht & lecker, geht superschnell und man hat sehr wenig abzuwaschen!

buon appetito,

a_d_x (jetzt muss ich was essen gehen ...!)
 
Autor: P1
Datum: 11.02.09 14:26

Ja, so einfach und gut kann Essen auf dem Campingplatz sein. Ist schon was anderes wie Fertigsuppen und son Zeug, gel a-d-x
Danke Hans

Nachricht bearbeitet (11.02.09 17:13)
 
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