Federico Sollai , Bürgermeister von Villacidro, schaltete sich ebenfalls in die Angelegenheit ein und bekundete öffentlich seine Solidarität und Verbundenheit mit den beiden Touristen, die Opfer des Einschüchterungsversuchs geworden waren.
„Der schwere Vorfall, der sich im Villascema-Tal ereignet hat und an dem zwei ausländische Touristen beteiligt waren, hat mich zutiefst erschüttert und betrübt “, erklärte der Bürgermeister. Er habe die Nachricht erst am späten Vormittag erfahren und sehe es als seine Pflicht an, den Betroffenen umgehend das Mitgefühl der Gemeindeverwaltung und der gesamten Gemeinde Villacidro auszusprechen.
In seiner Rede betonte der Bürgermeister, dass solche Vorfälle nicht zur Geschichte, Kultur und den Werten der Gemeinde gehören. „Soweit ich mich erinnern kann, hat Villacidro noch nie so schwerwiegende Ereignisse erlebt “, erklärte er und merkte an, dass Gastfreundschaft und Willkommenskultur seit jeher ein prägendes Merkmal der Identität der Stadt seien.
Besondere Besorgnis besteht hinsichtlich der möglichen Auswirkungen auf das Image der Region. Villacidro hat in den letzten Jahren in die Aufwertung seiner Umwelt-, Kultur- und Landschaftsressourcen investiert und verzeichnet einen stetigen Anstieg der Touristenzahlen, die von den Bergen, Wasserfällen und Naturpfaden der Region angezogen werden.
Der Bürgermeister bekräftigte daraufhin seine scharfe Verurteilung des Vorfalls und sicherte den Strafverfolgungsbehörden seine volle Unterstützung zu, um den Vorfall vollständig aufzuklären und die Verantwortlichen schnellstmöglich zu ermitteln. Gleichzeitig wird die Stadtverwaltung zusätzliche Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen für die von Besuchern stark frequentierten Bereiche prüfen.
„Villacidro identifiziert sich nicht mit Gewalt, sondern mit Gastfreundschaft, Solidarität und Respekt vor anderen“, schloss der Bürgermeister und bekräftigte seinen Wunsch, nicht zuzulassen, dass eine solch schwerwiegende Tat das Ansehen und die Identität der Gemeinde Villacidro beschädigt.