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Wandern, Trekking Cala Coloritze

Dieses Thema im Forum 'Aktivitäten' wurde von armando gestartet, 1 Oktober 2017.

  1. armando

    armando Mitglied

    Hallo zusammen
    Am Mittwoch machten wir von Cala Gonone aus eine Minicruise.
    Bei Cala Coloritze kehrten wir. Da wir zu weit weg vom Strand waren, konnte ich nicht wirklich einschätzen wie der Strand aussieht und ein Teil lag etwas im Schatten.
    Für Übermorgen habe ich eigentlich die Wanderung zum Strand, schon vor längerer Zeit geplant, bin nun jedoch verunsichert, ob meine Frau und ich (60J.) dies wirklich realisieren sollen. Ist es wirklich die Anstrengung wert, erwartet uns wirklich ein Traumstrand? Das was ich sah glich nicht wirklich einem Traumstrand, doch eben, wir waren zu weit weg.
    Es wäre nett, ein paar Meinungen zu erfahren, danke Euch.
    Gruss Armand
     
  2. tom

    tom Sehr aktives Mitglied

    Macht es und geht einfach los... um diese Zeit ist Goloritze nicht mehr gar so überfüllt wie im Sommer, weil da tummeln sich viele hunderte von Traumstrandsüchtigen am weißen steinigen Strand, der ja eigentlich ohne den Massen ganz nett wäre und unschlagbar überbewertet wird ....
    Die Wanderung ist schön und du gehst durch wirklich beeindruckende Natur und dann kommt halt das oohh und aahh wenn du das türkise Meer siehst
    und dann halt das uuhh wenn du die vielen Menschen siehst. Nehmt euch unbedingt außer Wasser Ichnusa mit. Wer weiß ob denen oben an der Su Porteddu Bar nicht irgendwann das Bier ausgeht ......

    LG Tom
     
    Maren gefällt dies.
  3. mare

    mare Sehr aktives Mitglied

    .... das kommt vielleicht auch auf deine Erwartung an.
    Wenn ihr schon in anderen Buchten im Golf von Orosei gewesen seid, ist es ähnlich und doch anders. Wie fandet ihr die denn?
    Der Strand an sich ist sehr klein, sehr schmal mit weißem Kies und Kalksteinplateaus. Traumstrände gibt es auf Sardinien en masse, aber derart verschieden und für jeden Einzelnen kann das ein anderer sein. Das Besondere, quasi das Bekannte, so (zu) oft geteilte, "Postkarten"-Motiv hier ist die Kombination, der Felsbogen, die Felsnadel und die Kalksteinküste, was von oben und von Land aus gesehen schon noch mal ziemlich anderes wirkt als vom Wasser von der Ferne. Die Bucht und Farben des Wassers entfalten ihre volle Wirkung und Schönheit uneingeschränkt bei Sonnenschein.

    Dabei ist der Weg ist das Ziel, die Hochebene, der Abstieg, die Ausblicke, die Landschaft, die sich immer wieder wandelt, Kork- und Steineichenwälder, die immergrüne Macccia, vielleicht ein paar Windschweine oder Ziegen als Weggefährten unterwegs, vorbei an Hirtenstallungen, das Meer, der Golfo kommt näher und näher, die Felsnadel wird immer größer, aber doch ist es noch weit. Endlich der erste Blick von oben auf das Türkis des glasklaren Wassers in unbeschreiblichen Nuancen mit der Küste und der Bucht, die dabei zunächst fast surreal wirkt und schließlich das erfrischende, belohnende Meer.

    Allerdings hat man den Aufstieg dann noch vor sich und der ist steil, teils über Steine und Geröll und unbefestigt, dabei schon anstrengend, je nach Kondition, benötigt eine gewisse Fitness und Energie, auch schon beim Abstieg Trittsicherheit.
    Aber am Ende hat man sich die Bucht und auch den Rückweg eben er-wandert, aus eigener Kraft er-fahren und genau das ist ein erfüllendes Gefühl, völlig anders als mit dem Boot... .... Letztlich ist es aber anderen schwierig zu raten und natürlich eine individuelle Entscheidung. Viel Spaß!
     
    Zuletzt geändert: 3 Oktober 2017
  4. armando

    armando Mitglied

    Besten Dank Euch Beiden für Eure Meinungen.... Mare, da gibt es nichts hinzuzufügen, man muss es selber erlebt, erfahren haben--- Leider bekam unterdessen meine Frau Kniebeschwerden an ihrem operierten Knie, so wir auf die Tour das Erlebnis verzichten müssen; lieber jetzt als unterwegs. Vielleicht kommt als Alternative die Wanderung von SMN zur Petra Longa in Frage, mal gucken... Liebe Grüsse von der Insel.
    Armand
     
  5. Wien_Michl

    Wien_Michl Aktives Mitglied

    Je nachdem, wie stark die Kniebeschwerden sind - aber die Wanderung von SMN zu Pedra Longa sollte auf jeden Fall leichter machbar sein. Hier gibt es kaum Höhenunterschiede zu bewältigen und auch der Pfad ist von den Aussichten her lohnend!

    Ihr könntet auch noch ein Stück an Pedra Longa vorbei laufen, Richtung Punta Giradili (auch ein schmaler, flacher Pfad). Nach ca. 15 Minuten kommt man zu einer schönen Quelle (dort wo plötzlich ganz dicht Oleander auftauchen).
    Viel Spaß!
     
  6. armando

    armando Mitglied

    Herzlichen Dank für den Tipp :)
    Leider mussten wir auch auf diese Wanderung verzichten; das Knie streikte und so war leider auch die Besichtigung der Marmuri Grotte für meine Frau beschwerlich und schmerzvoll. Doch die Eindrücke dieser volumentalen Grotte liessen sie ihre Schmerzen bald "vergessen".
     
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