Allgemeine Fragen

Caro220

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Wir würden gerne mit 2 Kindern (3 und 7) Anfang Juli 24 nach Sardinien fahren. Ich habe ein paar allgemeine Fragen. Man hört und liest immer wieder, dass Sardinien unerträglich heiß ist. Gibt es im Sommer tatsächlich kaum noch Tage, wo es unter 40 Grad hat? Bläst durchgehend starker Wind? Wie sieht es mit der Brandgefahr aus? Wir hätten ein Appartment in Cardedu ins Auge gefasst, weil die Gegend angeblich ruhiger und nicht so überlaufen ist. Danke für die Antworten!
 
Falls Du 2025 meinst - Sardinien hat mediterranes Klima, die Sommer sind also eher heiß und trocken. Ob das nächstes Jahr auch zutrifft, kann niemand mit Bestimmtheit vorhersagen. Fakt ist, dass es die letzten paar Jahre allgemein etwas wärmer war als in den Jahren davor. Das mit den 40°+ trifft aber doch eher auf den Hochsommer zu, noch nicht so sehr Anfang Juli.
Als Insel ist Sardinien verschiedenen, auch unterschiedlich starken Winden ausgesetzt; die Westküste manchmal mehr als die Ostküste mit Cardedu. Aber wenn's warm ist, ist ein bisschen frischer Wind nicht so unangenehm.
Da Sardinien eine im allgemeinen gut funktionierende Feuerwehr hat, auch mit etlichen Löschhubschraubern und -flugzeugen, kriegt man eventuelle Brände meistens rasch in den Griff, die Wahrscheinlichkeit, durch Brände in wirkliche Gefahr zu geraten, ist für Touristen geringer als die Medien gern verbreiten.
Was "unerträglich heiß" ist, hängt wohl vom Empfinden der jeweiligen Person ab, wir kommen mit den heißen Tagen ganz gut zurecht, jedenfalls besser als die meisten Norweger ;).
Wenn Ihr sehr wärmesensibel seid, Eure Kinder gehen noch nicht in die Schule, könntet Ihr ja Mitte Juni kommen, da ist noch auslaufendes Frühjahr, meist noch etwas frischer, dafür vielleicht der eine oder andere Regen.
 
Manchmal ist es mit Kindern im Urlaub einfacher, wenn sie andere Kinder zum spielen finden. Das ist dann eher in nicht so ruhigen Gegenden der Fall, also Campingplatz oder Siedlung. Ruhigere Gegenden bedeuten meist auch eine längere Anfahrt zu den Stränden.
Die Temperaturen und die Winde sind mal so und mal so. Da kann man nicht eine seriöse Prognose wagen für das nächste Jahr, nicht mal für den nächsten Monat. Du kannst ja unsere Wettermeldungen nachlesen, dann bekommst einen Eindruck.
Vielleicht findest du den Reiseblog vom schwarzen Schaf ganz interessant. Da stehen viele Infos drin:
 
Vielen Dank für die Antworten, das hilft schon ein bisschen einen Eindruck zu bekommen fernab der Medien! Ja, es war Juli 25 gemeint. Das ältere Kind geht nächstes Jahr leider bereits in die Schule, Nebensaison nicht mehr möglich. Danke auch für den Link, ich denke, wir werden es wagen.
 
Gegen 40 grad wars letztes jahr teilweise abseits der küsten ab ca mitte juli. Ich würde mich nach einem bungalow auf einem campingplatz am meer umsehen da da meist nicht wirklich was ist, das die hitze speichert oder sonst nach einer wohnung küstennahe mit möglichst viel grün rundum.
 
Sardinien verzeichnet einen erheblichen Bevölkerungsrückgang. Es hieß, jedes Jahr verdampfen tausende Sarden, was in Einklang mit den enorm gestiegenen Temperaturen gebracht werden könnte. Tatsächlich handelte es sich allerdings um einen Übersetzungsfehler. Die Sarden verdrücken sich, und zwar in alle Teile der Welt, was ebenfalls mit den Temperaturen erklärt werden kann. Hier ist es einfach zu heiß um sich zu bewegen, respektive eine Schüppe in die Hand zu nehmen. Die verbliebenen Sarden liegen tagein, tagaus am Strand und lassen sich von allerlei Winden einen bla...uen Himmel zaubern. Derlei Winde und die unerträgliche Hitze entfachen viele Feuer. Aber, wo es gebrannt hat, da hat man erst einmal Ruhe. Daher macht es Sinn sich schon jetzt nach einem Domizil inmitten einer ausgebrannten Siedlung umzusehen, um sicherzustellen, dass man während seines baldigen Urlaubes nicht als Grillgut endet. Gegebenenfalls nistet man sich während des Aufenthalts tief unten in einer Nuraghe ein um dem Inferno von Wind und Sonne zu entgehen. So ist ein erholsamer und risikofreier Urlaub gewährleistet und man kehrt ohne Sonnenbrand, geblendeter Augen und verblichener Kleidung wieder zu seinem Alltag in sicherer Umgebung zurück.

Fazit:
Angesichts der dramatischen Klimaverhältnisse Sardiniens wäre ein Urlaub an der Nordsee eine vorzügliche Alternative.
 
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