Im Februar 2015 beschlossen wir zusammen mit Freunden eine Reise nach Sardinien für den Oktober 2015 zu planen.
Zum Glück entdeckte ich das Sardinienforum und konnte nun mit einem guten Reiseführer und allen guten Tipps unsere 1. Sardinienreise planen.
Das hieß lesen, lesen, lesen!
Wir entschieden uns, eine Woche in Posada (Hotel Sa Rocca) zu wohnen, um die Gegend bis Orosei mit einem Mietwagen zu erkunden.
Danach sollte der Standort nach Arzachena (Agriturismo Salmarina) gewechselt werden, um die Gallura und La Maddalena zu besuchen.
Schnell war klar, dass der Westen mit Castelsardo, Alghero und Bosa zu weit sein würde und wir uns beschränken mussten.
Ein Flug nach Olbia war schnell gebucht und ein Auto mit Beas Hilfe bei Fabrizio bestellt.
 
20151002_103615.jpg Im Frühjahr bekam ich die Chance von Peter-Josef Orangen, Zitronen und andere Köstlichkeiten zu kaufen und so konnten wir die Zeit bis Sommerende ganz gut überbrücken.

1. Tag, Donnerstag

Leider wurde unser Flugtermin von 8:30 Uhr auf 06:30 Uhr vorverlegt, so dass wir nicht mit den DB nach Köln/Bonn anreisen konnten.
Donnerstag, 01. Oktober 2015 hieß es also früh aufstehen. Ein Freund brachte uns zum Flughafen.
Der Flug bis Olbia verlief problemlos bis der Pilot aufgrund schlechten Wetters bei der Landung durchstarten musste und wir etwa eine 3/4 Stunde später vom geduldig wartenden Marco (Fabrizios Bruder) unseren gebuchten Multipla in Empfang nehmen konnten.
Marco warnte uns noch vor Aquaplaning und überfluteten Straßen.
Es begann zu regnen und hörte auch erst am nächsten Morgen auf. Ein Versuch in die Innenstadt von Olbia zu gelangen war vergeblich, überall stand Wasser auf den Straßen, so dass wir aufgaben und uns auf den Weg nach Posada machten.
Über San Teodoro (Espresso im strömenden Regen) gelangten wir zum Hotel und bezogen die Zimmer. Nachts gab es noch ein Gewitter und am nächsten Tag sah es so aus:
 

Anhänge

  • 20151001_171914.jpg
    20151001_171914.jpg
    37 KB · Aufrufe: 56
Zuletzt geändert:
2. Tag, Freitag

Am nächsten Morgen versprach das Wetter gut zu werden, so dass wir guter Dinge frühstückten und anschließend den Aufstieg zum Castello Fave wagten.
Viel Wind und herrliche Sicht aufs Meer aber auch auf überschwemmte Felder um Posada bis zum Fluss.
Anschließend unternahmen wir einen Ausflug über La Caletta, San Giovanni bis Santa Lucia und picknickten am Strand. Danach eine Strandwanderung.20151002_100145.jpg 20151004_163304.jpg
Am Abend Essen im Hotel mit Cannonau, Ichnusa und Mirto.
 
Zuletzt geändert:
3. Tag, Samstag


Für Samstag hatten wir uns vorgenommen, von Posada bis Arbatax und von dort zurück durch die Berge des Supramonte über Nuoro zu fahren..
Schnell merkten wir, dass dieser Ausflug viel zu weit und zuviel Zeit in Anspruch nehmen würde.
Nach einem Besuch in Orosei, ging es weiter nach Dorgali.
Unterwegs beeindruckten die mächtigen Marmor/Granitbrüche.
Das kleine Museo Archeologico war bereits geschlossen, so gab es nur einen Espresso.

Einen lohnenden Abstecher machten wir an der Straße nach Bitti an der einsamen Nuraghe Loelle.
Unter knorrigen Steineichen wurde unser Picknick ausgepackt und verspeist.
Kaum ein anderer Besucher war zu sehen.
Aber besonders schön war es in der grünen Oase von Su Gologone 8 km von Oliena. Hier sprudelt durch einen Felsspalt die Quelle des Flusses Cedrino mit 300 l Süßwasser in ein tiefes, grünes Felsenbecken.
Leider war es für Orgosola, Mamoida und Nuoro zu spät
 
Zuletzt geändert:
Ein sehr schöner Bericht! Mir gefällt, dass ihr nicht über das Wetter gemeckert habt (ich als hier lebender Mensch tue das auch nicht, nur Unwetter machen mich besorgt, und das Ende September hatte es in sich!). Die Fotos erlauben einen Blick auf Sardinien außerhalb der Hochsaison - und auch im Regen oder scharfen Wind ist Sardinien eine schöne Insel.

Günther
 
4. Tag, Sonntag


Am Sonntag wollten wir nicht weit mit dem Auto unterwegs sein, sondern Olbia einen kurzen Besuch abstatten und am Nachmittag picknicken und baden.
Auf dem Weg von Posada Richtung Budoni wollten wir uns noch den Strand Orvile ansehen, um einen schönen Badeplatz zu finden.
Durch das Unwetter vom Donnerstag hatte sich jedoch der Strandabschnitt so verändert, dass wir einen neuen Platz suchen mussten
Im Reiseführer wurde die Punta dell'Asino in der Nähe des Dorfes Tanaunella mit Pineta, reizvollen Stränden und kleinen Buchten empfohlen.
Brot, Käse, Schinken und Obst waren schnell unterwegs eingekauft.


Zuvor aber Olbia.
Wir parkten am Hafen und machten einen Sonntagsspaziergang über den Corso Umberto, die Piazza Margherita und zurück über die Via Garibaldi.
Die kleine Kirche San Paolo bot wenig Sehenswertes, die Basilica San Simplicio und das Museo Archeologico waren bereits geschlossen.


Nach einem guten Gelato auf dem Corso ging es zurück an die Küste nach Tanauella, so dass wir mit Schutz von Padre Pio, im Schatten bei der kleinen Freiluftkapelle Sant'Anna speisen und dann baden konnten.
Zuvor mussten wir eine bräunlich gefärbte Furt durchschreiten, ehe wir ins saubere Meer konnten (wahrscheinlich auch hier Veränderungen durch das Unwetter).


Unser Abendessen genossen wir in Posada bei Marco und Caterina, die uns schon am Morgen von Cuxhafenern mit Wohnmobil empfohlen worden waren.
 

Anhänge

  • 20151002_121957.jpg
    20151002_121957.jpg
    77,5 KB · Aufrufe: 33
Anzeige

Themen mit ähnl. Begriffen

Top