Tja... Frau muss schon im Klösterchen geboren sein, Mitglied in der Dombauhütte sein und wissen, wo es rein geht, um sein Gebet zu halten und ein Kerzchen aufzustellen. Ohne Touriobulus. Den ich im Übrigen begrüsse.
 

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@Piri

na ja, das Klösterchen ist ein Allerwelts-Krankenhaus in der finstersten Südstadt Kölns (Jakobstr,) und gut 2 KM vom Dom sogar noch entfernt. Was das mit dem Dom zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht so ganz.

Hoffentlich drückste neben dem Dombauhüttenbeitrag auch noch ordentlich Kichensteuer ab. Freunde und Bekannte von mir haben jedenfalls unmittelbar nach Ankündigung der Erhebung dieses Touriobolus sowohl deren 40-jährige Mitgliedschaft beim Dombauverein als auch Dombauhütte, sowie deren Kirchenmitgliedschaft gekündigt. Beten tun sie jetzt nur noch in der Kneipe und anstatt nem Kääzchen bestellen sie erfolgreich ein Bierchen. Irgendwie werden jedenfalls diese Bittgebete immer direkt erhört.

Aber die Begrüssung der Einführung dieses Touriobolus soll dir gegönnt sein.
 
Beppe, du hast manchmal ein Art an dir, die wirklich ätzend ist. Was soll das?
Der Dom gehört übrigens nicht der Kirche.
 
wenn man sich jetzt bei diesen Temperaturen im Dom abkühlen will, dann mußte erst € 12,-- Eintritt zahlen, andernfalls verreckste.
Hallo Beppe, in Wien zahlst Du für den Stephansdom 29 €, wenn Du nicht nur vorne schauen möchtest, sondern ganz rein möchtest. Da sich mittlerweile viele Besucher nicht mehr benehmen können und Sicherheitspersonal benötigt wird, finde ich den Preis in Köln durchaus angemessen. LG Adebar
 
Freunde und Bekannte von mir haben jedenfalls unmittelbar nach Ankündigung der Erhebung dieses Touriobolus sowohl deren 40-jährige Mitgliedschaft beim Dombauverein als auch Dombauhütte, sowie deren Kirchenmitgliedschaft … gekündigt.
Der Eintritt in den Kölner Dom ist für Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins frei, ohne Gebet, ohne Gottesdienst, ohne Kerze.
 
Das Problem scheint zu sein, dass viele der (größeren, prominenteren) Gotteshäuser neben der religiösen auch eine museale/architektonische Funktion haben. Leider hat sich da auch die Priorität geändert - aber seien wir ehrlich, wie viele der -zigtausend Touristen besuchen denn den Kölner oder Wiener Dom, um dort wirklich zu beten? Diese Gebäude stehen halt auf der to-do-list für Reisende, so wie die bekannten sardischen Strände. Und dass dieses Herdenverhalten genützt wird, um die Erhaltung dieser - durch die Besucherströme zusätzlich stark belasteten - hotspots zu finanzieren, ist irgendwie verständlich.
Schade nur, dass für die wenigen wirklich Gläubigen der Besuch des Gotteshauses dadurch auch gebührenpflichtig wird. Andererseits - wenn ich wirklich beten will, muss das ja nicht ausgerechnet in diesen Brennpunktkirchen sein. Alle anderen Kirchen in Wien sind frei betretbar, wie's in Köln ist, weiß ich nicht.
 
@peko

mein Bekannter G. (Einheimischer Kölner) ging früher mindestens 2-3 mal die Woche in den Dom, um bei der "Schmuckmadonna" zu beten und zu bitten.

Auch dieser ist, ob der Hochpreisbildung nunmehr von solchen Fürbitten irgendwie ausgeschlossen. Er bedient sich nunmehr ersatzweise einmal wöchentlich mit ner "Schwarzen" aus dem Rotlichtmilieu und das Beste laut ihm:
"Seine Fürbitten sind noch nie so hinreichend und umfassend erfüllt worden."
 
Zuletzt geändert:
Für mich ist das ein Beispiel für eine völlig übertriebene Aufregung. Meine Frau (gebürtige Kölnerin, die Herkunftsfamilie lebt noch immer dort) gibt nach Rücksprache mit der Familie folgende Infos: die Instandhaltung des Doms kostet jährlich 16 Mio € (das sind etwa 44.000€ am Tag). 60% davon sind die Personalkosten für die Handwerker der Dombauhütte, der Rest sind Material etc. Der Besuch des Doms für jemand der still beten will oder einen Gottesdienst besuchen will, ist stets frei, der Eingang erfolgt über das Nordportal auf der HBf-Seite. Eine Gewissensprüfung erfolgt nicht. Wer den Dom regelmäßig einfach nur besichtigen will, kann für 20€ Jahresbeitrag dem Zentral-Dombau-Verein beitreten, damit kann man täglich den Kölner Dom besuchen und seine Schönheit bewundern. Wenn man überlegt, was der Besuch eines der großen Museen in D oder gar in den USA kostet, erkennt leicht, dass der gefragte Betrag für rein touristische Besuche angemessen ist.
 
@Beppe
manchmal überschreitest Du doch die Grenzen ... ein Gebet zur Madonna (die vielen etwas bedeutet) durch Rotlichtsaktivitäten zu ersetzen, ist mehr als deplaziert, auch wenn's nur ein Bekannter ist
 
Ach, der Beppe hat gestern einfach wieder mal zuviel Cannoau gehabt. Dann kommt er immer auf seinen Angeber "Ich weiss alles und kann alles und kenn nur die berühmten Leute" - Trip und tritt dabei mit Vorliebe anderen auf die Füsse und blamiert sich damit, ohne es zu merken. DAS kann er aber zugegebenermaßen wirklich gut. Nicht ernst nehmen und drüber lachen. Er ist halt kein Kölner. Und wenn ich gewusst hätte, was mein Foto ausgelöst hätte, weil es ein Sommergenuss war, hätte ich es mir gespart un ming Muuhl jehalde.
 
Ich bin sicher hart im Nehmen, aber über manche Sachen kann man einfach nicht mehr lachen. Übrigens bin ich kein "Kerzlschlucker", wie man in Wien sagt, also kein Glaubensfanatiker, aber ich finde, ein bisserl mehr Respekt vor dem Glauben und den Gefühlen anderer wäre manchmal durchaus angebracht
 
Ich bin sicher hart im Nehmen, aber über manche Sachen kann man einfach nicht mehr lachen. Übrigens bin ich kein "Kerzlschlucker", wie man in Wien sagt, also kein Glaubensfanatiker, aber ich finde, ein bisserl mehr Respekt vor dem Glauben und den Gefühlen anderer wäre manchmal durchaus angebracht
Danke, Peko, mit Deinen deutlichen Worten hast Du sicher nicht nur mir, sondern vielen hier Mitlesenden eine Stimme gegeben.

Was auch immer Beppe sich bei seinen Kommentaren gedacht haben mag, ich wünschte, er hätte sie uns in dieser Form erspart. Für "Herb und derb" gibt es geeignetere Plattformen.
 
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