Suche Job in Sardinien

fabianz

Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich plane, für längere Zeit nach Sardinien zu kommen und bin aktuell auf der Suche nach Möglichkeiten, vor Ort zu arbeiten – idealerweise in der Gastronomie, im Tourismus oder bei Events. Ich habe 8 Jahre Erfahrung im Design, in der Gastronomie sowie im Hotelleriebereich und spreche Deutsch, Englisch und etwas Italienisch (bin dabei, es zu verbessern).

Ich weiß, dass es nicht einfach ist, als deutschsprachiger einen Job zu finden, aber ich würde mich sehr über Hinweise, Kontakte oder Chancen freuen. Vielleicht gibt es saisonale Jobs, Freelancer-Möglichkeiten oder auch Unterkünfte mit Arbeitsoption (Work & Stay)? Jede Hilfe oder Erfahrung ist willkommen!

Liebe Grüße
Fabian
 
Meine Freunde suchen händeringend einen Koch, aber verständigen können müsstest du dich schon.

0039-3299352279
 
Bei den grossen Hotels etc direkt anfragen!! Saison hat natürlich schon begonnen und ist generell eher kurz auf Sardinien;
 
wirds denn anständig bezahlt? In der Saison sind ja 14 Stunden Maloche normal....
Oder bekommt man keinen Vertrag und am Ende der Saison einen Tritt?.....
Kommt leider schon mal vor.... alles schon gehört
 
wirds denn anständig bezahlt? In der Saison sind ja 14 Stunden Maloche normal....
Oder bekommt man keinen Vertrag und am Ende der Saison einen Tritt?.....
Kommt leider schon mal vor.... alles schon gehört
Ja klar, ich hoffe auch dass die Saisonarbeitskräfte den deutschen Mindestlohn bekommen, Lohnfortzahlung m Krankheitsfall, 30 Tsge Urlaub, 1 Woche Bildungsurlaub und Kurzarbeit ( mit voller Aufzahlung durch Arbeitgeber) zwischen den Monaten der Saison

Denke wir können unsere Erwartungen an Anstand in Sardinien nicht anlegen, vielleicht sind die Besitzstände von manchen Branchen/,Grossunternehmen in Deutschland schon unanständig im Vgl zu Mittelstand und Handwerk

Mein Beitrag hierzu ist , anstatt den Mond anzubellen, den Leuten ehrlichen Respekt und anständiges Trinkgeld zukommen zu lassen.
 
Zuletzt geändert:
Trinkgeld ist auch lange her, seid alle mit Karte zahlen.
Ich habe in manchen Lokalen , in der Küche direkt oder an der Kasse einen dicken Schein da gelassen.

Bea
 
Aber fabianz scheint fündig geworden zu sein. Er hat nichts mehr geschrieben und wir reden uns den Mund fusselig.

Bea
 
weisst du wieviele Leute hier reinschauen und mal reinlesen? Es geht ja nicht nur um Fabian.... die 200 pro Tag oder wieviel auch immer schreiben halt nix.....
und ich meinte nicht deutschen Mindestlohn, ich meinte halt dass irgendwas bleibt nach drei Monaten heftiger Arbeit, krank wirste da eh nicht, sonst verdienste nix..... kannte schon villaggi, die junge Leute für die Saison angeworben haben und am Ende nicht oder nur anteilig gezahlt haben, gibts alles, ohne Vertrag keinerlei Handhabe irgendwelche Rechte einzufordern.....

und die Leute die solche Jobs annehmen, das sind nicht die, die halt 10 Monate im Jahr Bürgergeld beziehen, das sind dann eher die ansonsten Verzweifelten
 
für ein Taschengeld kannste auch in der Schweiz auf der Alp arbeiten
da weisste dass du dein Geld auch tatsächlich bekommst nach den drei Monaten....
 
weisst du wieviele Leute hier reinschauen und mal reinlesen? Es geht ja nicht nur um Fabian.... die 200 pro Tag oder wieviel auch immer schreiben halt nix.....
und ich meinte nicht deutschen Mindestlohn, ich meinte halt dass irgendwas bleibt nach drei Monaten heftiger Arbeit, krank wirste da eh nicht, sonst verdienste nix..... kannte schon villaggi, die junge Leute für die Saison angeworben haben und am Ende nicht oder nur anteilig gezahlt haben, gibts alles, ohne Vertrag keinerlei Handhabe irgendwelche Rechte einzufordern.....

und die Leute die solche Jobs annehmen, das sind nicht die, die halt 10 Monate im Jahr Bürgergeld beziehen, das sind dann eher die ansonsten Verzweifelten
Du hast mich nicht verstanden bzw ich war nicht in der Lage die besser auszudrücken

Es macht wenig Sinn wohlfeile Wünsche auszudrücken die immer stimmen, davon hat keiner was

Ich focussiere mich darauf auf was was ich ändern kann, sei es nur eine Kleinigkeit.
Lieber ein wenig besser machen als alles besser zu wissen
 
Trinkgeld ist auch lange her, seid alle mit Karte zahlen.
Es ist von jeher in Italien/Sardinien üblich gewesen, das Trinkgeld für den Service auf dem Tisch liegen zu lassen. Das Geben von Trinkgeld hat sich doch mit Kartenzahlung nicht geändert. Vielleicht nur in sofern, dass man, wie oft speziell bei jungen Leuten üblich, die Karte in der Jeans Gesäßtasche hat bzw. mit Handy bezahlt und das Portemonnaie nicht mehr für die Bezahlung in die Hand nimmt. Das ist wirklich schlecht für das Service Personal. Noch schlechter ist, wie immer öfter in Restaurants üblich, die Rechnung an der Kasse zu bezahlen. Das ist unpersönlich und man vergisst schnell mal, das Personal für guten Service zu belohnen.
 
Noch schlechter ist, wie immer öfter in Restaurants üblich, die Rechnung an der Kasse zu bezahlen.
Das war aber immer schon in Italien üblich. Da ist der Padrone/die Padrona an einem Tisch neben dem Ausgang gesessen, und dort hat man bezahlt. Was mich aber nie gehindert hat, dem*r Kellner*in sein*ihr Trinkgeld direkt in die Hand zu drücken. Oder es stand, steht, ein Marmeladenglas neben der Kasse, wo man seinen Obolus reinwirft
 
@peko
Dem*r Kellner*in sein*ihr:eek: (das hab ich zur Übung so von dir perfekt gegendert wiederholt - das zur deutschen Sprache in social media:p) Trinkgeld in die Hand drücken, ist eher unüblich. Das gäbe ein Gerenne im Restaurant, wenn jeder Gast seine Bedienung sucht, um ihm*ihr das Trinkgeld am Ende persönlich in die Hand zu drücken;) Aber egal wie, Hauptsache das Service Personal bekommt für freundliche Bedienung ein gutes Trinkgeld von uns.
 
ich kenn das so, dass mensch die Kohle halt aufm Tisch liegen lässt beim Gehen, irgendwer räumt den Tisch schon ab.... und die die den Tisch abräumen sind eher die, die nicht die Massen an Kohle abbekommen so generell
bin aber seit fünf Jahren weg von der Insel und vielleicht ist der usus jetzt ein anderer
ist so wie im Hotel: die Reinigungskräfte freuen sich heftig über paar Euro, die irgendwo rumliegen, denn an die denkt sonst niemand in Sachen Trinkgeld, die machen aber die Drecksarbeit und ohne die läuft in der Hotellerie gar nix, die ham nur den Stress, wenn das Zimmer noch nicht fertig ist, aber die deutschen Touris schon um Mittag dastehen und ins Zimmer wollen, auch wenn Anreise ab 17 Uhr vereinbart ist....nur will das niemand wissen
 
Du hast mich nicht verstanden bzw ich war nicht in der Lage die besser auszudrücken

Es macht wenig Sinn wohlfeile Wünsche auszudrücken die immer stimmen, davon hat keiner was

Ich focussiere mich darauf auf was was ich ändern kann, sei es nur eine Kleinigkeit.
Lieber ein wenig besser machen als alles besser zu wissen
genau das ist meine Motivation........
genau deswegen schreib ich noch hier,
auch wenn mich das so für das Kohle machen absolut nix mehr angeht auf der Insel, ein Glück.....es geht mir jetzt wesentlich besser in jeder Hinsicht...........


ich weiss sicher nicht alles besser aber ich hab gut eineinhalb Jahrzehnte auf der Insel gelebt und eben meinen Unterhalt irgendwie verdient, manchmal gings gut, manchmal wars der pure Horror

von daher hab ich Erfahrungen, die weitergegeben werden können mit Gewinn für andere in jeder Hinsicht, die die jetzt auswandern wollen und irgendwie was anfangen wollen und vielleicht meinen das liefe wie in Schland oder so

wenn wer eine andere Branche bedient gibts eventuell anteilig andere Erfahrungen
zur sardischen Mentalität freilich kann ich einiges sagen
was zum Verstehen selbiger hilft, wenn wer als AusländerIn auf der Insel aufschlägt und eben nicht die Grossfamilie dort hat, die mit Geld, Essen, Wohnung usw einfach da ist, sondern mensch sich einfach aus dem Nichts was aufbauen will.....

Wohen in Miete auf der Insel ist übrigends nicht vergleichbar mit Schland-Verhältnissen,
entweder werden nur Bruchbuden vermietet oder eben sehr teure Wohnungen, die im Winter unter Unständen eher nicht wirklich heizbar sind, und im Sommer muss mensch wieder raus, da die Bude dann für 3000 pro Monat an irgendwelche Milanesen oder Römer vermietet wird, die auch bereit sind das zu zahlen, das ist klassischer italienischer Sommertourismus, dem leider immer noch viele Sarden vertrauen.......
dann ist die Bude eventuell zerstört nach dem Sommer, aber man hat Kohle gemacht....
dass mensch zu moderaten Preisen und guten Service das ganze Jahr vermieten könnte an Personen, die pfleglich mit der Einrichtung umgehen und sicherlich gar nix zerstören, das haben viele noch nicht begriffen der sardischen Vermieter......
und da war ich dann auch weg an diesem Zeitpunkt, wo es hätte so langsam begreiflich werden können zuminstest bei meinen Bekannten nach zehn Jahren oder so......

ich sage das nur, damit andere eventuell was verstehen und was lernen..........
bitte keinerlei Angriffe jetzt
ich wär wohl noch auf der Insel wenns durch die "Pandemie" Verdienstmöglichkeiten gegeben hätte, aber das gabs nicht für mich
.........alles gut, ich bin super froh da wo ich jetzt bin
nur wer halt nur auf Tourismus in Sardegna und Märkte in Schland baut und Tourismus in Ösiland möge sich bewusst sein dass das alles ganz schnell wegbrechen kann....

also halt Rente irgendwo in der Welt ist hübsch zum Auswandern nach Sardegna
oder halt eine Marktlücke bedienen, die sonst nicht 1009 Leute schon bedienen

da könnt die Stärke der Mitteleuropäer liegen, die sind innovativer als die meisten Sarden....
 
Zuletzt von einem Moderator geändert:
@Urtica
Es gab auch zu COVID-Zeiten Arbeit. Es fehlen hier jederzeit Kräfte in der Gastronomie, Hotellerie, Campingplätze. Den ganzen Touri-Sektor eben. Es fehlen auch Köche, deutsche Bäcker (dann in Kooperation bitte, vermittle gerne)

Und der Sarde ist stets schon insofern innovativ, aus welcher Richtung werde ich gerade wieder angegriffen und welchen Fluchtweg nehme ich heute in die Berge.

Der sardische Vermieter hat auch ein Problem mit Mietnomaden. Daher nimmt er lieber gerne AirBnB - da wird sofort bezahlt. Viele Gespräche habe ich diesbezüglich geführt in den letzten 12 Jahren….
AirBnB ist der Tod des klassischen Wohnungsmarktes. Personal findet Unterkunft und kann hier arbeiten. Personal findet keine Unterkunft, keine Arbeit!


Das Wohnungsleerstand im Winter eventuell der Substanz schaden könnte - ist dem komplexen Denken geschuldet, worin der Sarde an sich definitiv ungeschult erscheint.

Und zum Thema „Auswandern“;
Sardinien ist dafür perfekt, weil lecker 300 Sonnentage im Jahr und der Sarde den DACH-Menschen mag… deutlich mehr als den KontinentalItaliener, trotz gemeinsamer Sprache.

Aber wie bei allen neuen Startvorhaben sollte ein wenig Geld mitgebracht werden. Ohne Moos nix los.

Elegante Überleitung zum Trinkgeld. Es gibt auf Sardinien stets eine Kasse, Man steht auf und geht dahin (okay, woanders ist das der Beginn der Zechprellerei!) und fragt dann nach „dov’è mancha?“

Dann erscheint ein Behältnisund zack - rein mit den Scheinen und das Trinkgeld ist ordentlich versenkt.

Und immer lächeln und schon hat man Freunde gefunden.
 
@Claudius
meinst du "la mancia"? Ich weiß, dass mancia Trinkgeld heißt, habe aber noch nie diese Art des Trinkgeld Gebens in sardischen Restaurants gesehen. Darauf muss ich mal ganz gezielt achten.
 
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