Restaurant 1. vegane Bar in Olbia eröffnet
Der Gianluca spielt in diesem Beitrag mal den bad boy, danke Dir Gianluca früher hab ich die Rolle immer selber spielen müssen.
Gerne doch, wobei ich eigentlich ein ganz ein Netter bin:). Aber ich halt das wie bei meiner Frau, ich bin immer gerne das, was Du gerade möchtest das ich sein soll.;)

Das ist doch kein Argument für Intoleranz. Nichtvegetarier sind Alles(fr)esser, können alles ohne Probleme essen, Veganer können tierische Produkte nicht essen. Einem Veganer/Vegetarier, der plötzlich Tierisches isst, geht es sehr schlecht, von Übelkeit bis ....

Also, dann ladet ihr am besten keine Vegetarier ein, meine Frage dazu: Wer ist hier eigentlich intolerant?;)

Es erschließt sich mir nicht warum Veganer und Vegetarier kein Fleisch essen können (Verlernt, oder wie?).
Viel mehr ist es so das Sie es nicht wollen. Sorry, das ist mir zu pauschal und zu Allgemein, sogar ich habe Hardcore Veganer in diversen Situationen, sei es aus Anstand oder dem Alkoholkonsum geschuldet, erlebt die tierisches verzehren... und keiner hatte danach irgendwelche Beschwerden.. ich will gar nicht ausschließen das es durchaus auch Personen gibt die so reagieren, aber das ist (meines Erachtens nach) eher die Ausnahme und nicht die Regel.

Was die Toleranz angeht, liegt der AllesEsser vorne, weil er bekocht auf gewünschte Weise und verzichtet, während der Veganer nach wie vor darauf besteht und tierische Produkte weglässt... und die Idee am besten keine Vegetarier einzuladen kam nicht von mir, sondern von Dir, also wer versucht hier wen auszugrenzen..?

Das Du Nichtvegetarier als Fresser bezeichnest, zeigt mir das Du allen Anschein nach Menschen die Tierisches verzehren für Tiere hältst, einen Veganer hingegen würdest Du sicherlich nie des Fressens bezichtigen.. Damit stellst Du Veganer über Nicht-Veganer.. und somit hast Du Dir Deine Toleranz-Frage im Beitrag selber beantwortet.
 
Ich habe nicht gesagt, dass es eine Krankheit ist. Sie können es nicht, weil sie oft jahrelang keine tierischen Produkte mehr gegessen haben und die einfach nicht mehr vertragen, ihr Verdauungssystem dagegen rebelliert. Ich weiß das von einer vegetarischen Freundin, die immer auch darum bittet, ja nichts Tierisches in das Essen zu schummeln. Wenn wir es doch ohne ihr Wissen tun, z.B. Sardellen in die Tomatensauce nach neapolitanischem Rezept (die man nicht mehr sehen kann, weil sie sich auflösen), wird ihr kotzübel. Sie bittet nicht darum, weil sie intolerant oder engstirnig wäre, sondern weil es ihr schlecht geht. OK, das mag jetzt eine Verallgemeinerung sein. Anstatt "sie können es nicht" hätte ich schreiben sollen "sie vertragen es evtl. nicht" - einverstanden? Könnte man vielleicht in diese Richtung denken als Intoleranz ins Feld zu führen?

Es ist doch unbestritten, dass es für einen Nichtvegetarier leichter, sogar ein Genuss ist, ein leckeres vegetarisches Gericht zu essen, als für einen Veganer nach oft jahrelanger Abstinenz Tierisches zu essen.

Das Du Nichtvegetarier als Fresser bezeichnest, zeigt mir das Du allen Anschein nach Menschen die Tierisches verzehren für Tiere hältst, einen Veganer hingegen würdest Du sicherlich nie des Fressens bezichtigen.. Damit stellst Du Veganer über Nicht-Veganer.. und somit hast Du Dir Deine Toleranz-Frage im Beitrag selber beantwortet.

Also entschuldige, der Begriff Allesfresser ist ein stehender Begriff. Hast du evtl. auch die Klammer übersehen? Ich habe geschrieben "Nichtvegetarier sind Alles(fr)esser", weil ich schon mit diesem Vorwurf gerechnet hatte:D. Den Schuh ziehe ich mir nicht an. Gefällt dir der Begriff Omnivore besser?
Zitat aus Wikipedia: Allesfresser, Omnivore sind keine taxonomische Gruppe, sondern umfassen diverse nicht näher miteinander verwandte Arten. Typische Vertreter sind beispielsweise Ratten, Schweine und der Mensch.[4]

Also, liebe Omnivore, ich bin übrigens auch einer :), genießen wir unser Tierisches und brechen wir nicht den Stab über andere.

Übrigens, ich finde die Eröffnung einer veganen Bar auf Sardinien super. Es zeigt, wie Sardinien sich im Laufe der Jahrzehnte immer mehr öffnet hin zu anders Denkenden und fremden Einflüssen. Vor 30 Jahren, als ich auf die Insel zum ersten Mal kam, habe ich eine geschlossene Gesellschaft erlebt. Mancher Nostalgikier mag diese Entwicklung zur Öffnung bedauern und Sardinien so haben wollen, wie es früher war. Ich finde es gut so.

Georgie
 
Gut Georgie, wohl war, das Verdauungssystem stellt sich um, das ist jetzt ein Argument das sticht, also rudere ich in diesem Punkt zurück.

Gell der Gianluca erinnert mich an meine frühe Zeit hier im Forum......

...aber zurück zum Thema, auch wenn das mit dem Verdauungssystem jetzt geklärt ist, bleibt noch die Kindererziehung, Kinder kommen bis auf wenige Ausnahmen mit einem gesunden Verdauungssystem zur Welt, wenn man denen, weil Mami nun Veganerin ist, vergleichsweise schlecht ernährt, dann ist das nicht in Ordnung. Wir sprechen hier nicht von Vegetarier, wenn die auch noch Milch und Käse und Eier dabei haben, ist alles ok, Fisch wäre noch wichtig. Ich räume ein, dass die nichtveganen Industrie Fertignahrung Mamis mit dem Angebot an übersüßten Getränken natürlich richtig schlechte Vorbilder sind. Ich möchte da doch die Familien, in denen richtig gekocht wird und die sich auch darum kümmern wo die Nahrung herkommt, mal ganz oben ansiedeln und darum geht es mir. Auch geht es mir darum den jungen Familien den Rücken zu stärken, die instinktiv das richtige machen, aber von diesen selbsternannten Weltverbesserern verunsichert werden. Ich erlebe doch jeden Tag welche Auswirkungen dieser vegane Krampf hat, kommt jemand mit Spatzenecken in den Mundwinkeln, musst du garnicht lange fragen, da fehlts halt an Vitamin B und Eisen und wo ist das drin, ja ich weiß da haben die Veganer eine Antwort drauf, funzt aber in der Praxis nicht.
Nochmal nix dagegen, wenn ein Veganes Restaurant eröffnet, ich würde da sogar hingehen, aber ich würde natürlich hinterfragen was das ist und woher, genauso wie in jedem anderen Restaurant auch. Ja und wenn dann so Schweinkram wie Analogkäse drauf ist........dann wars das eben schon und ich garantiere euch das ist nicht der einzige Chemiefrass in dem Laden. Ich kenne einige gute Köche persönlich und auf die Frage, wie schauts aus Leute könnt ihr einen Gast bekochen der Veganer ist, sagt jeder, ja klar überhaupt kein Problem. Einer vertraute mir an, geh einfach mal in die traditionelle indische Küche dann bist Du schon fast da. Die Inder haben statt Öle gerne so etwas wie Butterschmalz dabei, das müsste man halt weglassen und das Hühnchen natürlich und die Fonds und Suppen, die aus Tierischen Produkten stammen.

Es gibt keinen vernünftigen Grund Veganer zu werden und das Ding mit der Massentierhaltung und den verlustigen Regenwäldern sticht doch nicht wirklich, das geht in diese Richtung Sekte und Guru.

Grüße vom Hans
 
Hans, ich bin ganz deiner Meinung, was du jetzt geschrieben hast.
Nur eins noch: Es sind nicht immer die bösen veganen Mütter. Wir haben ein Kind in der Familie, das mit einem Mal keine Fleischprodukte mehr essen will, ohne irgendwelche Einflussnahme der Eltern oder Geschwister. Sie ist 7 Jahre alt, wir alle essen Fleisch. Vielleicht ist es eine Freundin, vielleicht hat sie was in der Schule gehört. Wer weiß. Gott sei Dank isst sie Milchprodukte und Eier. Sie ist kein Einzelfall. Ich kenne mehrere, besonders Mädchen, die ohne Beeinflussung der Familie auf einmal vegetarisch essen.

Die Diskussion, ob es einen vernünftigen Grund gibt, Veganer zu werden oder diese oder jene Ernährungsform zu bewerten, ist allerdings hier gar nicht das Thema. Ich freue mich, dass die Gastronomie auf Sardinien vielfältiger wird und für alle was dabei ist.

Gruß
Georgie
 
Gell der Gianluca erinnert mich an meine frühe Zeit hier im Forum......
Ich hoffe das dies irgendwie dann doch auch vielleicht ein Kompliment ist.. :) darüber hinaus kann ich vieles aus Deinem Beitrag unterstreichen. Natürlich kann man einem Kind schwer die Entscheidung der Ernährung überlassen, finde es aber fahrlässig es von Geburt an Vegan zu bevormunden. Es sollte, wie beispielsweise in der Religion, einfach zu gegebener Zeit selber entscheiden können welchen Weg es gehen möchte. Bis dahin haben Eltern die Pflicht, nach bestem Wissen und Gewissen, für das Wohl der Schutzbefohlenen zu sorgen, das lässt sich für mich nach den heutigen Kenntnissen, mit einer Veganen Ernährung (in diesem Alter) nicht gewährleisten, aber ich möchte Niemanden belehren sondern lediglich meine Meinung äußern. Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen, wer weiß schon welche Erkenntnisse wir in 5 Jahren vielleicht haben, was dieses Thema angeht.



@Georgie Vieles von dem was Du geschrieben hast, kann ich ebenso stehen lassen und zustimmen. Mir war fast klar das Du das mit dem "Können" so nicht gemeint haben kannst und klar gibt es Menschen die das dann von heute auf Morgen einfach nicht mehr vertragen. Da wir aber vermutlich weniger von Intoleranzen oder Unverträglichkeiten reden, sondern das eher mehr der Effekt der Abstinenz ist, muss man sich mal vor Augen führen welche Auswirkungen so ein Verzicht auf Dauer hat. Einfach nur so mal wirken lassen, ich will das auch gar nicht weiter bewerten.

In solchen Fällen ist denke ich auch niemand intolerant, sondern hat da eher auch Verständnis dafür.


Das das mit dem Allesfresser nicht böswillig sondern eher provokant war, dachte ich mir fast... Hat ja auch gut funktioniert:).. Ich kann damit umgehen und sehe es prinzipiell so das nur das Wort allein noch keine persönliche Beleidung oder dergleichen macht

Ich bin offen für vieles und lerne auch gerne neues dazu, hier gibt es einen Garten an Informationen, Meinungen aber auch Ideen, deswegen bin ich auch sehr gerne hier, da man hier Menschen begegnet die sicherlich viel mit einem selbst gemein haben.. Und aus einer gesunden Debatte kann jeder einzelne nur gewinnen.:)
 
Den Schwank von den armen Tieren erzählen ?!? Was für ein Schwank soll das sein.

Also ich finde die Tiere, die da tagelang durch die Gegend gekarrt werden, eingequetscht, ohne Nahrung und Wasser und in totaler Panik, in der Tat arm und auch mir ist mittlerweile der Appetit auf Fleisch und Wurst weitestgehend vergangen, so das ich mich über Alternativen freue.
 
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Den Schwank von den armen Tieren erzählen ?!? Was für ein Schwank soll das sein.

Also ich finde die Tiere, die da tagelang durch die Gegend gekarrt werden, eingequetscht, ohne Nahrung und Wasser und in totaler Panik, in der Tat arm und auch mir ist mittlerweile der Appetit auf Fleisch und Wurst weitestgehend vergangen, so das ich mit über Alternativen freue.

naja, man könnte weniger, dafür hochwertiger einkaufen. z.b. regional, vom erzeuger oder bio - mittlerweile kann man gute sachen auch bestellen via internet, schon verschiedentlich probiert und positiv überrascht (z.b. größere mengen, mit freunden zusammen bzw. zum einfrieren). empfehlen kann ich z.b das havelländer apfelschwein, oder auch anbieter, die ein vieh erst schlachten, wenn alles fleisch verkauft ist und bis dahin bio gehalten werden ( das vieh, nicht der anbieter) ;)

Für den @HansP1 noch ein wort zum thema unverträglichkeiten: zum einen haste recht mit den verabeiteten sachen vs. Richtig selber kochen usw. auch, dass es nur wenige menschen mit angeborenen krankheiten gibt. du vergisst aber die erworbenen (unabsichtlich natürlich). brauchst dir nur einen virus einfangen, der den stoffwechel durcheinander bringt und schon haste den salat. ich zum beispiel bin so n fall. will das jetzt nicht alles ins kleinste aufdröseln, was und wie, fakt ist aber, seit ich kein weizen mehr zu mir nehme, gehts mir wieder richtig gut, muss 3 tabletten am tag nicht mehr nehmen. aber ehe die ursache und diezusammenhänge gefunden waren, dauerte es mehrere jahre, die nicht so toll liefen vom wohlfühlfaktor her. Insofern: so mancher verzicht hat schwerwiegendere gründe und solange eine so einfache sache wie verzicht macht, dass jemand sich um längen besser fühlt: toll.

l g anke
 
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Man könnte natürlich auch Fleisch kaufen, Michaela, dessen Herkunft man kannt, ich möchte mal an den Hasen am Zaun erinnern, den Du mit Doris abgeholt hast. Zugegeben wir im ländlichen Raum tun uns da leichter.
War jetzt kein Kompliment Giancarlo, aber ich verstehe Dich und Georgie kann damit umgehen, so siehts aus.
@Anke, ja klar gibts das, bekommen wir ja auch mit, aber es ist eben nicht so viel, wie man glauben könnte.
@Georgie, ja Kinder mit 7 haben so was, die sollte man auch nicht zwingen Fleisch zu essen, aber auch die Theorie, dass Tiere sooooo süß sind und man nicht töten darf, besprechen. Kinder aus dem ländlichem Raum können da unterscheiden, es gibt Tiere, die haben einen Namen und die werden nicht gegessen, alle anderen schon, das ist normal alles andere eben nicht.

Hans
 
mares Beitrag bringt es auf den Punkt : es geht in diesem Beitrag nicht pro oder kontra vegane Lebenswelt-, einstellung, sondern um Info , wo es Möglichkeiten gibt für Veganer .
Bitte unterlasst im fogenden weitere Diskussionen , sondern gebt Infos und Adressen - danke e saludos
 
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