Zölle USA: Sardiniens Agrar- und Lebensmittelindustrie zittert

Beppe

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Zölle USA: Sardiniens Agrar- und Lebensmittelindustrie zittert

Zölle: Die Ohrfeigen von Trump.
Von der Leyen: „Ein einziges Chaos, aber wir sind bereit zu reagieren“ Zölle von +20 % für die EU und +34% gegenüber China. Auf Sardinien zittert deshalb auch die gesamte Agrar- und Lebensmittelindustrie, weil es z.B. auch die Pecorino- und Weinexporte gefährdet.

Die Welt bereitet sich angeblich darauf vor, auf den von Donald Trump eingeleiteten Handelskrieg zu reagieren, mit "Gegenzöllen" sogenannten "reziproken Zöllen.

In einem 8-seitigen Pamphlet mit Tabellen, werden weltweit Länder und Zollsätze aufgelistet. So zusammengefaßt sind z.B. ein +10%-iger Mindestaufschlag, der ab dem 5. April für Länder wie das Vereinigte Königreich, Australien und Brasilien gilt und weitere länderspezifische Sätze, die ab dem 9. April gelten, um Länder zu bestrafen, die beispielsweise Zölle oder Steuern auf amerikanische Produkte erhoben haben und die einen dicken Handelsbilanzüberschuß mit den USA aufweisen.

Für die EU Staaten werden die zusätzlichen Zölle lt. diesem US-Zampano bei 20 % liegen, "was nur die Hälfte dessen ist, was uns eigentlich zusteht." Auch wurden die bereits festgesetzten 25%-igen Zölle auf ausländische Autos nochmals bestätigt. Vorsorgliche Drohung seitens dieses Schrotthändlers Trump: „Reagieren Sie bloß nicht ansonsten führt dies zu einer Eskalation.“

Die Präsidentin der Europäischen Kommission - Ursula von der Leyen: „Wir sind auf Gegenmaßnahmen vorbereitet und insofern gewappnet" und zu den amerikanischen Zöllen „es ist es einfach ein Chaos. Die Folgen werden für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt schrecklich sein. Millionen von Bürgern werden mit erheblichen Kostensteigerungen zu kämpfen haben."

Auch auf Sardinien zittert man jedenfalls bereits schon, da z.B. ca. 60% des Pecorino Käse in die USA gehen und weitere Reaktionen dann anschließend auch noch den Weinsektor treffen könnten.

Quelle:
 
Zuletzt geändert:
insgesamt, alles irgendwie ein Witz:

Man steht zumindest vor der eigenen EU Bevölkerung so nicht als Bösewicht da.

Eigentllich hätten und müßten die Regierungen der EU Länder ihre Steuern erhöhen, - jetzt verlegt man (dank Trump! - gottseidank!) dies einfach beiderseits des Atlantiks auf alle Güter & Waren und schöpft so dann ganz gewaltig und satt hie wie da ab!
.
Also muß letztendlich doch die Bevölkerung (hie wie da!) riesig bluten und so jeder einzelne diese "Steuererhöhungen" bezahlen und die EU Länder und Regierungen gehen 'exkulpiert' und 'ansehensvoll' aus diesem massiven 'versteckten' Steuererhöhungsprozeß raus.

Im Gegenzug ist sicherlich auch die EU hier erfreut, daß es so kommt. Aufgrund der vielen weltwirtschaftlichen Krisen und Konflikte und dem hiermit verbundenen Kapitalbedarf hätten eigentlich in den Ländern ansonsten ebenfalls bereits die Steuern gewaltig erhöht werden müssen. Freundlicherweise ist der US Präsident als Übeltäter und Bösewicht vorgeprescht und eingesprungen. Das wahrt zumindest vordergründig das Gesicht innerhalb der EU. Und in den USA verkauft dieser Trump das dann auch noch lautstark als 'Schutz der heimischen Wirtschaft & des US-Arbeitsmarktes'.

So muß man in der EU die Steuern nicht erhöhen, sondern gibt vor, rein 'machtvoll' auf den US Präsidenten und dessen Zollinitialtheater zu antworten und diesem so gleichartig zu begegnen.

Da zeigt sich mal wieder, wie scheinheilig, hinterfotzig und mit welch' hintertürigem Witz und Verve solche Politthriller nach außen hin gelöst werden.
 
Zuletzt geändert:
In der italienisch / sardischen Presse hierzu heute:

Zu den Zöllen: Meloni: „Eine falsche Entscheidung, aber keine Katastrophe“ und „Wir werden nicht aufhören, in die USA zu exportieren, es wäre ein Fehler, mit Gegenzöllen zu reagieren“.

Und zu Trumps Zöllen?
"Eine falsche Entscheidung, die weder der europäischen noch der amerikanischen Wirtschaft nützt, aber ich denke auch, dass wir den Alarmismus, den ich in diesen Stunden höre, nicht noch weiter anheizen und schüren dürfen. Es ist nicht bereits die Katastrophe, von der manche sprechen".

Premierministerin Giorgia Meloni sagte weiterhin gegenüber Tg1: "Der US-Markt ist ein wichtiger Markt für italienische Exporte, aber letztendlich macht er nur 10% unserer gesamten Exporte aus, und wir werden nicht aufhören, in die Vereinigten Staaten zu exportieren. Das bedeutet, dass wir natürlich ein weiteres Problem haben, das wir lösen müssen, aber es ist nicht die Katastrophe, von der einige Leute sprechen.

Für den italienischen Käse ist der US-Markt immerhin eine halbe Milliarde Euro wert. Der Pecorini-Produzent Maoddi zu den Zöllen: „Bestraft werden diejenigen, die exportieren“ und nimmt hierbei (fordert) bereits vorsichtig die EU zu entsprechenden Ausgleichszahlungen ins Visier.

Die Ministerpräsidentin sagt, dass die Regierung „eine Studie über die tatsächlichen Auswirkungen dieser Entscheidungen für jeden einzelnen Sektor durchführt und auch durchführen muss“. Dann, so kündigt sie an, „werden wir uns nächste Woche mit Vertretern der Produktionskategorien treffen, um auch deren Einschätzungen zu werten und zu vergleichen und nach den besten Lösungen zu suchen“.

Die Antwort, so betont Meloni, müsse gemeinsam mit den europäischen Partnern gefunden werden: „Ich bin nicht davon überzeugt“, so Meloni weiter, "dass es die beste Lösung ist, auf Zölle mit noch mehr Zöllen zu reagieren, denn die Auswirkungen auf unsere Wirtschaft könnten dann noch größer werden als wie zur Zeit nur außerhalb unserer Landesgrenzen. Und wir müssen mit den Amerikanern eine offene und sachliche Diskussion führen, mit dem Ziel, diese Zollerhöhungen rückgängig zu machen anstatt sie zu erhöhen".

Quelle:
 
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Gut, daß ich nicht in der politisch reaktiven Entscheidungssituation bin, um auf diesen Trump Zollerlaß zu reagieren. Scheiß egal, ob amerikanische Konzerne- oder Mutterfirmen, die in Europa eine Niederlassung oder Tochterfirma haben, da müßte man ganz kurzfristig hier ganz vehement juristische, wirtschaftliche & steuertechnische Barrieren + Abschöpfungsmaßnahmen kreieren, die sowohl diesem Schrotthändler als auch den Firmen die Eier ganz gewaltig aus der Hose holt.

Auf jeden Fall würden bei mir schon mal die nachfolgend gelisteten Firmen, die in Europa aktiv sind, 'sonderbesteuert + zusatzverzollt' werden; diese würde ich deshalb mit einer zusätzlichen Umsatz- und/oder Verkaufssteuer belegen:

McDonalds - in Zukunft 500% Verkaufssteuer
Starbucks - in Zukunft 100% Verkaufssteuer
Apple - in Zukunft 300% Verkaufssteuer
Amazon - in Zukunft 500% Verkaufsteuer
John Deere GmbH & Co.- 100% Verkaufssteuer
Harley Davidson - 100% Verkaufssteuer
Coca Cola - 500% Verkaufssteuer
FedEx - 200% Verkaufssteuer
Johnson & Johson - 200% Verkaufssteuer
TESLA - 500% Verkaufssteuer
UPS - 200% Verkaufssteuer
Procter & Gamble - 100% Verkaufssteuer
Subway 100% - Verkaufssteuer
3M - 100% Verkaufsteuer
EXXON - 100% Verkaufssteuer
Pfizer - 100% Verkaufssteuer
General Electric - 100% Verkaufssteuer
MicroSoft - 300% Verkaufssteuer
McKesson Europe AG - 100% Verkaufssteuer
Philip Morris - 500% Verkaufssteuer
Jet Tankstellen Deutschland - 100% Verkaufssteuer

und alle anderen ca. 4.500 nichtaufgeführten und genannten US-Firmen in der EU sowieso und alle ebenfalls mit mindestens +100%:.

Mal sehen, wie lange es dauert bis die ganzen Firmen bei diesem Schrotthandels-Präsidenten vorstellig werden und dann einen entsprechenden Druck auf diesen ausüben.

Erweitert wäre daran zu denken, daß es keine Gewinnabführungsträge mehr für US-Firmen geben dürfte und von diesen immer mindestens 50% an den jeweiligen EU-Staat abgeführt werden müssen.

Wenn ich länger drüber nachdenke kommen mir noch 100 weitere Ideen. Aber dazu darf mich dann gerne die EU kontaktieren.
 
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Gut, daß ich nicht in der politisch reaktiven Entscheidungssituation bin, um auf diesen Trump Zollerlaß zu reagieren. Scheiß egal, ob amerikanische Konzerne- oder Mutterfirmen, die in Europa eine Niederlassung oder Tochterfirma haben, da müßte man ganz kurzfristig hier ganz vehement juristische, wirtschaftliche & steuertechnische Barrieren + Abschöpfungsmaßnahmen kreieren, die sowohl diesem Schrotthändler als auch den Firmen die Eier ganz gewaltig aus der Hose holt.

Auf jeden Fall würden bei mir schon mal, daß die nachfolgend gelisteten Firmen, die in Europa aktiv sind, 'sonderbesteuert + zusatzverzollt' werden; diese würde ich deshalb mit einer zusätzlichen Umsatz- und/oder Verkaufssteuer belegen:

McDonalds - in Zukunft 500% Verkaufssteuer
Starbucks - in Zukunft 100% Verkaufssteuer
Apple - in Zukunft 300% Verkaufssteuer
Amazon - in Zukunft 500% Verkaufsteuer
John Deere GmbH & Co.- 100% Verkaufssteuer
Harley Davidson - 100% Verkaufssteuer
Coca Cola - 500% Verkaufssteuer
FedEx - 200% Verkaufssteuer
Johnson & Johson - 200% Verkaufssteuer
TESLA - 500% Verkaufssteuer
UPS - 200% Verkaufssteuer
Procter & Gamble - 100% Verkaufssteuer
Subway 100% - Verkaufssteuer
3M - 100% Verkaufsteuer
EXXON - 100% Verkaufssteuer
Pfizer - 100% Verkaufssteuer
General Electric - 100% Verkaufssteuer
MicroSoft - 300% Verkaufssteuer
McKesson Europe AG - 100% Verkaufssteuer
Philip Morris - 500% Verkaufssteuer
Jet Tankstellen Deutschland - 100% Verkaufssteuer

und alle anderen ca. 4.500 nichtaufgeführten und genannten US-Firmen in der EU sowieso und alle ebenfalls mit mindestens +100%:.

Mal sehen, wie lange es dauert bis die ganzen Firmen bei diesem Schrotthandels-Präsidenten vorstellig werden und dann einen entsprechenden Druck auf diesen ausüben.

Erweitert wäre daran zu denken, daß es keine Gewinnabführungsträge mehr für US-Firmen geben dürfte und von diesen immer mindestens 50% an den jeweiligen EU-Staat abgeführt werden müssen.

Wenn ich länger drüber nachdenke kommen mir noch 100 weitere Ideen. Aber dazu darf mich dann gerne die EU kontaktieren.
Nach dem Motto • Wenn ihr uns schadet, dann schaden wir euch zurück. Wirtschaftlich,juristisch und steuerlich.
In der EU werden da nicht alle mitmachen.
 
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Man kann Trumps Wahlvolk nur "gratulieren". Gerade geht denen ihre aktienbasierte Altersversorgung flöten. Die Damen und Herren in seinem illustren Umfeld, haben schon vorher wissentlich was kommt, ihre Schäfchen ins Trockene gebracht. Nach dem großen Crash und ohne oder mit abgesenkten Zöllen, wird man sich wieder zu günstigsten Konditionen an der "Party" beteiligen.
 
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