unsere Reise mit der tirrenia
giovanina
Sehr aktives Mitglied
So,
da wir nun das erste Mal seit 12 Jahren wieder tirrenia gefahren sind, ist das ja schon eine Rückmeldung wert.
Sprüchlein unseres Sohnes: "ohne Otta geht es flotter" (die Otta ist ein Schiff der mobylines).
Ja, also wir waren hin und rück tatsächlich zufrieden.
Wir waren ja mehr also vorbelastet und wollten lange Jahre überhaupt nicht mit der tirrenia fahren.
Aber erstens wurde sie uns von turisarda empfohlen und zweitens - was noch viel mehr wiegt
- ist daisy auch mit tirrenia gefahren und war letztes Jahr so zufrieden, dass sie auch wieder tirrenia gebucht hat.
Daher haben wir es gewagt.
Die Einschiffung war schnell und ruhig. Weniger Personal, trotzdem ruhig. Die Kabinen rasch gefunden.
Erstaunlich größer als bei moby und GNV. Und ja, wie ein anderer Schreiber schon bemerkte, die Bettwäsche war verschlissen (hin und rück). Aber sie war sauber, daher störte mich das nicht weiter. Es war so sauber, dass ich nicht das Gefühl hatte, ich muss meine Füße in Strümpfe stecken
.
Toll fand ich, dass sardische Produkte der Arborea-Latte angeboten wurden, und dass man auf Wunsch auch den Caffè in einer Porzellantasse bekommen hat. Die Innenausstattung hätte ich jetzt etwas verlebt erwartet, aber sie war in keinster Weise schlechter als bei den anderen Schiffen. Als ganz angenehm fand ich auch den einen leeren Raum, in dem nichts war und man einfach seine Isomatte hätte ausrollen können, was einge auch taten. Zudem gab es natürlich auch die normalen Poltrone. Der Kinderbereich war ohne bar und so angelegt, dass die Kinder auch mal rennen können und nicht nur diese überfüllten Gummitzellen zum Rutschen und Aneinanderrempeln. Hell und ohne bar und Spielomaten.
Nö, wir waren soweit zufrieden. Absolut nachteilig, ist das Fehlen von Sitzgelegenheiten an Deck.
Keine Bank, kein Liegestuhl, nix! Vielleicht können sie so die günstigen Preise anbieten?
Auf der Rückfahrt war bei der Abfahrt das Oberdeck geöffnet, morgens zu, was auch schade war.
Auch absolut angenehm fand ich, dass man erst zu den Garagen gelassen wird, wenn das Schiff steht, alles vertäut ist und die Rampen runtergelassen sind. Das führt dazu, dass es erstens nicht so extrem stickig ist, wenn man zum Auto kommt und zweitens geht es richtig flott, sobald man beim Auto ist. Keine lange Wartezeit im Auto und auch kein Chaos beim rausfahren.
Auch war die tirrenia extrem pünktlich. Jeweils um 8.00 Uhr waren wir auf der Insel bzw. wieder in Genua.
So hat man dann schön Zeit für die Weiterfahrt. Sehr angenehm.
Ach ja, es gab sehr viele Hunde auf dem Schiff. Wieviel davon wirklich in den Zwingern waren, kann ich nicht sagen, aber es gab zumindest keine Pfützen an Deck
.
An der Rezeption war ein Mann mit einem Hund, der nahezu Kälbchengröße hatte und die Ehefrau fragte, ob er mit in die Kabine dürfe. Die Dame an der Rezeption wies darauf hin, dass es dafür andere Fähren gäbe.
Die andere Rezeptionistin war gerade mit einem Mann im Gespräch, der offenbar auf dem Ticket einen Hund angegeben hätte und sie wissen wollte, ob er ihn schon nach oben gebracht hat. Er sagte mit inbrüstigstem Tonfall, dass er doch nur ganz klein wäre und zeigte es mit Gestik, eben Handtaschengröße, da könne man doch........ oder? Die Damen ließ sich aber nicht beirren und wies noch mal darauf hin... Was der nette kleine Italiener dann gemacht hat, weiß ich nicht mehr
.
Es gab dann auch noch mal ein Schild mit "empfohlener Rundgang" - für die Hunde.
Also wir, die gesamte Familie war sehr zufrieden.
Noch etwas, was aufgefallen ist: die Durchsagen gab es auf Italienisch und Englisch. Und ganz wenige auf Deutsch. Und dies war tatsächlich richtig gut übersetzt! Das kennen wir sonst anders.
Und nebenbei: wir haben daisy mit ihrem netten Mann getroffen und ich liebe das so sehr!
Das ist, als wenn wir in einem Haus wohnen und uns gerade eben mal zum Schwätzen treffen, dabei haben wir uns erst zwei mal ganz kurz - immer auf Sardinien gesehen. Und das ist so schön vertraut!
Soweit, viele Grüße
Giovanina
da wir nun das erste Mal seit 12 Jahren wieder tirrenia gefahren sind, ist das ja schon eine Rückmeldung wert.
Sprüchlein unseres Sohnes: "ohne Otta geht es flotter" (die Otta ist ein Schiff der mobylines).
Ja, also wir waren hin und rück tatsächlich zufrieden.
Wir waren ja mehr also vorbelastet und wollten lange Jahre überhaupt nicht mit der tirrenia fahren.
Aber erstens wurde sie uns von turisarda empfohlen und zweitens - was noch viel mehr wiegt
- ist daisy auch mit tirrenia gefahren und war letztes Jahr so zufrieden, dass sie auch wieder tirrenia gebucht hat.Daher haben wir es gewagt.
Die Einschiffung war schnell und ruhig. Weniger Personal, trotzdem ruhig. Die Kabinen rasch gefunden.
Erstaunlich größer als bei moby und GNV. Und ja, wie ein anderer Schreiber schon bemerkte, die Bettwäsche war verschlissen (hin und rück). Aber sie war sauber, daher störte mich das nicht weiter. Es war so sauber, dass ich nicht das Gefühl hatte, ich muss meine Füße in Strümpfe stecken
.Toll fand ich, dass sardische Produkte der Arborea-Latte angeboten wurden, und dass man auf Wunsch auch den Caffè in einer Porzellantasse bekommen hat. Die Innenausstattung hätte ich jetzt etwas verlebt erwartet, aber sie war in keinster Weise schlechter als bei den anderen Schiffen. Als ganz angenehm fand ich auch den einen leeren Raum, in dem nichts war und man einfach seine Isomatte hätte ausrollen können, was einge auch taten. Zudem gab es natürlich auch die normalen Poltrone. Der Kinderbereich war ohne bar und so angelegt, dass die Kinder auch mal rennen können und nicht nur diese überfüllten Gummitzellen zum Rutschen und Aneinanderrempeln. Hell und ohne bar und Spielomaten.
Nö, wir waren soweit zufrieden. Absolut nachteilig, ist das Fehlen von Sitzgelegenheiten an Deck.
Keine Bank, kein Liegestuhl, nix! Vielleicht können sie so die günstigen Preise anbieten?
Auf der Rückfahrt war bei der Abfahrt das Oberdeck geöffnet, morgens zu, was auch schade war.
Auch absolut angenehm fand ich, dass man erst zu den Garagen gelassen wird, wenn das Schiff steht, alles vertäut ist und die Rampen runtergelassen sind. Das führt dazu, dass es erstens nicht so extrem stickig ist, wenn man zum Auto kommt und zweitens geht es richtig flott, sobald man beim Auto ist. Keine lange Wartezeit im Auto und auch kein Chaos beim rausfahren.
Auch war die tirrenia extrem pünktlich. Jeweils um 8.00 Uhr waren wir auf der Insel bzw. wieder in Genua.
So hat man dann schön Zeit für die Weiterfahrt. Sehr angenehm.
Ach ja, es gab sehr viele Hunde auf dem Schiff. Wieviel davon wirklich in den Zwingern waren, kann ich nicht sagen, aber es gab zumindest keine Pfützen an Deck
.An der Rezeption war ein Mann mit einem Hund, der nahezu Kälbchengröße hatte und die Ehefrau fragte, ob er mit in die Kabine dürfe. Die Dame an der Rezeption wies darauf hin, dass es dafür andere Fähren gäbe.
Die andere Rezeptionistin war gerade mit einem Mann im Gespräch, der offenbar auf dem Ticket einen Hund angegeben hätte und sie wissen wollte, ob er ihn schon nach oben gebracht hat. Er sagte mit inbrüstigstem Tonfall, dass er doch nur ganz klein wäre und zeigte es mit Gestik, eben Handtaschengröße, da könne man doch........ oder? Die Damen ließ sich aber nicht beirren und wies noch mal darauf hin... Was der nette kleine Italiener dann gemacht hat, weiß ich nicht mehr
.Es gab dann auch noch mal ein Schild mit "empfohlener Rundgang" - für die Hunde.
Also wir, die gesamte Familie war sehr zufrieden.
Noch etwas, was aufgefallen ist: die Durchsagen gab es auf Italienisch und Englisch. Und ganz wenige auf Deutsch. Und dies war tatsächlich richtig gut übersetzt! Das kennen wir sonst anders.
Und nebenbei: wir haben daisy mit ihrem netten Mann getroffen und ich liebe das so sehr!
Das ist, als wenn wir in einem Haus wohnen und uns gerade eben mal zum Schwätzen treffen, dabei haben wir uns erst zwei mal ganz kurz - immer auf Sardinien gesehen. Und das ist so schön vertraut!
Soweit, viele Grüße
Giovanina



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