Neues Gesetz, für Quittungen, in Italien.

Georgie

Sehr aktives Mitglied
Ihr in Italien, aber wir reden von der deutschen Situation, in Deutschland braucht man die Nummer ausschließlich für den Kontakt mit dem Finanzamt, Steuererklärung etc. nicht Käufe oder sonstiges. Es geht doch hier um Angabe der deutschen Steuernummer
 

Bea2

Sehr aktives Mitglied
Das gibt es auch in Spanien, sie wollen einfach nach der Addition, all deiner Ausgaben wissen,
ob du mehr Geld ausgibst, als du versteuerst.
 

KSL

Sehr aktives Mitglied
Ich habe diese beiden Möglichkeiten.

Ich muss seit Anfang des Jahres, entweder eine Kasse haben,(kostet ca. 600€) die den Betrag, gleich, ans Finanzamt weiterleitet,
da sich das, bei wenigen Gästen, sprich alle 2 Wochen eine Quittung, nicht lohnt, muss ich eine Rechnung/Fattura ausstellen, in der, die Steuernummer, des Gastes eingetragen sein muss..


Bea2
Nochmal: wenn Dein Steuerberater das so möchte, trage eine beliebige 11-stellige Zahl als Steuernummer ein und gut ist. Niemand in Italien kann die Richtigkeit dieser Nummer überprüfen (wie oben gesagt ist das bei der Umsatzsteuer-ID anders). Dann haben alle lieben Seelen Ruhe. Nur halt nicht immer die gleiche Zahl ;)
 

Kary

Sehr aktives Mitglied
@Bea2: Was Italien oder Spanien INTERN machen, ist für uns deutsche Urlauber doch überhaupt nicht relevant.
Solange a) wir in D bei keinem einzigen Einkauf unsere private (!) Steuernummer angeben müssen
UND
solange b) es keinen innereuropäischen Abgleich privater (!) Steuernummern gibt,
interessiert es das deutsche Finanzamt überhaupt nicht, was für eine Nummer auf welcher Quittung im Ausland steht.
Das italienische Finanzamt wird alle Belege mit DEINER it. Steuernummer zusammenfassen und prüfen, aber es kann den in D steuerpflichtigen Italienurlauber nicht überprüfen.
 

Feuerpferd

Sehr aktives Mitglied
@Bea2 Was passiert denn, wenn man die Nummer nicht eintragen kann, weil man sie gar nicht auswendig weiß und auch nicht einfach eine andere angeben möchte? Da Du jetzt anstatt einer Quittung eine Rechnung ausstellst, man ja eine Quittung i.d.R. nach der Geldübergabe bekommt und Du auch schreibst, man soll Perso und Steuernummer einstecken, hätte derjenige also schon bei Dir gewohnt, das "Geschäft" ist also schon gelaufen und jetzt? Wozu rät denn Dein Steuerberater? Darfst Du etwa ohne Steuernummer das Geld nicht annehmen?
 

Bea2

Sehr aktives Mitglied
Bis jetzt, habe ich eine Quittung - Fattura ausgestellt, mit Weiterleitung, der Daten,
an die Prefetture(Polizei) und einer Tourismusbehörde.
Die Daten waren Name , Wohnort, Geburtsort, Geburtsdatum, Dokumentennummer.

Für Gäste die es von der Steuer absetzen wollten eine Rechnung - Ricevuta fiscale.

Jetzt muss ich für alle Gäste eine Rechnung ausstellen oder mir diese Kasse kaufen, die online mit dem Finanzamt ist.
An die Tourismusbehörde muss ich ab 01.01.2020, sogar den Betrag der Miete weiterleiten.

Karenz, es zu tun, bis Juni, das die Kassen ausverkauft sind.
 

lanadi

Sehr aktives Mitglied
Ich weiß nicht was da so auftregend ist, in Österreich und in Deutschland herrscht doch auch Registrierkassenpflicht. Die einzigen die sich aufgeregt haben sind die Gastronomen in den Tourismusgebieten.
Weil sie sowieso immer zu "wenig" umsetzen oder verdienen und natürlich der Schwarzverkauf von Getränken, Speisen und Vermietungen eingedämmt ist.

Also für mich zieht Italien nur nach mit dieser Entscheidung und ich denke, alle wissen unter anderem warum Italien wirtschaftliche Probleme hat . Ich möchte nicht wissen wieviel Geld NICHT versteuert wurde in den letzten Jahrzehnten.
Wir legen unsere Pässe vor bei dem jeweiligen Vermieter, unsere Adresse liegt schon im Vorfeld auf und wir haben auch noch nie eine Steuernummer gebraucht als Gast. Das wird ausschließlich Vermieter betreffen und sorry, ich finde das auch in Ordnung.;)
Jeder normal Arbeitende wird auch nicht gefragt ob und wieviel Steuern er zahlen muss.

P.S.
In Tirol, zahlen Betriebe schon viele Jahrzehnte eine Tourismusabgabe an den Staat. Jeder Betrieb nicht nur die Gastronomen.
 

Beppe

Sehr aktives Mitglied
@Bea2

wenn das Gesetz neu ist und am 01.01.2020 in Kraft getreten ist,
warum stellst Du denn nicht einfach das Gesetz bzw. die adäquate
Übersetzung hier ein.

Tatsächlich hast Du das nur ansatzweise umschrieben bzw. dass Du
nur jemanden kennnst, der angeblich ein solches Gesetz kennt.

Herausgekommen ist nur ein ungesundes, inkomplettes und fehlerbehaftetes Halbwissen. '

Zur Klarheit verweise ich hier nochmals auf meinen Beitrag #43 aus dem rechtskonforme
Anforderungen und Verhalten hervorgehen.
 

Bea2

Sehr aktives Mitglied
@Bea2
Tatsächlich hast Du das nur ansatzweise umschrieben bzw. dass Du
nur jemanden kennnst, der angeblich ein solches Gesetz kennt.
Ok, dann hat mir, mein Steuerberater, mit seinem Halbwissen, mitgeteilt, wie ich mich in Zukunft,
gesetzkonform zu verhalten haben.

Bea
 

Maren

Sehr aktives Mitglied
@Bea2 - Auch Steuerberater können sich mal irren oder etwas missverstehen... Bist Du denn nicht neugierig, das neue Gesetz mal nachzulesen?
PS: Leute aus China zB haben meines Wissens ja nicht mal eine Steuernummer, sondern verwenden die Pass-Nr., dürfen die jetzt nicht mehr nach Italien reisen?
 

mare

Sehr aktives Mitglied
Bea, es ist könnte doch in deinem eigenen Interesse sein, das aufzuklären/nachzuhaken, eine schriftliche Quelle, welche Angaben genau gefordert sind, bzw den Gesetzestext zu haben. Die Angabe der privaten Steuernummer (codice fiscale) bei ausländischen (nicht italienischen) Privatgästen ist nicht dabei. Genauso wenig ist die Angabe meiner Kreditkartennummer oder Schuhgröße gefordert, soll ich die jetzt trotzdem angeben?;)

Denn das könnte für dich umsatzschädigend sein, dass weniger Leute bei dir buchen, wenn du mehr oder weniger der einziger Vermieter bist, der von deinem (ausländischen) Gast eine Steuernummer verlangt. Vom evtl. Aufwand/Ärger/Diskussionen mit den Gästen mal ganz abgesehen.
 
Zuletzt geändert:

TCamper

Sehr aktives Mitglied
Gerade bei Mehrwertsteuerbetrug geht mir ganz persönlich der Hut hoch. Das ist eine Steuer, die mir der Unternehmer berechnet. Ich zahle x Prozent extra, die für den Staat (also die Allgemeinheit) bestimmt sind. Wenn der Unternehmer diesen Betrag in die eigene Tasche steckt, betrügt er nicht nur den Staat, sondern vor allem mich selbst. Wie soll ich solchen Leuten vertrauen, dass sie mich nicht auch an anderer Stelle übers Ohr hauen?
 

Bisso

Sehr aktives Mitglied
Die berufsmäßigen Vermieter von Ferienwohnung zahlen ihre Abgaben, und von denen nicht wenig. Schon allein deshalb, weil die soziale Kontrolle im dünnbesiedelten Sardinien sehr gut funktioniert. Da gibt es immer neidische Nachbarn und man kennt sich, auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung.
Anders schaut es bei Anbietern wie Airbnb aus, die ja von der Steuerpflicht befreit sind und deshalb auch oft billiger anbieten können.
 

Bea2

Sehr aktives Mitglied
Airbnb und Booking, führen, seit einiger Zeit, die Steuer, für die Vermieter, direkt ab.
 

Beppe

Sehr aktives Mitglied
Airbnb und Booking, führen, seit einiger Zeit, die Steuer, für die Vermieter, direkt ab.
@Bea2

wie soll das dann gehen?

IVA + Tassa di Soggiorno + Einkommensteuer + INPS ???

So ein Quatsch! Hanebüchener Unsinn!
 
Zuletzt geändert:

bernd

Sehr aktives Mitglied
3 volle Seiten Steuern zahlen Ja,Nein scheint ein Riesen Thema zu sein .
Kurz zusammen gefasst Ja ,Nein ,Vielleicht und eventuell .
Lasse mich überraschen.
 

Kary

Sehr aktives Mitglied
Falsch, @bernd
Es geht überhaupt nicht um "Steuern zahlen Ja,Nein", sondern darum, dass der it. Staat durch die Angabe der privaten (!) deutschen Steuernummern auf it. Rechnungen nicht einen einzigen Cent mehr an Steuern einnehmen kann (u. a. weil kein Abgleich möglich) und warum man dann - angeblich! - diese privaten Daten im Ausland weitergeben soll.
 

bernd

Sehr aktives Mitglied
Ach Kary ,
Es ist so nun so viel geschrieben worden .
Meine Entscheidung habe ich getroffen .;))
 

wischw3

Sehr aktives Mitglied
Ich weiß nicht was da so auftregend ist, in Österreich und in Deutschland herrscht doch auch Registrierkassenpflicht.
Nein, diese Pflicht gibt es zumindest in Deutschland - entgegen allgemeiner Annahme - NICHT ! Allerdings haben die Nutzer elektronischer Kassen die geforderte Nachrüstpflicht. Ist zwar absurd, aber ist so.
Auszug aus dem Handelsblatt vom Sommer 2019:

Keine Pflicht zur elektronischen Kasse

Kassenführung: Worauf müssen Händler achten? - Themen-Specials

Juni 2019


Auch ab 2020 gibt es keine Pflicht, eine elektronische Kasse einzusetzen. Die offene Ladenkasse ist also weiterhin erlaubt.
 

Kary

Sehr aktives Mitglied
Wer's genauer wissen will, wie es sich seit Jahresbeginn in D verhält:
@lanadi: Die sog. "offene Ladenkasse" ist tatsächlich gar nicht betroffen.
LG, Karin
 

schlawina

Mitglied
Die Registrierkassenpflicht hat jedoch nichts mit dem Kassensystem zu tun...
Es hat rein mit der Tatsache zu tun, dass jeder der was verkaufen möchte, eine Rechnung auszugeben hat...ob dies über eine „Ladenkasse“ oder elektronische Kasse geht ist komplett irrelevant.
Bei elektronischen Systemen ist nur das Gesetz eingeführt worden, dass die Abrechnungen bis zu einem gewissen Zeitpunkt beim Finanzamt eingehen müssen...bei den „Ladenkassen“ muss dies genauso geschehen, nur halt nicht elektronisch. Eingeführt wurde dies nur da die elektronischen Kassensysteme recht teuer sind und für kleinere Geschäfte dies massive negative finanzielle Belastungen hat. Ob Ladenkasse oder Elektronisch...beide haben die gleichen Gesetze nur unterschiedliche Ausführungen.
 
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