Bulli-Tour mit zwei Rottweilern im September 2018

AnjaW

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Wir planen für dieses Jahr einen Toururlaub mit dem Bulli und eben unseren zwei Rottis. Uns schwebt vor, die Insel so weit wie möglich zu erkunden, viel einheimisches zu erleben. Unterkunftsprobleme stellen sich somit zunächst einmal nicht, denn wir haben die Betten ja dabei. Nun aber meine Fragen an Euch:
Wie werden auf Sardinien Rottweiler bzw. die in Europa weit geächteten "Kampfhunderassen" gesehen bzw. auch gesondert reglementiert? Unsere beiden Schoßhunde sind sehr friedlich, haben einen Wesenstest und sind auch gut erzogen. Gibt es eine Kampfhundehysterie? Das Thema Strände haben wir soweit bereits durchgeforstet, hier können wir uns entsprechend verhalten. Wie aber sieht es im Landesinneren aus?
Ich habe gelesen, dass Hunde in allen öffentlichen Gebäuden verboten sind, somit auch in Restaurants. Gibt es hier Ausnahmen bzw. kann dies ggf. der Restaurantbesitzer selbst festlegen? 2014 haben wir die Toscana bereist, dort gab es eigentlich keine Probleme.
Was im Landesinneren ist besonders zu empfehlen? Dort gibt es ja unzählige Schäfer, die ihre Produkte ja auch vermarkten, gibt es hier evtl. Hofläden oder ähnliches? Wo kann man traditionelles Handwerk besichtigen? Sind die Sardinier eher aufgeschlossen oder eher reserviert?
Der Anteil Strandurlaub steht bei uns nicht im Vordergrund, wir wollen Sardinien entdecken in seiner ganzen Schönheit und insofern auch in nicht touristische Gegenden fahren. Gibt es hierzu besondere Tipps? Z.B. Weinbauern, Käsehersteller, Nudelmanufakturen, Fleischproduzenten, kleine, urige Gaststätten, altes Handwerk oder auch idyllische Fischerhafen?
Könnt Ihr uns hilfreiche Tipps geben, was wir unbedingt ansteuern sollte und was wir aufgrund der Hunde eher meiden sollten? Wie bereits gesagt, unsere Hunde sind an sich kein Problem, wir kümmern uns um die Hinterlassenschaften dieser, ziehen ihnen auch in großen Menschenmengen den Maulkorb an, werden uns von Bereichen mit vielen Kindern fernhalten, doch ein gänzlich durchreglementierter Urlaub aufgrund der Hunde liegt uns natürlich auch fern.
Herzlichen Dank vorab für Eure hoffentlich hilfreichen Tipps und Infos.
LG
Anja
 
Vergleiche die Situation auf Sardinien mit dem in der Toskana erlebten.

Es ist zwar sehr selten, das die Einheimischen ihre großen Hunde mit in den Ort bzw die Stadt nehmen, da die meist als Wachhunde erzogen sind,
aber eine "Kampfhundhysterie" habe ich auf Sardinien noch nie feststellen können.
Im Übrigen gelten Rottweiler dort wie auch die italienischen Cane Corso eher als "Wach- und Treibhunde"

Meine Erfahrungen mit meinem Rottweiler und Cane Corso auf Sardinien waren immer positiv.
Probleme gab es da nie.
Bei den Restaurants halten wir uns mit den Hunden meist auf der Terrasse auf.
Wenn keine da ist, oder sich diese im Innenhof befindet fragt man einfach ob man mit Hund rein kann.
Bisher wurde uns dies in mehreren Jahren nur einmal abgeschlagen.

Viel öfter interessiert sich die Belegschaft sehr für die Hunde und möchte die auch streicheln. :D

Allerdings besteht auf manchen Campingplätzen Hundeverbot.

"Hofläden" findet man auf Sardinien viel häufiger als in Deutschland.
Einfach die Augen nach den (meist handgepinselten) Schildern offen halten.
Des weiteren stehen am Strassenrand oft Verkaufsstände.
 
Hallo,
wir haben zwar keine Hunde, haben aber im letzten Jahr einen Uraub gemacht, der auch eventuell euren Geschmack treffen könnte. WIr waren an Orten ohne Kinder. Allgemein versuchen wir Menschenmassen aus dem Weg zu gehen.
Vielleicht hab ihr ja Lust in unser Video reinzusehen.


Wir haben uns auch ein Hirtenmesser in Arbus direkt beim Produzenten gekauft (www.arburesa.it) und haben bei der Herstellung anderer Messer zusehen können.
Auch in Ottana die Holzmaskenherstellung war toll http://www.caratzas.info/
Eine gute Käseverkostung genossen wir mit gutem Cannonau bei il cortile del formaggio in Orgosolo.
Waren aber auch schon im Norden, falls euch der mehr interessiert.

Grüße
Sina und Bernhard
 
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