Parken Autodiebstahl, Vandalismus?

R&R

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Hallo zusammen,

hat jemand oder kennt jemand jemanden mit Erfahrungen mit der Anreise mit eher etwas luxuriöseren Fahrzeugen auf Sardinien? Mich interessiert dabei vor allem die nordöstliche Region von Olbia bis Siniscola.

Wir sind letztes Jahr zweimal mit der G-Klasse zu unserem Zweitwohnsitz angereist, das war absolut kein Problem. Kein einziger negativer Kommentar wie bei uns in der neid-getränkten Schweiz, nix. Die meisten Leute hatten Freude am Auto und es hat sich das eine oder andere Gespräch zu dem „stupendosa macchina“ entwickelt. Ich war echt positiv überrascht, hatte vorgängig etwas Respekt hiervon. Eben gerade, weil man bei uns vielfach blöd angemacht wird, wenn man mit einem G vorfährt. Wie auch immer, ich hatte weder in La Caletta noch in San Teodoro oder Olbia ein mumliges Gefühl, das Auto irgendwo zu parkieren.

Mit dem Ferrari habe ich mich bisher nicht getraut, primär wegen der Rampe bei der Fähre. Gemäss Aussagen von R8- und 911-Fahrern, die ich bei der Rückreise im Oktober kennengelernt habe, sei das jedoch kein Thema. Wie sind eure Erfahrungen dazu?

Ich bin CH-ITA Bürger, kenne mich in Norditalien gut aus, Sardinien bereisen wir aber erst seit 2023.

Mich beschäftigt vor allem das Thema Autodiebstahl, Vandalismus und Einbruch in dieser Region. Nach meinen Recherchen scheint das Risiko nicht besonders erhöht, auch wenn wir nicht an der „goldenen Küste“ oberhalb von Olbia wohnen, wo solche Fahrzeuge täglich unterwegs sind.

Ich würde sicher eine Lenkradsperre montieren und nicht irgendwo abgelegen parkieren – aber trotzdem: Wie schätzt ihr das ein?

Ein Auto kann schliesslich überall gestohlen werden.

Zu unserer Situation:
  • Haus mit Carport (kein Tor)
  • eher zurückversetzt gelegen
  • durchmischtes Quartier mit Villen von Einheimischen aber auch Zweitwohnsitzen
  • eher wohlhabendes Quartier in einem kleinen Dorf, frei zugänglich, keine private Area
  • Videoüberwachung bei uns vorhanden

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Einschätzungen.
 
Diebstahl auf Sardinien von sehr teueren Autos ist eher nicht die Realität da es auf der Insel so gut wie keine Abnehmer gibt und der Abtransport von Diebesgut sich nicht sehr einfach darstellt. Möglich ist immer alles, jedoch sehe ich es eher so dass die Tageskriminalität also das stehlen von Autos die aufgeborchen werden um das innenliegende Diebesgut zu entwenden, möglich wäre. Ich fahre mit unterschiedlichen Fahrzeugen der gehobenen Klasse seit 30 Jahren auf die Insel. Ein Raub habe ich noch nie erlebt in meinem Umfeld. Ich denke mit den heutigen GPS Diebstahlwarnern ist man auf der Insel einigermassen abgesichert.
lg Harry
 
....habe zwar keinen Ferrari, aber mir wurde nie etwas geklaut, beschädigt an meinen Fahrzeugen. Würde jetzt aber auch nicht unbedingt mit einen Ferrari auf die Insel fahren, alleine schon wegen den Straßen bzw. hohen Randsteinen, besonders wenn noch ein Fahrzeug zu Verfügung steht das mit diesen Widrigkeiten kein Problem hat.
 
@R&R
in Köln hat seinerzeit der Künstler Wolf Vostell einen Opel Kapitän einfach komplett in Beton eingegossen.
Die Plastik - jetzt: "Ruhender Verkehr" und mit einem nunmehrigen Gesamtgewicht von 15 Tonnen steht nun irgendwo auf den Ringen in Köln.

Möchte jedenfalls den Dieb sehen, der so auf die Schnelle diese 15 Tonnen abtransportiert.
Jedenfalls: bei größeren Diebstahlsbedenken könnten man ja auch so ähnlich verfahren und seinen G oder Ferrari einfach in Beton eingießen. Würde mich dann jedenfalls bereits schon heute über die langen Gesichter bei den Langfingern freuen. :D

siehe auch:
 
Also ich würde nie mit einem Auto nach Sardinien kommen, mit dem ich viele Orte, die ich regelmäßig anfahre, nicht besuchen kann, vor allem die meisten Strände der Gallura. Zuhause habe ich auch einen Sportwagen, käme aber aus den genannten Gründen nicht auf die Idee, damit nach Sardinien zu reisen.

Das Risiko von Diebstahl oder Vandalismus sehe ich auch als äußerst gering an. Davor haben die Italiener zu viel Respekt vor „schönen“ Autos.
 
Danke für eure Rückmeldungen. Ja, der G wäre für solche Reisen eigentlich perfekt gewesen, ich konnte ihn jedoch im Herbst verkaufen, daher steht er leider nicht mehr zur Verfügung. Eine Alternative wäre zwar noch ein eAuto, aber ehrlich gesagt spricht mich die Lade-Thematik für die Anreise nicht wirklich an.

Was die Bedenken bezüglich Strassen, Strandzufahrten etc. betrifft: Mein Cavallino ist kein Supersportler wie ein F8 oder ein 812. Es ist ein Gran Turismo mit Allrad, vier Plätzen und klar erkennbarem Alltagscharakter. Schlaglöcher mag er natürlich auch nicht, aber grundsätzlich ist er deutlich alltagstauglicher und dank Allrad bei uns sogar im Winter fahrbar. Bei einem reinen Supersportler hätte ich bezüglich Tauglichkeit tatsächlich mehr Bedenken.

Mir ging es letztlich primär um das Thema Sicherheit. Eure Einschätzungen klingen aber sehr vernünftig und decken sich weitgehend mit meinen bisherigen Recherchen. Das beruhigt schon mal, danke dafür.
 
Bei enger Parksituation könnte es vorkommen, dass sich dein heilig's Blechle eine Bülle, Kratzer oder einen demolierten Spiegel zuzieht, ganz ohne dass der Verursacher was merkt :rolleyes::D
 
Also, wir haben Freunde, die haben einen Bentley. Vorher Jaguar, Ferrari ......
Sie haben seit 20 Jahren ein Villa, gleich unserer, sind mit uns, im 12 Meter Motorboot, rausgefahren,
aber wie sind im Dorf, einer von ihnen. Nie, wäre unser Freund, im Dorf mit einen solchem Auto aufgefahren. Sie sind immer mit dem kleinen Audi oder BMW der Frau gekommen.
Alles andere ist , auch für mich, pure Angeberei!
 
Also... Zumindest hier im Raum Sassari ist es kein Spaß mit weniger Bodenfreiheit zu fahren.
 
Da unser Sohn Liebhaber von schönen Autos ist, wurden wir seit seiner frühsten Kindheit, durch ihn auf Luxusfahrzeuge aller Klassen aufmerksam gemacht :).
So haben wir wirklich einige Fahrzeuge auf die Fähre auf- und wieder abfahren sehen und auch hören! Das ist ein echtes Spektakel und die Liebe der Italiener zu solchen Autos lässt sich selbst in der Hektik und dem Gedrängel beim Ein- und Ausschiffen beobachten. Hierfür wird sich Zeit gelassen! Niemand möchte, dass so ein Auto Kratzer bekommt!
Sie wurden so geparkt, dass sie maximal geschützt (auch durch zusätzliche Buchung möglich) sind und diejenigen, die Unterstützung beim Einparken an Deck geben, machen das echt souverän.
Da gucken so viele Passagiere zu, es werden Videos gedreht..., echt ne Show! :).
Die andere Frage stellt sich natürlich eher: wie viel Staub, Sand, Bodenwellen und Schlaglöcher, Sonnenmilch am Lack möchte ich meinen geliebten Auto antun?! Und um mal an den Strand zu fahren, wirst Du es eher auch nicht nehmen. Bis das Motoröl warm ist, musst Du ja ne Weile fahren :).
Aber klar, so ein Auto fällt einfach auf. Und es wird immer Neider geben und andere, die einfach nur beeindruckt sind.
Das wirst Du schon entscheiden können und auch kennen.
Diebstahl glaube ich niemals. Wer soll das machen? Das Auto lässt sich ja nirgends hin unauffällig verschiffen. Auseinandernehmen wird sich niemand Wagen.
 
Eine Alternative wäre zwar noch ein eAuto, aber ehrlich gesagt spricht mich die Lade-Thematik für die Anreise nicht wirklich an.
Betreff Anfahrt aus DACH eigentlich kein Problem. Eher als hervorragend zu bezeichnen. Auf der Insel ist es nicht so gut, aber einer wie Du, der einen Zweitsitz hat, hat somit auch zu Hause eine Lademöglichkeit. Zumindest mit einer mobilen Ladeeinheit. 2–300 Euro Investition.
Olbia hat Schnellladesäulen, frei für alle
 
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