Kurzer Sprung nach Deutschland...im Schwazwald werden "alte" Windräder abgerissen und gegen neue ersetzt, nicht nur weil das Neue effizienter ist. (man könnte es ja neben das Alte bauen), nein: weil bei den Alten die EEG Förderung nach 20Jahren ausläuft und sie daher nicht mehr wirtschaflt. zu betreiben sind, genau so wenig wie die Neuen ohne Förderung.

Wir haben in der BRD ca. 80GigaWatt Windleistung installiert....120GWatt Fotovoltaik...der Verbrauch unter der Woche mittags beträgt ca 70-75GW

in den letzten Wochen hatten wir viele Tage wo mittags um 12 Uhr gerade mal 2-5GW Windenergie erzeugt wurde, bei guten Sonnentagen 45GW Fotovoltaik.....abends zwischen 18 und 20Uhr kommt dann naturgemäss nix mehr von der Sonne...manchmal frischte Abends der Wind auf...aber nur manchmal....aber höher wie 25GW kommen wir selbst an extrem windreichen Tagen in der BRD nicht ....alle Daten sind bei Agora-Energiewende zu finden.

Back to Sardinien:
Da ist so viel Sonne, da würde ich auf Photovoltaik setzen, auf Gezeitenkraftwerke....und die Windräder, welche die Landschaft verschandeln, das Klima und die Strömungen verändern komplett abschaffen.

Das Problem bei dem Ganzen ist doch: Warum darf ich nicht selbst mit MEINEM erzeugten Strom machen was ich möchte? Warum kann der Bürger sich nicht mit seinen Nachbarn in den Gemeinden zusammentun und "genossenschaftlich" ihren eingen Strom erzeugen und verwerten? warum müssen da immer gierige Heuschrecken-Konzerne (aka Energieversorger, digitaler Finanzkompolex) oder der Staat mitverdienen? Hier müssten sich die Leute mal fragen was falsch läuft!!!
 
@ax7

so wie Dir das komplexe Energiegesetz zuwider ist, genauso ist mir übrigens die Alkohol-, die Tabak- und die Benzinsteuer u.a. zuwider. Auch dabei verdient irgendwie immer gierig der Staat mit.
 
Zuletzt geändert:
Hallo zusammen, anbei ein interessanter Artikel:

„Energiemarkt am Limit

Minus 499,99 Euro – dieser Solarrekord ist eine schlechte Nachricht für alle Steuerzahler​


Die Flut von wertlosem Solarstrom drückt am 1. Mai den Preis einer Megawattstunde auf das erlaubte Minimum von minus 499,99 Euro. Deshalb prüfen die Strombörsen jetzt die Senkung des Grenzwertes. Damit könnte es für die Steuerzahler bald noch teurer werden. …

Die Netzbetreiber können dann nur noch auf einen begrenzten Sicherheitspuffer für „Regelenergie“ zurückgreifen. Am vergangenen Wochenende reichte der noch aus. Sollten die zur Verfügung stehenden 2,5 Gigawatt diesmal jedoch voll ausgeschöpft werden, müssen danach Kraftwerke in der Leistung heruntergefahren oder ganz vom Netz genommen werden. Die betroffenen Kraftwerksbetreiber werden für den Noteingriff in ihr Geschäft von der Allgemeinheit entschädigt.

Reicht auch dieser „Re-Dispatch“ genannte Eingriff in den kommerziellen Kraftwerksbetrieb nicht mehr aus, bleibt als letzte Möglichkeit nur, ganze Regionen in den kontrollierten, zeitlich begrenzten Blackout zu schicken („Brownout“). Eine paradoxe Wirkung von zu viel Strom: In einigen Regionen würden stundenweise buchstäblich die Lichter ausgehen.

Während in Südosteuropa die Grenze offenbar schon gerissen wurde und Netzbetreiber ins Schwitzen gerieten, blieb in Nordeuropa der Strompreis um 1 Cent knapp unterhalb der zulässigen Marke. Eine „Markträumung“ durch den Preis fand also gerade so noch statt. Es fanden sich also immer noch Abnehmer, die bereit waren, für 499,99 Euro Zuschuss für etwas mehr Strom zu verbrauchen. Dass es nicht minus 500 Euro wurden, liegt am strategischen Bieterverhalten der meist professionellen Energiehändler und Stromverbraucher. …“
 

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