Kennt jemand freilernende Familien?
SARDINIENFORUM.DE
Meiner Meinung nach, benötigen Kinder andere Kinder, an denen sie sich messen und reiben.
Was im Moment wegen Corona passiert, ist für Kinder ganz schlecht.
Ich beäuge schon Walldorf und Montessori mit bedenken.
Nur lernen, wenn ich Lust habe....
So ist das leben nicht.
Ich kenne eine Professorin, die die Abiturarbeiten, als externe Person geprüft hat....
Was ich bei Walldorf und Montessori toll finde ist die musische und künstlerische Arbeit.
Das haben wir, bei unseren Kindern, in der Freizeit gefördert.
Naja jeder wie er mag.
Bea2
Klingt spannend. Ich melde mich evtl.bei dir,falls es bei uns soweit kommen solltekenn eine Frau mit zwei topfitten Mädels, die Freilerner waren, ob sies jetzt noch sind weiss ich nicht, schreib dir ne pn.
Meine Kinder sind (zum Glück) noch kleiner, aber für uns ist das Thema sehr interessant und ich bin froh, dass man in Italien die Möglichkeit hat.
Oh, das sind viele (berechtigte) Fragen, die wir uns natürlich selbst auch stellen. Ich werde versuchen demnächst zu antwortenHallo Esther,
Wie sieht diese Möglichkeit denn konkret aus?
Schreibst Du an die Schulbehörde, dass Du den Job selbst übernimmst oder einen Hauslehrer einstellst?
Und vor allem:
Verfügst Du denn über alle didaktischen und fachlichen Kompetenzen für eine Komplettunterrichtung Deiner Kinder, so mit Differenzialgleichungen und Übersetzungen von Homer und Beckett und so? Ich will ja nicht abstreiten, dass auch Holzhacken oder Baumhausbauen ein interessanter Lerninhalt sein kann, aber die über die Basics des Schreibens, Lesens und Rechnens hinausgehenden Skills müssen ja von irgendwo herkommen und nicht jeder ist der geborene Didakt.
Meine Kinder haben jedenfalls irgendwann die Wissensvermittlung von Lehrern und Mitschülern bevorzugt, statt sich das von Papa vorbeten zu lassen. Mal abgesehen davon, dass ich für die mind. 30 Stunden schulische Unterrichtung pro Woche pro Kind nicht die Zeit gehabt hätte, sondern diese stattdessen für meinen Arbeitgeber bereitstellen durfte.
Zuletzt:
Den freilerndenden Kindern dürfte es nur dann nicht langweilig werden, wenn sie weitere freilernende Gefährten haben, die zur gleichen Zeit frei haben, wo die "normalen" Kinder in der Schule sitzen. Die wird es auf Sardinien weder zuhauf noch an einer Stelle konzentriert geben.
Diese Fragen wirst Du Dir sicherlich auch schon gestellt haben, bin also neugierig auf Deine Antworten.
Die Frage ist, was man selbst unter Lernen versteht und welches Bild vom Kind man hat.
Hallo Esther,
Wie sieht diese Möglichkeit denn konkret aus?
Schreibst Du an die Schulbehörde, dass Du den Job selbst übernimmst oder einen Hauslehrer einstellst?
Und vor allem:
Verfügst Du denn über alle didaktischen und fachlichen Kompetenzen für eine Komplettunterrichtung Deiner Kinder, so mit Differenzialgleichungen und Übersetzungen von Homer und Beckett und so? .......
Meine Kinder haben jedenfalls irgendwann die Wissensvermittlung von Lehrern und Mitschülern bevorzugt, statt sich das von Papa vorbeten zu lassen. Mal abgesehen davon, dass ich für die mind. 30 Stunden schulische Unterrichtung pro Woche pro Kind nicht die Zeit gehabt hätte, sondern diese stattdessen für meinen Arbeitgeber bereitstellen durfte.
Zuletzt:
Den freilerndenden Kindern dürfte es nur dann nicht langweilig werden, wenn sie weitere freilernende Gefährten haben, die zur gleichen Zeit frei haben, wo die "normalen" Kinder in der Schule sitzen. Die wird es auf Sardinien weder zuhauf noch an einer Stelle konzentriert geben.
Diese Fragen wirst Du Dir sicherlich auch schon gestellt haben, bin also neugierig auf Deine Antworten.