Kind bei Budoni ertrunken
Dieses Jahr häufen sich m.E. die Badeunfälle. Vor zwei Tagen ist am Strand von Porto Ainu (Budoni) bei angeblich ruhiger See der sechsjährige Sohn belgischer Touristen ertrunken. Badegäste haben ihn sofort an den Strand gebracht, auch die Rettungskräfte waren schnell zu Stelle. Die Hilfe kam zu spät. (La Nuova, 27.8.16).

Ich frage mich: WO WAREN DIE ELTERN???
Viele denken wohl, die Küsten der Insel seien ein Planschbecken.
 
Die armen Eltern, das werden sie sich auch ihr restliches leben fragen. Wo waren wir?
 
Kerstin,
wir waren mit unserem damaligen Baby (1985) und danach immer wieder am Strand von Budoni, der ja bei Salamaghe und Stella Marina sehr sanft ins Meer abfällt. Aber wir waren immer mehr als achtsam, aber nie übervorsichtig. Aber die Ignoranz mancher "moderner" Eltern geht mir einfach nur auf die Nerven.
Unser Gäste informieren wir immer über die Gefahren des Meeres, und des Feuers ("Grill-Debatte"). Aber einige wollen es nicht kapieren, was machst Du dann??

Günther
 
Ja das ist unglaublich traurig!

Fürchterlich finde ich die hier absolut geschmacklose Bemerkung, wo denn die Eltern waren.
Ob diese tatsächlich ihr Kind kurz aus den Augen gelassen haben oder nicht (und Sie, Günther kennen die Umstände dieses Unglücks sicher nicht aus erster Hand), sie haben es für immer verloren.
 
Bella,
was soll diese bescheuerte Beschuldigung mir gegenüber? Was ist daran "geschmacklos", wenn ich nachfrage, ob die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben könnten?. Das ist erwiesenermaßen bei bei solchen Unglücken oft der Fall. Ich erinnere nur an die beiden im Gummiboot aufs Meer abgetrieben deutschen Mädchen jn diesem Sommer, habe darüber berichtet.
Also mäßige Dich in Deiner Wortwahl!
 
Oh mein Gott .... wie traurig.
Sowas verstehe ich nicht. Wir haben unseren Kleinen (4 Jahre) IMMER im Auge.

Muss mir grad ne Träne wegdrücken .....
Ruhe in Frieden kleiner Mann :(

@ Günther

reg Dich nicht auf ... Deine Wortwahl ist doch auch nicht immer die beste ... Sorry, iss aber so.
 
Nu ja
der eingangsfred kommt eben nüchtern Zeitungsmässig , da ist die Anteilnahme vom Günther untergegangen auch wenn er sie hat oder bekundet. Ich habs verstanden.
Bitte passt auf eure Kinder auf, IMMER!
 
Ich habe vor kurzen in einer Talkrunde im Fernsehen einen Pathologen gehört, dass viele Unfälle wo Kinder zu schaden kommen an der mangelnden Aufsichtspflicht liegt. Traurig
 
Su corvu setzt sich
hier gerne in den Mittelpunkt und überlegt nicht viel darüber, was er hier schreibt, was sein Schreiben bei anderen auslösen könnte. Er liesst auch keine Unterhaltungen und ist sich selbst der nächste.

Er reagiert spontan, hat oft keinen persönlichen Bezug und berichtet von angeblichen Ereignissen.

Mitunter wirkt dieser Schock auch hilfreich, in vielen Fällen aber deplaziert.

Ich finde es auch erschreckend, wenn ein Kind ums Leben kommt.
Einen Aufriss zu platzieren, obwohl man nicht dabei war, ist schlechter als die Bild Zeitung ,

Mann könnte sich ja auch selbst angagieren und sichbnicht auf Vermutungen der Presse verlassen!,

Mít an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit haben die Eltern iihr Kind nicht absichtlich ertrinken lassen.
Die Sicherheiten, die einem das geselschafftlichevGefüge vor 20 Jahren gegeben hatte, gibt es heute nicht mehr.

Aktuell sind prozentual mehr deutsche Kinder bin der Lage zu schwimmen als italienische.
Wobei auch in BRD aufgrund der politischen Lage die Lernmöglichkeiten aus der Schule ausgelagert sind..
Letztendlich sollte aber jeder selber mal schauen, wo er selbst helfen kann und nichT permanent den Finger auf andere richten.
 
Zuletzt geändert:
Ich finde solche Infos hier nicht schlecht, man hört, respektive liest davon in D nichts und am Ende des Tages werden dadurch Urlauber etwas sensibilisiert.

Mangelnde Aufsichtspflicht ist in solchen Fällen immer schnell unterstellt, eine 24/7 Aufsicht kann keiner leisten.

Nur wer zugegen war kann und/oder sollte Urteilen.

An diesem Strand Abschnitt befinden sich Hotels und Stranbars mit Bademeister in erster Reihe. Auch die haben ein Auge aufs Wasser.

Mit Besorgnis beobachten wir immer wieder wie Kinder, aber auch Erwachsene, mit Lumas oder Supermarkt Schlauchbooten aufs offene Meer treiben wenn der Maestrale ablandig aufs Meer weht. Ungefährlich ist das nicht.

Ohne Hilfe kommen Sie mit Luma oder Boot meist nimmer zurück.

Aber auch in deutschen Freibädern passiert genug.
 
Hier kann man die ganze Zeitungsmeldung lesen:
http://lanuovasardegna.gelocal.it/r...ffa-e-annega-muore-bimbo-di-5-anni-1.14027619

@Su Corvu
Günther, es wäre vielleicht gut gewesen, etwas ausführlicher über die Umstände der Tragödie zu berichten, dass die Mutter das Kind nur einen kurzen Moment aus den Augen verloren hat, anstatt uns quasi nur die Überschrift hin zu knallen und die Eltern anzuklagen. Es ist der blanke Horror für jede Mutter, jeden Vater, jede Großmutter, ihr Kind auch nur einen Moment aus den Augen zu verlieren, und wie schnell ist so was passiert. Gott sei Dank geht es fast immer gut aus, aber leider, leider nicht immer..

Vielleicht holst du es nach und übersetzt für die, die kein Italienisch können, wie es passiert ist. Diese Tragödie berührt mich dermaßen, dass an Schlaf nicht zu denken ist.
 
ich zähle mich auch zu den Müttern (und meinen Mann zu den Vätern), die ihre Kinder nie unbeaufsichtigt gelassen haben, an gefährlichen Orten immer im Blick usw. - wie oben beschrieben eben achtsam!
Und trotzdem ist unserer älterer Sohn 2x verloren gegangen - einmal ebenfalls am Strand mit 5 Jahren, einmal mit 4 in einem Hafenort. Wem es noch nie passiert ist, dem wünsche ich, dass es so bleibt bzw. dass nichts dabei passiert !! Man kann sich nicht vorstellen, dass so etwas möglich ist - aber leider passiert es schneller, als man glaubt. :( ich kann nicht genug italienisch, um den Artikel zu lesen - aber ein 6 jähriges Kind, das bereits schwimmen kann, hat man nicht ununterbrochen im Auge, wenn es z.B. im Sand buddelt und mit dem Eimer Wasser holt......es genügen ein paar Sekunden!
 
Aus dem Zeitungsartikel erfährt man nichts genaues über die näheren Umstände des Unglücks. Die Informationen des Journalisten Sergio Secci sind widersprüchlich: Zunächst behauptet er, die Mutter des Kindes hätte sich unter einem Schirm gesonnt und ihr Kind nur einen kurzen Moment aus den Augen verloren. Weiter unten schreibt er dann, die Mutter hätte sich in einem Strandzelt aufgehalten. Dieses provisorische Zelt kann man auf dem Foto im Artikel der "Nuova" sehen. Wenn die Mutter sich darin aufgehalten hat, kann sie keine Sicht auf ihr Kind gehabt haben, denn die einzige sichtbare Öffnung (der Eingang) ist an der Landseite. Auch das Alter des Jungen ist unklar: Mal wird sechs, mal fünf Jahre gesagt. Also ein konfuser Bericht.

Moralisierende Anschuldigungen gegen mich kann ich nicht nachvollziehen, ich habe in zwei Zeilen sachlich über das Unglück berichtet. Dann habe ich lediglich gefragt: "Wo waren die Eltern?". Das ist eine m.E. berechtigte Frage u. keine Anklage, wie z.B. Georgie schreibt.

@oehli: Deine Unterstellung "Su corvu setzt sich hier gerne in den Mittelpunkt und überlegt nicht viel darüber, was er hier schreibt, was sein Schreiben bei anderen auslösen könnte. Er liesst auch keine Unterhaltungen und ist sich selbst der nächste" hat mit meinem Beitrag #1 nun wirklich nichts zu tun, aber das ist eben eine Deiner Standard-Diffamierungen.

Schließlich: Was ich gefühlt habe, als ich die Meldung gelesen habe, muss ich doch hier nicht öffentlich machen.

Günther
 
Einfach furchtbar ....Die Familie geht in Urlaub schönste Zeit des Jahres und kommt ohne Kind zurück ....Nur bei dem Versuch das sich vorzustellen da dreht es mir den Magen rum .

Aufsichtspflicht oder nicht , einfach nur schrecklich und das kann / darf man nicht beurteilen .
 
"das ist eben eine Deiner Standard-Diffamierungen."


Dazu braucht es mich hier nicht, das machst du glatt selbst.




Gestern kamen in den Medien die Zahlen von 2015, wonach in BRD in offenen Gewässern über 350 Menschen ertrunken sind.

Jeder Einzelne ist einer zuviel.
Leider wird aktuell eine Steigerung zu erwarten sein, da z.B an vielen Schulen kein Schwimmunterricht mehr statt findet, nicht alle Eltern über die Finanzen für professionellen Schwimmunterricht haben und viele auch gar keine Notwendigkeit erkennen.

Hier wird auf alle Fälle am falschen Ende gespart.

Gruß Oehli
 
@Günther
Ich habe nicht dich direkt angespochen.
Ich meine das ganz im allgemeinen, das bei so einer furchbare Tragödie man nicht über die Auffsichtspflicht diskutieren sollte oder sie in Frage stellen....und schon gar nicht wenn man nicht weiß , ob das der Fall war.!!!
Aber da du mich fragst wo ich das rauslese ,da habe nochmal dein Beitrag nachgelesen !! WO WAREN DIE ELTERN ?Also sorry ...Das hört sich schon nach einer Beurteilung an ! Oder nicht ?
 
Weiter unten schreibt er dann, die Mutter hätte sich in einem Strandzelt aufgehalten. Dieses provisorische Zelt kann man auf dem Foto im Artikel der "Nuova" sehen. Wenn die Mutter sich darin aufgehalten hat, kann sie keine Sicht auf ihr Kind gehabt haben, denn die einzige sichtbare Öffnung (der Eingang) ist an der Landseite.

Günther, du beherrschst ganz bestimmt die italienische Sprache besser als ich, aber lies doch mal genau den Zeitungsartikel, ich denke du hast hier was raus gelesen:

Era anche stato allertato l’elisoccorso, ma all’arrivo del’elicottero dei vigili del fuoco il bimbo era già morto, sotto quegli ombrelloni azzurri avvolti da alcuni lenzuoli bianchi in riva al mare, sotto la torretta di salvataggio.
Bei Eintreffen des Rettungshelikopters lag der Körper des toten Jungen bereits unter diesen blauen Sonnenschirmen gewickelt in einigen weißen Bettlaken unter dem Rettungsturm am Meeresufer (Foto deines provisorischen Zelts)
Verbessere mich, wenn ich falsch übersetzt oder verstanden haben sollte.

Deine Beiträge zielen unterschwellig und auch ganz offensichtlich auf Aufsichtspflichtverletzung der Eltern des ertrunkenen Kindes ab.
Weiter:
Aber die Ignoranz mancher "moderner" Eltern geht mir einfach nur auf die Nerven.
Unser Gäste informieren wir immer über die Gefahren des Meeres, und des Feuers ("Grill-Debatte"). Aber einige wollen es nicht kapieren, was machst Du dann??

Das Thema der Aufsichtspflicht im Allgemeinen und ganz besonders am Meer muss sicherlich immer wieder ernsthaft diskutiert werden, aber deine abfälligen Äußerungen in Verbindung mit dieser traurigen Tragödie zu bringen, finde ich ganz und gar unpassend, gelinde gesagt.
 
Zuletzt geändert:
An alle Schreibenden
Ich kann Su Corvu nur in allen Teilen Recht geben und sein Artikel ist absolut in Ordnung, auch die Frage "wo waren die Eltern". Man darf Kinder nicht einmal für einen kurzen Moment aus den Augen lassen! Es ist gelinde gesagt widerlich wie hier Günther angefeindet wird. So tragisch alles ist, es ist etwas geschehen was nie und nimmer hätte geschehen dürfen.
Sardinienfans
 
@Georgie. Ich habe hier keine "abfälligen" Äußerungen gemacht. Laß bitte Deine haltlosen Unterstellungen. Und mein von Dir zitierter Textausschnitt bezieht sich eindeutig nicht auf die Mutter des verstorbenen Jungen, sondern auf Einstellungen einiger unserer Gäste. Auch wenn man emotional betroffen ist, sollte man trotzdem weiter nachdenken. Das Strandzelt ist das eine, die Bettlaken sind das andere. Kann sein, daß man nach der Bergung des Jungen Bettlaken abgenommen oder aus der Residenz herbeigeschafft hat. Aber am Zelt gab es obendrauf einen (!) blauen Sonnenschirm, die anderen gehörten offensichtlich zur Strandausstattung der Residenz.
 
Zuletzt geändert:
Ich habe den Artikel gelesen.
Es waren andere Touristen die den leblosen Körper im Meer gesehen haben und die Bademeister gerufen haben!

In dem Artikel steht; die Mutter hatte ihr Kind nur wenige Augenblicke aus den Augen verloren
in etwas "und lag in der Sonne unter dem Sonnenschirm".

Bea2
 
@Su Corvu
Günther, es ist immer ungut, ein hoch emotionales Thema wie der Tod eines Kindes mit Grundsatzdiskussionen zu vermischen.
Zum Thema Aufsichtspflicht und Gefahren beim Baden im Meer ist noch einiges zu sagen, aber dafür gibt es ja schon einen anderen Thread.
Gruß
Georgie
 
Das "Zelt" schirmt doch die Bemühungen der Wiederbelebung ab und der Schirm obendrauf schützt auch die Helfer vor der Sonne, die immerhin lange Zeit im Einsatz sind, um den kleinen Jungen zu retten.

Auch mir ist mein Sohn mit zwei Jahren eine Treppe runtergefallen, obwohl ich direkt neben ihm stand, das hätte auch ganz böse ausgehen können. Ich kann mir bis heute nicht erklären, wie das passieren konnte und so kann hier erst recht niemand, der nicht dabei war, beurteilen wie es zu der Tragödie kam.
 
Jeder hat hier seine eigene Meinung, die jeder äußern kann, daher verstehe ich nicht warum jetzt so aufeinander rumgehackt wird.
Leider ist dies oft der Fall.
Was geschehen ist, ist schrecklich. Schon deswegen sollte man die Diskussion beenden. So wie ich Günther verstanden habe, hat er auch nie was anderes behauptet.
Natürlich kann immer etwas passieren, trotzdem habe ich in den langen Jahren, die ich hier auf der Insel bin ,schon einiges beobachtet, wo ich nur den Kopf schütteln kann. Wie es in diesem Fall war weiß man es nicht genau.
 
Spannend, wie sich auch dieses Topic entwickelt.
Warum ist eine Einzelperson in diesem Forum so missverstanden und benötigst mehr Aufmerksamkeit als das ursprüngliche Thema.
Doch nur, weil er sich missverständlich äußert und alles angreift, was nicht seiner Meinung ist.
Schade, das dies erneut in einem so traurig-wichtigen Thema so deulich wird.

Gruss Oehli
 
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