Wohnmobile in freier Natur, oder das ewige Thema
Forumarchiv
(Beitrag aus dem alten Forum übernommen)
Autor: P1
Datum: 26.07.11 14:37
Tja liebe Womo Freunde, auch mir ist aufgefallen es wird zunehmend schwieriger in der freien Wildbahn zu stehen, mich als Gespannfahrer tangiert das weniger, ich könnte zwar, habe aber kein Interesse.
Da ist mir im KorsikaForum ein Beitrag aufgefallen, der genauso für Sardinien stehen könnte aber lest selber.
Hallo zusammen,
ich möchte hier auf die Erfahrungen eines WoMo-Fahrers aus der Pfingstzeit 2011 verlinken: http://forum.womoverlag.de/viewtopic.php?f=20&t=15650
Zwiespältiger Erfahrungsbericht aus Korsika.
Die Schilderung der Umstände ist also eher für Urlauber interessant, die mit Camper-Van etc. oder WoMo unterwegs sind und dazu sich in den Sinn gesetzt haben, möglichst keine CPs zu nutzen.
Das ist mittlerweile halt auch schwierig auf de Île de Beauté!
Zitate z.B.:
- ... An der Westküste (Wasser versöhnt die Kinder) wird ein entscheidender Nachteil dieser Insel besonders deutlich: die sind nicht auf Womourlauber eingestellt, sondern versuchen uns überall und permanent auf Campingsplätze zu verbannen.
- ... Mir ist klar, daß mein Verhalten dazu beitragen wird, daß es die Inselverwaltung nicht mit Verbotsschildern bewenden lassen wird, sondern auch Durchfahrtsbeschränkungen (Querbalken) einrichten wird, und dann hat es sich mit der Zugänglichkeit.
Meine Grüße aus Teemitrum
Große, teure Wohnmobile fahren aber nicht die paar Kröten für eine Übernachtung auf Campingplätzen
locker machen wollen
Denn auf diesen gibt es Toiletten, Duschen und Müllcontainer.
Ich möchte nicht alle über einen Kamm scheren aber diese Art Urlauber k.... mich an.
Im Juni dieses Jahr: 1. Spelunca, kurz vor der Brücke
Ich kam recht früh an zu fotografieren und es standen 2 WoMo's aus D, vor diesen ich dann parkte.
Als ich nach ca. 3 Std. zurückkam - WoMos weg, dafür Flaschen und Becher als Hinterlassenschaft!
2. Strand von Pero
Als ich gegen 22.00 Uhr auf dem Parkplatz am Strand ankam stand da nur ein WoMo, diesmal aus I.
Ich ging also an den Strand zum angeln und als ich gegen 5.00 Uhr wieder nach Hause wollte war das WoMo weg.
Aber sie haben mir noch ein Geschenk dagelassen - neben meinem Auto ein Sack Müll -.
Wenigstens nicht lose.
Vielleicht haben die gedacht, ich könnte es zum angeln brauchen.
Es ist aber auch ein Kreuz, dass es am Strand nichtmal einen McD.... oder so gibt, wo man den Müll los wird und gleich
noch billig essen kann.
Übrigens, wer sich kein Wasser kaufen kann - gerade an der Westküste gibt es an der Straße viele Brunnen.
Diese haben aber keinen Wasseranschluß, man muß das Wasser im Kanister auffangen.
So, jetzt hab ich mich aber bei den WoMo-Fahrern beliebt gemacht aber so sind nun mal meine Erfahrungen.
Grüße aus Womofreidorf
Burkhardt
Hallo zusammen,
solange es noch den Titel "Mit dem Wohnmobil nach Korsika" von Reinhard Schulz und Waltraud Roth-Schulz gibt, wird sich leider an dieser Situation nichts ändern. In dem Machwerk wird seit Jahren nach wie vor das Wildcampen auf Korsika propagiert. Campingplätze werden, wenn überhaupt, nur erwähnt und nicht einmal beschrieben. Es ist eine Schande, dass man bei 80 % der Wohnmobil-Urlauber auf Korsika immer noch diesen Mist findet!
Die Korsen haben ganz Recht, wenn sie die WoMos von Wildcampern mit Steinen zerdeppern. Da würde ich am liebsten auch noch selbst mitmachen.
Diese Leute glauben offenbar, das Recht zu haben, in fremden Ländern die Landschaft nach Belieben versauen zu dürfen, weil nicht alle fünf Meter ein Müllcontainer oder ein öffentliches Klo stehen. Aber zu Hause regen die sich auch auf, wenn ihnen jemand einen Müllsack über'n Zaun in den Vorgarten schmeisst oder einfach in der Landschaft liegen lässt. Auch in einem Urlaubsland haben immer noch die Einheimischen das Sagen, weil es eben ihr Land ist und sie dort leben und arbeiten müssen. Wenn von den Korsen etwas nicht geduldet wird, dann hat man sich danach zu richten. Und wenn den Herrschaften der Fußweg vom Campingplatz zum Strand zu weit ist, dann sollen sie den Strand eben bleiben lassen oder mehr Sport treiben, damit sie nach 100 Metern nicht gleich in ein Sauerstoffzelt müssen.
Es sind nur wenige, die den Ruf einer großen und mehrheitlich vernünftigen Gemeinschaft ruinieren. Dies kann und darf nicht geduldet werden!
Viele Grüße
Uli P.
Datum: 26.07.11 14:37
Tja liebe Womo Freunde, auch mir ist aufgefallen es wird zunehmend schwieriger in der freien Wildbahn zu stehen, mich als Gespannfahrer tangiert das weniger, ich könnte zwar, habe aber kein Interesse.
Da ist mir im KorsikaForum ein Beitrag aufgefallen, der genauso für Sardinien stehen könnte aber lest selber.
Hallo zusammen,
ich möchte hier auf die Erfahrungen eines WoMo-Fahrers aus der Pfingstzeit 2011 verlinken: http://forum.womoverlag.de/viewtopic.php?f=20&t=15650
Zwiespältiger Erfahrungsbericht aus Korsika.
Die Schilderung der Umstände ist also eher für Urlauber interessant, die mit Camper-Van etc. oder WoMo unterwegs sind und dazu sich in den Sinn gesetzt haben, möglichst keine CPs zu nutzen.
Das ist mittlerweile halt auch schwierig auf de Île de Beauté!
Zitate z.B.:
- ... An der Westküste (Wasser versöhnt die Kinder) wird ein entscheidender Nachteil dieser Insel besonders deutlich: die sind nicht auf Womourlauber eingestellt, sondern versuchen uns überall und permanent auf Campingsplätze zu verbannen.
- ... Mir ist klar, daß mein Verhalten dazu beitragen wird, daß es die Inselverwaltung nicht mit Verbotsschildern bewenden lassen wird, sondern auch Durchfahrtsbeschränkungen (Querbalken) einrichten wird, und dann hat es sich mit der Zugänglichkeit.
Meine Grüße aus Teemitrum
Große, teure Wohnmobile fahren aber nicht die paar Kröten für eine Übernachtung auf Campingplätzen
locker machen wollen
Denn auf diesen gibt es Toiletten, Duschen und Müllcontainer.
Ich möchte nicht alle über einen Kamm scheren aber diese Art Urlauber k.... mich an.
Im Juni dieses Jahr: 1. Spelunca, kurz vor der Brücke
Ich kam recht früh an zu fotografieren und es standen 2 WoMo's aus D, vor diesen ich dann parkte.
Als ich nach ca. 3 Std. zurückkam - WoMos weg, dafür Flaschen und Becher als Hinterlassenschaft!
2. Strand von Pero
Als ich gegen 22.00 Uhr auf dem Parkplatz am Strand ankam stand da nur ein WoMo, diesmal aus I.
Ich ging also an den Strand zum angeln und als ich gegen 5.00 Uhr wieder nach Hause wollte war das WoMo weg.
Aber sie haben mir noch ein Geschenk dagelassen - neben meinem Auto ein Sack Müll -.
Wenigstens nicht lose.
Vielleicht haben die gedacht, ich könnte es zum angeln brauchen.
Es ist aber auch ein Kreuz, dass es am Strand nichtmal einen McD.... oder so gibt, wo man den Müll los wird und gleich
noch billig essen kann.
Übrigens, wer sich kein Wasser kaufen kann - gerade an der Westküste gibt es an der Straße viele Brunnen.
Diese haben aber keinen Wasseranschluß, man muß das Wasser im Kanister auffangen.
So, jetzt hab ich mich aber bei den WoMo-Fahrern beliebt gemacht aber so sind nun mal meine Erfahrungen.
Grüße aus Womofreidorf
Burkhardt
Hallo zusammen,
solange es noch den Titel "Mit dem Wohnmobil nach Korsika" von Reinhard Schulz und Waltraud Roth-Schulz gibt, wird sich leider an dieser Situation nichts ändern. In dem Machwerk wird seit Jahren nach wie vor das Wildcampen auf Korsika propagiert. Campingplätze werden, wenn überhaupt, nur erwähnt und nicht einmal beschrieben. Es ist eine Schande, dass man bei 80 % der Wohnmobil-Urlauber auf Korsika immer noch diesen Mist findet!
Die Korsen haben ganz Recht, wenn sie die WoMos von Wildcampern mit Steinen zerdeppern. Da würde ich am liebsten auch noch selbst mitmachen.
Diese Leute glauben offenbar, das Recht zu haben, in fremden Ländern die Landschaft nach Belieben versauen zu dürfen, weil nicht alle fünf Meter ein Müllcontainer oder ein öffentliches Klo stehen. Aber zu Hause regen die sich auch auf, wenn ihnen jemand einen Müllsack über'n Zaun in den Vorgarten schmeisst oder einfach in der Landschaft liegen lässt. Auch in einem Urlaubsland haben immer noch die Einheimischen das Sagen, weil es eben ihr Land ist und sie dort leben und arbeiten müssen. Wenn von den Korsen etwas nicht geduldet wird, dann hat man sich danach zu richten. Und wenn den Herrschaften der Fußweg vom Campingplatz zum Strand zu weit ist, dann sollen sie den Strand eben bleiben lassen oder mehr Sport treiben, damit sie nach 100 Metern nicht gleich in ein Sauerstoffzelt müssen.
Es sind nur wenige, die den Ruf einer großen und mehrheitlich vernünftigen Gemeinschaft ruinieren. Dies kann und darf nicht geduldet werden!
Viele Grüße
Uli P.
