Tirrenia verlegt Geschäftssitz von Neapel nach Cagliari

Beppe

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Tirrenia (CIN – Compagnia Italiania di Navigazione) beabsichtigt, den Geschäftssitz von Neapel nach Cagliari zu verlegen

Historischer Wendepunkt für die Tirrenia Schiffahrtsgesellschaft (CIN), die ein entsprechendes Memorandum mit der Region Sardinien kürzlich unterzeichnete.

Ihr zukünftiger Geschäftssitz soll von Neapel nach Cagliari verlegt werden. So zumindest die Absichtserklärung, die der sardische Minister für Transport und Verkehr – Massimo Deiana - und der CEO der Reederei - Ettore Morace – gemeinsam Ende Juli unterzeichneten.

Im Augenblick kann dies zwar nur als eine Absichtserklärung gewertet werden, da für die Geschäftssitzverlegung auch die Zustimmungen der entsprechenden Gremien der Gesellschaft erforderlich sind. Deiana merkte hierzu an: „Die Absichtserklärung hat zumindest einen großen symbolischen Stellenwert. Alleine aus der Geschäftssitzverlegung würden rund € 27 Mio. an Mehrwertsteuer jährlich für die Region Sardinien zusätzlich als Einnahmen fließen."

Die Tirrenia ist eine der größten europäischen Reedereien mit einer Flotte von rund 90 Schiffen. Die Tirrenia führt jährlich ca. 60.000 Überfahrten durch und legt hierbei rund 4 Millionen Seemeilen zurück. Auf ihren Schiffen werden pro Jahr 13 Millionen Passagiere und 2 Mio. Autos befördert. Allein das transportierte Nutzfahrzeugvolumen wird hierbei mit 6,5 Mio. linearen Metern angegeben.

Die CIN ist eine neu gegründete Auffanggesellschaft, die die Privatisierungs-Ausschreibung der früheren Tirrenia (Staatsgesellschaft) als einziger Bewerber „gewonnen“ hat und welche die Aktivitäten sowie die Aktivposten des Anlagevermögens der Tirrenia übernommen hat. Anteilseigner der CIN sind Marinvest (Gianluigi Aponte – GNV), Moby Lines (Vincenzo Onorato) und Grimaldi (Grimaldi Lines). Offizielles Übernahmedatum war der 21. Juni 2012. Die Kartellbehörde der EU hatte allerdings ein Veto gegen diese Übernahme eingelegt
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Zuletzt geändert:
Da hängen ja auch viele Arbeitsplätze dran, die Sardinien ja sicherlich gut gebrauchen kann, aber Neapel auch. Des einen Freud, des anderen Leid.
 
Na, da braucht man sich nicht über die Fährpreise wundern, wenn Moby Lines und Tirrenia eh unter "einer Decke stecken".


Grüssle
Jürgen
 
Feuerpferd,

soweit mir erinnerlich wird die Zentrale der Tirrenia gerade mal mit um die 20 Mitarbeiter gestemmt.
 
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