Huch......teils saftige Kosten!

Fraglich ob damit nicht noch mehr kleine Buchten oder Ecken übervölkert werden? Da wo es dann ausser Natur (Strand/Meer/Steine) nix hat?
 
Immer noch billiger wie ne Liege und Schirm am Strand.
Aber es gibt Strände die muss ich nicht für Geld und Gute Worte gesehen haben.Natürlich haben Wir uns im Frühjahr oder im Spätherbst einiges angeguckt wenn wir zufällig auf der Strecke waren.
Das war Punta Molenis im Mai 2019 komplett unter Wasser.
Auch wenn hier viele nicht so Begeistert von Costa Rei sind find ich immer noch Ruhige Plätze an verschiedenen Strandabschnitten.
Der Sand und das Wasser Rund um die Insel ist eh dasselbe.Ab einem gewissen Alter ist man nicht mehr so Neugierig.Vom Neuen Haus haben Wir es 1 min zu Fuss zum Meer.Wir gehen quasi nur noch zum Baden oder Schwimmen ans Wasser.Den Rest vom Tag verleben Wir auf Terazza oder den Liegen im Garten.
 

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"Zeit am Strand : max. 90 Minuten für diejenigen, die mit dem Boot anreisen; Passagiere auf gemieteten Jollen mit Fahrer oder Privatbooten: max. 70 Minuten inklusive Landung und Einschiffung."

Ok, muss ich mir dann eine Parkuhr an mein Handtuch klemmen? :D
 

Bitte? Sandverlust wegen Strandtuch...also wir schütteln die jeweils aus, damit wir keinen Sand 'mitnehmen'....Und die Reservationen inkl. Kosten wirken sicher ungut....Abschreckung, die wohl eher negativ für die Touristenorte sind...
 
Der artikel aus dem blick ist voller fehlerhafter angaben. Die massnahmen wurden auch nicht "jetzt" beschlossen, die gibts schon mehrere jahre, siehe suchfunktion und blick-artikel der letzten jahre, voll sind die strände trotzdem, ob zb letztes jahr weniger blick-leser da waren ist hingegen unbekannt.;)
 
Bei den Bootstouren werden die Fahrgäste in die berühmten malerischen Buchten ausgespuckt. Ist ja ok, max. bis zu 1 Stunde Verweilzeit würde reichen, oft muss man länger in der Bucht bleiben. Ich verstehe auch nicht, warum man den ganzen Tag zum baden in diesen Buchten z.B. Cala Goloritze, Cala Luna etc. bleibt, morgens mit dem Boot hin, abends zurück. Da gibt es teilweise nichts, keine Infrastruktur, keine Toiletten. Verschmutzung der Buchten ist vorprogrammiert. Halbtagestouren ohne Zugang in die Buchten fände ich super. In dieser Hinsicht wäre Optimierung des Bootstouren-Angebots möglich, würde die Buchten und die Menschen schonen.
 
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Hallo wir fahren im August nach Sardinien,

gibt es nun eine APP von der aus alle Bezahlstrände zu buchen sind oder muss man vorher das Internet durchsuchen. Sind alle Strände die Kostenpfichtig sind vorher zu reservieren oder kann man auch vor Ort einfach Eintritt zahlen und rein.?

Gruß
 
Hi @martin-dengler
Da es darum geht, dass an gewisse Strände nur eine beschränkte Zahl von Personen Zutritt hat wirst Du im August kaum einfach hinfahren können und vor Ort Eintritt bezahlen bei den Stränden, die man online vorreservieren kann.
Eine App für alle Strände gibt es nicht da die Kommunen das unterschiedlich handhaben.

Im Link im ersten Post sind die Angaben zu La Pelosa nicht richtig was die Reservationsseite anbelangt (es gibt eine neue Reservationsseite, was eine eher blöde Idee ist, die die Kommune da hatte): https://spiaggialapelosa.it/
Du solltest ausschliesslich diese verwenden, alles andere ist nicht seriös.
Laut Seite der Gemeinde soll es da auch ein App geben: La Pelosa.


Es gibt nun auch eine aktualisierte Übersicht über die Strände mit zahlenmässiger Zugangsbeschränkung inkl. Angaben wie man reservieren kann, hoffe dass diese vollständig ist: https://duevaligieinviaggio.com/spiagge-numero-chiuso-sardegna/
Kannst Du mit deepl. com recht gut übersetzen oder sonst hier nachfragen.

LG, Maren
 
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Vielen Dank euch allen für die Antworten. Ich habe mir nun die links mal gespeichert. Wir haben nun alle Tagestouren geplant und freuen uns auf den Urlaub
 
Update 2026:

Hier allgemeine hilfreiche Infos zu zugangsbeschränkten Stränden auf Deutsch

Dieses Update von o.g. Link für 2026 (übersetzen lassen) sieht ziemlich aktuell aus , zB Su Sirboni kam dazu. Ticket hierfür auch über https://www.heartofsardinia.com/
 
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Ich habe mir mal angeguckt, wo es mittlerweile Zugangsbeschränkungen gibt. Das sind ja mittlerweile unglaublich viele. Und ich könnte mir gut vorstellen, dass dies erst der Anfang ist, denn es lässt sich ja mächtig Geld damit machen. Noch mal zusätzlich zu den Kurtaxen. Da braucht man nicht mehr davon zu sprechen, wie toll es auf Sardinien ist, kaum oder keine Strandbäde wie auf dem Festland zu haben, die man erst zahlen muss, damit man an den Strand kann. Dazu noch Vorgaben, keine Sonnenschirme mitnehmen zu dürfen oder nur bestimmte Matten, statt Handtücher. Mensch, das ist doch für dieses weite und freie, windgerüttelte Land eine unschöne Vorstellung.
 
Punta Molentis in Villasimius
Wer im Paradies sonnenbaden möchte , muss künftig zehn Euro pro Tag bezahlen und darf – bis auf wenige Ausnahmen – keine Sonnenschirme mitbringen.
Die neuen Regeln gelten vorerst vom 6. Juni bis 31. Oktober
Sonnenschirme dürfen nur von Familien mit Kindern bis zu 10 Jahren mit an den Strand gebracht werden und sind auch Personen ab 65 Jahren gestattet.

Quelle: www.lanuovasardegna.it
 

„Strand in Italien verbietet Sonnenschirme für Besucher zwischen 10 und 65 Jahren​


Eine Gemeinde in Italien verbietet Sonnenschirme am Strand für Menschen zwischen zehn und 65 Jahren und führt gleichzeitig eine Eintrittsgebühr von zehn Euro pro Person ein. Dadurch soll ein wichtiges Ziel erreicht werden.

Wer diesen Sommer am Strand Punta Molentis an der Südostküste Sardiniens baden gehen will, sollte ausreichend Sonnencreme mit einpacken. Denn die Gemeinde Villasimius hat laut der Zeitung „La Nuova“ für diese Saison strenge Auflagen für den Strand beschlossen. Seit dem 6. Juni ist das Mitführen von Sonnenschirmen für Besucherinnen und Besucher zwischen zehn und 65 Jahren verboten. Auch Pavillons, und Zelte sind von dem Verbot betroffen. Dafür werden aber pro Person jetzt zehn Euro Eintritt fällig. Außerdem darf der Strand auch nur zwischen acht und 20:30 Uhr betreten werden. Mit den neuen Regeln will die Gemeinde den Strandbesuch unattraktiver machen, und das hat einen bestimmten Grund.

Verbot dient den Umweltschutz​

Die neuen Regeln gelten noch bis zum 31. Oktober. Sie sind jedoch nicht dazu da, Touristinnen und Touristen zu schikanieren oder mehr Geld in die Gemeindekasse zu spülen, sondern sollen die Zahl der Besucherinnen und Besucher reduzieren. Aus Umweltschutzgründen sollen die Auswirkungen von Badegästen auf den Strand verringert werden. Ende Juli letzten Jahres hat dort ein verheerender Waldbrand das Gebiet in Mitleidenschaft gezogen. Außergewöhnliche Wettereignisse hätten weitere Schäden verursacht. Durch die getroffenen Maßnahmen soll die Natur an diesem Strand auch für die Zukunft erhalten bleiben. Das Sonnenschirm-Verbot soll mehrmals täglich von der Polizei kontrolliert werden.“ Münchner Merkur 11.06.26
 
Vor 3 Jahren hat man noch € 1,-- p.P. bezahlt. Jetzt zahlt man bereits € 10,-- p.P.
Vorgeblich werden hierbei Umwelt- und Naturschutzgründe angeführt.

Wenn Umwelt- und Naturschutz m.E. hier so so wichtig sind und dies das vorderste Ziel wäre, dann müßte das gesamte Gebiet einfach und ohne Ausnahme(n) komplett gesperrt werden.
Jegliche anthropogene Belastung sollte bei so einer deutlichen Herausstellung des Zieles untersagt und unterbunden werden.

Darüberhinaus kenne ich ne Menge Menschen zwischen 10 und 65, die aufgrund medizinischer Probleme immer mit Sonnenschirm oder änderweitigen Schutzvorrichtungen nur an den Strand bzw. an solche Orte dürfen und können. Insoweit haben die großartigen Planer von Punta Molentis anscheinend noch nie was von Inklusion etc. gehört. Inklusion ist ein Menschenrecht und ist fest verankert in der UN-Behindertenrechtskonvention.

Das es letztes dort Jahr schwer gebrannt hat ist bekannt. Das außergewöhnliche Wetterereignis war wohl der Sturm Harry im Januar Anfang diesen Jahres.

So ne verrückte und scheinheilige Preisbildungsankündigung hab ich selten gelesen. Jedenfalls empfinde ich das einzig so, als daß Touristen hierdurch nur schikaniert und ausgenommen werden und um (noch!) mehr Geld in die Gemeindekasse zu spülen.

Zumindest hab' ich die Freiheit, diesen idiotisch beschwerten Strand nicht besuchen zu müssen.
 
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Bezüglich Punta Molentis fühlt es sich nach Abzocke an.Die Maßnahme wirkt auf den ersten Blick ziemlich hart und auch etwas widersprüchlich: Man zahlt Eintritt, bekommt aber gleichzeitig Einschränkungen auferlegt.

Man muss ja nicht alles mitmachen.
 
Ja ja , die übliche gefühlte Abzocke , Schikane usw… Ich kann euch beruhigen keiner , der sich den Punta Molentis Strand gönnt liest eure Kommentare. Fast jeder zweite Villasimius-Fahrgast , die ich seit gut 6 Wochen bisher chauffiert habe , fragt mich nach dem Punta Molentis Strand , ob man wieder hin kann. Und die italienische Urlauber-Welle kommt erst noch .
Wer über 100/150/ oder mehr € für ein Hotelzimmer zahlt , den jucken auch die 10,-€ nicht .
Auch dieses Jahr wird er wieder gut besucht sein …

Wem das trotzdem zu wider ist , kann ja einen der anderen tollen Strände Villasimius besuchen .
 
Man muss auch mal gönnen können ;)

Für Billigurlauber gibt es ja viele andere Reiseziele :D
 
Ja, schafft man halt eine Art "Luxus-Eklave", wem es gefällt .... Dem macht es dann auch nichts aus, ein paar hundert Euro noch für den Liegestuhl/Sonnenschim-Verleih zu zahlen, um Schatten zu haben. Vielleicht wird dieser Bereich dort gar vergrößert um eine größere Einnahmequelle, Konzession zu schaffen? ;).Einfach zu boykottieren.

Es ist mit so vielen anderen Dingen, auch mit Unfällen usw, einzelne "Katastrophen" stehen im Rampenlicht, das Normale wird nicht erwähnt. Man muss es aber wirklich auch mal ins Verhältnis setzen. Das sind jetzt 22 einzelne Strände/Abschnitte auf den rund 1800 Inselkilometern rund um die Insel mit wie vielen Hunderten von Stränden, Strandabschnitten der auch überwiegend unbebauten Küste. Da gibt es wirklich genügend schöne Alternativen.

Im Westen zB gibt es gar keine begrenzten/kostenpflichtigen Strände und im Norden nur einzelne, den La Pelosa und Santa Teresa, Rena Bianca, dazwischen die ganze weitläufige Nordküste oder an so vielen anderen Stellen, auch im Osten und Süden.
 
Genau, wobei die lettini mit ombrelloni schon zunehmen, aber das würden sie ja nicht, wenn es keine Strandbesucher gäbe, die bereit sind, dafür gutes Geld zu bezahlen. Und Platz für eigene Strandstühlchen ist trotzdem noch genügend vorhanden.

Vielleicht habt ihr ja mitbekommen, dass Sardinien ua einen Mindestlohn eingeführt hat ohne die Regierung in Rom um Erlaubnis zu bitten? Die sind natürlich nicht amused ;)

 
Vielleicht habt ihr ja mitbekommen, dass Sardinien ua einen Mindestlohn eingeführt hat ohne die Regierung in Rom um Erlaubnis zu bitten? Die sind natürlich nicht amused ;)
Den Erlaß eines gesetzlichen Mindestlohnes dürfte meinem Rechtsverständnis nach, einzig und allein nur durch eine landesweite gesetzliche Regelung durch die Regierung in Rom geregelt werden und fällt insoweit nicht in den isolierten Aufgaben-, Zuständigkeits- bzw. Hohheitsbereich einer Region. Da ist Frau Todde in derTat mal wieder etwas weit übers Ziel hinausgeschossen.

Würde mich auch nicht wundern, wenn Frau Todde auch noch auf die Idee kommt, die Umsatzsteuer für "Exporte" von der Insel auf 25% anzuheben, bzw. Importzölle für Festlandsimporte einzuführen, und. und.. und...
.
 
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Die Verordnung des Bürgermeisters von Villasimius für den Punta Molentis hat weite Kontroversen und Aufmerksamkeit erlangt, nicht nur in den italienischen und britischen Medien, auch deutschsprachige Medien berichten und das füllt inzwischen mehrere Seiten in der g.gle Suche:https://www.google.com/search?q=punta+molentis &sca_esv=942940f831a9853d&hl=de&tbm=nws&ei=ueQraqGQGq6Pxc8P4JykiQI&start=0&sa=N&ved=2ahUKEwjh0LmWxIGVAxWuR_EDHWAOKSE4FBDy0wN6BAgGEAQ&biw=1343&bih=822&dpr=2

Und auch in den sozialen Medien gibt es nicht wenige, die eine komplette weitere Schließung für die einzig sinnvolle Maßnahme halten, wenn es darum geht, den Strand zu schützen, Flora und Fauna sich regenerieren zu lassen, anstatt ihn den "Reichen" zu überlassen und zwischen 10-65 jährige derart auszuschließen. Es wird auch schon spekuliert, dass der Bürgermeister beschließen könnte, die Maßnahme zu ändern (La Nuova). Bzw wird derartiges im etwas später veröffentlichten Unione Artikel jetzt bereits ankündigt. Warten wir es ab, erscheint ja fast wie eine Posse, wenn es nicht so ernst wäre.

 
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
Es gibt so viele freie Möglichkeiten... Wie schon beschrieben. Bei La Pelosa sind alle Maßnahmen verständlich, Rena Bianca war mit 3,50 oder so im vergangenen Jahr bezahlbar. Aber auch da hat sich eine - deutsche - Touristin vor Ort total aufgeregt..
 
Es geht doch gar nicht um das Geld, das wir Touristen nicht zahlen wollen. Hier zahlen wir ja auch unmögliche Tagestarife fürs Schwimmbad. Aber wer die andere Ebene der Beiträge hier nicht verstehen kann, dem kann man sie nun mal nicht begreiflich machen. Ist so wie es ist. Jeder entscheidet für sich.
 
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