Spitznamen fürnamenlose sardische Natur ?
bo-ju
Sehr aktives Mitglied
Vor 5 Jahren, als ich neu war im Forum, las ich den Satz:
"Habt ihr auch familieninterne Namen für bestimmte Gegenden in Sardinien?"
Leider konnte ich den Beitrag nie wiederfinden, auch Michaela, die sich im alten Forum noch bestens auskennt, musste passen.
Aber sicher habt auch ihr eigene Namen erfunden für namenlose Plätze, die nur für euch in der Erinnerung einen Wert haben. So ungefähr:
Wir fuhren mit dem Bully von Dorgali nach Cala Gonone. Kalter Regen, dichter Nebel. Fast rammten wir 5 Kühe, die auf der Strassenmitte wiederkäuend uns Eindringlinge nicht passieren lassen wollten. Es ging grade nochmal gut aber der Schreck in den Gliedern verlangte dringend nach einer Beruhigungskaffeepause. Wohin also? Damals hatte Cala Gonone keine leicht erreichbare Bar wie heute. Hinterm Tunnel die Serpentinen runter. Fast unten führte eine einladende Strada bianca rechts rein. Also einbiegen, halten und in einer Strassenausbuchtung Wasser aufsetzen. Während es zum Kochen kam hatte ich Zeit , mich durch die offene Mitteltür umzuschauen. Das laute Lachen konnte ich mir grade noch verkneifen, wollte das Tier nicht stören.
Auf der gegenüberliegenden Hügelspitze saß ein Adler, klatschnass, mit gesträubtem Gefieder, die Nackenfedern strubbelig, Hals eingezogen, seine schlechte Laune war nicht zu übersehen. Natürlich soll man Tiere nicht vermenschlichen, aber wir hätten genauso übellaunig dagesessen, nass und ohne Sonne, die uns hätte trocknen können.
Wir tranken unseren Kaffee u. setzten die Reise fort. Seitdem heisst dieses Strassenstück bei uns: "Der Parkplatz zum missmutigen Adler". Klingt doch aussagekräftiger als:
40°16`25.12``N
9°36`41.75``O
Google zeigt alles, auch, dass der Weg heute noch genauso aussieht wie damals. Dafür ist Cala Gonone doppelt so groß geworden.
"Habt ihr auch familieninterne Namen für bestimmte Gegenden in Sardinien?"
Leider konnte ich den Beitrag nie wiederfinden, auch Michaela, die sich im alten Forum noch bestens auskennt, musste passen.
Aber sicher habt auch ihr eigene Namen erfunden für namenlose Plätze, die nur für euch in der Erinnerung einen Wert haben. So ungefähr:
Wir fuhren mit dem Bully von Dorgali nach Cala Gonone. Kalter Regen, dichter Nebel. Fast rammten wir 5 Kühe, die auf der Strassenmitte wiederkäuend uns Eindringlinge nicht passieren lassen wollten. Es ging grade nochmal gut aber der Schreck in den Gliedern verlangte dringend nach einer Beruhigungskaffeepause. Wohin also? Damals hatte Cala Gonone keine leicht erreichbare Bar wie heute. Hinterm Tunnel die Serpentinen runter. Fast unten führte eine einladende Strada bianca rechts rein. Also einbiegen, halten und in einer Strassenausbuchtung Wasser aufsetzen. Während es zum Kochen kam hatte ich Zeit , mich durch die offene Mitteltür umzuschauen. Das laute Lachen konnte ich mir grade noch verkneifen, wollte das Tier nicht stören.
Auf der gegenüberliegenden Hügelspitze saß ein Adler, klatschnass, mit gesträubtem Gefieder, die Nackenfedern strubbelig, Hals eingezogen, seine schlechte Laune war nicht zu übersehen. Natürlich soll man Tiere nicht vermenschlichen, aber wir hätten genauso übellaunig dagesessen, nass und ohne Sonne, die uns hätte trocknen können.
Wir tranken unseren Kaffee u. setzten die Reise fort. Seitdem heisst dieses Strassenstück bei uns: "Der Parkplatz zum missmutigen Adler". Klingt doch aussagekräftiger als:
40°16`25.12``N
9°36`41.75``O
Google zeigt alles, auch, dass der Weg heute noch genauso aussieht wie damals. Dafür ist Cala Gonone doppelt so groß geworden.



