Sardinien - eine der fünf "blauen Zonen" der Welt

Georgie

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Derzeit sind fünf sog. "Blue Zones" weltweit bekannt. "Blaue Zonen" sind Gebiete mit einer auffällig hohen Langlebigkeitsquote.
In der Provinz Nuoro ist die höchste Konzentration der Menschen mit 100 und mehr Jahren. Sardinien gehört somit zu den fünf sog. blauen Zonen: Okiwawa (Japan), Sardinien (Italien), die Nicoya-Halbinsel (Costa Rica) Ikaria (Griechenland) und Loma Linda (Kalifornien, USA).
Im Dorf Seulo lebten letztes Jahr 6 Menschen im Alter von über 100 Jahren. Als Gründe für die Langlebigkeit speziell auf Sardinien wird an erster Stelle das Leben als Hirte genannt. Einzigartig ist, dass nur auf Sardinien die über 100jährigen männlich sind. Die Männer, allesamt Hirten, begründen ihr hohes Alter mit der vielen Bewegung. Hirten legten viele Kilometer am Tag in den Bergen mit ihren Tieren zurück. Dazu käme die gesunde Ernährung und das intensive soziale Leben.

Dokumentarfilm - Forever Young - Wie können wir das Altern stoppen

ab 12:38
 
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Es gibt auch schon mal hundertjährige Frauen. Gerne aus einer Familie (Gene).


Seulo ist noch relativ "neu" in der Gemeinde der richtig Alten.
Früher waren es z.B. Fonni, Gavoi, Ollolai, Ovodda, Tiana, Mamoiada, Orgosolo, Oliena, Villagrande Strisaili, Arzana, Baunei, Triei, Talana e Urzulei und Perdasdefogu

Der Trend wird aber sicherlich nachlassen.
Die Medizin macht zwar länger leben möglich, doch Ernährung, Tagesablauf und Umwelt nehmen auch Einfluss. Und da hat sich einiges geändert.
 
Uups ! Nein an dem Rekord zweifelt keiner nur an dem Tram Tram . Nun ja dein Artikel ist von 2012 , eine Ewigkeit her , mag heute doch vielleicht etwas anders gesehen werden…
 
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Selbstverständlich ist es möglich, dass auch mal irgendwo "geschummelt" wird.
Egal ob in Italien, Griechenland oder Japan...
Mal wird man älter gemacht, mal lebt die Tote einfach weiter.



Aber ob nun 105, 101 oder nur 98 - ist doch eigentlich egal.
Fakt ist, vor allem ihn den Bergen springen manche Sarden mit über 80 noch sehr fit herum und sehen auch oft jünger aus.
Warum sollen dann die alt wirkenden Greise im Dorf nicht eine Generation älter sein?




Frühere Lebensweise, Luft, Ernährung, Gene (sehr Ähnliche...) konnten sicherlich einen positiven Einfluss nehmen.
Die heutigen Bedingungen (außer die etwas bessere medizinische Versorgung) läuft wahrscheinlich eher entgegengesetzt und in 20 Jahren gibt es die richtig Alten weniger häufig.

Vielleicht ist auch mancher Ort wirklich "besonders"?
Nur bei Perdasdefogu sollte man das von 2 Seiten betrachten. Den vielen Alten steht ja auch noch das Quirra-Syndrom gegenüber.


 
Der Schwiegervater von meiner Freundin lebt in Monthey (CH) und ist gerade 103 geworden.

Ich kenne beide Urgroßmütter aus meiner Familie, 101 und 102 geworden.
Ich denke das Alter hat mit den Genen und dem Lebensweg zu tun.
Vorausplanung ist wahrscheinlich wie die Chance auf einen Lottogewinn.
 
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