So bekloppt erscheinen mir diese Ideen überhaupt nicht.
Ich bin 25 Jahre alt, war das erste mal mit 7 auf der Trauminsel und meine Eltern lies die Insel auch nicht mehr los, also waren wie folglich jeden Sommer auf Sardinien.
Das Gefühl des "Nachhausekommens" kenne ich, wie auch jeder andere hier, bestens.
Das schöne daran ist, dass man in der doch recht langen Zeit schon die ein oder anderen "Kontakte" knüpfen konnte, unsere Vermieterin ist mittlerweile eher eine Freundin und wir sind eher Teil der Familie als ein paar "Urlauber".
Letztes Jahr habe ich versucht, meine Freundin auch von der Insel zu begeistern, aufgrund vieler unglücklicher Umstände ist dies leider nicht ganz gelungen, aber wir sind uns sicher, dass wir nächstes Jahr die Insel wieder besuchen werden.
Ich habe meinen Eltern schon damals als naiver Jugendlicher erzählt, dass ich in La Caletta am Strand eine Wurstbude eröffne und dann für immer auf der Insel leben möchte, natürlich ist dies als Jugendlicher "Wahnsinn" anzusehen, aber man merkte bereits früh, dass ich mein Leben in Deutschland irgendwann beenden werde.
Folglich habe ich bereits mit 18 Jahren ein "Sparkonto" eingerichtet wo monatlich eine bestimmte Summe X eingeht, damit ich früher oder später ein schöneres, entspannteres und vor allem fröhlicheres leben auf Sardinien führen kann.
Ob dies in 20 oder 40 Jahren ist spielt dabei nicht sonderlich eine große Rolle, aber dem doch sehr tristen Alltag in Deutschland werde ich früher oder später entfliehen.

