Prognose - Umsatzverluste im Tourismussektor?
Ich kann die Unfreundlichkeit auch nicht einer bestimmten Nation zuordnen... finde es gibt einfach nur 2 Kategorien an Menschen im Berufsleben und die in jedem Land... die, die ihren Job mögen und deshalb gut machen und die, die dies nicht tun und daher unfreundlich und unfähig sind. Vielleicht gibt es noch eine 3. Kategorie... nämlich die, die sich einfach komplett in ihrer Berufswahl vertan haben, nicht merken, dass ihnen der Job mit all seinen Anforderungen nicht liegt und der Ansicht sind, sie machen es gut :D
 
.......wieso deutsche und auch österreichische Unfreundlichkeit????? also ehrlich ich hatte in Österreich bis dato in der Gastronomie / Hotel nur sehr freundliche und profisionelle Menschen.
aber gehört nicht hierher, wehre mich aber das wir Deutsche / Österreicher immer ein Stempel aufgedrückt bekommen, ich bin beruflich sehr viel im Ausland unterwegs und die Italiener, Russen, oder Franzosen sind nicht besser im Ausland.

Nochmal ich sagte ja schon, NICHT ALLE ÜBER EINEN KAMM SCHEREN :););) ausserdem sprach ich vom Lebensmitteleinkauf...
 
Ich kann die Unfreundlichkeit auch nicht einer bestimmten Nation zuordnen... finde es gibt einfach nur 2 Kategorien an Menschen im Berufsleben und die in jedem Land... die, die ihren Job mögen und deshalb gut machen und die, die dies nicht tun und daher unfreundlich und unfähig sind. Vielleicht gibt es noch eine 3. Kategorie... nämlich die, die sich einfach komplett in ihrer Berufswahl vertan haben, nicht merken, dass ihnen der Job mit all seinen Anforderungen nicht liegt und der Ansicht sind, sie machen es gut :D
Für mich hats auch mit der Mentalität zu tun, Italiener ist nicht gleich Italiener ...an der Adria sind sie auch freundlich und zugleich froh, wenn du fertig bist, dass der Tisch endlich wieder frei wird für die Nächsten...genau das will ich nicht..:confused:
 
....das war nicht meine Absicht ....:( ...wobei, das Erstemal waren wir in San Teodoro...und wurden sehr gut bedient..;) der Vergleich war eher mi Lignano und Stintino ;))
 
witzige Diskussion hier, besonders diese Sätze: die sard. Produkte halten jeden Vergleich aus. Ohne Worte, wahrscheinlich auch noch deren Wochenmärkte.
Wenn man nur immer wieder das hoch und runter betet, glaubt man schließlich selber dran.
Nichts ist gegen sard, Produkte allgemein zu kritisieren, ist auch einiges an guter Qualität vorhanden und die Produkte sind allgemein absolut in Ordnung. Aber manchem hier scheint die Realität abhanden gekommen zu sein.
Die Vielfalt nur an ital. Lebensmitteln allein in meiner Stadt übersteigt bei weitem das Angebot in Sardinien, von Lebensmitteln anderer Länder schweige ich lieber. Restaurant Vergleiche lassen wir lieber. Neben großer Vielfalt, was Länderküchen betrifft, tummelt sich die deutsche Spitzengastro gleich nach der Französischen, zumindest in Europa. Da fehlt dann die unschlagbare japanische Konkurenz.
Nur ein Stern leuchtet noch auf der Insel, http://www.sardinien-auf-den-tisch....-erbe-spitzenkoch-roberto-petza-im-interview/
und die normale, bodenständige, nicht besternte aber dennoch gute Küche findet man hierzulande auch nicht gerade selten. Und wer es mag, kann die halbe Welt auf dem Gaumen erleben, was man von Italien und erst Recht Sardinien nicht gerade behaupten kann.Wir haben sogar einen sardischen Stand auf unserem unschlagbaren Wochenmarkt;)
 
Du kannst natürlich die Beiträge gastronomisch zerpflücken... ich möchte garnicht wissen, wie oft man etwas in div. Lokalen bestellt und der Meinung ist, dass die Tiere artgerecht gehalten werden und nur die besten Zutaten verwendet werden (zumindest täuscht es der Preis vor), der Geschmack sagt dann eh gleich alles.
Klein aber fein, danach wählen wir aus. Ich denke nicht, dass wenn die frischen Zutaten im Garten wachsen, ein sard. Restaurantbesitzer sich dann spanische Zutaten von irgendwo holt.
Man kann natürlich auch alles kaputtreden - wir fahren schon einige Jahre nach Sardinien, warum sollte es da anders sein als wo anders. Gute Ernährung muss einem etwas wert sein, ich kaufe auch zu Hause kein Billigfleisch aus Massentierhaltung und ich kaufe auch keine Tomaten zu Weihnachten oder Erdäpfel aus Ägypten. Wir ernähren uns saisonal und (hoffentlich) gesund. Ich versuche unnötige Verpackungen zu vermeiden und sage schon seit vielen Jahren dem Plastik den Kampf an:mad:
Da ich gerne koche, stört es mich nicht frischen Fisch vom Pescatore zu holen und selber zuzubereiten.

...wir sagen, "lass die Kirche im Dorf", ein gutes Mittelmaß ist wie überall gefragt ..;))
 
Ich möchte an dieser Stelle wie schon so oft anregen, Ferienwohnungen in Orten etwas abseits vom Meer zu mieten. Dort bekommt man all das, was man eigentlich erwartet, gute, preiswerte Unterkünfte, nette kleine Restaurants, freundliche Bedienung, Kontakt zu den gastfreundlichen Einheimischen, frische Lebensmittel aus der Region zu guten Preisen, Obst- und Gemüse Stände am Straßenrand, alles außer Meerblick. Auch so könnten die Touristenhochburgen entzerrt werden, zum Wohl aller.
 
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Umsatzverluste ? ja mit uns schon.
Gestern sollte es eine gegrillte Fischplatte nach Art des Hauses sein. Der große Teller kommt, sehr übersichtlich dekoriert mit einem kleinen Stück Fisch und einigen Meeresfrüchten. 25 Euro na ja wuste ich ja vorher, ein Bier für 5, eine Flasche Wasser für 4 und das günstige Coperto für 3 Euro. Dafür gabs dann zwei kleine Scheiben Weißbrot und etwas Pane.

Ich weiß, man muss nicht an der Küste ins Restaurant. Aber als Windsurfer wohne ich halt gern am Wasser. In Kapstadt und auf Sylt funktioniert es.
 
Gestern Abend in der Cooperativa dei Pescatori in Arbatax zur Serata mit pesce grigliato.

3x Grillteller mit je einer ganzen Dorade, 1 grosser Sepia und 3 grossen Gamberi mit einer tollen Sauce aus Olio, Aglio, Prezzemolo und Pepe rosa, dazu Brot, 2 Bier und 1 Flasche Perdera von Argiolas für zusammen 55 Euro. Da kann man nicht meckern. Übrigens direkt am Strand mit Gratis Mondaufgang.

Fahrt also demnächst lieber hierhin zum Fischessen. Gibt's jeden Freitag und Samstag
 
in der Surfpampa Putzu Idu wahrscheinlich wesentlich günstiger....
generell im wildschönen Westen dito, es sei denn du gehst ins klassische Hotel an der Costa Verde....

aber der Westen is ja out, weil da kannste ja nie baden wegen ständigem Wind.... ;)

Agriturismo Essen normalerweise so 35 Euro für etwa plusminus vier Gänge Getränke inclusive Wein und Mirto und co inclusive is möglich....
 
@Martinus
Wenn jemand so empfindet wie Du, dass ist die Sache meist gelaufen. Dann ist es in den allermeisten Fällen egal, was andere für Erfahrungen gemacht haben an anderen Orten. Was natürlich schon etwas schade ist.
Lg, maren
 
Umsatzverluste ? ja mit uns schon.
Gestern sollte es eine gegrillte Fischplatte nach Art des Hauses sein. Der große Teller kommt, sehr übersichtlich dekoriert mit einem kleinen Stück Fisch und einigen Meeresfrüchten. 25 Euro na ja wuste ich ja vorher, ein Bier für 5, eine Flasche Wasser für 4 und das günstige Coperto für 3 Euro. Dafür gabs dann zwei kleine Scheiben Weißbrot und etwas Pane.

Ich weiß, man muss nicht an der Küste ins Restaurant. Aber als Windsurfer wohne ich halt gern am Wasser. In Kapstadt und auf Sylt funktioniert es.
Eigentlich gehört der Beitrag ja in "Essen+Trinken", und zwar so, dass man das Rest. identifizieren kann.
 
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In einem aktuellen Artikel der Ansa ist laut Gian Battista Piana, Direktor Confesercenti Sardinien (einem der Wirtschaftsverbände), von einer schleppenden Saison die Rede, die in allen Touristenorten spürbar sei. Die Erwartungen seinen jetzt, Mitte der Saison, nicht erfüllt, auch Ferragosto hätte nichts Gravierendes daran geändert. Konkrete Zahlen bleiben abzuwarten.

Er sagt, das Geschäft laufe im gesamten Tourismussektor nicht so gut wie erwartet, von Hotels bis zu Stranddienstleistungen, aber vor allem auf dem Versorgungssektor, in Restaurants, Bars, Geschäften, Läden, Supermärkten (wenn auch weniger), würden bis zu 30% Verluste gegenüber dem Vorjahr erwartet. Es würde vor Ort weniger Geld ausgegeben, auch für Essen und essen gehen.

Sparen sei das Schlüsselwort dieser Saison.

Außerdem wird beklagt, dass nicht genügend attraktive alternative Angebote neben dem reinen Badetourismus geschaffen und ausgebaut wurden, wie Radwege, Wanderwege, Trekking usw.. Dazu kommt, dass sich die Situation in anderen Teilen des Mittelmeers beruhigt hat, eventuell ist auch mancher Tourist zu anderen, billigeren und organisierten Reisezielen abgewandert oder zurückgekehrt.

Wie ist euer Eindruck?

Ansa Artikel

Wir haben es als viel voller empfunden (Mitte Sept. Bis Ende), als die letzten Jahre. Besonders am Strand merkte man dies. Anscheinend zieht sich die Saison auch weiter in den Oktober. Früher war am 15.September schon wirklich Nachsaison.

Trotzdem immer wunderschön.
 
Wir sind in der Surfhauptstadt Porto Pollo, das Essen hatten wir in Palau. Ja, ich empfinde es hier teuer.
Auchwenn es wirklich unter einer anderen Überschrift passender wäre: das ist teuer und man sollte in Palau nicht die Restaurants mit Blick auf das Meer/Hafen an dem dem grossen Parkplatz wählen, die sind eher teuer und nicht unbedingt gut; ein Stück weiter links und rechts davon gibt es günstigere und bessere Angebote;
 
Wir haben es als viel voller empfunden (Mitte Sept. Bis Ende), als die letzten Jahre. Besonders am Strand merkte man dies. Anscheinend zieht sich die Saison auch weiter in den Oktober. Früher war am 15.September schon wirklich Nachsaison.

Trotzdem immer wunderschön.

Du hast auf jeden Fall recht, der September ist ein sehr beliebter Reisemonat geworden, wesentlich mehr als noch vor 10 Jahren;
 
Seh ich auch so, wir sind die letzten 10Jahre immer im September gefahren , und die letzten 5 Jahre wurde es im September immer voller, aber es geht noch.
 
September ist sicherlich der beste Monat, nur sind in Italien die meissten Firmen in der Woche vor ferroagosto und die woche des ferragosto (15. August) geschlossen d.h. fast ganz Italien hat Urlaub (grande esodo e grande rientro) und somit ist für ein Grossteil der ital. Urlauber nur der August möglich (mit den entsprechenden Kosten, Hochsaison).
 
Und wer es mag, kann die halbe Welt auf dem Gaumen erleben, was man von Italien und erst Recht Sardinien nicht gerade behaupten kann.

Ich wüßte jetzt nicht, warum ich überhaupt nach Sardinien fahren sollte, wenn ich vietnamesisch essen will... da fahre ich entweder nach Berlin oder gehe in das vietnamesische Restaurant hier vor Ort... Auf Sardinien hoffe ich bevorzugt auf regionale Küche.
"Keine internationale Küche auf Sardinien" ist m.E. ein ziemlich unlogisches Argument. Da dürften sich m.E. vielleicht die Sarden beschweren, wenn sie denn auf internationale Küche Wert legen sollten. Für mich klingt es so, als müßte ich bei einem Urlaub auf den Philippinen natürlich auch ein orginal sardisches Restaurant finden müssen können... nee, oder?
Und ich bin vermutlich nur ein begrenzter Jünger des Lukullus, denn ich war bei meinen Restaurantbesuchen auf Sardinien bisher zu 90% sehr zufrieden und von den für die gelieferte Qualität geforderten Preisen positiv überrascht. Wäre alles in Deutschland wesentlich teurer gewesen...

Nein, auf unserem dörflichen Wochenmarkt gibt's keine sardischen Produkte. Nur top Fleisch vom Metzger aus dem Nachbardorf... für orginal italienische handgemachte Pasta muß meine Frau aber auch nur auf den Wochenmarkt in Würzburg zum Feinschmeckerwagen. Ist aber trotzdem von der Qualität nicht besser als das, was wir auf Sardinien vorgefunden haben... trotz Direktimport.

Ich will damit eigentlich sagen, daß die Gastronomie auf Sardinien vermutlich nicht der Grund für Umsatzeinbußen im Touristikbereich sein kann...
 
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