Prognose - Umsatzverluste im Tourismussektor?
Bei 3 Monaten Sommerferien in Italien wird es aber schwierig die zeitversetzt nach Regionen zu gestalten.....
 
Hallo Beppe,

in Italien ist doch meist von Mitte Juni bis Mitte September die Ferienzeit.
Glaube nicht, daß dann die Betriebe den ganzen August zumachen, da würde bestimmt was für eine andere Zeit übrigbleiben.
Nur ist es in den Städten im August am meisten heiß, zumindest war es mal so, daß die Städter dann ans Meer wollen.
 
@Beppe
wenn auch die Bayern und Baden-Württemberger, die die Ferienrotation nicht mitmachen und ebenfalls immer im August Ferien haben, wegen Überfüllung Sardiniens weg blieben, dann würde es richtig schön auf der Insel:p:D (Bayern und Schwaben, bitte Smilies beachten!)
 
Auch wir BW-ler haben dieses Jahr zum Umsatzverlust beigetragen und sind in die kühle Bretagne gefahren. Nach den heißen Wochen in Deutschland stand uns dieses Jahr der Sinn nach etwas mehr "Frische".
Nun sind wir gut durchgekühlt wieder im warmen Süddeutschland gelandet und genießen es, am Abend noch Draußen sitzen zu können (was in der Bretagne nur mit dicken Socken und Fleece möglich war).
Nächstes Jahr zieht es mich aber im August bestimmt wieder auf die Insel :)

Ich denke auch, der Umsatzverlust ist vorwiegend dem warmen Wetter in Europa geschuldet. Manch Einer, der sonst auf die INsel geahren wäre, blieb in diesem Jahr sicher zu Hause.

Evt. sind auch die gestiegenen Flugpreise, mangels Air Berlin-Konkurenz mit daran Schuld. Dies ist zumindest bei uns in Stuttgart so. Da fliegt jetzt nur noch EW und die teure Lufthansa und die Preise sind um 30% gestiegen.
 
Gestern habe ich einen Bericht gesehen - keine Ahnung welches Programm es war, aber es ging um die extrem gestiegene Auslastung der Campingplätze vor allem in Deutschland in diesem Jahr, - ein grosser Trend, wieder mehr zu campen in jeglicher Form, einfach, Luxus, alles; auch Leute, die noch nie gecampt haben, sind in diesem Sommer dabei :)
 
@Beppe
wenn auch die Bayern und Baden-Württemberger, die die Ferienrotation nicht mitmachen und ebenfalls immer im August Ferien haben, wegen Überfüllung Sardiniens weg blieben, dann würde es richtig schön auf der Insel:p:D (Bayern und Schwaben, bitte Smilies beachten!)
Apropos smileys: Als Badener ( Nichtschwabe ;)) fühle ich mich sowieso nicht betroffen....
 
Gestern habe ich einen Bericht gesehen - keine Ahnung welches Programm es war, aber es ging um die extrem gestiegene Auslastung der Campingplätze vor allem in Deutschland in diesem Jahr, - ein grosser Trend, wieder mehr zu campen in jeglicher Form, einfach, Luxus, alles; auch Leute, die noch nie gecampt haben, sind in diesem Sommer dabei :)

Stimmt sabina,

wir sind in einer Gegend, die die Touris automatisch anziehen (Schloß Neuschwanstein). Radle oft an den Campingplätzen vorbei. Propevoll, anstehen bis zur Hauptstrasse. Die Wohnmobilplätze haben meist "Completto, ausgebucht Schild vorne draussen. Und soviele Italienische Wohnmobile habe ich die letzten Jahre auch noch nicht gesehen. Sogar an unseren Badeseen war viel italienisches Leben und die sahen recht zufrieden aus, war ja Handtuch an Handtuch, wie vorher zu Hause.
 
Caro Martin,
das ist ja spannend - also die italienischen Wohnmobile bei Euch! da verirren sich ja nicht so viele hier in den Norden ;)
hier sind es dann doch mehr die mit den gelben Nummernschildern und dem vielen Käse (pardon, liebe Nachbarn im Nordwesten), die waren aber schon vorher hier unterwegs, weil es hier so viele Berge gibt (doppel-smile .. Berge = Teutoburger Wald)
 
Wenn italienische Nummernschilder auf bayrischen Campingplätzen im August auftauchen, kann es doch nur bedeuten:

-Es kostet ein Campingurlaub in Bayern weniger, als auf Sardinien (oder generell Italien), weshalb der Italiener zum Sparen dorthin fährt
-der Italiener hat vom eigenen Land die Nase voll und Lust auf was Neues, egal, was es kostet

Wenn aber gleichzeitig genügend Nicht-Italiener nach Sardinien reisen, was jedenfalls unser Eindruck ist, dann kann es doch nicht zu Klagen über ausbleibende Touristen auf der Insel führen. Glaube kaum, dass der Nicht-Italiener im Urlaub das Portemonnaie in Restaurant und bei Ausflügen enger geschlossen hält, als ein Italiener, zumal er ja meist über ein höheres Einkommen verfügt (so jedenfalls die bisherigen Einschätzungen hier aus dem Forum).
 
@Sabina , wir haben nur 140km zum Brenner und ganz weit nach NL

-Es kostet ein Campingurlaub in Bayern weniger, als auf Sardinien (oder generell Italien), weshalb der Italiener zum Sparen dorthin fährt
-der Italiener hat vom eigenen Land die Nase voll und Lust auf was Neues, egal, was es koste

Ja,
so ist es.
Habe gerade mal 2 normale Campingplätze bei den Preisen verglichen:

2 Erwachsene 1 Kind
Cp Selema, S.Lucia Hauptsaisson ca. 60€ (Kinder zählen schon ab 3 Jahren)
Cp Bannwaldsee, Schwangau, Hauptsaisson ca.40€ (Kinder zahlen erst ab 6J)
 
Zuletzt geändert:
...Und er in Deutschland keine Maut zahlen muss,
..die Pizza und das Bier im Restaurant weniger kosten, als daheim, ohne dabei schlechter zu sein,
..sein Eis und Essen in Landessprache bestellen kann,
..im Supermarkt auf Barilla-Nudeln nicht verzichten muss (die ebenfalls weniger kosten, als Zuhause)
und nach dem fünften Bier anfängt, den Chiemsee für den Lago Trasimeno zu halten.

Warum nur, sind italienische Urlauber nicht schon früher darauf zu kommen, dass es für sie besser und günstiger ist, Urlaub in Deutschland zu machen, als im eigenen Land? Vor 60 Jahren war das für die Deutschen auch schon mal so:)

Um die Ausgangsfrage entsprechend abzuwandeln, sollte sich der deutsche Tourismusverband einmal dazu äußern, ob in 2018 ein erhöhter Anteil an italienischen Urlaubern zu spürbaren Umsatz- und Übernachtungssteigerungen in der Branche geführt hat.......;)
 
Nun ja, die mir bekannten Campingplätze auf Sardinien waren diesen August genauso gut ausgelastet wie vor einem Jahr.
Woher wer - oder in dem Zusammehang eben besagter Gian Battista Piana - welche Zahlen hat ist im Zusammenhang mit Sardinien sowieso immer schleierhaft - aber doch ein hübscher Treat in dem man allerhand diskutieren kann. Ob sich das dabb so darstellt, wie es Gian Battista Piana dargestellt hat, wird man irgendwann sehen.
 
@casa sardegna: Barilla-Nudeln ?? also ich kauf sie nicht, dachte die sind mehr für den deutschen Markt :p andere sind 1000x besser

das deutsche Bier ist sicher sehr gut, ohne Frage, das eine oder andere; aber die Pizza hier?? und weniger kosten als auf Sardinien.. finde ich nicht

aber bei allem anderen hast du natürlich recht.. ich stelle es mir auch gerade so vor, dass jetzt der Tourismusstrom in das neue SONNENLAND Deutschland geht - na mal sehen wie es so im kommenden Jahr wird
 
Ich kenne die Preise in Deutschland nicht mehr, bezahle hier auf Sardinien im ristorante aber für ein großes ichnusa 2.50 ... Kostet das in Deutschland weniger:eek:
 
Aussage von Bekannten sowie von meiner Tochter, war der August noch nie so voll wie dieses Jahr in der Umgebung von Alghero.
Parkplätze für die Strände wurden teilweise wegen Überfüllung schon Mittags gesperrt ( Mugoni ) und das unter der Woche , aber auch Alghero selber wird gerade gut besucht.
Die Touristen um Alghero sind dieses Jahr verstärkt aus Spanien und Frankreich.
Aber ich denke und hoffe wenn ich am 3 September ankomme wird es schon etwas stiller sein auf der Insel :cool::)
 
Die Italiener werden sich die Augen reiben, wenn sie in D im Restaurant eine Flasche Wasser oder ein Glas Wein bestellen. Das deutsche Essen findet generell keinen großen Anklang bei den Italienern. Ob sie bei uns in D glücklich werden? Billiger wird es nicht, wenn man von der Anreise absieht. Wie sagte ein sardischer Freund, auf die hohen Reisekosten vom "continente" nach Sardinien angesprochen: Il mare non è colpa nostra!:D
 
Klasse,

Ende September, wenn wir für 2 Wochen kommen, dürfte die Insel dann von allen Nicht-Sarden (Ausnahmen wie mich natürlich ausgenommen) wieder geräumt und die Straßen wieder frei für ein paar tolle Motorradtouren sein. Mal hören, was an dem vermeintlichen Gejammer in Gastronomien und Alberghierien über die Saison dann so übrig bleibt. Ist bestimmt wieder nur ein Momentanthema, um das Sommerloch zu füllen.
 
Die Frage ist wäre aber auch, abgesehen von den reinen Übernachtungszahlen, ist es denn so, dass die, die da sind weniger Geld vor Ort ausgeben, der Versorgungssektor besonders stark betoffen ist, dass wirklich sparen das Schlüsselwort der Saison ist?

Wenn (vielen) weniger Geld zur Verfügung steht, weniger Restaurants oder Bars besucht werden oder allgemein weniger "Unnötiges" so nebenbei in Urlaubsstimmung in Geschäften gekauft wird oder sogar vieles an Lebensmitteln mitgebracht wird statt vor Ort auf der Insel und lokale Produkte einzukaufen oder essen zu gehen. Oder wenn dabei von vorneherein Halb- oder gar Vollpension gebucht wurde und/oder über größere (ausländische) Ketten. Das könnte sich aber möglicherweise jetzt bzw künftig wieder umzukehren. Auch die Türkei erlebt wieder einen Boom, politische Lage scheint egal.

Dann wären gerade die bekanntesten Hotspots und Strände trotzdem voll bis überfüllt.
Man darf dabei auch nicht vergessen, wie vergleichsweise kurz die Saison auf Sardinien ist.

Aber ja eben, die ganze Aussage ist weder differenziert noch konkret. Genaues bleibt abzuwarten.

Ich persönlich konnte auch keinen Unterschied erkennen, dass es weniger Touristen als letztes Jahr waren.
Auch war wieder gerade Anfang August ein sehr deutlicher Zuwachs zu spüren. Ob die Leute sparen, kann ich schlecht beurteilen.

Generell halten sich die Nebenkosten auf Sardinien vergleichsweise doch noch im Rahmen, da gibt es für jeden Geldbeutel Möglichkeiten und man kann lieber weniger Geld vor Ort lassen, das lokale Unternehmen/Geschaften etc zu kommen lassen als viel Geld vor allem bei internationalen Konzernen.

Ich denke und hoffe, vor allem diejenigen kommen, die Sardinien schätzen und lieben, das was es besonders macht und die wegen den Menschen, der Natur und Kultur kommen und diese respektieren, die hoffentlich darüber nachdenken bei ihrer Reiseplanung und auch vor Ort, wohin ihr Geld fließt. Da nimmt man auch manche Dinge hin oder sieht darüber hinweg. Andere finden künftig (wieder) woanders ihr Glück.
Ist doch auch ok.
 
@LA -Lorenz nein in Posada,ich denke in Alghero ist es wahrscheinlich etwas voller aber wir sind hier auch an unsere Grenzen angekommen und hier war es auch mindesten genauso voll wie vergangenes Jahr... Auf jedenfall wünsche ich einen schönen Urlaub!
 
Die Italiener werden sich die Augen reiben, wenn sie in D im Restaurant eine Flasche Wasser oder ein Glas Wein bestellen. Das deutsche Essen findet generell keinen großen Anklang bei den Italienern.

Warum?
Es gibt genug von Exilitalienern betriebene Restaurants in Deutschland, um jeden Abend gut italienisch essen zu können, das Bier in Bayern kostet deutlich weniger, man zahlt kein Coperto zu 20% Aufschlag, wird schon vom Primo satt, ohne noch ein teures secondo zu ordern usw. usw.
In Summe komme ich in Deutschland mit 4 Personen deutlich günstiger aus dem italienischen Restaurant, als in einem Touriort in Italien.

Natürlich kannst Du auch auf Sardinien gut und preiswert essen, aber eben nicht in den San Theodoros, Posadas und Algheros dieser Insel im klassischen Tourirestaurant, wenn Du nicht genau weißt, wo die Einheimischen speisen.
 
Die Italiener werden sich die Augen reiben, wenn sie in D im Restaurant eine Flasche Wasser oder ein Glas Wein bestellen. Das deutsche Essen findet generell keinen großen Anklang bei den Italienern.

Georgie,

das deutsche vieleicht nicht, aber das bayrische, da sind sie ganz wild drauf.;))


Bayrisches Bier sowiso, das ist bis in den letzten Winkel in Italien bekannt. Selbst in Italien trinken viele junge Italiener Bier zum Essen, wir (ich) bin da mit dem Wein oft alleine.
 
ja danke ferina das werden wir bestimmt haben, werde auch mitte September für paar Tage das Geld in den Süden nach Pula bringen, etwas verteilen und jeden Tag schön essen gehen :cool::p.
 
Die Frage ist wäre aber auch, abgesehen von den reinen Übernachtungszahlen, ist es denn so, dass die, die da sind weniger Geld vor Ort ausgeben, der Versorgungssektor besonders stark betoffen ist, dass wirklich sparen das Schlüsselwort der Saison ist?

Wenn (vielen) weniger Geld zur Verfügung steht, weniger Restaurants oder Bars besucht werden oder allgemein weniger "Unnötiges" so nebenbei in Urlaubsstimmung in Geschäften gekauft wird oder sogar vieles an Lebensmitteln mitgebracht wird statt vor Ort auf der Insel und lokale Produkte einzukaufen oder essen zu gehen. Oder wenn dabei von vorneherein Halb- oder gar Vollpension gebucht wurde und/oder über größere (ausländische) Ketten. Das könnte sich aber möglicherweise jetzt bzw künftig wieder umzukehren. Auch die Türkei erlebt wieder einen Boom, politische Lage scheint egal.

Dann wären gerade die bekanntesten Hotspots und Strände trotzdem voll bis überfüllt.
Man darf dabei auch nicht vergessen, wie vergleichsweise kurz die Saison auf Sardinien ist.

Aber ja eben, die ganze Aussage ist weder differenziert noch konkret. Genaues bleibt abzuwarten.

Ich persönlich konnte auch keinen Unterschied erkennen, dass es weniger Touristen als letztes Jahr waren.
Auch war wieder gerade Anfang August ein sehr deutlicher Zuwachs zu spüren. Ob die Leute sparen, kann ich schlecht beurteilen.

Generell halten sich die Nebenkosten auf Sardinien vergleichsweise doch noch im Rahmen, da gibt es für jeden Geldbeutel Möglichkeiten und man kann lieber weniger Geld vor Ort lassen, das lokale Unternehmen/Geschaften etc zu kommen lassen als viel Geld vor allem bei internationalen Konzernen.

Ich denke und hoffe, vor allem diejenigen kommen, die Sardinien schätzen und lieben, das was es besonders macht und die wegen den Menschen, der Natur und Kultur kommen und diese respektieren, die hoffentlich darüber nachdenken bei ihrer Reiseplanung und auch vor Ort, wohin ihr Geld fließt. Da nimmt man auch manche Dinge hin oder sieht darüber hinweg. Andere finden künftig (wieder) woanders ihr Glück.
Ist doch auch ok.

Wie wahr, wir waren das 1.Mal 2002 auf der Insel und sind immer noch fasziniert und so soll es auch bleiben. Leider gibt es nicht mehr so viele Destinationen ....Auch wir sind mehrmals "fremdgegangen" um uns bzw. unseren Hunden die Fähre zu ersparen. Wir waren mehrfach in der Toskana, acu in Kroatien, Malta, etc. ,ist auch schön, aber EBEN NICHT SARDINIEN.
Die liebevolle Betreuung in kleinen sardischen Lebensmittelgeschäften und die frischen, sardischen Produkte halten keinen Vergleich stand, mit mitgebrachten Lebensmittel. Das kann man nicht erklären, das spürt man einfach. DIESES Lebensgefühl, das macht es aus, die Wertschätzung der Produkte...boah ich werde zur Poetin wenn ich dran denke...O_O
Wenn ich da an die deutsche und auch österr. Unfreundlichkeit denke, dann weiß ich wo ich für mich was mir besser gefällt. Ich möchte aber nicht alle über einen Kamm scheren.
....NUR MEHR EINE WOCHE, YEPPEHHHH
 
Ihr habt wahrscheinlich Recht mit dem Preisvergleich. Ich bin nicht in einem Touri Ort, bin ein sardisches Landei;) Dort essen wir trotz coperto gut und preislich angemessen, die Getränke sind viel billiger, man braucht auch nicht Primo und Secondo essen. Aber meine Erfahrungen kann man wohl nicht auf Italien und Touri Orte übertragen.
 
.......wieso deutsche und auch österreichische Unfreundlichkeit????? also ehrlich ich hatte in Österreich bis dato in der Gastronomie / Hotel nur sehr freundliche und profisionelle Menschen.
aber gehört nicht hierher, wehre mich aber das wir Deutsche / Österreicher immer ein Stempel aufgedrückt bekommen, ich bin beruflich sehr viel im Ausland unterwegs und die Italiener, Russen, oder Franzosen sind nicht besser im Ausland.
 
das deutsche vieleicht nicht, aber das bayrische, da sind sie ganz wild drauf.;))

.... und die schwäbische Küche auch! ;)

Bei jedem Besuch von meinem italienischen Onkel (geb. in Tricase) sagte er: Aber bitte mach zum Essen Spätzle mit Braten! :D
 
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