Kulinar. div. Kosten Verpflegung 2023?

Cmpp

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Ja, alles wird teurer, auch auf Sardinien, ist zu vermuten.

Wie viel muss man denn aktuell so einplanen für das übliche?

Das wäre zum Beispiel:
  • Besuch mittleres Restaurant auf dem Land oder an der Küste
  • Besuch Café mit Snack, Kuchen, irgendwas
  • Supermarktpreise im Vergleich zu Deutschland
Zu uns beiden: wir meiden touristische Hochburgen, essen überwiegend vegetarisch, kein Junkfood, keine Fünf-Sterne-Restaurants. Unsere Unterkunft ermöglicht es nicht, selber zu kochen. Und eigentlich haben wir im Urlaub darauf auch keinen Bock ;-)
 
Rechne im Vergleich zu Deutschland mit

Besuch mittleres Restaurant auf dem Land oder an der Küste: Gleiche Preise
Besuch Café mit Snack, Kuchen, irgendwas: Billiger um fast die Hälfte
Supermarktpreise im Vergleich zu Deutschland: Gleiche Preise. (Fleisch wäre teurer)
 
Wir sind jetzt ein paar Mal zu zweit in normalen Restaurants essen gegangen. Immer um die 60-65 €.
Pro Person ein primo oder ein secondo, nie beides, mit einer Beilage, immer ein Dessert, dazu 1/2 l Hauswein, Wasser, Caffè
 
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Ja, die lieben Preise.
Meist sind sie ja vor dem Lokal sichtbar....und ja, wie in D, F, A und CH, für Luxus zahlt man viel. Manchmal zu viel, wenn man dann die Menge betrachtet.

Vielleicht ein Tipp, Tankwart, Briefträger, Polizist oder auch sonst Einheimische wissen wo man sehr gut, ausreichend und trotzdem zu anständigem Preis essen kann....
 
Ich würde sagen, es kommt darauf an, wo Ihr konkret seid, auf der Insel.
Im ländlichen Bereich um Orosei ist es günstiger als an der Costa Smeralda bspw.
Wir fanden die Preise auf Sardinien generell für die Beispiele, die Du nennst (und wir sind ähnliche "Typen", kein Luxus, Vegetarier, keine Touri Hotspots) günstiger als z.B. in den Niederlanden, in Irland, in Spanien oder Belgien.
 
....wir machen es auch oft wie Georgie....wir teilen uns sozusagen ein 3-Gänge-Menü (Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise), wobei wir in uns bekannten Restaurants oft 2 Vorspeisen nehmen (weil wir dort Portionen gut einschätzen können)...dazu 1l Vino de la casa, 2 Cappuccis, 1x Aqua Grande und €50 inkl. Coperta und Trinkgeld wechseln den Besitzer....dieser spendiert uns noch 2 Mirthi im Anschluss.....die Idee des Teilens ist bei uns nicht dem Wirtschaftlichkeitsgedanken geschuldet, vielmehr einem guten Sättigungsgefühl....obwohl wir Beide gute Esser sind, vermeiden wir doch gerne das Pappsatt-Gefühl...
 
wenn es dann soweit kommt wie auf Sylt und sich die Einheimischen die Insel nicht mehr leisten können, dann wirds schlimm.
Touristen kommen und gehen, aber eine Insel ohne Einheimische ist eine traurige Geschichte und die will auch keiner mehr.
 
wenn es dann soweit kommt wie auf Sylt und sich die Einheimischen die Insel nicht mehr leisten können, dann wirds schlimm.

Das ist die Generation der Erben, die Oma's Häuschen oder das Elternhaus vergolden wollen. Zum großen Teil ein selbstgemachtes Problem.
 
Also ich zahle in Palau stets 1€ für einen genialen Café (auf deutsch: Espresso)

Meine Frau zahlt für nen Cappuccino 1.50€

In Deutschland kostet der Cappuccino mindestens 3,5 bis 4€. Sagt meine Frau.
Den Espresso gibt es in der Qualität gar nicht. (Nennt mir Orte..)

Letztens hatte ich 4 Leute - zum Kaffee nach dem Mittagessen eingeladen.
Ich war schockiert: 5,30€ für alle.
(EinheimischenBar - ganzjährig geöffnet)

Da ich eine ehrliche Haut bin (und sie schon öfter was vergessen haben) … nochmal nachgefragt - immer noch 5.30€. Ich hab dann 2.70€ Trinkgeld gegeben.
4 Menschen x 2….

Sardinien ist unglaublich günstig.

Restaurants-dasselbe Spiel. Man muss eben nur die finden, wo die Einheimischen speisen.
Wir essen günstiger und besser (alles ist frischer!) als in Deutschland oder Festland.
Zu zweit 30€ mit einem Liter Hauswein ist schon viel!‘

Und das ist Palau… nich irgendein Dorf mitten in der Insel.


Insofern kann ich die Rede „Sardinien ist teuer“ nicht teilen.
Nach 10 Jahren und 9 Jahren Sardinien-Erkundung (da ging der Sommerurlaub stets drauf) - wage ich zu behaupten:
Sardinien ist eine Insel voll Armut, die Jugend hat keine Perspektive und wandert ab… lässt man die Tourifallen links liegen… zahlt man die Preise der Einheimischen.
DieTouriFallen werden von Leuten aus Roma, Milano, Torino und sonstigen Kontinentalitalienern betrieben. Am besten nur 4 Monate im Jahr.

Dazu kommt - der Sarde an sich ist sehr gastfreundlich, hat die Sonne im Herzen und dankt jegliche Bemühung italienisch kauderzuwelschen!

Mir passiert es übrigens auffällig häufig, dass ich eingeladen werde - weswegen ich weiterhin den Friseur weglasse. Haha…
 
Wir waren letzten Sonntag in Budoni essen, in einem normalen, etwas gehobenen Restaurant (vor Jahren war da ein Forumstreffen von einem deutschen langjährigen Residente organisiert) also ein Restaurant, wo Einheimische etwas gehoben essen gehen. Wir hatten 2 secondo (Fisch je 20 € ohne Beilagen), 2 dolce, 2 Mirti, 2 Caffè, 3 Biere 0,33 l. Coperto natürlich.
Zusammen 76 €. + 8 € Trinkgeld, das wir sehr gerne gegeben haben, weil wir sehr nett bedient wurden und das Essen besonders gut, nicht 0815 zubereitet war.
Zu zweit für 30 €? Dann esst ihr Pizza, oder? Ist auch ok, aber wenn man mal etwas anderes, etwas Besonderes essen will, muss man anders rechnen.
Selbst im Dorf abseits der Küste kann man nicht für 30 € completto essen, es sei denn, man isst Pizza.
Meine Erfahrung.
 
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Fisch ist natürlich immer teurer … wir essen Pasta und Pizza. Was man eben täglich so isst auf Bella Sardegna!

In einem der genialsten Fischrestaurants essen wir zu zweit ohne Wein für 40€…
Das ist dann keine Orgie, mit Tanz, Musik und Champagner - aber wir wollen ja auch nur gut essen.

Bei meinen Fisch-Events „Wolfsbarsch in Salzkruste“ kostet das Kilo mittlerweile ca. 30€ (vor Pandemie 20€!)

Und in unseren LieblingsAgriturismo zahlt man 30-35€ pro Nase, muss aber gehörig aufpassen nicht zum Hauptgericht aufgrund der 7-10 VorspeisenTeller schon satt zu sein.

Letztens in Turin war ich in einem gehobenen Restaurant bei Filet mit schlechten Kartoffeln und überteuertem „Chianti Classico Gallo Nero“ zu zweit für 120€.
Jeder sardische Cannonau hat mehr Sonne gesehen und mehr Tiefe …. Und für das Geld auf Sardinien… ha- da kommt deutlich mehr auf den Tisch. (Wenn man die TouriFallen meidet.)
 
Wir gehen aus, wenn wir mal etwas anderes essen wollen als Pizza und Pasta. :) Von daher sind unsere Erfahrungen bzgl. Preise unterschiedlich. Kann jeder selber entscheiden, ob man mal was Besonderes möchte oder nur satt werden will. Beides gut.
 
Bei meinen Fisch-Events „Wolfsbarsch in Salzkruste“ kostet das Kilo mittlerweile ca. 30€ (vor Pandemie 20€!)
Wenn es dann ein Wildfang ist, dann ist das ja auch in Ordnung, aber für einen Fisch von der Aquacultur....da verzichte ich dann.
Sorry Leute aber für richtig guten Fisch im Meer gefangen gibt es bessere Adressen als Sardinien, aber egal es gibt genug Produkte auf der Insel die überdurchschnittlich gut und ihren Preis wert sind um nicht zu sagen enorm günstig. Peccorino, Wein, Spumante, Bottarga, richtig gutes Olivenöl, Pane Carassao, Guanciala......so die Sachen, die wir mitnehmen.
 
Nanana, wir haben immer superguten, frisch gefangen Fisch auf dem Teller. Selbst gewisse weitere leckeren Ding aus dem Meer.
Preise sind überall gestiegen, dank all dem Mist auf unserer Kugel! Eben auch wegen Treibstoff, Strom usw.

Trotzdem, wenn ich vergleiche...uiuiuiui, da 'sparen' wir bei jedem Essen in Sardinien enorm!
 
Sardinien ist eben nicht, wie viele "Unwissende" meinen, eine Insel der Fischer, sondern der Hirten. Insofern muss ich Hans schon ein bisschen Recht geben. Aber gerade auf diesem Sektor hat sich in den letzten Jahren viel getan, ich finde, man kann jetzt auch in Sardinien hervorragend Fisch essen - auch in Restaurants. Und 'meine' Fischfrau in Budoni ist unschlagbar, der Fisch ist super, sie nimmt aus, wenn man es sich selbst nicht zutraut und es gibt nur das, was morgens selbst gefangen wurde (Lachs etc. kann bestellt werden, kauft sie dann entsprechend beim Händler).
 
Nanana, wir haben immer superguten, frisch gefangen Fisch auf dem Teller. Selbst gewisse weitere leckeren Ding aus dem Meer.
wo wird der gefangen, auf Sardinien? was steht denn als Fanggebiet drauf.......Die Geschichte ist ganz einfach, wenn Du eine Dorade und einen Wolsbarsch auf dem Teller hast, probierst beide mit verbundenen Augen und schmeckst keinen Unterschied, dann haben wir Aquakultur auf dem Teller, die bekommen das gleiche Futter.
Wenn ich einen Fischhändler auf Korsika frage wo kommt der Fisch her, ja über Paris. Hat sich seit Asterix nix geändert, da kam der Fisch über Lutetia.
Natürlich gibt es mittlerweile überall frischen Fisch auch in München auf dem Viktualienmarkt beim Fisch Witte und wenn wir dann mal den Preis vergleichen, dann kostet der auf der Insel sicher halb so viel.
In 2 Wochen bin ich am Atlantik und dann schick ich euch die aktuellen Preise von da.
 
Wenn wir auswärts essen unsere Auswahlkriterien:

Pizzerien/Restaurants, da essen wir Pizza, denn das andere erscheint oft als im Grossmarkt (zB Metro) fertig gekauft. Bei dem riesigen Angebot der Karten kaum anders möglich. Die Pizzen sind meist unterschiedlich gut bis sehr gut, und immer noch evtl zu preiswert (?), evtl steigen die Preise in der Hochsaison noch...

Fischrestaurants: gibts auch hier sehr gute, sind aber auch den Preis wert, also teurer, Vorspeise und Hauptgang ca 50 Euro oder mehr pro Person, noch günstiger im zB Mabrouk, Alghero, da mit Wein und Wasser und Dessert 50Euro, Vergleichbar mit einem Ittiturismo (vor ein paar Jahren wars da noch 35.-)

@HansP1: zB in Sassari, Cagliari und Alghero auf dem Markt oder auch in Castelsardo sind die Fangzonen der Fische immer ausgewiesen oder man erfährt ob aus Zucht oder Wildfang.
 
@HansP1.... ich esse halt nicht mit verbundenen Augen und ja, man erhält frisch gefangenen Fisch/Meerfrüchte, wenn man weiss wo.
So ganz nebenbei und leise, meinen Mann kannst nicht 'hinters Licht führen' bei frisch oder nicht und Fisch.

Und ja, ich/wir wissen seit einigen Jahrzehnten, dass auf der Insel ansich 'Fleisch' als Gericht gilt...was auch sehr gut schmeckt.
 
Stimmt alles wenn man sich auf auskennt und gute ( und weniger gute) Erfahrungen gemacht hat

Frage kam von neuem Forummitgliied:

Hab aktuell das Gefühl dass man dieses Jahr noch einen Schippen auf die Preise drauflegt, sei es Kosten oder Inflation-Rückenwind. Beobachte gerade große Preissprünge ( teilweise grenzwertig nach dem Motto ‘ versuchen wir es mal’ , bei der Preisfindung kam ich mir auch schon wie wie in der Lotterie

Insofern wichtig sich an den Einheimischen orientieren von denen weiß ich aber auch dass sie die Touristen Regionen vermeiden, mit dem Dilemma muss man leben , auch nicht sonderlich tragisch

Sardinien ist nicht sonderlich besser / schlechter was die Kosten/ Preise angeht, hervorzuheben ( für uns) ist die Qualität von Wein, Fleisch, Gemüse und Obst ( sowie Fisch beim Händler deines Vertrauens)
 
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