Inflation - Geld & Einkaufen!

Beppe

Sehr aktives Mitglied
Inflation - Geld & Einkaufen!

Die Inflation sinkt (gemeint ist wohl eher eine Verlangsamung des Anstiegs!), die Preise allerdings nicht:
"Die Sarden sind Opfer der Spekulation". (So ein Quatsch von der Unione Sarda - das betrifft nicht nur alle Sarden, sondern auch alle Italiener und last but not least nahezu alle Europäer ähnlich!).

Hiervon sind insbesondere die Grundbedürfnisse betroffen mit nur ganz wenigen Ausnahmen:
Nach Angaben der ISTAT hat sich die Inflation im Juni zwar verlangsamt, aber für diejenigen, die täglich einkaufen, geht der Aderlass weiter und betrifft Produkte wie Milch, Eier, Fleisch, Brot, Mehl, Obst und Gemüse.
Kurz gesagt: die Dinge des täglichen Bedarfs werden, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, immer teurer.

Und in diesen Tagen erhebt sich auch auf Sardinien wieder der Protest der Verbraucherverbände, die davon überzeugt sind, dass dahinter Spekulationsspielchen zum Nachteil der Familien stecken. Einige Beispiele: Der Preis für Zucker ist in nur einem Jahr um mehr als 46 % gestiegen; ein Kilo Reis kostet fast 1/3 mehr als im Juni letzten Jahres, und für eine Flasche Olivenöl oder 1 Kilo Kartoffeln muss man etwa 26 % mehr ausgeben.

Diese Zahlen in Verbindung mit den stagnierenden Löhnen und den in die Höhe schießenden Hypotheken bilden "eine explosive Kombination, die die Kaufkraft der Sarden zerstört hat", so "Federconsumatori Sardegna".

Quelle:

Anmerkung:
Desweiteren macht sich bei ganz vielen Produkten mittlerweile auch die sogenannte "Shrinkflation" bemerkbar. Hierbei werden Produktinhalte (Mengen) deutlich nach unten gesetzt (wie z.B.: Schokoladentafeln von 100gr. auf 80gr.) oder auch Produktzusammensetzungen werden durch 'preiswertere & qualitativ minderwertigere' Zutaten substituiert - bei z.B. gleichbleibenden oder nur um 10% erhöhten Preisen.
 
Zuletzt geändert:
Ja zur Anmerkung.....und ja zu Schnäppchen-Aktion! Preis ist dann doppelt, weil Inhalt nur Halb. Oder Preis vorher erhöht, um Aktion bieten zu können...Sinkende Preise :p
 
und @MariaJ., ich mache jede Wette, daß die Unione Sarda in Kürze (deshalb wohl dauernd von diesen auch dieses Thema) ihre Preise für die Zeitung erheblich anheben werden bei gleichzeitiger Reduzierung der Seitenzahlen (wird von denen dann als besonders nachhaltiger Journalismus selbst hochgelobt werden!).
 
Immer noch sehen Einige das Problem immer nur im eigenen Land.
Dabei war/ist dies praktisch weltweit aufgetreten.
Teilweise berechtigt, teilweise aus Gier und weil die Panik Einiger es möglich machte.
Es bestellten ja auch Manche ihr Heizöl für 2,00/Liter...

Zu Sardinien:
unser hochwertiges Olivenöl wurde nur um 12% (seit 2020) verteuert.
Den größten Preissprung machten meist die sehr günstigen Artikel.
Hochpreisige sind weitgehend unverändert.
Die Speise-Eis-Preise sind lächerlich (bis 2,50...)

Importbiere sind teilweise deutlich günstiger erhältlich.
Liegt also wohl nicht an den (wieder gefallenen) Spritpreisen.

Barilla kauften wir im Mai in Deutschland günstiger als im Juni auf der Insel.
 
@Beppe........guck, Werbungsrückgang ist schuld, höhere Papierpreise, höhere Druckerfarbpreise usw.
Aber sicher nie der CEO der mehr verdienen muss....:rolleyes:

@rocky, klar ist das Problem weltweit. Interessant halt, steigen geht rabiat schnell....sinken kannst vergessen!
Nicht nur Öl auch Gas und viele Dinge mehr sind wieder viel günstiger geworden....ausser die Verkaufspreise:D
 
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