Fremdenverkehrsabgabe (Kurtaxe) auf Sardinien
Beppe
Sehr aktives Mitglied
Kurtaxe(n): Sardinien sammelt fast € 25 Millionen im Jahr 2024
Laut Jfc-Daten (italienisches Tourismus Beratungsinstitut - https://www.jfc.it/chi-siamo/).
Landesweit wurde die Rekordsumme von € 976 Millionen abgegriffen und eingesackt.
An der Spitze liegt Latium mit € 295 Millionen, dann folgen die Lombardei und die Toskana.
Die „Abgreifbeute“, die im Jahr 2024 die Rekordzahl von € 976 Millionen übersteigt und voraussichtlich im Jahr 2025 nochmals auf über € 1 Milliarde und € 52 Millionen ansteigen wird.
Das sind die Gesamteinnahmen aus den Kurtaxen und nach den Berechnungen von Jfc, die vorab von Ansa veröffentlicht wurden, wobei Sardinien auch in diesem Jahr rund € 25 Millionen einnimmt - um genau zu sein: € 24.892.000,--.
Unter den Regionen sticht jedoch Latium mit Einnahmen von über € 295 Millionen hervor, gefolgt von der Lombardei mit € 108.235.000,--, der Toskana mit € 100.360.000,-- und Venetien mit € 98.009.000,--.
„Wahrhaft gigantische Zahlen“, so Massimo Feruzzi, Geschäftsführer der Jfc, “die uns zeigen, dass diese Steuer von den Gemeinden als ein wesentliches Instrument zur Beschaffung von Mitteln angesehen wird, die zum größten Teil für nicht-touristische Aktivitäten verwendet werden.
(sieh' an, sieh' her, obwohl auch hier auf Sardinien immer das Gegenteil behauptet wird?!)
Die Einnahmen sollen auch 2025 um 7,8 % weiter ansteigen und man rechnet mit insgesamt etwas mehr als € 1,5 Milliarden.
"Schon heute“, so Feruzzi, “können wir bei einer Vielzahl von öffentlichen Verwaltungen erhebliche Erhöhungen feststellen: von Capaccio Paestum, Novara, Oulx und Marsala, die ihre Tarife im Wesentlichen verdoppelt haben bis hin zu verschiedenen Erhöhungen, wie in Mailand, Bologna, Bozen, Pesaro, Perugia, Vicenza, Viterbo, Limone, Gargnano, Cesenatico, Sirmione, Poggibonsi, Chiavari, Bardolino, Rapallo, Salò usw. Insgesamt 53 Gemeinden haben diese Erhöhungen bereits durchgeführt.
Dann gibt es noch 25 Gemeinden, die die Steuer ab 2025 erstmalig einführen werden, wie: Udine, Caserta, Bellaria, Igea Marina, Bagheria, Termoli, Pavia, Quartu Sant'Elena, Crema, Torre del Greco, Castel Volturno, Ponti sul Mincio u.a., während in weiteren 27 Gemeinden noch über eine mögliche Einführung diskutiert wird".
Landesweit hat in Italien augenscheinlich ein ständiges Wettrennen um die Erhöhung & Vereinnahmung dieser Steuer eingesetzt. (In den meisten Gemeinden und Verwaltungen hat man offensichtlich nur noch die Dollar-Zeichen in den Augen).
Mehrere Verwaltungen erklären offen, dass sie die Fremdenverkehrsabgabe deshalb erhöhen, weil sie durch „die durch die Haushaltsmanöver auferlegten Kürzungen“ dazu gezwungen sind, während andere diese Entscheidung damit begründen, dass „die Fremdenverkehrsabgabe erhöht wird, um die Probleme des Übertourismus zu bewältigen“, ohne jedoch zu erklären, worin diese Maßnahmen bestehen. (???) - Ein Witz - einen Witz enfach durch einen anderen zu begründen!
Alles in allem kann man sagen, daß allgemein in den Gemeinden eine Art Goldrausch eingesetzt hat. Diese Gelder werden einfach für allgemeine andere Titel verwendet, weil anscheinend der Staat und die Gemeinden es aufgegeben haben und einfach resignieren, eine ordnungsgemäße Steuereintreibung und Haushaltsverwaltung durchzuführen. Es ist offensichtlich viel effizienter und wesentlich einfacher, die vorgeblich extrem hohen Steuerlöcher bei den 'dummen' und noch zahlungsbereiten Touristen abzugreifen und damit zu stopfen.
So einfach war Steuereintreibung noch nie!!!
Hier sind die von Jfc berechneten Einnahmen nach Regionen per: 30. November 2024:
ABRUZZEN - € 4.404.000,--
BASILICATA - € 2.586.000,--
CALABRIEN - € 9.582.000,--
CAMPANIEN - € 45.690.000,--
EMILIA ROMANA - € 51.960.000,--
FRIAUL VENEZIEN - € 6.101.000,--
LAZIUM - € 295.002.000,--
LIGURIEN - € 23.000.193,--
LOMBARDEI - € 108.235.000,--
MARKEN - € 7.000.038,--
MOLISE € - 37.000,--
PIEMONT - € 20.450.000,--
PUGLIEN - € 21.212.000,--
SARDINIEN - € 24.892.000,--
SIZILIEN - € 30 358.000,--
TOSKANA - € 100.360.00,--
TRENTINO ALTO ADIGE - € 87.390.00,--
UMBRIEN - € 5.638.000,--
AOSTATAL - € 2.540.000,--
VENEZIEN - € 98.900.000,--
Quelle:
www.unionesarda.it
Laut Jfc-Daten (italienisches Tourismus Beratungsinstitut - https://www.jfc.it/chi-siamo/).
Landesweit wurde die Rekordsumme von € 976 Millionen abgegriffen und eingesackt.
An der Spitze liegt Latium mit € 295 Millionen, dann folgen die Lombardei und die Toskana.
Die „Abgreifbeute“, die im Jahr 2024 die Rekordzahl von € 976 Millionen übersteigt und voraussichtlich im Jahr 2025 nochmals auf über € 1 Milliarde und € 52 Millionen ansteigen wird.
Das sind die Gesamteinnahmen aus den Kurtaxen und nach den Berechnungen von Jfc, die vorab von Ansa veröffentlicht wurden, wobei Sardinien auch in diesem Jahr rund € 25 Millionen einnimmt - um genau zu sein: € 24.892.000,--.
Unter den Regionen sticht jedoch Latium mit Einnahmen von über € 295 Millionen hervor, gefolgt von der Lombardei mit € 108.235.000,--, der Toskana mit € 100.360.000,-- und Venetien mit € 98.009.000,--.
„Wahrhaft gigantische Zahlen“, so Massimo Feruzzi, Geschäftsführer der Jfc, “die uns zeigen, dass diese Steuer von den Gemeinden als ein wesentliches Instrument zur Beschaffung von Mitteln angesehen wird, die zum größten Teil für nicht-touristische Aktivitäten verwendet werden.
(sieh' an, sieh' her, obwohl auch hier auf Sardinien immer das Gegenteil behauptet wird?!)
Die Einnahmen sollen auch 2025 um 7,8 % weiter ansteigen und man rechnet mit insgesamt etwas mehr als € 1,5 Milliarden.
"Schon heute“, so Feruzzi, “können wir bei einer Vielzahl von öffentlichen Verwaltungen erhebliche Erhöhungen feststellen: von Capaccio Paestum, Novara, Oulx und Marsala, die ihre Tarife im Wesentlichen verdoppelt haben bis hin zu verschiedenen Erhöhungen, wie in Mailand, Bologna, Bozen, Pesaro, Perugia, Vicenza, Viterbo, Limone, Gargnano, Cesenatico, Sirmione, Poggibonsi, Chiavari, Bardolino, Rapallo, Salò usw. Insgesamt 53 Gemeinden haben diese Erhöhungen bereits durchgeführt.
Dann gibt es noch 25 Gemeinden, die die Steuer ab 2025 erstmalig einführen werden, wie: Udine, Caserta, Bellaria, Igea Marina, Bagheria, Termoli, Pavia, Quartu Sant'Elena, Crema, Torre del Greco, Castel Volturno, Ponti sul Mincio u.a., während in weiteren 27 Gemeinden noch über eine mögliche Einführung diskutiert wird".
Landesweit hat in Italien augenscheinlich ein ständiges Wettrennen um die Erhöhung & Vereinnahmung dieser Steuer eingesetzt. (In den meisten Gemeinden und Verwaltungen hat man offensichtlich nur noch die Dollar-Zeichen in den Augen).
Mehrere Verwaltungen erklären offen, dass sie die Fremdenverkehrsabgabe deshalb erhöhen, weil sie durch „die durch die Haushaltsmanöver auferlegten Kürzungen“ dazu gezwungen sind, während andere diese Entscheidung damit begründen, dass „die Fremdenverkehrsabgabe erhöht wird, um die Probleme des Übertourismus zu bewältigen“, ohne jedoch zu erklären, worin diese Maßnahmen bestehen. (???) - Ein Witz - einen Witz enfach durch einen anderen zu begründen!
Alles in allem kann man sagen, daß allgemein in den Gemeinden eine Art Goldrausch eingesetzt hat. Diese Gelder werden einfach für allgemeine andere Titel verwendet, weil anscheinend der Staat und die Gemeinden es aufgegeben haben und einfach resignieren, eine ordnungsgemäße Steuereintreibung und Haushaltsverwaltung durchzuführen. Es ist offensichtlich viel effizienter und wesentlich einfacher, die vorgeblich extrem hohen Steuerlöcher bei den 'dummen' und noch zahlungsbereiten Touristen abzugreifen und damit zu stopfen.
So einfach war Steuereintreibung noch nie!!!
Hier sind die von Jfc berechneten Einnahmen nach Regionen per: 30. November 2024:
ABRUZZEN - € 4.404.000,--
BASILICATA - € 2.586.000,--
CALABRIEN - € 9.582.000,--
CAMPANIEN - € 45.690.000,--
EMILIA ROMANA - € 51.960.000,--
FRIAUL VENEZIEN - € 6.101.000,--
LAZIUM - € 295.002.000,--
LIGURIEN - € 23.000.193,--
LOMBARDEI - € 108.235.000,--
MARKEN - € 7.000.038,--
MOLISE € - 37.000,--
PIEMONT - € 20.450.000,--
PUGLIEN - € 21.212.000,--
SARDINIEN - € 24.892.000,--
SIZILIEN - € 30 358.000,--
TOSKANA - € 100.360.00,--
TRENTINO ALTO ADIGE - € 87.390.00,--
UMBRIEN - € 5.638.000,--
AOSTATAL - € 2.540.000,--
VENEZIEN - € 98.900.000,--
Quelle:
Tassa di soggiorno, in Sardegna nel 2024 incassati quasi 25 milioni di euro - L'Unione Sarda.it
I dati Jfc: a livello nazionale totale-record di 976 milioni. In testa il Lazio con 295 milioni, poi Lombardia e Toscana
Zuletzt geändert:
Ich hoffe, dass das noch nie jemand gemacht hat, oder je mal gesehen hat.