Entvölkerung der Insel
Und die Leute, die von der Insel wegziehen, lassen ihr CO2 .... aber weiterhin ein paar hundert Kilometer weiter weg produzieren. Der Erde ist das Jacke wie Hose.
 
:rolleyes:
Ich bin gespannt, wann es heißt: "Wir haben ein CO2-Problem, das Pflanzenwachstum lässt nach. Oh Gott, wir brauchen dringend mehr CO2!"

Hier mal die wissenschaftliche Erklärung zum CO2;
...nicht die Erklärung "unserer Wissenschaft" aus Politik und ÖRR, sondern nur was die unabhängige Wissenschaft sagt (falls das noch zählt):

Die Sonne versorgt die Erde mit Licht- und Wärmestrahlung. Das macht sie über die Jahrhunderte gesehen mit unterschiedlicher Intensität. Forscher haben in Bohrkernen nachweisen können, wann welche Temperaturen und wann welche CO2-Konzentration vorherrschte. Dabei ließ sich zweifelsfrei erkennen, dass immer dann, wenn die Temperatur auf der Erde anstieg (vermutlich durch erhöhte Sonnenaktivität) in einigen hundert Jahren danach auch das CO2 anstieg und umgekehrt. Niemals andersherum. Daher lässt sich keine Aussage darüber treffen was passiert, wenn das CO2 ohne vorausgehende Erderwärmung ansteigt. Was man allerdings weiß, ist, dass das Pflanzenwachstum vom CO2 abhängt; ohne CO2 keine Pflanzen. Zur Zeit der Dinosaurier lag der CO2-Wert 5-mal höher als heutzutage. Die Erde war so grün wie niemals zuvor und auch niemals danach.
 
Hier mal die wissenschaftliche Erklärung zum CO2;
...nicht die Erklärung "unserer Wissenschaft" aus Politik und ÖRR, sondern nur was die unabhängige Wissenschaft sagt (falls das noch zählt):
Bitte Quellenangabe

Mehr CO2 fördert das Pflanzenwachstum. Stimmt das?
Diese These wird von Klimawandel-Skeptikern immer wieder bemüht. Sie findet sich auch im Parteiprogramm der AfD. Das klingt auf den ersten Blick plausibel. Doch die Natur ist etwas komplizierter.


Übrigens, die CO2 Thematik ist OT, hat nichts mit der Entvölkerung der Insel zu tun.
 
Das wäre eine sehr lange Liste von verschiedensten Quellen (bestimmt weit über 100), die ich hier zusammentragen müsste.
Eine sehr interessante Quelle sind die Vorträge vom emiritierten Professor Ganteför, der auf Grund seiner Tätigkeit als Experimentalphysiker die Zusammenhänge sehr gut und umfassend zu beschreiben weiß.

Was der SWR da berichtet, soll wohl eher einem anderen Zweck dienen.
Ich empfehle Google zu bemühen, es wird weit mehr zu finden sein als Informationen vom SWR.
:)
 
Censis: Cagliari mit oben auf dem Siegertreppchen für die Qualität der Dienstleistungen.
Aber die Entvölkerung geht unaufhaltsam weiter.


Die Hauptstadt Sardiniens liegt auf dem 3. Platz des Agenda 2030-Index. Auf der Insel sowie im Süden Italiens hingegen sinkt die Einwohnerzahl innerhalb von 10 Jahren um 6 %. Italien „schwimmt“ quasi nur noch so gerade und irgendwie und die Einkommen und Ersparnisse sinken ebenfalls.

Die Provinz Cagliari ist jedenfalls mit oben auf dem nationalen Podium für die Qualität der öffentlichen Dienstleistungen. Das geht aus der 58. Ausgabe des Censis-Berichts über die soziale Lage in Italien hervor, der heute veröffentlicht wurde.
(Censis ist ein italienisches sozioökonomisches Forschungsinstitut - https://www.censis.it ).

PLATZ 3 für Cagliari
Die Provinzhauptstadt und ihre Metropolregion wird im Kapitel „Die Qualität der öffentlichen Dienstleistungen in den italienischen Provinzen“ besonders hervorgehoben, wo es heißt:
„Der Prozess der Erneuerung der Qualität der öffentlichen Dienstleistungen läuft über die Bewertung, ein Instrument, das in der Lage ist, politische und administrative Entscheidungen zu identifizieren und zu orientieren". Und laut dem von Censis erstellten Agenda 2030-Index zur Bewertung der Qualität der öffentlichen Dienstleistungen in den italienischen Provinzen (Armutsbekämpfung, Gesundheit, Bildung, Mobilität, Wasserversorgung, Gleichstellung der Geschlechter und Justiz) liegt Florenz unter den Großstädten an 1. Stelle (116,9 Punkte), gefolgt von Bologna (114,3) und eben Cagliari an 3. Stelle mit einem Index von 113,8.

ENTVÖLKERUNG -
Ein großer Teil des Berichts ist auch dem Binnenland und der Entvölkerung gewidmet, einem Phänomen, das die Regionen Süditaliens und insbesondere Sardiniens seit Jahren kennzeichnet.
„Im Landesinneren“, so der Bericht, “leben heute 13,3 Millionen Menschen, mehr als jeder fünfte Italiener (22,6 %). Das sind etwa 800.000 weniger als im Jahr 2014: In einem Jahrzehnt betrug der Rückgang 5,0 % und lag damit über dem nationalen Durchschnitt (-2,2 %). Die Auswirkungen der Entvölkerung dieser Gebiete wird durch die demografischen Prognosen unterstrichen. Während die italienische Gesamtbevölkerung in 10 Jahren um 1,4 % schrumpfen wird, so wird die Bevölkerung in den Gebieten im Landesinneren sogar um 3,8 % abnehmen. In 20 Jahren wird der demografische Rückgang in den Gebieten im Landesinneren fast 9 Prozentpunkte betragen, so dass die Wohnbevölkerung dort auf 12,2 Millionen sinken wird. Für die Planjahre 2021-2027 wurde der Nationale Planungshorizont für die Binnengebiete um 1.904 Gemeinden mit einer Bevölkerung von fast 4,6 Millionen Einwohnern erweitert".

ARBEIT UND AUSLÄNDER -
Zum Thema Entvölkerung heißt es im Censis-Bericht weiter: „Die kleinen und peripheren Gemeinden müssen sich bei den ausländischen Bürgern bedanken. Es gibt 3.833 Gemeinden im Landesinneren, in denen 22,6 % der italienischen Bevölkerung leben und in denen die Entvölkerung immer gravierender wird. Zwischen 2014 und 2023 ging die Einwohnerzahl um 4,6 % zurück, was weit über dem durchschnittlichen Rückgang der nationalen Bevölkerung (-2,2 %) liegt. Diese Entwicklung ist jedoch das Ergebnis zweier gegenläufiger Trends:
-5,4 % bei den Italienern im Laufe des Jahrzehnts und +7,3 % bei den Ausländern. Von den mehr als 13 Millionen Menschen, die in den Gemeinden des Landesinneren leben, wohnen 53,6 % in den südlichen Regionen und auf den Inseln. Hier hat die Gesamtbevölkerung in den letzten zehn Jahren um 5,9 % abgenommen: -6,7 % der Italiener, aber +17,1 % bei den Ausländern“.

Andererseits ist Sardinien eine der Regionen, in denen es weniger ausländische Arbeitskräfte gibt: „Die Mehrheit der ausländischen Arbeitskräfte“, betont Censis, „konzentriert sich in Nord- und Mittelitalien, während im Süden und auf den Inseln italienische Arbeitskräfte überwiegen (etwa 99.000 gegenüber 82.000 Ausländern)“.

'Ein Land, das sich so gerade eben noch über Wasser hält“ -
Das Gesamtbild Italiens, das sich aus dem Censis 2024 Bericht ergibt, ist das eines ‚Landes, das nicht wächst, sondern nur gerade noch so schwimmt‘ (sich über Wasser hält). Quasi von der Art eines „schwimmenden Syndroms“, welches vor allem auf eine „zermürbte“ Mittelschicht trifft, deren Realeinkommen in 20 Jahren um 7 % gesunken ist und deren Pro-Kopf-Vermögen um 5,5 % zurückgegangen ist.

SINKENDE ERSPARNISSE -
„45,7 % der Familien“, so die Censis-Umfrage weiter, „erklären, daß der Konsum im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr steigen wird, aber für 54,6 % sind die Ersparnisse gesunken und 36,3 % befinden sich in einer ähnlichen Situation wie im Vorjahr und nur die restlichen 9,1 % haben ihre Ersparnisse erhöht“. Kurzum, die Schlussfolgerung: „Die Ungleichheiten zwischen den Haushalten sind offensichtlich. 79,5 % der Haushalte mit niedrigem sozioökonomischem Niveau berichten über einen Rückgang der Ersparnisse und nur 1,4 % über einen Anstieg der Ersparnisse, gegenüber 40,1 % bzw. 16,7 % der Haushalte der oberen Mittelschicht“.

Quelle
 
Zuletzt geändert:
Cagliari hat innerhalb von 30 Jahren Tausende von jungen Menschen „verloren“:

Heute liegt deren Bevölkerungsanteil nur noch bei 19%. Der Anteil von Einwohnern in der Altersgruppe von 0-24 bricht stark ein: im Vergleich zu 1993 -45% weniger in der Metropolregion und -56% sogar weniger direkt in der Hauptstadt.

Innerhalb von 30 Jahren hat die Metropolregion Cagliari Tausende junger Menschen aufgrund des Rückgangs von Geburten- und Fertilitätsraten sowie der anhaltenden Depopulation verloren. Wobei die Daten zum „demografischen Niedergang“ zu den schlechtesten in Italien gehören.

Das unterstreicht der jüngste ISTAT-Bericht über die „Jugend in Metropolen“. Die Zahlen dieses Dossiers machen jedenfalls äußerst nachdenklich: die italienischen Metropolen verlieren danach insgesamt allein in den letzten 30 Jahren 1,5 Millionen junger Menschen, dies sind immerhin und genau -24,5 % weniger als 1993.

Am 1. Januar 2024 lebten in den 14 Großstädten 4,8 Millionen Menschen zwischen 0 und 24 Jahren, das sind mehr als ein Drittel der nationalen Gesamtzahl von 13,6 Millionen, die 22,6 % der Gesamtbevölkerung ausmachen, aber selbst in diesem Fall ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu 1993 zu verzeichnen (nämlich: -10 %), als noch ein junger Mensch auf jeden Dritten kam.

"In den Großstädten des Südens und der Inseln“, so die ISTAT, “liegt der Rückgang des Anteils der Jugendlichen deutlich über dem nationalen Durchschnitt (-23,9%), der in der Metrolopolregion Cagliari sinkt sogar um -45,3%!"

Auch hier gilt: „Der Rückgang der Bevölkerung im Alter von 0 bis 24 Jahren über einen Zeitraum von 30 Jahren betrifft die Hauptstadtgemeinden in stärkerem Maße (-27,7 %), die noch mehr junge Menschen in der Altersgruppe von 15 bis 24 Jahren verlieren (-39 %)“, wobei die Gemeinde Cagliari mit -56,2 % hierbei „ganz deutlich abfällt“.

Fazit: Heute beträgt der Anteil der Einwohner zwischen 0 und 24 Jahren in der Großstadt Cagliari „nur“ 18,9 %, d.h. nur etwa 80.000 von über 420.000 Einwohnern.

„Der Rückgang der Zahl der jungen Einwohner bis 24 Jahre in den letzten 30 Jahren ist das Ergebnis einer negativen natürlichen Dynamik der einheimischen Bevölkerung, die teilweise durch Migrationsströme zwar aus dem Ausland kompensiert wird und die dazu beigetragen, die Bevölkerungsstruktur etwas zu verjüngen; aber in den letzten 10 Jahren reicht dieser Beitrag der Migration bei weitem nicht aus, um den Rückgang der Geburtenrate durchgängig abzumildern“, so die ISTAT.

Auch die Zahlen zum Schul- und Bildungswesen sind erschreckend:
Die Gemeinde Cagliari hat den niedrigsten Anteil an eingeschulten Kindern (9 % in der Vorschule, 20,9 % in der Grundschule und 14,7 % in der Sekundarstufe), obwohl sie mit einem Anteil von 26,5 % der betreuten Kinder durch diverse Bildungsangebote auffällt.

Auch im Bildungsbereich weist Cagliari den italienischen Negativrekord bei den Wiederholern in der Sekundarstufe auf: 11,5 %, das sind immerhin nahezu das Doppelte des nationalen Durchschnitts von 6,6 %.

Quelle:
 
Zuletzt geändert:
heute mal wieder ein Bericht zum Thema in der Nuova Sardegna, wonach die Bevölkerung Sardiniens im Jahr 2024 um 9.114 Einwohner schrumpfte.

Die Insel ist zusammen mit der Basilicata diejenige Region mit dem größten negativen Bevölkerungsverlust: -0,6 Prozent. Das ist so, als ob ein ganzes Dorf in der Größe etwa wie von Macomer verschwunden wäre.

Derzeit gibt es 1.561.339 Einwohner. Innerhalb von nur knapp 10 Jahren (von 2016 bis 2024), hat die Insel fast 100.000 Einwohner verloren. Die Zahl der unter 15-Jährigen ist auf unter 10 Prozent gesunken, die Bevölkerung wird immer älter und es gibt immer weniger Bürger 'in produktiver Arbeit'. Die einzige Provinz, die eine positive Bilanz aufweist, ist Olbia: +0,11 %. Am meisten verloren hat Sulcis-Iglesiente: -1,07 %. Dies sind jedenfalls die Daten, welche die ISTAT u.a. und mit weiteren demografischen Angaben zu 2024 angibt.

Quelle:
 
Zuletzt geändert:
"(...) il nuovo massimo di acquisizioni della cittadinanza italiana a cui si affianca comunque l'importante crescita della popolazione straniera residente.(...)" (Quelle: wie obiger Link).

wenn ich das richtig verstanden habe, bremst der per Saldo positive Zuwachs durch Ausländer den Trend sogar noch ab.
 
Das wäre eine sehr lange Liste von verschiedensten Quellen (bestimmt weit über 100), die ich hier zusammentragen müsste.
Eine sehr interessante Quelle sind die Vorträge vom emiritierten Professor Ganteför, der auf Grund seiner Tätigkeit als Experimentalphysiker die Zusammenhänge sehr gut und umfassend zu beschreiben weiß.

Was der SWR da berichtet, soll wohl eher einem anderen Zweck dienen.
Ich empfehle Google zu bemühen, es wird weit mehr zu finden sein als Informationen vom SWR.
:)
Sorry, hier muss ich grätschen. Die seriöse Physik und Klimaforschung zeichnet ein völlig anderes Bild. Der Co2-Anstieg ist nachweisbar fossilen Ursprungs und damit menschengemacht (z. B. Suess-Effekt als Beweis). Schließlich verbrennt sich das Öl und die Kohle ja nicht selbst. Als einschlägig vorgebildet darf ich außerdem einwenden, dass aus der Binse, dass Pflanzen Co2 brauchen, keineswegs ein "je wehr desto besser" abgeleitet werden kann. Und dieses Geschwalle von Sauriern etc. ist auch recht unterkomplex, da die Komponente Zeit (Dauer) ausgeblendet wird. Es macht halt einen riesen Unterschied, ob eine Klimaänderung über hundertausende Jahre passiert, oder über einen Zeitraum von 200 Jahren. Im Übrigen gab es zur Zeit der Dinosaurier, d.h. zu damaligen Lebensbedingungen, keine Menschen mit der aktuellen Physiologie (mit der Menschen sich zu den damaligen Bedingungen recht schwer getan hätten).

Ach, wo fängt man bei soviel Informationsdefizit an ...
 
Sardiniens Bevölkerung sinkt weiter: fast 8.000 weniger in 2023 als 2022

Istat-Volkszählung: Frauen knapp über 50 % und Ausländeranteil bei 3 %, das Durchschnittsalter steigt

Fast 8.000 weniger als 2022. Die Wohnbevölkerung Sardiniens nimmt weiterhin ab: Nach der ISTAT-Volkszählung lebten am 31. Dezember 2023 genau 1.570.453 Einwohner auf der Insel, was 2,7 % der italienischen Bevölkerung entspricht. Dies ist ein Rückgang um 7 693 Personen, 0,5 % weniger als im Jahr 2022. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in den Provinzen Cagliari und Sassari (56,8 %). In Sardinien, wie auch im Rest des Landes, wurde ein neuer Rekord der Sterblichkeit erreicht. Die Zahl der Geburten liegt bei 7.242 (-461 im Vergleich zu 2022).
Die Sterblichkeit ist im Jahr 2023 zurückgegangen (-1.787 Todesfälle im Vergleich zum Vorjahr). Die Sterblichkeitsrate sank von 13 auf 11,9 pro Tausend. Der höchste Rückgang war in der Provinz Nuoro, gefolgt von Oristano und Sassari.

Der Anteil der Frauen an der Wohnbevölkerung beträgt 50,9 % und übersteigt damit die Zahl der Männer um fast 28.000, was vor allem auf die höhere Lebenserwartung der Frauen zurückzuführen ist. Das Durchschnittsalter stieg von 48,4 auf 48,8 Jahre im Jahr 2022. Sassari und Cagliari sind die 'jüngsten Provinzen' (mit 48,1 bzw. 48,4 Jahren), Oristano und Südsardinien die ältesten (mit 50,2 und 49,9 Jahren).

Es sind 52.041 Ausländer registriert (+1.830 im Vergleich zu 2022) = 3,3 % der regionalen Bevölkerung. Sie kommen insgesamt aus 156 unterschiedlichen Ländern; vor allem aus Rumänien (21,4 %), dem Senegal (8,1 %) und Marokko (7,4 %).

Nur 17,1 % der Inselbevölkerung lebt in einer der beiden Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnern (Cagliari und Sassari) und etwas mehr als ein Viertel in den Gemeinden mit einer Einwohnerzahl zwischen 1.001 und 5.000 (26,6 %).

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in den beiden Provinzen Sassari (30,2 %) und Cagliari (26,7 %), die als einzige die Zahl von 400.000 Einwohnern überschreiten. Danach folgt die Provinz Südsardinien, die mit fast 332 000 Einwohnern 21,1 % der Einwohner der Region ausmacht. Nuoro und Oristano machen zusammen nur 22 % der sardischen Einwohner aus. In absoluten Zahlen ist der größte Verlust in der Provinz Südsardinien zu verzeichnen (-2.381 Einwohner), gefolgt von Nuoro (-1.430) und Cagliari (-1.402); relativ gesehen sind die größten Rückgänge in den Provinzen Oristano (-0,8%), Nuoro und Südsardinien (jeweils -0,7%) zu verzeichnen.

Der deutliche Rückgang der Wohnbevölkerung Sardiniens im Jahr 2023 ist das Ergebnis der Summe zweier negativer Salden, des natürlichen Saldos (-11.524) und des internen Wanderungssaldos (-672), die nicht durch die positiven Werte des ausländischen Zuwanderungssaldos (+3.541) und der statistischen Anpassung (+962) ausgeglichen werden. Alle Provinzen tragen, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß, zu dieser regionalen Entwicklung bei: insbesondere Südsardinien ist die Provinz mit dem niedrigsten natürlichen Saldo (-3.061), während Sassari die Provinz mit dem höchsten ausländischen Zuwanderungssaldo ist (+1.399).

Quelle:
 
Zuletzt geändert:
Arzachena - viele Aus-/Abwanderer in den ersten Monaten des Jahres
Die Bevölkerung von Arzachena ist um 55 Einwohner seit Jahresbeginn zurückgegangen.


Die Bevölkerung von Arzachena ist um 55 Personen seit Anfang des Jahres zurückgegangen;
eine Zahl, die jedenfalls völlig konträr zum konstanten Anstieg der letzten Jahre ist und das
Jahr 2025 zeichnet sich daher eher durch eine Art von Abwanderungsausblutung aus, oder besser gesagt, von Menschen, die ihren Wohnsitz in diesen Monaten irgendwo anders hin verlegt haben.
.
Im Januar waren es 34, im Februar 23, im März sogar 51, im April 22 und in den ersten 14 Tagen des Monats Mai bereits 26, also insgesamt 156 Personen; ein Phänomen, das nur teilweise durch die dagegenstehende Einwanderungsrate ausgeglichen wurde. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass im Jahr 2024 die Zuwanderungsrate am Ende des Jahres sogar höher war als die Aus- und Abwanderungsrate und dies war auch im Jahr 2023 der Fall.

Das negative Vorzeichen der Bevölkerungsentwicklung in diesen ersten Monaten des Jahres wird durch das inzwischen übliche starke Ungleichgewicht zwischen der Sterbe- und der Geburtenrate (53 Sterbefälle und 34 Geburten) noch verschärft. Bezeichnend für Arzachena ist, dass die Abwanderungsrate im Vergleich zu anderen sardischen Gemeinden nicht einfach nur auf die Bevölkerung aus den ärmeren Teilen der Welt oder etwa auch aus Kriegsgebieten
zurückzuführen ist, sondern eher auch darauf, daß gerade hier auch ein gewisser gehobener Prozentsatz von Europäern und anderen wohlhabenden Personen aus den verschiedensten Gründen ansässig ist.

Die Stadträtin für Soziales führt hierzu an „.. eine der Ursachen ist der Mangel an Wohnraum, der für bezahlbare Jahresmieten auch zur Verfügung steht; die Vermieter ziehen es jedenfalls eher vor, diesen für touristische Zwecke zu vermieten, was einträglicher ist“. Um zukünftig keine evtl. Zwangsräumung zu erleiden oder aber auch einfach keinen erschwinglichen Wohnraum zu finden, und all dies bei nicht wirklich außergewöhnlich angehobenen sondern vielleicht einfach nur saisonalen Gehältern, stellt ein großes Problem dar, das für viele so unüberwindbar wird, dass sie sich gezwungen sehen, die Stadt zu verlassen. In diesem Zusammenhang weist die Stadträtin von Arzachena auch darauf hin, daß gerade jungen Paare in Arzachena Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche haben und sich deshalb in benachbarte und möglicherweise nicht ganz so touristischen Orten niederlassen.
Aber sind dies wirklich die einzigen Gründe?

Quelle:
 
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