einstein - teleskop

tineminchen

Sehr aktives Mitglied
jeden tag im radio + der zeitung. einer der möglichen standorte könnte der albo werden. interessant, aber was würde das für die region bedeuten? und wie wahrscheinlich ist die niederlassung auf sardinien. winterflüge ab olbia wieder häufiger? und zudem gute restaurants außerhalb der hauptsaison? alles noch teurer?
 
m.E. eine völlige Überbewertung!

Da wird den Bürgen weisgemacht, daß die evtl gleichzeitige Errichtung von Windrädern, die zukünftige
Präzision des Teleskops stört und dies wird vorgeschoben, um jegliche Windparks zu vermeiden.

Im übrigen, in sehr enger Konkurrenz hierzu steht das Rhein-Maas Gebiet, da gibt es zum einen schon reichlich Windräder und die Verkehrsanbindung ist sicherlich komfortabler und kostengünstiger.

Die Entscheidung zum Standort Einstein Teleskop steht noch aus.
Die Erichtung davon wird voraussichtlich um >10 Jahre dauern.
Also z.Zt. quasi müßig, darüber hier zu spekulieren.
 
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Die ausgehende Regierung Draghi hat noch kurz nach den Wahlen 50 Millionen € für die Durchführung einer Vorstudie für den möglichen Standort Sardinien bereitgestellt. Wie die Regierung Meloni dazu steht, ist noch unbekannt. Eine solche Vorstudie wird seit einiger Zeit bereits in der Euregio Maas-Rhein durchgeführt, über den derzeitigen Stand wurde im Oktober 2022 auf einer Tagung in Maastricht berichtet. Über viele andere Fragen (Infrastruktur zum Wohnen, Reisen, Ausbildung etc.) wurde bereits an anderen Stellen ausführlich diskutiert. Italien ist mit seiner Bewerbung für Sardinien nicht aus dem Rennen, aber spät, sehr spät.
 
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Hier noch ein Zitat aus der Projektgruppe zum Zeithorizont:

„Bewerbung und Standortwahl
Voraussichtlich im Jahr 2023/2024 werden die interessierten Länder in Europa ihre formelle Bewerbung für das Einstein-Teleskop bekannt geben. Derzeit ist auch Sardinien als möglicher Standort im Rennen. Wahrscheinlich wird 2025 bekannt gemacht, welcher Standort der geeignetste ist und wo diese Spitzeneinrichtung gebaut wird.“
 
Sos Enattos ist die italienische Website für ET, offizielle Nominierung
Lula wird Holland um den Gravitationswellenjäger herausfordern
Italien-Sardinien Präsentation der Kandidatur Einstein-Teleskop
Italien ist offizieller Kandidat für den Bau des Einstein-Teleskops, des leistungsstärksten Gravitationswellenjägers, der je gebaut wurde.

Die italienische Regierung mit Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Außenminister Antonio Tajani präsentierte die Bewerbung heute in Rom auf dem Gelände von Sos Enattos in Lula.

Mit ihnen sind die Ministerin für Universität und Forschung Anna Maria Bernini, die Ministerin für Arbeit und Sozialpolitik Marina Elvira Calderone, der Unterstaatssekretär des Ratsvorsitzes Alfredo Mantovano, der Nobelpreisträger Giorgio Parisi und der Gouverneur von Sardinien, Christian Solinas.

Zusammen mit der Regierung und dem Forschungsministerium wird die Kandidatur von der Region unterstützt und vom Nationalen Institut für Kernphysik in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Universitäten aus ganz Italien wissenschaftlich koordiniert. Der italienische Standort auf dem Gelände des ehemaligen Metallbergwerks von Sos Enattos in der Region Nuoro konkurriert mit dem niederländischen Standort an der Grenze zwischen den Niederlanden, Belgien und Deutschland.

Das Einstein-Teleskop-Projekt, das mit 50 Mio. EUR aus dem Nationalen Konjunkturprogramm finanziert wird, hat das ehemalige Bergwerksgelände als idealen Standort für den neuen Gravitationswellendetektor identifiziert, da es aufgrund der Tatsache, dass Sardinien nicht mit den aktivsten tektonischen Zonen verbunden ist und daher nicht von seismischen Phänomenen und Verformungen der Erdkruste betroffen ist, nur wenig seismisches Rauschen verursacht. Die Gesamtkosten für die neue Forschungsinfrastruktur, die in sechs bis neun Jahren errichtet werden könnte, werden auf 1,9 Milliarden Euro geschätzt.

Davon sind fünf für das Projekt, 171 für die Vorbereitung, 1,7 Milliarden für die Verwirklichung und 37 Millionen pro Jahr für den Betrieb vorgesehen. Das Einstein-Teleskop könnte in Europa und in der Welt das werden, was das Cern für die Teilchenphysik ist, mit mindestens 1.400 Mitarbeitern aus 23 Ländern und 221 Forschungsinstituten. Was die wirtschaftlichen Auswirkungen betrifft, so schätzt eine Studie der Universität Sassari, dass jeder für das Einstein-Teleskop ausgegebene Euro 3,2 Euro und einen Anstieg des BIP um 1,6 Euro bewirken wird.

SOLINAS, BEREIT FÜR WICHTIGE INVESTITIONEN - Die Region Sardinien ist bereit, eine große Investition für das Einstein-Teleskop zu tätigen, denn der weltweit leistungsstärkste Detektor für Gravitationswellen "wird Sardinien und Italien in den Mittelpunkt des internationalen wissenschaftlichen Interesses rücken": Dies erklärte der Präsident der Region Sardinien, Christian Solinas, bei der Vorstellung der italienischen Bewerbung für das Einstein-Teleskop. "Wir sind bereit, mit Hilfe der Wissenschaftsdiplomatie einen wichtigen Beitrag zur Schaffung akademischer Netzwerke und nationaler und internationaler Forschungseinrichtungen zu leisten", so Solinas, der all jenen dankte, die an "einem Projekt arbeiten, das Sardinien allein nicht hätte bewältigen können". Der Bau des Einstein-Teleskops, fügte er hinzu, könne Teil "des großen Weges der Umstellung unseres gesamten Bergbausystems sein: Es festigt ein alternatives Entwicklungsmodell, das es uns erlaubt zu sagen, dass die Wiederbesiedlung der Binnengebiete durch Investitionen in die Wissenschaft erfolgen kann".

 
Bereits in der Euregio Region erfolgte Projekt- und Vorabstudien zum ET-Teleskop:

ETpathfinder: F&E-Labor für Gravitationswellendetektoren

E-TEST: Bodenuntersuchungen und Prototyp eines großen Siliziumspiegels

ET2SMEs: für eine stärkere Einbeziehung von kleinen und mittleren Unternehmen

ET Technologies

Gravitational waves: the new cosmic messengers

Gravitationswellen: ein neuer Pfad zur Fundamentalphysik, Astrophysik und Kosmologie

Dutch Black Hole consortium

Third Generation Gravitational Wave Telescope

Erforschung des dunklen Universums mit Gravitationswellen: von der Quantenoptik zur Quantengravitation

SILENT : Seismische Isolierung des Einstein-Teleskops

SUNRISE: Entwicklung von supraleitenden Aktoren für Schwingungssensoren und Spiegelaufhängungen

Virgo: physics with gravitational waves

Studie über sozioökonomische Auswirkungen auf die Wallonie

Zwaartekracht: een nieuwe ontdekkingsreis

Bohrungen und seismische Messungen in Terziet

Pilotstudie zu den Tiefbaukosten für das Einstein-Teleskop

Studie über die sozioökonomischen Auswirkungen

Details zu den o.a. Studien jeweils unter:

Die Euregio Region hat gegenüber Sardinien einen m.E. Erachtens uneinholbaren Vorsprung von ca. 5-7 Jahren.
In Sardinien ist in der ganzen Zeit nichts aber auch rein gar nichts Vergleichbares gelaufen.
Keine detaillierten Vorprojekte oder auch keine äußerst relevanten Teilprojekte.
Die einzige(n) Nachricht(en) aus Sardinien oder teilweise auch aus Rom: "Wir wollen!"
Hin und an haben sich jedenfalls medienwirksam die Frühstücksdirektoren (Solinas, Meloni, Tajani, Bernini, Calderone, Mantovano, Parisi, Sequi, Zoccoli, u.a.) sich zu einem illustren Geschäftsessen getroffen und in Szene gesetzt und dazu nichtssagende Allgemeinplätze von sich gegeben. Als der größte Allgemeinplatz-Schwätzer und narrative Geschichtenerzähler hat sich hierbei zweifelsohne der jetzige italienische Außenminister Antonio Tajani erwiesen, dessen hergeholter Erfindungsreichtum und dessen Weitschweifigkeit kaum zu überbieten ist.

Zu sagen: "Wir wollen!" - ist einfach nicht genug! - das heißt jedenfalls noch lange nicht: "Wir können."
Bei dem heutigen Stand in Sardinien, bis hin zu einer Projektrealisierung dürfte es mindestens 12-15 Jahre dauern.

Allein was die Euregio Region bereits bis heute an Vorarbeit geleistet hat, ist für Sardinien nahezu uneinholbar. Beispielhaft sollte hier auch noch die die offene Art und Weise in der Kommunikation & Information sowie die jederzeitige Transparenz und Nachvollziehbarkeit seitens der Euregio Region in allen Stagen des/der Projekte für alle Beteiligten & Betroffenen, wie Bürger, Mitarbeiter, Politiker, Manager, Wirtschaftsunternehmen, Betriebe & Handwerker, Studenten, Schüler & Auszubildende hervorgehoben und genannt werden.

Auch der BRF (Belgische Rundfunk) vermeldet dies vor einigen Tagen und drückt sich ebenfalls recht zuversichtlich im Hinblick auf die Euregio Region aus.
https://brf.be/regional/1777427/

In Anbetracht des heutigen "Statuts Quo" des Projekts und der bereits erbrachten wissenschaftlichen Vorarbeiten seitens der Beteiligten in der Euregio Region würde ich für einen Zuschlag des Projekts bereits heute meinen Weinkeller auf die Euregio Region setzen und gegen Sardinien wetten.

Wer wettet dagegen?
 
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im übrigen gibt's zu dem ganzen ET-Komplex noch weiterführende Infos auch hier im Forum:

 
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Als angeblicher Leser-Brief getarnter Artikel heute in der Unione Sarda:

Das Einstein-Teleskop in Sos Enattos - die Regierung "wir sind bereit für ein finanzielles Engagement".
Es ist die Rede von insgesamt 950 Millionen Euro für die geplanten 9 Jahre des Baus, von 2026 bis 2035
(das ist mit Abstand weitaus weniger als ich bisher von allen Investitionsplänen gehört bzw. gelesen habe. Bisher war immer und überall von mindestens ca. 2-3 Mrd. bis hin sogar zu 6 Mrd. ausgegangen worden!).
Auch der journalistisch gestylte Aufbau des Artikels läßt vielmehr hier auf einen von der Unione Sarda selbst verfaßten und lancierten Artikel schließen, als auf einen Leserartikel.
Wenn dem so ist:. ,dann ist sowas völlig unseriös!

"Die italienische Regierung ist bereit, das finanzielle Engagement für die Errichtung des Einstein-Teleskops in unserem Land zu unterstützen. Dabei handelt es sich um eine große Forschungsinfrastruktur zur Erforschung von Gravitationswellen, für die sich Italien auf Sardinien beworben hat, und zwar im Gebiet von Sos Enattos in Lula, das aufgrund seiner hervorragenden geologischen und ökologischen Bedingungen als optimal gilt."

Dies teilte das Ministerium für Bildung und Forschung mit. Die Regierung hat ein Schreiben des Staatssekretärs Alfredo Mantovano an Antonio Zoccoli, den Präsidenten des Nationalen Instituts für Kernphysik, das die italienische Kandidatur für ET koordiniert, gerichtet, in dem sie ihr institutionelles und wirtschaftliches Engagement bestätigt, um sicherzustellen, dass der Vorschlag auch auf europäischer Ebene den Zuschlag erhält.

Wenn der Zuschlag für die Errichtung dieser Infrastruktur erteilt wird, geht es inmerhin um 950 Millionen Euro über 9 Jahre, die für den Bau vorgesehen sind (von 2026 bis 2035). Ausgaben, die für den Bau und den Kauf von Waren + Dienstleistungen (Materialien/Technologien) verwendet werden sollen.

Die Mittelzuweisungen wurden unter Berücksichtigung der großen Auswirkungen auf Beschäftigung und den erwarteten Nebeneffekten und den Vorteilen für den territorialen Zusammenhalt geplant. Um den europäischen Zuschlag zu erhalten, hat die Regierung beschlossen, einen Plan der "wissenschaftlichen Diplomatie" einzurichten, der die Spitzenkräfte von Universitäten und aus der Forschung einbezieht, darunter u.a. auch als glaubhafte Vorzeige- und Alibiperson den Nobelpreisträger Giorgio Parisi. Diese werden mit einer Koordinierungs- und Werbefunktion betraut, um die Qualitäten des italienischen Vorschlags in der Union bekannt zu machen.

Das Einstein-Teleskop wird ein internationales Observatorium der dritten Generation sein, das an der Spitze der Physik und der astronomischen Forschung steht. Italien hat seine Kandidatur im vergangenen Juni offiziell gemacht.

"Der Wunsch, das Einstein-Teleskop in Italien zu bauen, wird von der Regierung nachdrücklich unterstützt. Es ist eine strategische Entscheidung für unser Land, mit dem wir gleichzeitig auch unseren Ehrgeiz dokumentieren können", so die Ministerin für Bildung & Forschung, Anna Maria Bernini.

DIE REAKTIONEN -
"Wir danken Ministerpräsidentin Giorgia Meloni für die bedeutende Unterstützung seitens der Regierung für das Einstein-Teleskop-Projekt", so Zoccoli in einer Mitteilung, "Eine grundlegende Unterstützung für die italienische Kandidatur Sardiniens als Standort für den künftigen großen Detektor für Gravitationswellen. Wir möchten der Ministerin Anna Maria Bernini für die große Entschlossenheit danken, mit der das Ministerium für Bildung & Forschung dieses große wissenschaftliche Unternehmen von Anfang an sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene unterstützt und fördert, das die Erforschung unseres Universums revolutionieren und den Zugang zu bisher unerforschten Orten und Zeiten ermöglichen wird".

Für den Präsidenten von Infn ist das Einstein-Teleskop eine einzigartige Chance nicht nur für Wissenschaft und Forschung, sondern auch für unser Land. Wenn es uns gelingt, den harten internationalen Wettbewerb zu gewinnen - und heute ist die italienische Kandidatur eine der stärksten -, um diese großartige wissenschaftliche Infrastruktur in Italien zu errichten, wird Sardinien im Zentrum der weltweiten Forschung über Gravitationswellen stehen und in der Lage sein, Ressourcen und Forscher aus ganz Europa in sein Gebiet zu locken, mit positiven Ergebnissen in Bezug auf Innovation und industrielles, wirtschaftliches, soziales und kulturelles Wachstum, die sich auf das Gebiet und das gesamte Ländersystem auswirken werden. Die Gestaltung der Zukunft erfordert Visionen und Entschlossenheit. Das Einstein-Teleskop ist eine strategische Investition in die Zukunft Sardiniens und Italiens, von uns allen und - das ist gut so - vor allem für unsere jungen Menschen.

"Wir bringen ein weiteres wichtiges Ergebnis nach Hause", sagte Präsident Christian Solinas, "das das Ergebnis unserer Bemühungen der letzten Jahre ist, Sardinien zu einem absoluten Vorreiter im Bereich der Physik und der Astronomie zu machen. Die Verpflichtung zur Bereitstellung von fast 1.000 Millionen Euro über einen Zeitraum von 9 Jahren bestätigt, dass die Region in der Lage ist, eine positive Wirtschaftsplanung einzurichten, die unserem Land einen außerordentlichen Nutzen in Bezug auf Beschäftigung und territorialen Zusammenhalt bieten wird".

So ein als "Leserbrief-Artikel" getarnter Beitrag ist als absolut unseriös und bedenklich zu bezeichnen und dient einzig und allein nur der politischen Stimmungsmache!

Quelle:
 
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meines Erachtens haben sich gerade hiermit Sardinien und Italien mit nunmehr lediglich mal nur 1/3 der ursprünglich angedachten Investitionssumme sich nunmehr (in-)offiziell aus dem Bewerbungsrennen - mangels Masse und reeller Chancen -, zurückgezogen und endgültig verabschiedet.

Anschließend wird man noch an Volkes Nachricht nachschießen, daß mitunter und selbstverständlich das hierbei eingesparte Geld dann anstattdessen zukünftig in die wirtschaftliche Entwicklung von Sardinien gesteckt wird wie z.B.: Verkehr, Bildung, Gesundheit, Ökologie & Energie, Wirtschaftfsförderung, Tourismus u.v.w.m., also kein verlorenes Geld, sondern rein umkanalisiertes Geld.
 
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Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass ein ernsthaftes Interesse am Bau des ET auf Sardinien nie bestanden hat. Man hatte zufällig mit dem passenden Gelände die geeigneten Voraussetzungen und konnte die PR-Maschinerie anwerfen, um sich als wissenschaftlich an vorderster Forschungsfront engagiert zu präsentieren. Aber de facto ist bisher nichts passiert - außer vollmundiger Versprechen, was man in der Zukunft alles für ein "industrielles, wirtschaftliches, soziales und kulturelles Wachstum" (wie in Beitrag #8 formuliert) errichten werden wird - sofern Sardinien den Zuschlag bekäme.

Statt die Bewerbung Sardiniens frühzeitig schon mit eigenen Investitionen (z. B. in die Infrastruktur, die später ja dringend benötigt würde, um loslegen zu können) zu untermauern, hat man einfach nur abgewartet und zugesehen, wie der Konkurrent mit seinen schon längst vorhandenen Aktivitäten und Investitionen immer mehr an Sardinien vorbeizieht.

Und nun - was für eine ungerechte Welt! - stellt sich auf einmal heraus, dass die Chancen auf den Zuschlag schwinden. Und wenn man ihn nicht bekommt, kann man leider, leider, leider seine eigenen großen Pläne nicht verwirklichen. Schuld daran werden am Ende immer nur die anderen sein: diejenigen, die in der Abstimmung die andere Region bevorzugen und damit die hervorragenden Pläne Italiens, das ET auf Sardinien zu verwirklichen, vereiteln.
 
@Kary

aber in dem ET-Bewerbungstopf von € 50 Mill. dürften evtl. noch gut ein paar Millionen Euronen sein.
Damit läßt sich in den nächsten Monaten noch prima Party machen!
 
Auch die sardischen Nachrichten berichten über eine Kooperation mit Deutschland. Da drücken wir doch die Daumen.
 
noch ist (zum Glück!) nix in warmen Tüchern, sondern hat lediglich eine weitere denkbare Alternative angedacht und man hat vereinbart, gemeinsam darüber weiter nachzudenken.
 
wenn ich mal ehrlich in meiner Einschätzung bezüglich einer zukünftigen Standortauswahl des ET bin:

1. die Alternative Lausitz (Deutschland) wurde als quasi Alibikonkurrenzbewerber und Standort gewahlt und ohne wirkliche Ambitionen mit ins Rennen geworfen.

2. der katastrophale Standort "Sos Enattos" (Sardinien) wurde gewählt, damit man fürs 'Party machen' zumindest in Italien schon mal € 50 Mill.. glaubhaft nachweisen und locker machen konnte.

3. der Standort Limburg (Euregio - Rhein-Maas-Region), der bereits seit über 15 Jahren einen enormen und professionellen Vorsprung hat, liegt sowohl von der Stuktur, weiterer Einrichtungen als aber auch kostenmäßig einfach uneinholbar weit vorne.

Im Moment wird von den Bewerbern zu 1 und 2 noch eifrig vorhandene Restasche ins Bewerbungsgeschehen geworfen und der arme Parisi läßt sich von den Politheinis auch hierfür immerwährend vorspannen und gebrauchen und merkt gar nicht, wie er da letztendlich verheizt wird.

Wenn die Entscheidung für den Bewerber zu Nr. 3 fällt, dann wird es es in Italien heißen:

"wir haben die Wahl ja sogar selbst zusammen gegen und mit dem 'starken' Deutschland verloren.
Also muß da ja tatsächlich etwas für Nr. 3 sprechen lt. Urteil der Entscheidungskommission.
Zuimindest haben wir es ehrenwert mit allen Mitteln und Möglichkeiten vergeblich versucht.
Sos Enattos und auch die Lausitz haben es danach ja sogar noch gemeinsam versucht und trotzdem hierbei mit Anstand verloren. Es ist wie es ist.
Wenden wir uns deshalb nunmehr der Marslandung zu.
Hierfür könnten wir 'Sos Enattos' zu einem idealen Trainingzentrum für zukünftige Mars-Astronauten machen"....... (blah. blah.. blah...).
 
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@Georgie

ist doch wohl klar, daß sich das DZA so egomanisch und parteiisch ausläßt. So frisch Neugeborene gehen fast mit jedem ins Bett.

Im Gegenzug dazu bin ich völlig neutral und unparteiisch, benutze meinen gesunden Menschenverstand und natürlich auch ein bißchen meinen Fach- und Sachverstand.
 
Ja klar, aber wer ist schon neutral - außer du natürlich:)
Ich finde dieser Artikel ist interessant und einfach verständlich für Leute wie mich, die bisher wenig bis keine Ahnung zum Thema ET haben. Bei allem Respekt vor deinen persönlichen Einschätzungen und deinem Sachverstand, es schadet nicht, sich mit verschiedenen Sichtweisen zu befassen.
Ich lese in dem Artikel z.B. dass Bohrungen in der Lausitz in Arbeit sind und dass man am Standort Sardinien schon weiter ist. Wie weit sind denn die Arbeiten in Lula für die Bewerbung? Finden da Bohrungen statt? Es kann doch nicht sein, dass die Bewerbung der Sarden nur heiße Luft ist. In Lula habe ich in der letzten Zeit nichts gesehen, was auf dieses geplante Projekt hindeutet. Was passiert in Lula?
 
@Georgie

Im stillgelegte Bergwerk von Sos Enattos ist das Laboratorium SAR-GRAV mit dem Archimedes-Experiment untergebracht. Das von der Region Sardinien finanzierte Laboratorium SAR-GRAV entstand im Rahmen einer Programmvereinbarung zwischen der Region Sardinien und der Universität Sassari, dem INFN, dem Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV), der Universität Cagliari und der IGEA Spa, der Gesellschaft, die das Bergwerk verwaltet. Ziel des Projektes ist es, eine Infrastruktur mit geringem seismischem und anthropogenem Rauschen eigens für die Erforschung der Gravitationswellen, der Gravitationsphysik und der Geophysik einzurichten. Im Moment beherbergt und unterstützt das SAR-GRAV die Aktivitäten der seismischen Charakterisierung des Standorts für seine Kandidatur.
Archimedes ist ein Experiment der Grundlagenphysik, das vom Institut für Kernphysik (INFN) finanziert wird, das durch Quantenfluktuaktionen induzierte kleine Gewichtsveränderungen untersucht. Das Experiment benötigt eine Umgebung, in der externe Faktoren seismischer Natur die Messung nicht beeinflussen. Daraus ergab sich die Wahl, es im Laboratorium SAR-GRAV zu installieren. Archimedes arbeitet auch für ET, indem es die Eignung des Standorts von Sos Enattos prüft: Dank seiner extremen Empfindlichkeit wird Archimedes ein detailliertes Profil der Störung durch Umgebung und menschliche Aktivitäten des Bereichs, in dem sich das ehemalige Bergwerk befindet, erstellen.
 
Ich kann Beppes Einschätzung nur zustimmen. Vor zwei Jahren, als es um die Bewerbungsfristen für den Standort ging, hatte ich mich schon intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Das Dreiländereck war hinsichtlich der bereits stattgefundenen Voruntersuchungen und aktiven Vorbereitungen für die Bewerbung zu diesem Zeitpunkt schon uneinholbar weit vorne, die beiden anderen Regionen steckten diesbezüglich noch in den Kinderschuhen. Inzwischen hat sich der Vorsprung noch deutlich vergrößert.

(Irritierend gerade: Ich erinnere, mich hier an einem entsprechenden Thread beteiligt zu haben, und wollte darauf verlinken, finde davon aber merkwürdigerweise nichts mehr...?)
 
@mare

Danke für den Hinweis und die o.a. Verlinkung.
Wer also mehr Infos zum ET sowie dem bisherigen Prozedere erfahren will, dann mal hin zu dem von @mare angegebenen Link. Da gibt es jedenfalls jede Menge mehr an Zusatzinformationen.
 
Danke @mare!
Dass das schon soooo lange her war, hatte ich nicht mehr auf dem Schirm und habe offensichtlich nicht weit genug zurück gesucht.
LG Karin
 
@Kary
deshalb könnte ein zukünftiger Kinderreim in Sardinien auch lauten:
Lausitz / Limburg / Lula

La, Li, Lu und aus bist Du,
La, Li, La jetzt bist auch Du nicht mehr da,
Li, Li, Li , Dich nimm ich gern und wie.
 
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