Bus Cagliari Jahresticket für 30€

Bisso

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Cagliari mit weniger Autos, ab jetzt Ctm-Busse mit 30 Euro pro Jahr
Initiative der Stadtverwaltung zur Begrenzung des Auto- und Motorradverkehrs

Und das zu einem noch nie dagewesenen Preisnachlass: Die Stadtverwaltung von Cagliari übernimmt 90 % der jährlichen Kosten.

Das Projekt heißt "CagliarinBus": Mit einem Preis von 30 € statt 303 € für "unpersönliche" Zeitkarten und 13,50 € statt 135 € für Zeitkarten über 65 Jahren können alle, auch Nicht-Einwohner, die aus irgendeinem Grund zwischen der Stadt und anderen Gemeinden pendeln, ihr Auto zu Hause lassen und den Nahverkehr zum Preis einer Monatskarte nutzen. Die Gesamtfinanzierung beläuft sich auf über 1,6 Mio. EUR aus den React Eu Pon Metro-Fonds 2014-2020.

Wie die Stadtverwaltung erklärt, ist die Initiative Teil eines umfassenderen Konzepts, das im städtischen Plan für nachhaltige Mobilität (Pums) skizziert ist und darauf abzielt, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und sanfter Mobilität zu fördern und so die Nutzung privater Autos zu reduzieren, was im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen der Agenda Europa 2030 steht.

"Die Organisation einer neuen grünen Mobilität ist eine Herausforderung, die wir auf verschiedenen Ebenen und mit verschiedenen Maßnahmen angehen wollen", betonte Bürgermeister Paolo Truzzu auf der Pressekonferenz zur Vorstellung des Projekts: "In Cagliari macht der motorisierte Verkehr, bestehend aus Autos und Motorrädern, heute an einem beliebigen Morgen zur Hauptverkehrszeit 63,44 % aus, die öffentlichen Verkehrsmittel 16,80 % und die Fußgänger 19,45 %. Die nachhaltige Mobilität kommt auf einen Anteil von 36,56 %. Ziel ist es, 12,2 Prozentpunkte zu gewinnen: Um dies zu erreichen, will die Gemeinde den Anteil der öffentlichen Verkehrsmittel auf 25,3 % erhöhen.

"Die Initiative", so der Bürgermeister, "ist Teil dieser Perspektive und spiegelt auch eine der Linien meines Mandats wider, nämlich Cagliari zu einer agileren Stadt zu machen, die mit einem schnelleren, sichereren und komfortableren Mobilitätssystem ausgestattet ist. Bei der Verfolgung dieses Ziels konnten wir auch die im Rahmen des PON 2014/2020 für die Großstädte bereitgestellten Mittel nutzen, mit denen wir wichtige Fußgängerprojekte durchführen, Radwege bauen und Sharing-Mobilitätsdienste ausbauen.

All dies steht im Zusammenhang mit der Entwicklung von Rad- und Fußgängerinfrastrukturen und der Erneuerung der Ctm-Flotte in Richtung Voll-Elektroantrieb. Mit dem Betrieb von CagliarinBus", so Truzzu abschließend, "wollen wir die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel als Alternative zum Privatfahrzeug fördern, experimentieren und einen Paradigmenwechsel in den Reisegewohnheiten unserer Mitbürger unterstützen.

 
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