Akutes Sardinen-Reimsyndrom (ASR) – Wenn der Limerick platzt!
Simone
Sehr aktives Mitglied
Wenn der fünfzeilige Limerick platzt... Geschichten aus der lyrischen Schreibstube
️
Hallo zusammen, ich musste mich heute Nacht leider selbst an den Schreibtisch fesseln...
Ich muss gestehen: Der Lord Limerick’s Sardinienrundreise-Thread gefällt mir einfach wahnsinnig gut! Am allerliebsten ist es mir, wenn mir morgens beim Lesen vor lauter Lachen der Kaffee aus der Nase läuft. Genau deshalb würde mir dieses Forum auch unglaublich fehlen!
Nach dem ganzen Metrik-Stress der letzten Tage ist mein kreativer Gedankenstrom einfach munter weitergeflossen. Manchmal gehen einem eben einfach die Ideen aus, wie man seine Antworten, Themen oder einen schnellen Konter auf magere 5 Zeilen begrenzen soll! Mein Reim passt einfach in kein fünfteiliges Korsett mehr. Ich habe deshalb eine nächtliche Sonderschicht eingelegt.
Hier ist das offizielle Dokument aus der Reim-Zentrale für euch:
Lyrischer Reim-Befundbericht: Akutes Sardinen-Reimsyndrom (ASR)
Klienten-Vorstellung:
Die Klientin tauchte mitten in der Nacht in der lyrischen Schreibstube auf und gab zu Protokoll:
„Die Reimeritis hat mich gepackt mitten in der Nacht, wer hätte das gedacht! Der Schlaf ist weg, der Kopf ist wach, so reimt man eben bis zum Tag!“
Symptomatik:
Die Patientin leidet unter unkontrollierbarem, zwanghaftem Dichten. Ausgelöst wurde der Zustand durch schwere, tief sitzende Urlaubstraumata auf Sardinien (vermutlich verursacht durch exorbitante Preise an der Costa Smeralda, verloren gegangenes Gepäck in Olbia, Überbuchungen an der Costa Paradiso, eine Überdosis Schafskäse oder grunzende Wildschweine, welche nun durch den aktuellen Foren-Stress reaktiviert wurden. Es zeigt sich ein starker Drang nach metrischer Freiheit und verbalem Ausbruch.
Beobachtung der Schreibstube (Wechselhaftes Beschwerdebild):
Die Klientin versucht verzweifelt, das Erlebte im klassischen AABBA-Reimschema des Limericks zu verarbeiten. Da die Gedanken, Antworten und Konter jedoch viel tiefer sitzen als fünf Zeilen erlauben, kollabiert das metrische System. Die Ideen sind so eng gequetscht wie Sardinen in der Büchse. Die Klientin reimt aufgrund des akuten ASR-Schubs einfach amputiert weiter, um die Seele zu reinigen. Während des Gesprächs rief sie verzweifelt:
„Nun sitz ich bei Ihnen und finde kein Ende, ich reime sogar Ihre Setting-Wände!“
Gleichzeitig kam es zu dokumentierten Wutausbrüchen gegen die Foren-Aufseher des Lord-Limerick-Threads:
„Die Reim-Wächter und diese Erbsenzähler können mich mal! Humor braucht Freiheit und keinen Zwang – auch ohne Schema hat Reim guten Klang!“
Allerdings wechselt das Beschwerdebild phasenweise zu fröhlich-anarchischen Ausbrüchen, die von einer Überdosis kollektivem Gelächter begleitet werden:
„Die Reimeritis hat mich auch am Tag gepackt, weil Porto Cervo im Kopf so viel Freude entfacht! Der Schlaf ist weg, der Abend war famos, jetzt lässt mich der sardische Reim nicht mehr los!“
Therapieansatz & Konsequenz:
- täglich zwei Gläser Cannonau-Wein.
- Striktes Verbot, Wörter zu benutzen, die sich auf „Strand...“ oder „Insel...“ reimen.
- Um das Metrum des Lord-Threads zu entlasten, wird der Wechsel in die offene, lyrische Abteilung (Bereich: Plaudern / Off Topic) hiermit vollzogen.
- Hochdosierte Reimblocker werden vorerst ausgesetzt, um die kreative Restsubstanz nicht zu gefährden.
Zusätzliche Notiz zum Abschluss:
Um bleibende Schmierereien und Kritzeleien an den Wänden der Schreibstube (und des Forums) zu vermeiden, wurde der Klientin dringend der Einsatz eines Gedichtbuches neben dem Bett verordnet. Die Klientin zeigt sich kooperativ und versichert, den klassischen Limerick im Lord-Thread im Auge zu behalten und dort fleißig weiterzuüben. Sollte der kreative Überdruck jedoch zu groß werden, dient dieser neue Off-Topic-Thread ab sofort als Ventil zur kontrollierten Entlastung.
Die zweihundertachtzig-Euro-Erleuchtung von zweitausendacht (In drei Akten)
Akt eins: Die Mangelernährung
In der Pizzeria Pomodoro in Porto Cervo,
aßen wir Pesce und die Noce d’Agnello.
Die Lammnusskotelettchen und der Fisch so klein,
da gingen wir fast hungrig heim –
gäbe es nicht vom Buffet den Antipasto!
Akt zwei: Der Euro-Schock
Doch mit dem Coperto fürs Brot,
drohte uns Pleite und Not.
Zweitausendacht und zweihundertachtzig Euro schwer,
die Story vergessen wir alle nicht mehr.
Dass „gemäßigte Preise“ dort nur für Pizza gelten, begriffen wir erst später,
trotz dem Reiseführer von unserem Peter!
Akt drei: Der weinfreudige Abend
Wir lachten so laut und der Abend war herrlich,
da trank selbst der Ober vom Vino ganz ehrlich!
Er kostete frech aus dem Glase, der Servo,
doch die Rechnung am Schluss traf den letzten Nervo.
Die Nachbarn sahen unser Gelächter und das Conto –
und aßen ganz klug nur die Pizza fürs Pronto!
DER SARDISCHE REIM-STAMMTISCH
Sollte es euch ähnlich gehen: Unsere gemütliche Gruppenstunde für geplagte Inselfahrer ist hiermit eröffnet!
Ihr seid alle herzlich eingeladen, in unserem Sitzkreis Platz zu nehmen. Hier herrscht absoluter Zwang-Verzicht. Jedes Urlaubstrauma – ob tragisch oder urkomisch – ist in unserer Runde willkommen.
Egal ob:
- euch die Mücken komplett gefressen haben,
- das gebuchte Ferienhaus ein Reinfall war,
- die Fähre ohne euch abgelegt hat,
- euch im Wasser eine Qualle erwischt hat,
- die Restaurant-Rechnung euch die Sprache verschlug,
- oder eure Muse einfach mal eine Pause einlegt.
Ihr dürft ab sofort reimen, wie euch der Schnabel gewachsen ist – frei von Erbsenzählerei, den gestrengen Reim-Wächtern und ohne Angst vor den „milchigen Gardinen“ der Zensur. Die Runde ist eröffnet. Wer nimmt Platz im Stuhlkreis?
️
Hallo zusammen, ich musste mich heute Nacht leider selbst an den Schreibtisch fesseln...
Ich muss gestehen: Der Lord Limerick’s Sardinienrundreise-Thread gefällt mir einfach wahnsinnig gut! Am allerliebsten ist es mir, wenn mir morgens beim Lesen vor lauter Lachen der Kaffee aus der Nase läuft. Genau deshalb würde mir dieses Forum auch unglaublich fehlen!
Nach dem ganzen Metrik-Stress der letzten Tage ist mein kreativer Gedankenstrom einfach munter weitergeflossen. Manchmal gehen einem eben einfach die Ideen aus, wie man seine Antworten, Themen oder einen schnellen Konter auf magere 5 Zeilen begrenzen soll! Mein Reim passt einfach in kein fünfteiliges Korsett mehr. Ich habe deshalb eine nächtliche Sonderschicht eingelegt.
Hier ist das offizielle Dokument aus der Reim-Zentrale für euch:
Lyrischer Reim-Befundbericht: Akutes Sardinen-Reimsyndrom (ASR)
Klienten-Vorstellung:
Die Klientin tauchte mitten in der Nacht in der lyrischen Schreibstube auf und gab zu Protokoll:
„Die Reimeritis hat mich gepackt mitten in der Nacht, wer hätte das gedacht! Der Schlaf ist weg, der Kopf ist wach, so reimt man eben bis zum Tag!“
Symptomatik:
Die Patientin leidet unter unkontrollierbarem, zwanghaftem Dichten. Ausgelöst wurde der Zustand durch schwere, tief sitzende Urlaubstraumata auf Sardinien (vermutlich verursacht durch exorbitante Preise an der Costa Smeralda, verloren gegangenes Gepäck in Olbia, Überbuchungen an der Costa Paradiso, eine Überdosis Schafskäse oder grunzende Wildschweine, welche nun durch den aktuellen Foren-Stress reaktiviert wurden. Es zeigt sich ein starker Drang nach metrischer Freiheit und verbalem Ausbruch.
Beobachtung der Schreibstube (Wechselhaftes Beschwerdebild):
Die Klientin versucht verzweifelt, das Erlebte im klassischen AABBA-Reimschema des Limericks zu verarbeiten. Da die Gedanken, Antworten und Konter jedoch viel tiefer sitzen als fünf Zeilen erlauben, kollabiert das metrische System. Die Ideen sind so eng gequetscht wie Sardinen in der Büchse. Die Klientin reimt aufgrund des akuten ASR-Schubs einfach amputiert weiter, um die Seele zu reinigen. Während des Gesprächs rief sie verzweifelt:
„Nun sitz ich bei Ihnen und finde kein Ende, ich reime sogar Ihre Setting-Wände!“
Gleichzeitig kam es zu dokumentierten Wutausbrüchen gegen die Foren-Aufseher des Lord-Limerick-Threads:
„Die Reim-Wächter und diese Erbsenzähler können mich mal! Humor braucht Freiheit und keinen Zwang – auch ohne Schema hat Reim guten Klang!“
Allerdings wechselt das Beschwerdebild phasenweise zu fröhlich-anarchischen Ausbrüchen, die von einer Überdosis kollektivem Gelächter begleitet werden:
„Die Reimeritis hat mich auch am Tag gepackt, weil Porto Cervo im Kopf so viel Freude entfacht! Der Schlaf ist weg, der Abend war famos, jetzt lässt mich der sardische Reim nicht mehr los!“
Therapieansatz & Konsequenz:
- täglich zwei Gläser Cannonau-Wein.
- Striktes Verbot, Wörter zu benutzen, die sich auf „Strand...“ oder „Insel...“ reimen.
- Um das Metrum des Lord-Threads zu entlasten, wird der Wechsel in die offene, lyrische Abteilung (Bereich: Plaudern / Off Topic) hiermit vollzogen.
- Hochdosierte Reimblocker werden vorerst ausgesetzt, um die kreative Restsubstanz nicht zu gefährden.
Zusätzliche Notiz zum Abschluss:
Um bleibende Schmierereien und Kritzeleien an den Wänden der Schreibstube (und des Forums) zu vermeiden, wurde der Klientin dringend der Einsatz eines Gedichtbuches neben dem Bett verordnet. Die Klientin zeigt sich kooperativ und versichert, den klassischen Limerick im Lord-Thread im Auge zu behalten und dort fleißig weiterzuüben. Sollte der kreative Überdruck jedoch zu groß werden, dient dieser neue Off-Topic-Thread ab sofort als Ventil zur kontrollierten Entlastung.
Die zweihundertachtzig-Euro-Erleuchtung von zweitausendacht (In drei Akten)
Akt eins: Die Mangelernährung
In der Pizzeria Pomodoro in Porto Cervo,
aßen wir Pesce und die Noce d’Agnello.
Die Lammnusskotelettchen und der Fisch so klein,
da gingen wir fast hungrig heim –
gäbe es nicht vom Buffet den Antipasto!
Akt zwei: Der Euro-Schock
Doch mit dem Coperto fürs Brot,
drohte uns Pleite und Not.
Zweitausendacht und zweihundertachtzig Euro schwer,
die Story vergessen wir alle nicht mehr.
Dass „gemäßigte Preise“ dort nur für Pizza gelten, begriffen wir erst später,
trotz dem Reiseführer von unserem Peter!
Akt drei: Der weinfreudige Abend
Wir lachten so laut und der Abend war herrlich,
da trank selbst der Ober vom Vino ganz ehrlich!
Er kostete frech aus dem Glase, der Servo,
doch die Rechnung am Schluss traf den letzten Nervo.
Die Nachbarn sahen unser Gelächter und das Conto –
und aßen ganz klug nur die Pizza fürs Pronto!
DER SARDISCHE REIM-STAMMTISCH
Sollte es euch ähnlich gehen: Unsere gemütliche Gruppenstunde für geplagte Inselfahrer ist hiermit eröffnet!
Ihr seid alle herzlich eingeladen, in unserem Sitzkreis Platz zu nehmen. Hier herrscht absoluter Zwang-Verzicht. Jedes Urlaubstrauma – ob tragisch oder urkomisch – ist in unserer Runde willkommen.
Egal ob:
- euch die Mücken komplett gefressen haben,
- das gebuchte Ferienhaus ein Reinfall war,
- die Fähre ohne euch abgelegt hat,
- euch im Wasser eine Qualle erwischt hat,
- die Restaurant-Rechnung euch die Sprache verschlug,
- oder eure Muse einfach mal eine Pause einlegt.
Ihr dürft ab sofort reimen, wie euch der Schnabel gewachsen ist – frei von Erbsenzählerei, den gestrengen Reim-Wächtern und ohne Angst vor den „milchigen Gardinen“ der Zensur. Die Runde ist eröffnet. Wer nimmt Platz im Stuhlkreis?