Abitur: Sardinien ist die Region mit den meisten nicht zugelassenen Schülern
Beppe
Sehr aktives Mitglied
Abitur: Sardinien ist die Region mit den meisten nicht zugelassenen Schülern: 7,1 %,
mehr als doppelt so hoch wie der nationale Durchschnitt
Die eigentliche Hürde ist die Zulassung, denn in den Prüfungen fällt fast niemand mehr durch:
Die Noten „100“ und „100 + Auszeichnung“ überwiegen bei weitem die „60“ (Mindestpunktzahl), sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene.
Sind die Lehrer strenger oder die Schüler einfach dummer geworden?
Das lässt sich unmöglich mit Sicherheit sagen, aber dennoch steht fest, dass Sardinien die italienische Region mit dem höchsten Anteil an Schülern ist, die nicht zur Abiturprüfung zugelassen wurden: 7,1 % – eine enorme Zahl und mehr als doppelt so hoch wie der nationale Durchschnitt von 3,5 % und über zwei Prozentpunkte höher als in Ligurien, das mit 5 % der Nichtzulassungen die Region mit dem zweithöchsten Zulassungsausschluß ist. An dritter Stelle der Rangliste steht Trentino-Südtirol mit 4,6 %. Deutlich günstiger fallen die Prüfungsergebnisse in Molise (nur 2,6 % bei den Nichtzulassungen), Kampanien, das Aostatal und Venetien aus (alle bei 2,9 %).
Es ist jedenfalls bekannt, dass man seit einigen Jahren nur dann zur Prüfung zugelassen wird, wenn man in allen Fächern, einschließlich des Verhaltens, die Mindestpunktzahl erreicht hat. Und die eigentliche Hürde ist tatsächlich nur die Zulassung und wenn man dann noch bedenkt, dass anschließend nur noch 0,3 % der zugelassenen Schüler in den Prüfungen durchfallen.
Eine weitere Zahl: Die Bestnoten Noten überwiegen hierbei sogar gegenüber den Mindestnoten. Bei der letzten Prüfung haben sich landesweit 4,9 % in letzter Minute noch mit 60 Punkten gerettet, während 7,1 % "100 Punkte ohne Auszeichnung" erhielten plus weitere 2,8 % (fast 14.000 Prüflinge), die "100 Punkte + Auszeichnung“ erhielten. Addiert man diese beiden Gruppen zusammen, stellt man fest, dass der Anteil der Absolventen mit Bestnote fast 10 % beträgt – eine Zahl, die genau doppelt so hoch gegenüber derjenigen ist, die sich bereits mit "60" begnügen.
Kalabrien führt unangefochten die Rangliste der Spitzenleistungen an: Es weist nicht nur den höchsten Anteil an "100 mit Auszeichnung“ (6,1 %) auf, sondern ist auch die Region mit der höchsten Zahl an Abiturienten mit der Note 100, die 12,0 % erreicht: Insgesamt hat fast jeder fünfte kalabrische Abiturient die Höchstpunktzahl erreicht. Knapp dahinter liegen bei den Noten „100 ohne Auszeichnung“ Sizilien (10,3 %), Apulien (9,9 %) und Kampanien (9,5 %), gefolgt von hervorragenden Leistungen auch in der Basilikata (8,9 %) und in Molise (8,3 %). Außerhalb des Südens verdient Umbrien eine Erwähnung, das sich sowohl bei den 100 (8,6 %) als auch bei den Auszeichnungen (4,4 %) sehr gut behauptet. Im Gegensatz dazu zeigt der Norden der Halbinsel ein weniger gutes Bild bei den Spitzenbewertungen. Im Aostatal ist die Auszeichnung eine Seltenheit (0,3 %) und die 100er ohne Auszeichnung liegen bei 3,0 %. Auch die Lombardei (4,0 % der 100er), das Piemont (5,0 %), Trentino-Südtirol und Venetien (beide bei 5,1 %) verzeichnen Anteile an Bestnoten, die deutlich unter dem nationalen Durchschnitt liegen. Zudem konzentriert sich gerade in den nördlichen Regionen die größte Zahl an Schülern, die mit der „Mindestpunktzahl“ (60/100) abgeschlossen haben: Das Schlusslicht bildet die Lombardei (6,8 %), dicht gefolgt von Ligurien (6,4 %) und Venetien (6,0 %).
Und in Sardinien?
5,3 % schlossen mit 60 ab (nationaler Durchschnitt 4,9 %), 28,4 % mit einer Note zwischen 61 und 70, 28,2 % zwischen 71 und 80, 16,8 % zwischen 81 und 90, 11,3 % zwischen 91 und 99, 7,2 % mit 100 und 2,8 % mit 100 + Auszeichnung, wobei die beiden letztgenannten Werte übrigens dem nationalen Durchschnitt entsprechen.
Quelle:
www.unionesarda.it
mehr als doppelt so hoch wie der nationale Durchschnitt
Die eigentliche Hürde ist die Zulassung, denn in den Prüfungen fällt fast niemand mehr durch:
Die Noten „100“ und „100 + Auszeichnung“ überwiegen bei weitem die „60“ (Mindestpunktzahl), sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene.
Sind die Lehrer strenger oder die Schüler einfach dummer geworden?
Das lässt sich unmöglich mit Sicherheit sagen, aber dennoch steht fest, dass Sardinien die italienische Region mit dem höchsten Anteil an Schülern ist, die nicht zur Abiturprüfung zugelassen wurden: 7,1 % – eine enorme Zahl und mehr als doppelt so hoch wie der nationale Durchschnitt von 3,5 % und über zwei Prozentpunkte höher als in Ligurien, das mit 5 % der Nichtzulassungen die Region mit dem zweithöchsten Zulassungsausschluß ist. An dritter Stelle der Rangliste steht Trentino-Südtirol mit 4,6 %. Deutlich günstiger fallen die Prüfungsergebnisse in Molise (nur 2,6 % bei den Nichtzulassungen), Kampanien, das Aostatal und Venetien aus (alle bei 2,9 %).
Es ist jedenfalls bekannt, dass man seit einigen Jahren nur dann zur Prüfung zugelassen wird, wenn man in allen Fächern, einschließlich des Verhaltens, die Mindestpunktzahl erreicht hat. Und die eigentliche Hürde ist tatsächlich nur die Zulassung und wenn man dann noch bedenkt, dass anschließend nur noch 0,3 % der zugelassenen Schüler in den Prüfungen durchfallen.
Eine weitere Zahl: Die Bestnoten Noten überwiegen hierbei sogar gegenüber den Mindestnoten. Bei der letzten Prüfung haben sich landesweit 4,9 % in letzter Minute noch mit 60 Punkten gerettet, während 7,1 % "100 Punkte ohne Auszeichnung" erhielten plus weitere 2,8 % (fast 14.000 Prüflinge), die "100 Punkte + Auszeichnung“ erhielten. Addiert man diese beiden Gruppen zusammen, stellt man fest, dass der Anteil der Absolventen mit Bestnote fast 10 % beträgt – eine Zahl, die genau doppelt so hoch gegenüber derjenigen ist, die sich bereits mit "60" begnügen.
Kalabrien führt unangefochten die Rangliste der Spitzenleistungen an: Es weist nicht nur den höchsten Anteil an "100 mit Auszeichnung“ (6,1 %) auf, sondern ist auch die Region mit der höchsten Zahl an Abiturienten mit der Note 100, die 12,0 % erreicht: Insgesamt hat fast jeder fünfte kalabrische Abiturient die Höchstpunktzahl erreicht. Knapp dahinter liegen bei den Noten „100 ohne Auszeichnung“ Sizilien (10,3 %), Apulien (9,9 %) und Kampanien (9,5 %), gefolgt von hervorragenden Leistungen auch in der Basilikata (8,9 %) und in Molise (8,3 %). Außerhalb des Südens verdient Umbrien eine Erwähnung, das sich sowohl bei den 100 (8,6 %) als auch bei den Auszeichnungen (4,4 %) sehr gut behauptet. Im Gegensatz dazu zeigt der Norden der Halbinsel ein weniger gutes Bild bei den Spitzenbewertungen. Im Aostatal ist die Auszeichnung eine Seltenheit (0,3 %) und die 100er ohne Auszeichnung liegen bei 3,0 %. Auch die Lombardei (4,0 % der 100er), das Piemont (5,0 %), Trentino-Südtirol und Venetien (beide bei 5,1 %) verzeichnen Anteile an Bestnoten, die deutlich unter dem nationalen Durchschnitt liegen. Zudem konzentriert sich gerade in den nördlichen Regionen die größte Zahl an Schülern, die mit der „Mindestpunktzahl“ (60/100) abgeschlossen haben: Das Schlusslicht bildet die Lombardei (6,8 %), dicht gefolgt von Ligurien (6,4 %) und Venetien (6,0 %).
Und in Sardinien?
5,3 % schlossen mit 60 ab (nationaler Durchschnitt 4,9 %), 28,4 % mit einer Note zwischen 61 und 70, 28,2 % zwischen 71 und 80, 16,8 % zwischen 81 und 90, 11,3 % zwischen 91 und 99, 7,2 % mit 100 und 2,8 % mit 100 + Auszeichnung, wobei die beiden letztgenannten Werte übrigens dem nationalen Durchschnitt entsprechen.
Quelle:
Maturità, la Sardegna è la Regione con più studenti non ammessi: il 7,1%, più del doppio della media nazionale - L'Unione Sarda.it
Il vero scoglio è l’ammissione, perché poi quasi nessuno viene bocciato dopo gli esami: i 100 e i 100 e lode superano di gran lunga i 60, sia a livello nazionale che regionale
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