Rolf Ackermann "8 mal Sardinien".
"Aber wer Geld braucht, macht Zugeständnisse an die, die Geld haben. Die inflationsgeplagte Lira zerrinnt in den Händen der Sarden wie der dolce in der Sonne. Stolz hin, Geld her. Ohne Lire geht es nicht mehr. Und allzu viele Möglichkeiten, an Bares heranzukommen, gibt es auf der Insel nicht. Die Sarden haben sich daran gewöhnt: zwei Jahreszeiten, zwei Leben. Das Hochglanz-Sardinien für die Fremden, damit sie nicht enttäuscht werden, das andere für sie selbst. Sechs Monate Rekonvaleszenz. Genug Zeit, um das zu machen, was die Insulaner schon immer gerne gemacht haben: eigenbrötlerisch vor sich hin leben, jeder für sich, keiner gegen alle".
Ich habe genau das zitiert, weil ich die Beiträge im Thema "Campingplatz auf Sardinien..." (unter anderem von Ju) allesamt sehr gut und wichtig finde.......
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