2 Jäger tot bei Jagd in Quartu
Beppe
Sehr aktives Mitglied
2 Jäger tot bei Jagd in Quartu
Die ENPA (Ente Nazionale Protezione Animale = Italienischer Tierschutzverband) an Matteo Piantedosi (Innenminister Italiens): „Die Tötungen bei der Jagd sind vorhersehbar, stoppen Sie die Jagdsaison“.
Die nationale Tierschutzorganisation schreibt nach der Tragödie von Quartu an den Viminale:
„Laßt uns Leben retten, macht endlich Schluß mit den Gefälligkeiten an die Waffenlobby“.
Das Leben von Menschen und Tieren muß vor den Interessen von Lobbys stehen. Wir appellieren erneut an den Innenminister, diese Wild-West Zustände zu stoppen, die scheinbar völlig außer Kontrolle geraten ist“. Der Appell an Matteo Piantedosi kommt von der ENPA (Nationale Tierschutzorganisation) nach dem Tod von Matthias Steri und Giacomo Desogus (beide 28 Jahre) in der Umgebung von Quartu:
Nach der ersten Rekonstruktion waren die beiden auf einem Jagdausflug, als der erste (nach augenblicklichen Vermutungen) irrtümlich auf seinen Freund schoss und ihn hierbei tötete und sich dann anchließend mit demselben Gewehr selber das Leben nahm.
Zwei Opfer, für die „der Verband sein aufrichtiges Beileid ausspricht“. Der Verband fordert jedoch erneut die Aussetzung der Jagdsaison 2024-2025 und weist darauf hin, dass die Jagd zunehmend zu einem ernsten Problem der öffentlichen Sicherheit geworden ist. „Nicht nur das Leben der Jäger ist in Gefahr, sondern auch das vieler Menschen, die nichts mit der Jagd zu tun haben: Wanderer, die in den Wäldern erschossen wurden, aber auch Menschen, die in ihren eigenen Häusern von verirrten Kugeln getroffen wurden. Wer weiterhin nichts unternimmt, macht sich in erster Linie moralisch mitschuldig an diesem Gemetzel“.
Todesfälle bei der Jagd, so die ENPA, „sind weder zufällig noch beiläufig, aber angesichts der Art und Weise dieser Tätigkeit, bei der andere Lebewesen angeschossen und/oder getötet werden, sind folglich ein absolut vorhersehbares Ereignis und müssen unbedingt berücksichtigt werden, was allein die tragischen jährlichen Zahlen der Todesfälle bei der Jagd zeigen.
Wenn sowohl der Regierung als auch der Mehrheit des Parlaments die Sicherheit der Bürger wirklich am Herzen läge“, so die ENPA, “würden sie daran arbeiten, diese katastrophale Situation und diesen erschreckenden Zustand zu beseitigen. Stattdessen unterstützen sie die extremsten Forderungen der Jäger und Büchsenmacher. Wie die zahlreichen Maßnahmen zeigen, die zwar in den letzten 2 Jahren mit Dekreten und Gesetzesänderungen verabschiedet wurden, haben sie entweder nichts wirklich mit der Materie zu tun, noch hat eine wirkliche demokratische parlamentarische Debatte stattgefunden. Alles ist mittlerweile so mangelhaft, dass sogar die Europäische Union deshalb wiederholt Verfahren gegen Italien eröffnet hat. Heute - so die ENPA abschließend - gibt es in Italien ein regelrecht übersteigertes Jagdfieber, das einzig und allein nur dazu dient, sowohl die Waffenlobby zufrieden zu stellen, als zusätzlich so auch noch die Wählerstimmen einiger hunderttausend Jäger bei den nationalen Wahlen einzufangen“.
Quelle:
www.unionesarda.it
Die ENPA (Ente Nazionale Protezione Animale = Italienischer Tierschutzverband) an Matteo Piantedosi (Innenminister Italiens): „Die Tötungen bei der Jagd sind vorhersehbar, stoppen Sie die Jagdsaison“.
Die nationale Tierschutzorganisation schreibt nach der Tragödie von Quartu an den Viminale:
„Laßt uns Leben retten, macht endlich Schluß mit den Gefälligkeiten an die Waffenlobby“.
Das Leben von Menschen und Tieren muß vor den Interessen von Lobbys stehen. Wir appellieren erneut an den Innenminister, diese Wild-West Zustände zu stoppen, die scheinbar völlig außer Kontrolle geraten ist“. Der Appell an Matteo Piantedosi kommt von der ENPA (Nationale Tierschutzorganisation) nach dem Tod von Matthias Steri und Giacomo Desogus (beide 28 Jahre) in der Umgebung von Quartu:
Nach der ersten Rekonstruktion waren die beiden auf einem Jagdausflug, als der erste (nach augenblicklichen Vermutungen) irrtümlich auf seinen Freund schoss und ihn hierbei tötete und sich dann anchließend mit demselben Gewehr selber das Leben nahm.
Zwei Opfer, für die „der Verband sein aufrichtiges Beileid ausspricht“. Der Verband fordert jedoch erneut die Aussetzung der Jagdsaison 2024-2025 und weist darauf hin, dass die Jagd zunehmend zu einem ernsten Problem der öffentlichen Sicherheit geworden ist. „Nicht nur das Leben der Jäger ist in Gefahr, sondern auch das vieler Menschen, die nichts mit der Jagd zu tun haben: Wanderer, die in den Wäldern erschossen wurden, aber auch Menschen, die in ihren eigenen Häusern von verirrten Kugeln getroffen wurden. Wer weiterhin nichts unternimmt, macht sich in erster Linie moralisch mitschuldig an diesem Gemetzel“.
Todesfälle bei der Jagd, so die ENPA, „sind weder zufällig noch beiläufig, aber angesichts der Art und Weise dieser Tätigkeit, bei der andere Lebewesen angeschossen und/oder getötet werden, sind folglich ein absolut vorhersehbares Ereignis und müssen unbedingt berücksichtigt werden, was allein die tragischen jährlichen Zahlen der Todesfälle bei der Jagd zeigen.
Wenn sowohl der Regierung als auch der Mehrheit des Parlaments die Sicherheit der Bürger wirklich am Herzen läge“, so die ENPA, “würden sie daran arbeiten, diese katastrophale Situation und diesen erschreckenden Zustand zu beseitigen. Stattdessen unterstützen sie die extremsten Forderungen der Jäger und Büchsenmacher. Wie die zahlreichen Maßnahmen zeigen, die zwar in den letzten 2 Jahren mit Dekreten und Gesetzesänderungen verabschiedet wurden, haben sie entweder nichts wirklich mit der Materie zu tun, noch hat eine wirkliche demokratische parlamentarische Debatte stattgefunden. Alles ist mittlerweile so mangelhaft, dass sogar die Europäische Union deshalb wiederholt Verfahren gegen Italien eröffnet hat. Heute - so die ENPA abschließend - gibt es in Italien ein regelrecht übersteigertes Jagdfieber, das einzig und allein nur dazu dient, sowohl die Waffenlobby zufrieden zu stellen, als zusätzlich so auch noch die Wählerstimmen einiger hunderttausend Jäger bei den nationalen Wahlen einzufangen“.
Quelle:
L’Enpa a Piantedosi: «Morti a caccia prevedibili, blocchi la stagione venatoria» - L'Unione Sarda.it
L’ente nazionale protezione animali scrive al Viminale dopo la tragedia di Quartu: «Si salvino le vite, basta con i favori alla lobby degli armieri»
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